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Mit dem Helikopter ausgeflogen: "Into the Wild"-Bus aus Wildnis entfernt

Ein Deal von , 10. Jul. 2020 11.12 Uhr

Ahoi Piraten,

das Buch und der Film "Into the wild" hat sicherlich nicht nur uns beeindruckt, sondern auch viele von euch. Die wahre Geschichte um den junge Aussteiger Christopher McCandless, der 1992 auf eigene Faust den Denali-Nationalpark erkunden wollte und später einsam starb, ist weltbekannt, der 2007 erschiene Film Kult.

Mit der verfilmten Biografie stieg auch das Interesse an dem alten Bus, in dem Christopher McCandless hauste und der nach seinem Tod mitten in der Wildnis stehen blieb. Abenteurer, Film-Fans und Touristen machten sich auf, den verosteten Bus zu entdecken, der Nationalpark entwickelte sich zum Wallfahrtsort.

Doch der Weg dorthin ist nicht ganz ungefährlich. Rund 30 Kilometer lang war der Pfad zu dem Fahrzeug und nicht ganz ungefährlich. Reißende Flüsse müssen überquert werden und es gibt Bären und Wölfe. gefährlich wird der Pfad auch bei einem plötzlichen Wetterumschwung - keine Seltenheit in der Region. In den vergangenen Jahren starben immer wieder Menschen bei dem Versuch, den Bus von McCandless zu erreichen.


Nun hat man den Pilgern ein Ende gesetzt und den Bus von seinem Standort in der Wildnis entfernen lassen. Mit einem Helikopter der US-amerikanischen Armee wurde er ausgeflogen. Ob das Fahrzeug einen neuen Standort bekommt und wenn ja, wo, ist noch unklar. Emile Hirsch, der im Film Into the Wild den verunglückten Christopher McCandless verkörperte, hofft, dass der Bus an einen Ort kommt, an dem er sicher besucht werden kann.

Mit dem Helikopter ausgeflogen: "Into the Wild"-Bus aus Wildnis entfernt


Mit dem Helikopter ausgeflogen: "Into the Wild"-Bus aus Wildnis entfernt