Rundreise Südwesten USA: Planungshilfe für euren perfekten Roadtrip

Rundreise Südwesten USA: Planungshilfe für euren perfekten Roadtrip

Ahoi Urlaubspiraten,

eine Rundreise durch den Südwesten der USA steht sicher bei vielen von euch auf der To-Do-Liste. Für viele bleibt es ein unerfüllter Traum, weil sich Vorurteile über die hohen Kosten und die komplizierte Planung hartnäckig halten.

Wer es einmal versucht hat, bekommt meist nicht genug davon. Wir reden hier nicht von den für uns Deutsche manchmal unverständlichen politischen Vorstellungen oder den gesellschaftlichen Gepflogenheiten. Das sind kulturelle Unterschiede, die man wie für alle anderen Reiseziele einfach akzeptieren sollte.

Hier geht es um ein Lebensgefühl, Freiheit, Landschaften, die einzigartig auf der Welt sind, freundliche Menschen, die über viele Dinge genauso denken wie wir, aber nie zu Wort kommen.

Lassen wir einfach mal die Bilder sprechen und nebenbei die klassische Route durch den Südwesten der USA gedanklich durchfahren.

Die Spielerstadt Las Vegas ist weit mehr als das Zockerzentrum der USA. Inzwischen sprießen die Casinos überall in Amerika, so dass sich die Stadtobersten schon lange nach Alternativen umgeschaut haben, um den Tourismus am Leben zu erhalten.

Nirgendwo auf der Welt gibt es eine so gigantische Auswahl an Luxushotels zu teilweise extrem günstigen Preisen mit Büffet-Restaurants, in denen ihr für wenig Geld zum Gourmet werden könnt. Mehrere große Outlet-Center konkurrieren mit den Shopping Malls am Strip. Die Pool-Landschaften können locker mit den Resorts rund ums Mittelmeer mithalten. Viele Urlauber sehen die Casinos inzwischen nur noch auf dem Weg von der Rezeption zum Zimmer.

Das Nachtleben der Stadt sucht sicher seinesgleichen. Unter den besten Clubs der Welt tümmeln sich gleich mehrere Etablissements der Stadt. Die klassischen Sehenswürdigkeiten des alten Las Vegas spielen fast nur noch eine untergeordnete Rolle.

Nur etwas mehr als eine Autostunde von Las Vegas entfernt, fühlt ihr euch in eine andere Welt versetzt. Das zur richtigen Tageszeit leuchtend rote Valley of Fire im Nordosten der Stadt gibt euch einen guten ersten Eindruck auf die nachfolgenden Nationalparks.

Wandert unbedingt zur Wave, einer fantastischen Gesteinsformation, wie sie nur die Natur schaffen kann. Bis vor wenigen Jahren war der beliebte Fotospot noch völlig unbekannt. Auch heute ist man oft ganz allein hier und kann den Sonnenuntergang genießen.

Als nächstes Highlight folgt der Zion Nationalpark. Je nach Planung beschränkt ihr euch auf die wichtigsten Aussichtspunkte oder folgt der Parkstraße bis zum Ende, was aus Umweltgründen seit einiger Zeit nur noch mit dem Bus möglich ist. Im Sommer könnt ihr im Flussbett bis in den anschließenden Canyon hinein waten.

Übrigens gibt es einen Sammelpass für alle Nationalparks der USA, der mit 80 Dollar für alle Personen im Auto sehr günstig und ein ganzes Jahr lang gültig ist. Gegenüber den Einzeleintritten hat man den Preis relativ schnell wieder rein.

Bis zum Bryce Canyon ist es nur ein (amerikanischer) Katzensprung. Wenn ihr die Aussichtspunkte abgeklappert habt, solltet ihr unbedingt auch die Wanderung ins Tal mitnehmen. Selbst für ungeübte Spaziergänger ist die Strecke problemlos machbar, wenn sicher auch die eine oder andere Schweißperle übers Gesicht läuft.

Die Farben entfalten sich übrigens auch ganz ohne Photoshop am besten bei Sonnenauf- und -untergang, wobei die zweite Option außer für notorische Frühaufsteher sicher die interessantere Alternative ist.

Auch wenn es ein Umweg ist, verpasst nicht die Nationalparks etwas am Rande, Arches und Canyonlands. Warum sagen euch die beiden folgenden Fotos mit den dort typischen Steinbögen.

Nachdem wir den nördlichsten Punkt der Route erreicht haben, begeben wir uns langsam wieder in Richtung Süden. Hier gibt es mehr Spots und Fotogelegenheiten als der Tag Stunden hat. Ich kenne niemanden, der rund ums Monument Valley nicht schon einmal die Zeit vergessen hätte. Auch Nichtraucher können sich sicher an diesen Anblick gewöhnen.

Leider drängt die Zeit, denn für das Erlebnis Antelope Canyon solltet ihr euch rechtzeitig um einen Termin kümmern, wenn ihr in der lichtreichen Mittagssonne eine Führung durch den spekatulären Lower Canyon wollt. Auch Nichtfotografen werden begeistert sein, was die Natur dort kreiert hat.

Der wichtigste Teil des Parks liegt auf Indianergebiet, hier haben die Navajo das Sagen. Eure Postkutsche lassen sie mit Sicherheit in Ruhe. Wenn ihr aber an ihren Schätzen teilhaben wollt, kostet euch das einige Dollar. Der Nationalpark-Pass ist hier nutzlos. Aber es lohnt sich.

Verpasst nicht den kleinen unscheinbaren Parkplatz, von dem aus sich nach kurzer Wanderung folgender Blick auf eine der schönsten Schleifen des Colorado River ergibt. Und passt beim Selfie auf euer Smartphone auf!

So langsam nähern wir uns dem Grand Canyon, der allerdings den meisten nach der bisherigen Route gar nicht mehr so gigantisch vorkommt. Falls bei euch eine ähnliche Enttäuschung einsetzt, empfiehlt sich die Wanderung im Morgennebel ins Tal.

Ihr solltet übrigens den Rückweg am selben Tag wirklich nur in Angriff nehmen, wenn ihr routinierte Hiker seid und entsprechende Ausrüstung dabei habt. Leider kommt es immer wieder zu Todesfällen, weil Touristen ihre Fähigkeiten über- und die Kräfte der Natur unterschätzen.

Der Höhenunterschied zwischen Kante und Tal liegt bei etwa 1300 Metern. Während oben morgens oft noch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen, kommt man unten im Tal bei 30 Grad an. Spontan bekommt man im Normalfall keine Unterkunft unten, so dass man wieder hoch muss.

Die nächsten zwei Tage verbringt ihr wie bei einem klassischen Roadtrip vor allem im Auto. Zwischenstopps lohnen vor allem an der historischen Route 66 in Kingman und im faszinierenden Kakteenpark Joshua Tree, so dass ihr wohl trotzdem nicht drumherum kommt auch heute Abend wieder den Inhalt der SD-Karte der Kamera auf die Festplatte zu ziehen.

California Dreaming sollte jetzt passenderweise im Autoradio laufen - ihr könnt ja etwas nachhelfen! Denn mit San Diego erreichen wir die erste der drei Metropolen an der Pazifikküste Kaliforniens. In der jungen und lebenswerten Stadt fühlt man sich oft schon wie in Mexiko. Spanisch ist die vorherrschende, wenn auch nicht offizielle Sprache der Stadt.

Kein Wunder, immerhin kann man von hier mit der Straßenbahn zur mexikanischen Grenze fahren. Wirklich lohnen tut sich das aber nicht! Viel interessanter ist der berühmte Zoo von San Diego. Als einer der ersten weltweit wurde er konsequent von Käfig und Gitter auf Plexiglasgehege mit viel Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten umgebaut. Auch im Artenschutzprogramm spielt er zum Beispiel für die Riesenpandas eine wichtige Rolle.

Über unseren nächsten Stopp gibt es geteilte Meinungen. Man hasst es oder man liebt es. Aber so oder soll sollte man es zumindest erlebt haben. Die Rede ist natürlich von der Stadt der Engel. Nirgendwo auf der Welt gibt es wahrscheinlich so viele aus Kino und TV bekannte Filmschauplätze.

Ohne ein Selfie vom berühmten Hollywood-Schild traut sich auch niemand nach Hause. Extravagant geht es in den Küstenorten Santa Monica und Venice zu. Und einmal den Sunset Boulevard entlang cruisen sollte man wohl ebenfalls. Auch wenn es tatsächlich oft eher ein Stop-and-go ist.

Verpasst nicht euren persönlichen Moment mit dem heimlichen Star eurer Jugend auf dem Walk of Fame!

Was haben die A1 und der Highway Number 1 gemeinsam? Nicht viel wahrscheinlich. Von Los Angeles nach San Francisco habt ihr neben der schnellen Interstate auch die Chance eine der schönsten und spektakulärsten Straßen der Welt zu fahren. Genießt einfach die Aussichten!

Auch zu San Francisco hat sicher jeder von euch ein Bild im Kopf. Die Golden Gate Bridge, Alcatraz oder die berühmten Cable Cars? Mindestens zwei Tage solltet ihr in der für viele schönsten Stadt Nordamerikas verbringen.

Wir suchen übrigens noch ein Video von euch wie ihr die Lombard Street im Schneckentempo herunter kurvt. Kümmert euch nicht zu spät um die Karten, falls ihr The Rock besuchen wollt. Gerade die empfehlenswerte Abendtour ist schnell ausverkauft.

Zwei faszinierende Nationalparks warten auf dem Rückweg nach Las Vegas jetzt noch auf euch. Zuerst geht es in den Yosemite. Der Park ist vor allem für seine Wasserfälle bekannt, die man aber in voller Pracht nur im Frühjahr bewundern kann.

Falls ihr bei guter Kondition seid, schaut euch mal die Rundwanderung hinauf zum Glacier Point, vorbei an den Wasserfällen (im Sommer könnt ihr euch dort erfrischen) wieder hinab ins Tal, an. 20 Kilometer, die sich definitiv lohnen. Belohnt wird man vor allem mit Abstinenz anderer Touristen.

Bis in den Herbst und ab dem späten Frühjahr könnt ihr den spektakulären Tioga Pass zur Überquerung der Sierra Nevada nutzen. Im Winter müsst ihr außen herum fahren, wenn ihr ins Death Valley wollt.

Hier findet ihr zugleich den heißesten und tiefsten Ort der USA. Vor allem im Sommer solltet ihr euch also vorab mit entsprechend Proviant und Benzin eindecken. Die Preise dafür im Park sind nur für Notfälle angemessen.

In etwa 2 bis 3 Stunden seid ihr dann wieder zurück am Ausgangspunkt, der verrücktesten Wüstenstadt der Welt.

Hier noch einmal die Route im Überblick. Wenn ihr auf die Karte klickt, gibt es diese auch in groß.

Wie geht ihr am besten vor um eine solche Reise zu planen:

1. Reiseplanung

Zu den besten Reiseführern für die Region gehört "USA Südwesten mit ganz Kalifornien" vom Reise Know-How Verlag Grundmann. Damit sollte es ein leichtes sein die grundlegende Strecke festzulegen.

Für die klassische Runde hier braucht ihr mindestens drei Wochen. Habt ihr nur 14 Tage Zeit, solltet ihr euch entweder auf die Nationalparks östlich von Las Vegas oder Kalifornien beschränken.

Weiteres Informationsmaterial bekommt ihr kostenlos auch von den Tourismusbüros der Bundesstaaten und größeren Städte:

2. Flüge

Ohne die passenden Hin- und Rückflüge bleibt der ganze Trip leider nur Träumerei. Deswegen solltet ihr damit starten euch ein Preisgefühl für den von euch bevorzugten Reisezeitraum zu verschaffen.

Wenn wir Glückstreffer wie die diversen Error Fares der letzten Jahre und die extrem günstigen Abflüge von Skandinavien, bei denen ihr sehr flexibel sein müsst, einmal außen vor lassen, solltet ihr je nach Saison mit 500 bis 1000 Euro pro Person für Hin- und Rückflug an die Westküste der USA rechnen.

Flugtage unter der Woche sind dabei meist günstiger als am Wochenende und im Normalfall wird der Preis um so höher, je besser die Flugverbindung wird.

Zwei sehr nützliche Meta-Flugsuchportale sind Skyscanner und Momondo.

Skyscanner ist perfekt dafür geeignet günstige Abflughäfen und Zeiträume zu finden, da ihr dort auch "Deutschland" als Abflugort eingeben und die Suche auf das ganze Jahr oder einzelne Monate erstrecken könnt.

Momondo wiederum ist perfekt für die Detailsuche, da ihr anhand der Balken oben recht schnell und zuverlässig günstige Flugdaten im Wunschzeitraum findet, was gerade bei USA-Flügen schnell 100 Euro oder mehr pro Person sparen kann.

Natürlich macht es auch immer Sinn die Newsletter der wichtigsten Fluggesellschaften zu abonnieren und im Blick zu behalten. Besonders Lufthansa, KLM, Air France und British Airways veröffentlichen regelmäßig ihre Sales vorab per E-Mail und die Verfügbarkeiten sind gerade zum Start der Aktion auch noch sehr gut.

Für die oben vorgestellte Rundreise macht es keinen großen Unterschied, ob ihr in Las Vegas, Los Angeles oder San Francisco landet. Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr nicht gerade an einem Wochenende in Las Vegas ankommt, da dann die Hotelpreise mindestens doppelt, teilweise dreimal so hoch sind wie unter der Woche.

Achtet bei allen Flugverbindungen auch auf die Details. Oft bekommt ihr mit nur wenig Aufpreis bessere Umsteigezeiten oder angenehmere Flughäfen. Da die Einreise in die USA am ersten amerikanischen Airport stattfindet, solltet ihr dort mindestens zwei Stunden Aufenthalt haben.

3. Mietwagen

Wenn es um einen fahrbaren Untersatz geht, kommt man um einen Preisvergleich bei billiger-mietwagen.de kaum herum. Zum einen sind dort alle wichtigen Anbieter gelistet, zum anderen habt ihr zahlreiche Filtermöglichkeiten, die euch die Suche nach dem perfekten Auto für euren Roadtrip vereinfachen.

Mietwagen in den USA sind vergleichsweise günstig. Je nach Fahrzeuggröße und Anmietort zahlt ihr selten mehr als 200 bis 300 Euro pro Woche, wenn ihr nicht gerade etwas Extravagantes braucht.

Allerdings gibt es wie so oft einiges zu beachten. So solltet ihr Vollkasko und Diebstahlversicherung immer ohne Selbstbeteiligung wählen, um nicht wegen einem Kratzer mehrere 100 Euro nachzahlen zu müssen.

Ganz wichtig ist auch die erweiterte Haftpflichtversicherung mit mindestens 1 Millionen Dollar. Die Stories über Katzen in der Mikrowelle und heißem Kaffee auf der Hose mögen aufgebauscht sein, trotzdem liegen die Schadenersatzforderungen in Amerika um ein Vielfaches höher als bei uns.

Ein weiteres wichtiges Thema mit vielen Fettnäpfchen sind Einwegmieten, wenn ihr das Fahrzeug also an einem anderen Ort zurück bringt als ihr es abgeholt habt. Je nach Anbieter und Entfernung kostet euch das mehr als 500 Dollar an Gebühren.

Im Südwesten der USA sind die Regelungen dank der vielen Touristen sehr entspannt. So könnt ihr normalerweise ein Auto gebührenfrei von Kalifornien nach Nevada oder Arizona fahren. Achtet aber auf jeden Fall auf das Kleingedruckte in den Mietwagenbedingungen. Solche Regelungen müssen dort schriftlich fixiert sein.

Ein weiteres Thema ist die Altersgrenze, die Regelungen dazu unterscheiden sich ebenfalls von Vermieter zu Vermieter. Im Normalfall gelten die Preise ab 25. Seid ihr jünger, zahlt ihr vor Ort einen oft sehr hohen Zuschlag.

Deswegen gibt es das Jungfahrerpaket, das ihr links in den Filtereinstellungen bei billiger-mietwagen.de findet. Mit diesem Paket umgeht ihr den Zuschlag vor Ort. Möglich ist das leider nur für 21-24-Jährige. Seid ihr 19 oder 20 müsst ihr wohl oder übel mit hohen Zusatzgebühren vor Ort rechnen.

Auch für zusätzliche Fahrer gibt es Pakete, die ihr schon hier buchen könnt, um vor Ort zuschlagsfrei auszukommen. Achtet auch hier auf das Kleingedruckte. Bei Anmietung in Kalifornien gibt es Sonderregelungen für Zusatzfahrer.

Generell solltet ihr auch nach einem langen Flug sehr aufmerksam bei der Mietwagenübergabe sein. Zwar sehen die amerikanischen Vermieter Kratzer und Dellen sehr locker und einen Rundumgang um das Auto werdet ihr wohl nicht erleben. Dafür versuchen die Angestellten euch gern zusätzliche Versicherungen oder Upgrades zu völlig überhöhten Preisen zu verkaufen.

Mietwagenbeispiele Las Vegas (2 Wochen):

4. Hotels

Unterkünfte stellen normalerweise das kleinste Problem bei einer Rundreise durch die USA dar. Wenn ihr außerhalb der Saison unterwegs seid, bekommt ihr immer irgendein Motelzimmer am Straßenrand.

Allerdings zeigt die Erfahrung, dass ihr mit der flexiblen Vorort-Suche mehr Geld ausgebt und dafür auch noch in schlechter bewerteten Unterkünften landet als wenn ihr euch schon vorab Gedanken macht und die Preise vergleicht. Viele Hotels haben super günstige Prepaid-Raten, ihr könnt gerade bei längeren Aufenthalten Gutscheine nutzen, auf die Kontingente deutscher Reiseveranstalter zugreifen oder euch sogar Übernachtungen in Luxus-Hotels ersteigern.

Empfehlenswert für die kurzfristige Suche vor Ort oder um ein Gefühl für die Preise zu bekommen, sind natürlich die Metasuche Trivago und der Marktführer booking.com.

Bei Trivago habt ihr natürlich den Vorteil, dass ihr mit einer Suche gleich mehrere Portale durchstöbert und so einen guten Überblick bekommt. Außerdem könnt ihr kinderleicht nach Bewertungen filtern und nach dem Preis sortieren.

Nachteilig bei Trivago ist, dass sich durch die Metasuche schnell Datenfehler einschleichen. Ihr solltet also euer Suchergebnis auf dem weitergeleiteten Portal unbedingt doppelt checken. Hinzu kommt, dass nicht alle Anbieter ihre Spezialpreise freigeben, sondern ihr Sonderaktionen zum Beispiel nur auf der hoteleigenen Webseite buchen könnt.

Booking.com wird den meisten von euch ein Begriff sein. Die Auswahl ist gigantisch, der Preis fast immer genauso günstig wie beim Hotel selbst und gelistet werden dort auch viele Nicht-Kettenhotels, also B&Bs oder Motels, die noch in familiärer Hand sind.

Entsprechend der Größe ist auch das hauseigene Bewertungsportal recht zuverlässig. Besonders angenehm ist auch, dass man bei fast allen Hotels gleich die verschiedenen Zimmerkategorien sieht. Auch wenn ihr auf der Suche nach einer Unterkunft in der Nähe eines bestimmten Events oder einer Sehenswürdigkeit sucht, ist booking.com mit seiner genialen Kartenansicht erste Wahl.

Eine dritte Alternative, die gern übersehen wird, sind die klassischen deutschen Reiseveranstalter. Für Pauschal- und Rundreisen oder Reisebausteine kaufen diese Kontingente auch in amerikanischen Hotels. Auf diese könnt ihr auch einzeln, sogar nur für eine Nacht problemlos zugreifen.

Dies lohnt sich vor allem in Großstädten und in der Nähe der Nationalparks, da die Preise bei weitem nicht so schwanken wie in den Hotels selbst. Ein weiterer zur Zeit interessanter Nebeneffekt ist, dass die Preise grundsätzlich in Euro sind und nur ein- bis zweimal pro Jahr geändert werden. Wenn also wie zur Zeit der Euro schwächelt, bekommt ihr das eine oder andere Schnäppchen.

Speziell für Las Vegas ist wichtig zu erwähnen, dass in den Preisen die Resort Fee bereits enthalten ist, während diese bei den meisten anderen Portalen vor Ort noch extra gezahlt werden muss. Pro Zimmer und Nacht sind 15 bis 20 Dollar dabei Standard. Auf unserer Reiseseite findet ihr Unterkünfte zur Eigenanreise, wenn ihr oben den Punkte "Reisepakate" zu "Hotels" ändert.

Nachteil dieser Variante ist, dass ihr die Hotels nicht kostenfrei stornieren könnt, wenn sich eure Pläne ändern. Ihr solltet euch also gut überlegen, wann ihr wo seid, bevor ihr zuschlagt.

Eine weitere interessante Alternative ist das Portal Hotwire. Dort könnt ihr Überraschungshotels buchen. Das bedeutet, dass ihr vor der verbindlichen Buchung nur den Stadtteil, die Hotelkategorie (Sterne), die Bewertung, Inklusivleistungen und den Preis seht. Um welches Hotel es sich tatsächlich handelt, erfahrt ihr erst nach der Buchung. Eine Stornierung ist natürlich ausgeschlossen.

Logischerweise springen für dieses Risiko auch ordentliche Rabatte von teilweise mehr als 50% für euch raus. Da ihr ohnehin mit dem Auto unterwegs seid und die Unterkunft oft auch nur zum Schlafen braucht, spielt es wohl keine all zu große Rolle, ob ihr in einem Holliday Inn oder Best Western schlaft.

Achtet aber auf jeden Fall auf die Bewertungen, um keine böse Überraschung zu erleben. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, wählt mindestens 2,5 Sterne. Dann landet ihr so gut wie immer in einem der zahllosen amerikanischen Standard-Hotelketten, die es überall im Land gibt. Als kleinen Anhaltspunkt findet ihr nach der Auswahl unten immer einige Hotelbeispiele für die ausgewählte Kategorie.

Für die Zocker unter euch haben wir natürlich eine weitere sehr spannende Idee mega günstig an Hotels zu kommen. Die in Deutschland relativ unbekannte Muttergesellschaft von booking.com namens Priceline bietet unter dem Programm "Name Your Own Price" schon jahrelang die Option Hotels zu ersteigern.

Nach Auswahl eines Stadtteils und einer Hotelkategorie gebt ihr euren Wunschpreis einfach ein. Sollte Priceline ein Hotel im gewählten Bereich finden, bekommt ihr den Zuschlag. Eure Kreditkarte wird sofort belastet, ihr erfahrt den Hotelnamen und könnt natürlich nicht mehr stornieren.

Findet sich kein Hotel könnt ihr entweder weitere Stadtteile ergänzen oder eine andere Hotelkategorie auswählen um weiterzumachen. Ansonsten habt ihr 24 Stunden Pause bis ihr erneut auf die gleiche Konstellation bieten könnt. Wenn ihr vorher bereits testet, welche Kategorien in welchem Stadtteil überhaupt vorhanden sind, könnt ihr euch natürlich risikolos zusätzliche Gebote verschaffen.

Das ganze richtet sich natürlich in erster Linie an Spielernaturen. Wer das Risiko nicht scheut und nicht zu hoch pokert, kann Rabatte von mehr als 70% rausschlagen. Im Bereich zwischen 3 und 5 Sterne ist die Ersparnis gegenüber dem offiziellen Hotelpreis am höchsten.

Eine letzte Alternative für den Fall, dass es mit den Hotels einfach nicht klappen will, sind Privatunterkünfte. Eine riesige Auswahl findet ihr vor allem bei airbnb. Dort stellen Privatleute ihre Wohnung, ein Zimmer oder auch einfach nur ihr Wohnzimmer-Sofa gegen Geld zur Verfügung, wobei der Preis natürlich je nach Lokalität und Art extrem schwankt.

Natürlich sollte man bei diesem Angebot bedenken, dass man tief in die Privatsphäre einer fremden Person eintaucht und sich nicht in einem anonymen Hotel befindet. Entsprechendes Verhalten wird vorausgesetzt! Dafür bekommt man den einen oder anderen Insidertipp fürs Sightseeing, ein gutes Restaurant oder die beste Bar der Stadt oft gratis dazu.

Beachtet bitte, dass die meisten Angebote zunächst angefragt werden müssen und die Antwort oft ein paar Stunden dauert. Für die kurzfristige Suche ist airbnb also weniger gut geeignet. Wenn ihr es ausprobieren wollt, dann fangt am besten in San Francisco an.

5. Sonstiges

Ohne Kreditkarte bekommt ihr keinen Mietwagen. Auch in den meisten Hotels wird beim Checkin eine Karte als Kaution verlangt. Mit einigen Kreditkarten, die ihr sogar kostenlos bekommt, könnt ihr gebührenfrei Bargeld am Automaten abheben. Die Zeiten von Dollartausch zum schlechten Kurs und Reiseschecks sind damit vorbei.

Falls ihr noch keine Kreditkarte habt, schaut rechtzeitig auf unseren Vergleich der besten kostenlosen Karten. Es lohnt sich.

Vor Einreise in die USA müsst ihr ESTA beantragen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Klimatisch ist der Südwesten der USA ein Ganzjahresziel. Im Winter sind nicht alle Straßen in den Bergen benutzbar, aber die Schnee auf den roten Felsen entschädigt für die dann notwendigen Umwege. Im Sommer wird es sehr heiß. Mit viel Wasser und den überall vorhandenen Klimaanlagen sollte auch das kein Problem sein.

Am schönsten ist es wohl an den langen Tagen Ende Mai bis Ende Juni. Allerdings muss man für die schönen Sonnenaufgangs- und -untergangsfotos dann auch ziemlich zeitig aufstehen bzw. kommt erst spät ins Bett.

104 Kommentare

ChrisXXChros
sagt:
ChrisXXChros

War bisher 3x dort auf Rundreise und will immer wieder hin! 

Wer kommt mit? :-)

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alex.schmidt1
sagt:
alex.schmidt1

ich gern ;-)

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Peanut5
sagt:
Peanut5

Eine Rundreise bisher und würde auch sofort wieder hin. Ich komm mit! ;)

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Michyelle
sagt:
Michyelle

Sehr gerne wenn du im September Zeit hast ! :)

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Stefan_on_keys
sagt:
Stefan_on_keys

Hallo ,

hat noch jemand Lust ab Mitte November für ca. 3 Wochen ?

Gruß Stefan

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frensi63
sagt:
frensi63

bin dabei,möchte gerne mal nach amerika

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amyy
sagt:
amyy

Ich wäre auch dabei :D

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DonKamillo
sagt:
DonKamillo

Geil. Nach dem 6ten Bier und 2 Whiskey… September ist unser Ziel nun klar. DANKE

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PeterKA
sagt:
PeterKA

Ihr solltet erwähnen das man The Wave nur mit Permit betreten werden darf. Diese werden immer im Voraus verlost. Zur Zeit kann man sich für August eintragen und am 1. Mai werden die zutritts Berechtigungen für August verlost ! um Dort dann hin zukommen braucht man zwingend einen 4WD

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Es gibt "The Wave" und "The Wave". Die im Text mit Bild erwähnte Welle im Valley of Fire kann man problemlos und jederzeit besuchen. Ohne Restriktionen.

Die Welle aus dem Titelbild dagegen ist diejenige, die du meinst. Für diese benötigt man ein Permit. Und einen eigenen Artikel um das ganze Prozedere drumherum zu erläutern ;-)

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Dosenhuhn
sagt:
Dosenhuhn

Wobei die "Firewave" im Valley of Fire doch eher enttäuschend ist - zumindest gegenüber zur echten Wave, bzw dem ganzen anderen Sehenswürdigkeiten um die Wave.

P.S. Bei uns geht es in 5 Tagen los :P ... mit der echten Wave ;)

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Klar! Deswegen werden auch nur 20 Tickets pro Tag vergeben und über ein Permit freut man sich wie über einen Lottogewinn ;-)

Für Erstbesucher wird aber auch die "kleine" Wave schon ein fantastisches Erlebnis sein. Und dafür muss man nicht Monate vorher am PC hocken um einer der 10 Glücklichen sein oder sich tagelang in Page aufhalten und jeden Morgen hoffen, dass es bei der Lotterie klappt.

Man fährt einfach die Stunde von Las Vegas raus in den Park, wandert einen Kilometer und genießt :-)

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isa.taspinar.5
sagt:
isa.taspinar.5

Gibt es jemanden der Lust hätte, mit uns ende Mai bis mitte Juni zu reisen?

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sebastian_m82
sagt:
sebastian_m82

Hallo, wir fliegen am 23.05. bis 06.06.2015. Habt ihr schon gebucht ?

Gruß Sebastian

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Reisewütig
sagt:
Reisewütig

Erwähnenswert ist auf alle Fälle noch,  dass der Bryce Canyon einer der dunkelsten Orte der Welt ist und sich eine Übernachtung im National Park unbedingt lohnt. Die Milchstraße hat man so noch nicht gesehen - der reinste Wahnsinn! 

Beim Besuch des Antelope Canyons sollte man lieber eine Tour durch den LOWER Canyon machen. Der Upper Canyon ist längst nicht so beeindruckend und spektakulär wie der Lower! 

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Aha! Also nächstes Mal im Bryce Canyon schlafen. Steht jetzt auf der Liste :-)
Antelope Lower Canyon ist klar, einer der schönsten Orte für mich! Ich ergänze mal das "lower" im Artikel!

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Pacey
sagt:
Pacey

Danke für die Übersicht. Wie sieht es denn mit der besten Reisezeit aus? Ist Oktober noch ok?

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Oktober ist perfekt! Nur leider auch recht voll und damit etwas teurer.

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icecraft
sagt:
icecraft

Empfehlen kann ich eine Quad-Tour in dem Örtchen Tropic bei Bryce Canyon. Mit dem Anbieter Justin Shakespeare geht es durch den Escalante-Grandstaircase. In Tropic kann man übrigens auch günstig wohnen im Gegensatz zu Bryce City (circa 15km entfernt).

Die Nationalparks Arches & Canyonlands im Nord-Osten dieser Tour lohnen sich sehr zu besuchen. Die Umgebung mit den Steinbögen und den weiten Landschaften sucht ihres Gleichen.

Zwischen Bryce Canyon, Monument Valley und Canyonlands liegt der See "Lake Powell". Wenn mann eine weitere Übernachtung Zeit hat, lohnt sich eine Übernachtung vor Ort zum Beispiel in Bullfrog oder Ticaboo. Von Halls Gap im Süden nach Bullfrog im Norden kann man im Sommer den Lake auch ganz abwechselungsreich mit der Autofähre überqueren (Dauer etwa 30min, Rhythmus etwa alle 2h).

In Page nahe den Antelope Canyons (es gibt übrigens einen "Lower" die Schlucht ist etwas schmaler aber dafür höher und den "Upper" welcher breiter und dafür um einiges kürzer ist - beide haben ihre ganz eigenen Vorzüge) kann man eine tolle Halbtagestour mit dem Motorschlauchboot auf dem Colorado River machen. Man startet direkt am Glen Canyon Dam, nach dem Hoover Dam die zweitgrößte Talsperre am Colorado River, und fährt Flussabwärts durch den Horseshoe Bend, die U-förmige Windung des Colorado River (siehe Bild oben).

Der Joshua Tree Park eignet sich mit seinen Felsbrocken ganz wunderbar zum klettern. Wer Erfahrung und Material mitbringt, kann hier locker einen ganzen Tag verbringen. Auch für Wanderer hat der Park viel zu bieten. Z. B. der Skull Rock bietet ein sehr gutes Fotomotiv.

In Los Angeles bietet die Aussicht vom Grifith Observatory auf die Weiten der Stadt ein ganz wunderbares Motiv. Besonders bei Nacht einfach unvergesslich.

San Francisco eignet sich sehr gut zum Radfahren. Qualitative Bikes kann man hier für etwa 25€ Tagesmiete leihen. Ein Tagesausflug über die Golden Gate Bridge bis nach Sausalito im Norden von Frisco und die Fahrt mit der Fähre zurück in die Stadt bis zum Fishermen's Wharf ist ein absolutes Highlight.

Für Shopping-Begeisterte bieten die Outlets des landesweiten Anbieters www.premiumoutlets.com eine riesige Auswahl von Abercrombie & Fitch, über Nike, Under Armour, Sunglass Hut bis Zuicco.

Im Death Valley bieten der Zabrieski Point sowie Dantes View tolle Aussichten in das Tal. Ein Stopp bei Badwater Basin (einen ausgetrockneten Salzsee und dem tiefsten Punkt im Tal) und Devil's Golfcourse suoer Eindrücke von der Magie des Valleys.

Es gibt sicher noch tausend weitere Highlights auf dieser wunderbaren Route, doch die zuvor von mir beschriebenen haben es mir besonders angetan.

Viel Spaß bei planen und natürlich bei der Reise ;-)

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Pacey
sagt:
Pacey

Nicht bereits zu kühl für SFO? Würde gerne in kurzen Hosen den Urlaub verbringen. November wird wohl günstiger aber auch kälter.

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Witzigerweise ist es im Oktober in San Francisco sogar wärmer als im August. Schau dir mal die Klimatabellen an. Viel wärmer als 25 Grad wird es dort so gut wie nie.

Im November fällt in den Bergen oft schon der erste Schnee, die ersten Straßen werden gesperrt. Stellvertretend hierfür der für die Route wichtige Tioga Pass: http://www.nps.gov/yose/planyourvisit/tiogaopen.htm

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spiritof3003
sagt:
spiritof3003

War Ende Oktober dort. Hatten dort tagsüber immer über 20 Grad gehabt. Tagsüber mit T Shirt kein Problem. Am Abend halt was zum überziehen...

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timjen
sagt:
timjen

Danke für den schönen Bericht - genau das, was wir zur Zeit suchen. Wir möchten eigentlich unsere Hochzeitsreise im Sommer auf der vorgestellten Route angehen, ich bin allerdings als Lehrer auf die Ferien angewiesen.

Ich finde jetzt auf die Schnelle (!) zwar Flüge (ca.800,- pP) und Mietwagen (ca. 1000,- für 18 Tage), allerdings komme ich bei Trivago kaum auf Hotelkosten unter 140,- pro Nacht, egal, ob in einer größeren Stadt oder auf der Route, abgesehen von Las Vegas --- gibt es einen guten Richtwert für Kosten/Nacht?

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Ein Richtwert ist schwierig. Die Preise in den USA schwanken deutlich mehr je nach Lage, Wochentag und Saison als bei uns.

Hast du denn neben Trivago auch mal die anderen genannten Optionen durchgespielt? 140€ pro Nacht erscheinen mir sehr hoch.

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travelfee_5436
sagt:
travelfee_5436

Wow, das klingt ja hammermäßig - und die Fotos sind der Oberknaller. Bin total begeistert ... diese Reise steht nun ganz oben auf meiner Liste. Danke für den tollen Bericht und die vielen Informationen!!

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Sehr gern geschehen :-)

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chfun001
sagt:
chfun001

Hallo zusammen,

Ist es ggf. sinnvoll sich ein Wohnmobile anstelle eines Mietwagens und der Hotels zu mieten oder ist das in der Umsetzung dann eher komplizierter?

Vielen Dank schon jetzt.

Grüße

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Das geht natürlich auch. Vorteil am Wohnmobil ist natürlich, dass ihr auf den Campingplätzen direkt in den Nationalparks schlafen könnt und damit nicht so weite Wege habt. In den Städten wird es dagegen schwierig mit der Parkplatzsuche, da bleibt dann meist nur Park & Ride am Stadtrand. 

Die beliebten Camping-Plätze sind oft auch Wochen vor Ankunft schon ausgebucht. Gerade in der Hauptsaison. Viel flexibler als mit dem Mietwagen seid ihr mit dem Wohnmobil also auch nicht. Einfach so auf dem Parkplatz übernachten, ist so gut wie nirgends erlaubt.

Kostenmäßig lohnt sich das Wohnmobil eigentlich auch nur, wenn ihr mindestens zu viert unterwegs seid und ansonsten zwei Hotelzimmer gebraucht hättet. Ansonsten fressen die höheren Kosten für Anmietung und Benzin die Ersparnis der Hotelzimmer locker auf, zumal die Campingplätze auch nicht so günstig sind.

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Zigainer
sagt:
Zigainer

ein klares Highlight im Yosemite ist die Tour auf den half dome (ist zwar nucht ganz ohne aber echt geil). Hier benötigt man für die cables eine permit, aber es lohnt sich.

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Kiliman
sagt:
Kiliman

Vielen Dank für den Artikel! Dadurch wurden unsere wagen USA Pläne die wir schon länger hegen ziemlich konkret =) Wir fliegen Mitte Juli nach Las Vegas und bleiben 29 Tage. Pro Person wurden leider 1060€ für Flüge fällig, aber immerhin nonstop in knapp 12 und 11,5 Stunden. Den empfohlenen Reiseführer habe ich auch schon bestellt, jetzt geht es an die Anpassung der Route, Mietwagen, Unterkünfte, etc. Eventuell wollten wir die Ecke nach Pheonix durch Arizona mitnehmen oder einen Teil auf der Route 66 fahren. Beides zusammen wird schwierig, mal schauen was mehr lohnt ;)

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Cool, da hat sich unsere Arbeit ja gelohnt :-)

Mit 29 Tagen habt ihr ja noch etwas Luft für Abstecher und Umwege.

Antworten
Tash01
sagt:
Tash01

Ich dachte immer es ist besser den highway 1 von san francisco runter na L.A zu fahren,da man dann aufgrund der fahrspur eine bessere aussicht hat.Stimmt das?

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

An den schönsten Stellen wirst du sowieso aussteigen und Fotos machen ;-)

Wenn dir das nicht reicht, kannst du natürlich die Runde auch einfach entgegen dem Uhrzeigersinn machen.

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spiritof3003
sagt:
spiritof3003

Sehr guter Ratgeber. War letztes Jahr im Oktober dort und kann all dem nur zustimmen. Definitiv sollte man von Deutschland aus Motels buchen. Habe selbst mitbekommen wenn Reisende die vor Ort ein Zimmer haben wollten beinahe das doppelte bezahlt haben als wir. Was ich nicht empfehlen kann ist das Riverside wie in dem Screenshot wenn ihr hungrig seit. Das anhängende Restaurant oder besser Spelunke ist miserabel. Das Riverside selbst ist n gutes Motel. Leihwagen unbedingt von hier aus buchen. Sonst wirds echt undurchsichtig. alamo ist da sehr zu empfehlen.

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Das Riverside war eher Zufall, weil ich auf die Kartensuchfunktion von booking.com hinweisen wollte, wenn man gezielt nach einer Unterkunft in der Nähe einer Sehenswürdigkeit sucht.

Aber gut zu wissen, dass man dort vernünftig schläft, aber nicht essen sollte ;-)

Ansonsten sind meine Erfahrungen wie deine. Hotels und Mietwagen würde ich immer vorher buchen. Vor Ort nehme ich für Hotels nur noch Hotwire und Priceline.

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eifelthommy
sagt:
eifelthommy

Wir haben auf all unseren Touren immer nur die erste Nacht/ersten Nächte und manchmal auch die letzte Nacht von Zuhause aus gebucht.

Obwohl wir grundsätzlich nur zur Hauptsaison reisen können, haben wir uns die Motels immer vor Ort gesucht - und wir sind sehr preisbewusst. Ist überhaupt kein Problem, mit im Schnitt $45-70 pro Nacht und Zimmer auch günstig und vor allem flexibel! Wir haben immer was bekommen. Der größte Umweg war kurz vor dem Monument Valley in Kayenta, wo wir dann mal 20km zurückfahren mussten, da vor Ort nichts mehr frei war. Zu diesem Zeitpunkt war es aber auch schon dunkel.

Häufig suchen wir uns erst sehr spät eine Unterkunft, oft wird per Smartphone das nächste Motel 6 oder Super 8 gebucht und angesteuert, z.T. aber auch einfach "auf Sicht" navigiert. Das ist doch schließlich die amerikanische Art zu reisen, der American Way of Life!

Nur in den großen Städten haben wir, häufig vor Ort, die Hotels über Priceline gebucht.

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Geht natürlich auch. Für den Schnitt von 45 bis 70 Dollar bekommt man vor Ort aber eben "nur" Motel 6 oder Super 8. Mit mehr Vergleichsmöglichkeiten und längerer Vorausbuchung gibt es für das gleiche Geld auch Holiday Inn und ähnlich, teilweise bei Hotwire und Priceline auch Hilton, Sheraton und Marriott.

Da muss jeder für sich einfach abwägen ob Flexibilität vor Ort oder Schlafkomfort wichtiger ist.

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HMweb
sagt:
HMweb

Waren vor ein paar Wochen an der Westküste und fanden für die Planung Reisebrichte wie auch hier in den Kommentaren sehr hilfreich. Deswegen auch kurz meine Anmerkungen:

Highway 1 würde ich auch lieber Richtung Süden fahren. Idealerweise nimmt man sich für diese 1-2 Tage (z.B. mit Übernachtung in Monterey) nen Cabrio und wechselt dann in LA/SD wieder auf ein SUV für die Nationalparks.

Als Tagesausflug von Vegas liegt ca. 1h südlich Eldorado Canyon. Geisterstadt, Tour durch verlassene Goldmine und Ufer vom Colorado River: http://www.tripadvisor.com/Attraction_Review-g1093...

Wem es gefällt, der kann in LA für lächerliche 2$ Eintritt das Spaceshuttle Endeavour bestaunen oder über http://tvtickets.com/ sein Glück für die Aufnahme einer TV Show wie Big Bang oder 2 Broke Girls versuchen. Wir haben bei der Warner Studio Tour z.B. "Sheldon" gesehen :-)

Allgemein: Versucht die typischen Touristenmagneten wie Alcatraz oder Grand Canyon wochentags zu besuchen. Da geht viel vom Charme verloren, wenn ihr euch dort durch Menschenmassen bewegen müsst.
Zimmerbuchung würde ich mit 24h-Stornierung aus Dtl. machen. Ist häufig günstiger und man hat ein Backup, ist aber noch immer flexibel bzw. kann kurzfristige Promos nutzen.

Apropos Promos: Nutzt Coupons und Mitgliedskarten, egal ob im Supermarkt oder Casino. Da kommt im Laufe des Urlaubs einiges zusammen, aber die regelmäßigen MyDealz'ler wissen das sicher.

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Danke für den Link für die TV-Show Tickets. Ist sicher für den einen oder anderen interessant!

Highway #1 ist Geschmackssache. Also nicht ob, sondern in welche Richtung. Wenn ich durch die veränderte Route eine Menge Geld sparen kann (z.B. durch Vermeiden von Wochenenden in touristisch überlaufenen Orten oder besseren Flugpreisen), nehme ich es gern in Kauf, dass ich das Meer nur "über die Straße" sehe.

Coupons gehen immer, allerdings verzettelt man sich auch gern mal in den tausend kleingedruckten Bedingungen. Ich denke ja, dass es ein richtig guter Laden nicht nötig hat auch noch großartige Preisnachlässe zu gewähren und nutze die Dinger nur, wenn ich sowieso dort hin wollte.

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KielCalling
sagt:
KielCalling

Sehr guter Reiseführer.

In San Francisco am besten noch ein Fahrrad leihen zwischen Pier39 und Fisherman's Wharf und dann mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge nach Sausalito. Dort dann ein Eis essen und was trinken gehen und später mit der Fähre zurück über die San Francisco Bay zur Pier. Perfekt zum Fotos machen, super Eis essen und die Natur, die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco zu genießen.

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Stimmt! Auch ein sehr spannendes Erlebnis. Wenn wir alle eure Empfehlungen oben mit aufnehmen, braucht keiner mehr einen Reiseführer zu kaufen ;-)

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lenax0
sagt:
lenax0

und wie sieht es aus mit campen, statt sich jeden Tag aufs neue eine Unterkunft suchen zu müssen? Das geht mit diesen kleinen Wurfzelten sehr schnell und ist auf jeden fall kostengünstiger. :))

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Ja, das wäre natürlich die günstigste Option. Vor allem wenn man sich überwiegend in den Nationalparks aufhält. Allerdings muss man schon sehr viel Zeit mitbringen, wenn man nicht jeden Tag umziehen will oder sich nur auf einen kleinen Teil der Rundreise beschränken.

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MrHomn
sagt:
MrHomn

Campen ist in den Parks sehr problemlos. In der Regel hat man ohenhin (mind.) 2 Übernachtungen auf demselben Platz. Aber auch täglicher Wechsel ist kein Ding. Den Aufbau bzw. Abbau kriegt man mit minimaler Übung in 10-15 min. gebacken.

Beachten sollte man:
1. In vielen Parks (z.B. Yosemite) schließen die Campingplätze Ende September!
2. Vorräte nicht rumliegen lassen oder Reste in den Wald schmeißen. Sonst kommen die Bären, und das ist nur eingeschränkt spaßíg...


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wes-ste
sagt:
wes-ste

Die Route hört sich perfekt an und wir würden sie gerne in der 2. - 4. Septemberwoche durchführen. Habt ihr Tipps und Tricks für günstige Flüge zu der Zeit?

Wir würden gerne ab San Francisco aus einmal um den Grand Canyon herum und in Vegas dann enden (4 Tage zum entspannen); ohne LA.

Könntet ihr uns helfen was günstiges zu finden?

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Wo könnt ihr denn starten? Eventuell auch aus dem benachbarten Ausland, falls es dadurch deutlich günstiger wird?

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BodySebi
sagt:
BodySebi

Hi Admin,

habe auch vor diese Route zu machen. Angedacht war der Juli diesen Jahres, alternativ im September. Was ist ein guter Preis von Berlin nach Los Angeles? Gibt es Erfahrungswerte, wann man am Besten einen Flug nach USA bucht, also weiviel Tage davor?

Vielen Dank!

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Die letzte Statistik für USA-Flüge, die ich gelesen habe, sagt 19 Wochen, also etwa 4,5 Monate im Voraus. Für Juli wärst du demnach also schon zu spät, für September im etwa richtig dran. Allerdings schwanken die Preise für USA-Flüge nicht so stark wie z.B. für Europa-Flüge.

Die Preise liegen im Juli und September etwa gleich hoch. Um die 500€ wären mega, 600€ halte ich für gut, 700€ für ok. Wenn du wenig flexibel bist und gute Flugzeiten / wenig umsteigen willst, werden es wohl so zwischen 800€ und 1000€ werden.

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BodySebi
sagt:
BodySebi

Vielen Dank für die Einschätzung. Also ist last-minute keine Option? Ich habe jetzt des Öfteren gelesen, dass man beim Umsteigen innerhalb der USA um die 2 Stunden brauch. Manche Flüge hatten nur knapp eine Stunde. Wenn ich den Anschlussflug nicht schaffe, fliege ich dann mit dem nächsten oder verfällt dieser?

Gibt es hier zudem eine Blacklist von Anbietern, wo man nicht buchen sollte? Die Preisvergleichmaschinen zeigen mir oft Anbieter an, von denen ich noch nie etwas gehört habe.

Nochmals vielen Dank!


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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Juli (wegen Sommerferien) und September (wettermäßig) sind Hauptsaison für den Westen der USA. Last Minute etwas günstiges zu bekommen, wäre wie ein Lottogewinn.

Wenn du ein durchgehendes Ticket hast, ist die Fluggesellschaft dafür verantwortlich, falls du den Anschluss wegen einer langen Warteschlange bei der Einreise verpasst und wird dich entsprechend auf den nächsten freien Flieger umbuchen. Damit du dieses Risiko mindern kannst, empfiehlt es sich in der Tat auf dem Hinweg wenigstens zwei Stunden zum Umsteigen zu haben. Auf dem Rückweg reicht auch eine, weil ja keine Einreisekontrolle stattfindet.

Eine Blacklist für Flugportale gibt es wohl nicht. Du kannst (und solltest) aber vor Buchung bei www.trustpilot.de vorbei schauen, was andere Leute für Erfahrungen gemacht haben. Falls es den Preis bei der Fluggesellschaft gibt, möglichst immer dort buchen.

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n-e_d
sagt:
n-e_d

Hallo Urlaubspiraten. würdet ihr für Mitte September bis Anfang Oktober die Hotels/Motels vorher buchen oder lieber etwas abentuerlustiger immer in den USA selbst von Tag zu Tag die nächste? Oder nur die Großen Städte und den Grad Canyon vorher und den Rest spontan? Vielen Dank

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Das ist aus eine Frage der persönlichen Einstellung. Suchst du dir vor Ort etwas, bist du natürlich extrem flexibel, kannst irgendwo länger bleiben, wo es dir gut gefällt oder früher weiterziehen, wenn das Wetter nicht mitspielt.

Vorab gebucht hast du natürlich die besseren Vergleichsmöglichkeiten, bekommst auch in der Nähe von Nationalparks oder in den großen Städten noch gute Hotels zum ordentlichen Preis und weißt, wo du abends ein Bett zum Schlafen hast, brauchst dich also nicht den halben Nachmittag mit der Unterkunftssuche rumzuschlagen.

Prinzipiell wirst du in den USA immer irgendwo ein Zimmer bekommen. Richtig voll und damit richtig teuer oder auch mal ausgebucht, ist es vor allem an den Wochenenden in und um die Nationalparks und in Las Vegas. Deswegen empfiehlt es sich dann auch vorab etwas zu buchen.

Eine beliebte Strategie, falls du flexibel bleiben willst, ist es sich vorab Unterkünfte zu suchen, die man noch bis zum Ankunftstag kostenfrei stornieren kann. Bei www.booking.com findest du eine ganze Menge davon. Aber immer im Kleingedruckten genau nachlesen und das Storno nicht vergessen, sonst wird die Kreditkarte belastet ;-)

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wes-ste
sagt:
wes-ste

Hallo zusammen,

wir haben nun gebucht! :-) Flug direkt mit ein paar Übernachtungen in Vegas via Expedia - da lagen wir im September für 6 Nächte in Vegas inkl. Hin- und Rückflug bei 850 € etwa!

Nun suchen wir aktuell Hotels / Motels für die Tour an den NP um den Grand Canyon herum - und es ist jetzt schon extrem schwer etwas ordentliches für um die 100 € pro Nacht zu finden.

Habt ihr noch Tipps und / oder Tricks wie wir vllt. doch noch halbwegs gute Unterkünfte finden ohne sehr weit von den NP entfernt zu sein?

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Leider gilt, dass die Unterkünfte um so teurer werden, je näher du an den Nationalparks schläfst. Mir macht es nicht so viel aus ein paar Meilen mehr morgens und abends zu fahren, wenn ich dafür ein besseres Hotel zum gleichen Preis oder ein ähnliches Hotel zum günstigeren Preis bekomme.

So ist das Preisniveau in Flagstaff um einiges günstiger als in Tusayan oder direkt im Grand Canyon Nationalpark. Wenn man die Route geschickt so wählt, dass man am Vormittag in den Park rein kommt, kann man zum Beispiel abends nach dem Sonnenuntergang noch problemlos noch bis Williams oder Flagstaff fahren und ist dann am nächsten Tag gleich in Autobahnnähe zur Weiterfahrt. Will man zum Sonnenaufgang muss man dann wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und Geld drauf legen.

Hast du schon alle Übernachtungsportale oben durchgeschaut? Wir haben zum Beispiel letztes Jahr das Best Western in Tusayan bei Hotwire für etwa 80€ bekommen. Nach heutigem Umrechnungskurs wären es wohl etwa 90 bis 95 Euro.

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mr_kairo
sagt:
mr_kairo

Ahoi Mädels - kann auch nur diesen Roadtrip empfehlen. Impressionen von unserer Tour findet ihr hier:


Viel Spaß. Südwesten ist der Hammer!!!


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mr_kairo
sagt:
mr_kairo

Sorry, links bitte selber in Browser einpflegen. Kann die links nur so hier posten!! In den Nationalparks unbedingt Zelten. Ist ein Traum!!!!

vimeo.com/18822996

vimeo.com/19063330

vimeo.com/26121821

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Rosa4
sagt:
Rosa4

Vielen Dank für die coole Reise, ohne Euch läge unser Trip wohl immer noch in weiter Ferne :o)
wir haben unsere Flüge gebucht für 3 Wochen im September 680€ pro Person nach Vegas!
Beim Durchgehen der Route haben wir festgestellt, dass man - sofern man alle eure genannten Stops machen möchte - jeweils 2 Nächte an den großen Parks und in den Städten verbringen muss/kann, um immer einen ganzen vollen Tag an dem jeweiligen Ort verbringen zu können.
Dazu zu Beginn eine Nacht in Vegas und zum Schluss nochmal 2 Nächte.
Eine Nacht haben wir eingeplant auf der Reise nach San Diego, da die reine Fahrtzeit min. 8h beträgt, und wir Route66 und Joshua anschauen wollen.


Würdet Ihr an dem ein oder anderen Punkt eine längere/kürzere Aufenthaltsdauer empfehlen??
Interesse haben wir sowohl an den Parks als auch den Städten gleichermaßen..
Es ist so schwierig das zu planen, da wir keine Vorstellung haben wie lange man Zeit verbringt um von einem zum nächsten Stop zu fahren, da es unterwegs auch immer viel zu sehen gibt und man ja nicht hetzen will..
Würden gern alle Hotels vorher buchen.

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Die Einteilung jeweils einen kompletten Tag pro Park macht Sinn. Dann bleibt jeweils genügend Zeit für die eine oder andere Wanderung und die schönen Fotos im Abendlicht bzw. zum Sonnenuntergang.

Falls möglich würde ich 2 Tage für San Francisco einplanen. Wenn ihr in San Diego in den Zoo, zu Sea World oder den Wild Animal Park wollt, braucht ihr dort auch 2 Tage.

Da das Fahren in den USA dank Automatikschaltung und Tempomat recht entspannt ist, kann man auch mal abends nach Besuch eines Parkes noch zwei Stunden zum nächsten Park vorfahren und so den einen oder anderen Tag rausholen.

Ohne zu hetzen solltet ihr am Tag nicht mehr als 250 Meilen fahren. Das wären etwa 5 Fahrstunden. Wenn ihr morgens nicht allzu spät loskommt und abends nicht erst gegen Mitternacht ankommen wollt, habt ihr dann etwa 5 Stunden zum Fotografieren, für kurze Wanderungen, Fast Food Stopp usw.

Ich bin auch ein Fan des Vorbuchens, weil ich dann vorher besser abschätzen kann, welche Kosten auf mich zukommen. Außerdem reist es sich entspannter, wenn man weiß, dass ein schönes Hotelzimmer wartet auch wenn es abends mal etwas später wird. Jeden Abend Hotels raussuchen und abklappern wäre nichts für mich.

Im September ist das Wetter im Südwesten der USA normalerweise ohnehin sehr stabil gut. Dank vieler Reiseberichte und mit etwas Planung kann man sich auch ein ganz gutes Bild davon machen wie lange man wo bleibt und dann die Hotels entsprechend der gewünschten Route aussuchen.

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Rosa4
sagt:
Rosa4

Perfekt danke für die hilfreichen Tipps. Dann werden wir es wohl so planen auch mal abends zum nächsten Park zu fahren und die gesparten Nächte noch für die Städte zu nutzen.
Nochmals tausend Dank für den Top Bericht!

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femaleseawitch
sagt:
femaleseawitch

Wow was für tolle Tipps! Vielen Dank für die Recherche und zusätzlichen hilfreichen Kommentare der user

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Stimmt, wir sind auch immer wieder ganz baff, was noch so in den Kommentaren an Input und Feedback hinzu kommt!

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Dimimimi
sagt:
Dimimimi

Haben eine sehr ähnliche Tour im Februar gemacht - der Knaller! Was ich noch als Hinweis ergänzen würde: Je nach Saison und Ort ist Campen eine gute und unschlagbar günstige Alternative zu Hotels. In quasi jedem Nationalpark gibt es Campingplätze, die im Vergleich zu den deutschen hervorragend ausgebaut sind, die Übernachtungsgebühren sind meist 10-30$ pro Platz (!) und Nacht. Eine Übersicht, alle Infos zu allen Parks und ggf. Buchungsmöglichkeiten gibt gebündelt auf der (anfangs etwas unübersichtlichen) Website des National Park Service: nps.gov

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Das stimmt, preislich kommt man mit dem Zelt extrem günstig.

Ergänzend noch:

http://freecampsites.net/

http://freecampgrounds.com/

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Pauzao
sagt:
Pauzao

Hallo Piraten,

super Artikel! Der hat mich dazu angeregt, genau diese Rundreise zu machen... dazu habe ich auch einen Tipp für einen günstigen Flug, den ich mal hier an die community weitergeben wollte: wenn man den Flug über expedia click&mix bucht und dazu noch einen Hotel bucht, kommt man teils an saugünstige deals. Ich habe für FRA-Vegas 502 EUR gezahlt im Oktober, inklusive einer Hotelnacht in Vegas. Derselbe Flug bei normaler Buchung würde 1000+ EUR kosten...

http://www.expedia.de/packagesearch?langid=1031&su...

Grüße :-)

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Ja, der Trick funktioniert perfekt :-)

Antworten
Naddel33
sagt:
Naddel33

Hallo zusammen,

kann einer mal hier einen Komplettbuchpreis in die Runde werfen bitte :). Also einfach überschlagen Flug + Hotels + Mietwagen.

Danke :)

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

100€ pro Person und Tag bei einer Reise zu zweit haben sich bei mir als Richtwert immer als brauchbar erwiesen.

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judy821987
sagt:
judy821987

Könnt ihr mir sagen wo genau das Bild mit den 'Wellen' im Stein gemacht wird? Soweit ich weiß in der Nähe von Escalante aber wo genau? Und wenn ihr die Route minimal ändert, dann ist noch das Monument Valley dabei :)

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T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Meinst du das Titelfoto oder die "Welle" weiter unten im Text?

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VB26
sagt:
VB26

Super Route, wie viele Tage habt ihr dafür angesetzt?

Antworten
scarab770
sagt:
scarab770

Danke für die tolle Route! Wie viele Tage sollte man mindestens einplanen?

Kann man die Tour auch im Dezember/Januar machen?

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Zwei Wochen absolutes Minimum, 3 Wochen besser. Bei 4 Wochen wird die Route entspannt.

Ab spätestens Mitte November bis in den Mai hinein ist der Tioga Pass im Yosemite Nationalpark gesperrt. Diesen müsste man dann nördlich umfahren und verliert auch eins der großen Highlights. Deswegen würde ich die Runde im Winter deutlich südlicher legen.

Antworten
scarab770
sagt:
scarab770

Ah ok, vll macht es Sinn dann einfach die Tour von Las Vegas bis Los Angeles (oder noch bis San Fransisco wenn Zeit ist). Meinst du 2 Wochen sind dafür dann entspannt?

Was heißt südlicher legen? Nach Arizona oder Mexico?

Antworten
contrax
sagt:
contrax

Das würde mich auch interessieren, was damit genau gemeint ist, da ich die Tour im Dezember diesen Jahres plane.

Danke! :)

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Las Vegas - Kalifornien ist für 2 Wochen ok und lässt sich entspannt fahren.

Mit südlicher meine ich in der Tat weiter hinein nach Arizona, New Mexico und Südkalifornien.

Antworten
juerg-zeller
sagt:
juerg-zeller

Kann ich diesen spannenden Bericht irgend wie abspeichern?

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Es gibt verschiedene Varianten.

1) Per Lesezeichen / Favorit direkt im Browser

2) An dich selbst per E-Mail senden (Symobol rechts unter dem Titel)

3) Uns danach fragen wenn du ihn später suchst.

Wir aktualisieren den Artikel immer mal, die Adresse bleib aber gleich.

Antworten
daniel-w
sagt:
daniel-w

Hi,

meine Freundin und ich wollen im März meine Verwandten in Prescott, AZ (100 Meilen nördlich von Phoenix) besuchen.

Starten werden wir unsere Reise in San Francisco um dann über Las Vegas nach Prescott zu fahren.

Daher meine Fragen:

Wie viele Tage/Übernachtungen sollte man für die Route von SF nach Vegas einplanen?

Ist es lohnenswert auf dem Weg von las Vegas nach Prescott einen Abstecher zum Skywalk zu machen (ggf. mit Übernachtung), oder ist es sinnvoller nur einen Tagesausflug zum Grand Canyon zu machen (ca. 120 Meilen entfernt)?

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Von San Francisco nach Las Vegas würde ich im März wohl über den Highway Nr. 1 und dann weiter zum Beispiel übers Death Valley fahren. Dafür sollten 2 Übernachtungen unterwegs ausreichen.

Antworten
Urlaubs_Biene
sagt:
Urlaubs_Biene

Hallo, falls das noch jemand liest, ist September eine empfehlenswerte Reisezeit für die Westküste USA mit einem Van oder Wohnmobil?

Danke für Antworten...

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Klar lesen wir das :-)

September, vor allem gegen Ende, ist perfekt.

Antworten
Mane
sagt:
Mane

Betreffend der Hotelbuchung kann ich Priceline wärmstens empfehlen. Die s.g. Express-Deals sind meiner Meinung nach die beste Option, wenn man eine bestimmte Kategorie an einen bestimmen Ort will und es schnell gehen soll mit der Buchung. "Name your own Price" ist zwar wesentlich günstiger, erfordert jedoch meistens einiges an Zeit und Geduld. Ich habe bei den letzten USA Urlauben fast alles über die "Express-Deals" gebucht und damit ca. 35 % gegenüber dem normalen Preis gespart, Hotels/Motels waren fast immer (zu 90 %) die gewünschten. Hier kann man sich mit ein bisschen Geschick ziemlich genau ausrechnen, um welches Hotel/Motel es sich bei den Express-Deal handelt (einfach die Optionen wie z.B. Frühstück, Wlan usw. mit dem regulären Angebot von Priceline vergleichen und auf das entsprechende Gebiet/Ort achten.

Viel Spaß im Urlaub!

Antworten
USA_Trip
sagt:
USA_Trip

Hallo,

unser Trip steht Mitte Februar vor der Tür und ich bräuchte noch ein paar gute Tipps.

Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten App zur Navigation auf der Reise (wenn möglich kostenfrei).

Vielen dank schon mal für Antworten

Antworten
127Tyson
sagt:
127Tyson

Die Route klingt echt toll, vielen Dank für die Tipps! Eine Frage habe ich aber: Vielleicht habe ich es auch nur überlesen, aber wieviel Zeit plant ihr so für diese Route minimal ein?

Vielen lieben Dank :)

Antworten
Jehoover
sagt:
Jehoover

Servus Ich plane Ende April mind. eine Woche von Las Vegas ab eine Tour durch die o.g. Ziele. Ich will die Canyon zu Fuß erleben und würde mich als fit bezeichnen :) Hat jemand Lust und Zeit mitzukommen?

Bin 31 / männlich und gut zu Fuß :) Außerdem aufgeschlossen und sympathisch (sagen die anderen)

So far. Einfach mal melden :)

Antworten
Jehoover
sagt:
Jehoover

Ich muss korrigieren! In der einen Woche soll natürlich nur Grand Canyon / Bryce Canyon plus Zion National Park bereist werden. Der Rest wäre etwas viel :)

Antworten
Kampfapfel
sagt:
Kampfapfel

Tipp: noch 1-2 Tage zusätzlich einplanen. Sowohl Downtown Flagstaff an der alten Route 66 als auch Sedona, südlich von Flagstaff sind super schön. Speziell Sedona fand ich atemberaubend schön. Eine grüne Oase zwischen den monumentalen roten Felsen.

Antworten
HammerD
sagt:
HammerD

Hi,

wie schaut es eigentlich auf dieser Route mit der Maut aus? Ich habe mich schon totgesucht, und keine konkrete Aussage gefunden!

Lohnt sich ein Mautpass von der Autovermietung oder kann man sich den sparen?

Danke!

Antworten
Katja Crew
sagt:
Katja

Bis auf wenige Brücken gibt es keine Maut.

Antworten
atrec
sagt:
atrec

hallo,
Ich habe vor im August 4 Wochen in die USA zu gehen. Würde gerne die ersten 2- 2 1/2 Wochen im Südwesten verbringen. Mein Plan war in San Francisco zu starten, dann Richtung L.A. Anschließend Richtung Las Vegas und Grand Canyon und anderen Nationalparks. Nach den 2 Wochen würde ich noch nach Florida fliegen.
Habt ihr noch Tipps oder Verbesserungswünsche für den Trip durch den Südwesten ?


Liebe Grüße :)

Antworten
Samson1
sagt:
Samson1

Hallo zusammen,

die Route hört sich super an, genauso wie die vielen nützlichen Kommentare. Ich möchte nächstes Jahr im März eine Kalifornien-Tour machen. Jetzt ist da ja der Tioga Pass gesperrt. Könnt ihr mir bei einer alternativen Route helfen die um die Jahreszeit eine tolle Route ist?
Wir planen ca. 3 Wochen.
Vielen lieben Dank!

Antworten
DoroK
sagt:
DoroK

Hallo ,

wir planen unsere erste Reise in Südwesten der USA, wir haben ca 23 Tage zur Verfügung. Für die Städte SF, LA, LasV möchte ich schon 2 Tage vor Ort einplanen. Um mal entspannt einen Einblick in die Region zu bekommen und keinen Besichtigungsstress zu haben, interessiert mich, welches Ranking die NParks Yosemite/ Bryce/ Zion/ Lake Powell/ Gran Canyon bei Euch haben. Wenn Ihre 3 aussuchen könntet, welche hätten bei Euch Vorrang?

Gibt es alternativ auch gute Erfahrung mit Pauschalanbieter/ Rundreise? Ist natürlich ein ganz anderer Ansatz zu reisen....

Vielen Dank für ein Feedback!


Antworten
klarla
sagt:
klarla

Hey Urlaubspiraten! Ich wollte eure Tipps nutzen um einen entsprechenden Roadtrip an der Ostküste (start/ende Boston airport ) zu machen. Allerdings führt die filteroption jungfahrer bei den Mietwagen dazu, dass sich die Preise mehr als verdoppeln! zT ist es günstiger die Option wegzulassen und den regulären Aufschlag (ab 25$pro Tag ) zu zahlen. Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit die Gebühren zu umgehen?

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Im Zweifel muss man es immer durchrechnen. Zu den 25 Dollar kommen auch noch die in den USA üblichen Steuern.

Antworten
FreestylerCoH
sagt:
FreestylerCoH

Moinsens,


sollte man für Wanderungen durch die NP Wanderschuhe besitzen oder reichen für "Normalos" auch Nike Free Trainer o.ä.?

Antworten
Katja Crew
sagt:
Katja

Normale Sportschuhe tun es auch, wenn du auf den normalen Pfaden bleibst. ;)

Antworten
Retaldinho
sagt:
Retaldinho

Ich habe im Artikel gerade gelesen, dass Flüge von Skandinavien aus erhöhte Flexibilität erfordern. Nun habe ich meinen Flug, der in Stockholm startet, leider bereits gebucht.

Trotzdem würde ich gerne wissen, was mit der Textstelle genau gemeint ist. Muss ich mit Flugverschiebungen rechnen?

Vielen Dank für die Rückmeldung!

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Nein, das bedeutet nur, dass du eben erst nach Skandinavien musst :-)

Antworten
alexa2302
sagt:
alexa2302

Hallo! wir starten Mitte Juni 25 Tage mit dem Wohnmobil ab Las Vegas (von dort gab's die günstigsten Camper und billigsten flug). haben für die Flüge 1200 Euro für uns drei (mit Baby) gebucht und rd 2200 Euro für den 22-Fuß-Camper.

Welche Campingplätze gibt es so zu empfehlen in den Nationalparks und an der Westküste nach unten von San Francisco?

Gibt es empfohlene Outlets wo man unbedingt hinmuss?

man kann ja anscheinend bei den walmarts auch mit den Rv's stehen wisst ihr ob es noch andere "inoffizielle" Orte gibt?

Liebe grüße

Antworten
Jen_
sagt:
Jen_

Hallo! Vielen Dank für diese tolle Route. Das ist echt eine super Hilfe für unseren Trip. Könntet ihr vielleicht noch Angaben machen, wie viele Tage ihr für die jeweiligen Abschnitte eingeplant habt? Gerade bei den Nationalparks rund um den Grand Canyon kann ich das so gar nicht abschätzen und würde sehr gern wissen, in wie viele Etappen ihr diesen Teil eingeplant habt.

Vielen Dank und Grüße.

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Das ist sehr schwer zu sagen. Manchen reicht es die Panoramatour zu machen, also einfach mit dem Mietwagen / Bus durchfahren und kurze Fotostopps machen. Andere bevorzugen Tageswanderungen. Je nachdem schafft man einen Park in einem halben Tag oder braucht drei. In welche Richtung tendierst du denn?

Antworten
Jen_
sagt:
Jen_

Danke für eure Rückmeldung... Gute Frage ;-) Bislang habe ich mir vorgestellt, längere Wanderungen eher im Yosemite Park zu machen. Panoramatour nur mit Fotostopps ist nicht so mein Ding, aber um zeitlich hinzukommen werden es wohl nur ausgewählte Parks mit längeren Aufenthalten sein können. Was wären denn eurer Meinung die absoluten "Highlights", für die man doch etwas mehr Zeit spendieren sollte?

Und lohnt sich eurer Erfahrung nach ein Inlandsflug von Vegas nach LA, um nach dem Grand Canyon etwas weniger eindrucksvolle Strecke einzusparen?

Antworten
T-Dog Crew
sagt:
T-Dog

Die Highlights für mich waren:

- Yosemite NP

- Grand Canyon NP

- Bryce Canyon NP

- Arches NP

- Antelope Valley

- The Wave

Für die ersten vier Parks haben wir jeweils 2 Tage benötigt. Einen um die Panoramapunkte abzufahren und einen für Wanderungen.

Inlandsflüge lohnen sich meiner Meinung nach nicht. Einzige Ausnahme wäre Denver - Los Angeles oder Las Vegas - San Francisco, wenn man keine Gabelflüge bekommt und wegen knapper Zeit die Runde nicht fertig fährt.

Die Flüge zum Grand Canyon sind normalerweise so teuer, dass man die 4 - 5 Stunden von Las Vegas besser mit dem Auto fährt oder im Idealfall gleich in die Gesamtroute einplant. So jedenfalls meine Meinung.

Antworten
Maya166
sagt:
Maya166

Hallo,

hat jemand Lust mit mir eine Rundreise USA Westküste im Dezember zu unternehmen. 10.12.2016 bis 30.12.2016 oder so ähnlich mit Hin und zurück nach L.A. Bin W, 26 Jahre.


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Was denkst du?