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+ + BREAKING NEWS: Kanaren ab 20. Dezember komplett Risikogebiet + +

Ein Deal von , 18. Dez. 2020 12.59 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat soeben die gesamten Kanarischen Inseln zum Risikogebiet erklärt. Ab dem 20. Dezember gilt die vom Auswärtigem Amt ausgesprochene Reisewarnung.


Was ändert sich nun?

Zunächst bedeutet das für euch, dass die Quarantänepflicht bei Rückreise nach Deutschland wieder gilt. Genauer bedeutet das: 10 Tage Isolation zu Hause oder ihr lasst euch frühestens am 5. Tag testen (derzeit keine Quarantäne, wenn euer Wohnort in NRW liegt).

Was bedeutet das für meine gebuchte Reise? Kann ich meine Reise stornieren und kriege ich mein Geld wieder?

Bei Pauschalreisen:

Bei Pauschalreisen handelt es sich um Reisen, die min. 2 Hauptleistungen wie Flug und Unterkunft gebündelt haben, dazu zählen auch Kreuzfahrten ohne Flug- oder Bahnanreise.

Die Reiseveranstalter werden i.d.R. jetzt auf euch zukommen und bieten euch eine kostenlose Stornierungen oder Umbuchung an, euer Geld solltet ihr innerhalb von 14 Tagen zurück erhalten. Einige Reiseveranstalter bieten euch aber auch die Option an, dass ihr trotzdem reisen könnt, wenn ihr mögt. Sprecht das bitte einfach an!

Beachtet bitte, dass zigtausende Urlauber über die Feiertage auf die Kanarischen Inseln wollten und dass die Veranstalter nun alle Hände voll zu tun haben! In der Regel werden die Kunden zuerst bearbeitet, die innerhalb der nächsten 48 Stunden abreisen sollen.

Wenn eure Abreise in den nächsten 24 Stunden stattfindet und man hat sich bei euch noch nicht gemeldet, dann meldet euch bitte in den Service-Centren: Buchungen, die ihr bei uns über unsere Pauschalreise-Suchmaschine in Partnerschaft mit weg.de gebucht habt, könnt ihr von unseren Kolleg*innen im Service-Center unter 089 20700 1535 umbuchen, stornieren oder anpassen lassen. Solltet ihr außerhalb der Öffnungzeiten unserer telefonischen Service-Centers anrufen, bitten wir euch, direkt bei eurem ausführenden Reiseveranstalter anzurufen.

Weitere Pauschalreisebuchungen, die ihr z.B. über die Webseite von TUI oder FTI gebucht habt, könnt ihr von deren Kolleg*innen im entsprechenden Service-Center ändern lassen.

Bei einzelnen Leistungen wie ...

  • Flügen: Airlines müssen ihre Leistungen auf Grund einer Reisewarnung nicht streichen, hier seid ihr auf Kulanzregelungen der jeweiligen Airlines angewiesen. Wird euer Flug auf Grund von höherer Gewalt, wie zum Beispiel coronabedingte Einreisestopps oder Reisewarnungen, von der Airline gestrichen, so dürft ihr den Anspruch geltend machen und den gesamten Ticketpreis zurückfordern.
  • Unterkunftsaufenthalte: Unterkünfte wie Hotels müssen ihre Leistungen auf Grund einer Reisewarnung nicht streichen, hier seid ihr auf Kulanzregelungen angewiesen. Allerdings zeigten sich Unterkünfte bisher in der Pandemie als besonders bereitwillig und erstatteten auch auf nicht stornierbare Raten häufig das Geld zurück. Wird euer Aufenthalt von höherer Gewalt, wie zum Beispiel coronabedingte Einreisestopps oder Reisewarnungen, von der Unterkunft gestrichen, so dürft ihr den Anspruch geltend machen und den gesamten Hotelpreis zurückfordern.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz auf allen Inseln über 50 pro 100.000 Einwohner?

Nein, aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz nur auf Teneriffa und La Gomera bei über 50, genauer gesagt bei 127 bzw. 130. Zum Vergleich: Für Deutschland beträgt dieser Wert gerade etwas mehr als 170.

  • Teneriffa: 127
  • Gran Canaria: 27
  • Lanzarote: 15
  • Fuerteventura: 11
  • La Palma: 22
  • La Gomera: 130
  • El Hierro: 0

Wir finden etwas schon sehr schade, dass alle Inseln als Risikogebiete gelten, wobei nur Teneriffa stark betroffen ist. Unsere Empfehlung: Wenn ihr die anschließende 5- oder 10-tägige Quarantäne auf euch nehmen könnt, bittet euren Reiseveranstalter die Buchung nicht zu stornieren! Habt ihr euren Urlaub mit Einzelleistungen gebucht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass nichts gestrichen wird.

Habt ihr Fragen? Dann kommentiert diesen Artikel, wir versuchen euch alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten!

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