Sonstiges

Keine Flüge aus Großbritannien & Südafrika / Brasilien ändert Einreise / Kuba schafft Währung ab

Ein Deal von , 22. Dez. 2020 13.42 Uhr

Ahoi Piraten,

hier, wie gewohnt, ein kurzes Update über die wichtigsten Reisenews:


Keine Flüge mehr aus Großbritannien und Südafrika

Was der Brexit bisher nicht geschafft hat, erledigt nun eine der Coronavirus-Mutationen: Die Abschottung des Vereinigten Königreichs. Da die neue Variante des Virus zwar nicht zwangsläufig gefährlicher, aber vermutlich ansteckender sei, wurde nun ein Beförderungsverbot für Reisende aus den Großbritannien, Nordirland und Südafrika nach Deutschland verhängt. Dies gilt vorerst bis zum 6. Januar 2021, wobei Menschen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland wohl ab dem 1. Januar befördert werden, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen können.

Auch andere Länder, wie Frankreich, die Niederlande, Belgien, Spanien, Irland und Österreich haben ähnliche Maßnahmen ergriffen. Die Lufthansa fliegt unterdessen weiter nach Großbritannien, befördert Passagiere aber nur auf den Hinflügen. Auf den Rückflügen ist außer der Besatzung lediglich Fracht an Bord. Rückholflüge sind derzeit nicht geplant.


Brasilien verlangt negativen PCR-Test für die Einreise

Eine Änderung der Einreiseregeln gibt es in Brasilien: Bisher war das südamerikanische Land eines der wenigen Ziele, zu denen man ohne Corona-Test einreisen konnte (u.a. auch Mexiko, Costa Rica). Ab dem 30. Dezember 2020 muss nun aber neben einem ausgefüllten Gesundheitsformular ("Traveler's Health Declaration") auch ein negativer PCR-Test präsentiert werden. Der Test darf nicht früher als 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt worden sein.


Kuba schafft Touristenwährung ab

Kuba-Reisende kennen es: Als Tourist zahlt man im Normalfall nicht mit den Pesos der Einheimischen, sondern mit einer Art Parallelwährung, dem CUC (peso cubano convertible). Diese sogenannte Devisenwährung wurde 1994 eingeführt und ist künstlich im Verhältnis 1:1 an den Kurs des US-Dollars gekoppelt.

Nun geht das Land in seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit Anfang der 1990er Jahre einen Schritt in Richtung Marktwirtschaft und schafft die Zweitwährung ab. Dies soll unter anderem für mehr Chancengleichheit sorgen. Ab dem Jahreswechsel werden beide Währungen zusammengeführt zum neuen Peso; 24 Pesos entsprechen dann einem US-Dollar.

Für die nächste Zeit werden als Folge Preiserhöhungen im Land erwartet. Da erst im vergangenen Jahr Geschäfte eröffnet wurden, in denen nur mit US-Dollars bezahlt werden kann, gehen Kubaner davon aus, dass das Problem der parallelen Währungen damit nicht ausgeräumt ist.

Keine Flüge aus Großbritannien & Südafrika / Brasilien ändert Einreise / Kuba schafft Währung ab

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