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RKI benennt Hochrisikogebiete, KLM streicht nicht alles, Belgien & Ibiza stoppen Touris

Ein Deal von , 24. Jan. 2021 17.16 Uhr

Ahoi Piraten,

auch am Wochenende gibt's wieder ein paar brandheiße Neuigkeiten zum Thema Reisen:


KLM streicht Langstreckenflüge doch nicht

Falls ihr euch an unseren letzten Artikel erinnert: Wir waren ein bisschen skeptisch, warum KLM die Meldung zu den Flugstreichungen noch nicht auf den eigenen Kanälen verbreitet und vermuteten ein Druckmittel gegen die Regierung. Und tatsächlich gab es nun eine Kehrtwende!

Wegen einer neuen Sonderregelung müssen die Crews der KLM-Flieger nun doch nicht fürchten, im Ausland zu stranden, da sie ihre Antigen-Tests erst bei Ankunft in Amsterdam machen müssen. Außerdem gibt es Sicherheitsprotokolle für den Aufenthalt am Zielort. Daher können einige Flüge stattfinden.

Passagiere aus den Risikoländern brauchen aber weiterhin einen Antigentest, der erst 4 Stunden vor dem Rückflug durchgeführt werden darf. KLM will die Passagiere hier beim Auffinden der entsprechenden Teststellen unterstützen.

Weiterhin gestrichen bleiben aber KLM-Flüge nach Südamerika, Südafrika und Großbritannien.

Durchgeführt werden sollen KLM-Flüge nach Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Maarten, Saba, St. Eustatius, Island, Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Thailand und China.


RKI benennt erstmals Hochinzidenzgebiete

Es wird langsam schwierig, den Rückreiseregeln noch zu folgen und selbst die Risikoliste des RKI ist mittlerweile zu einem kaum zu überblickenden Dschungel geworden. Deshalb versuchen wir es euch noch kurz und knapp zusammen zu fassen, schaut aber für eventuelle Abweichungen immer noch mal auf die Regeln eures Bundeslandes.

Es gibt im Grunde drei Kategorien zurzeit:

Nicht-Risiko-Gebiete:

  • z.B. Kuba, Sri Lanka, Uganda, Martinique, Kreta
  • bei der Rückkehr nichts Besonderes zu beachten

"Normale" Risikogebiete:

  • z.B. Costa Rica, Festland-Frankreich, Zypern
  • vor der Rückreise digital anmelden
  • PCR- oder Antigen-Schnelltest machen (ab 48 Stunden vor bis 48 Stunden nach der Einreise)
  • für 10 Tage in Quarantäne begeben (bei Wohnsitz in NRW keine Quarantäne; für die anderen: frühestens am fünften Tag kann ein weiterer PCR-Test gemacht werden und bei negativem Ergebnis die Quarantäne vorzeitig beendet werden)

Hochrisikogebiete:

  • Anmeldung und Quarantäne genau wie bei den normalen Risikogebieten
  • der PCR- oder Antigen-Schnelltest muss hier aber bereits vor der Einreise (also z.B. vor dem Rückflug) gemacht werden (frühestens 48 Stunden vor der Einreise)

Als Hochrisikogebiete (laut RKI) gelten die folgenden Länder, die man nochmal in zwei Gruppen unterteilen kann:

  • Virusvariantengebiete:
    • Brasilien
    • Irland
    • Südafrika
    • Großbritannien & Nordirland
  • Hochinzidenzgebiete:
    • Ägypten
    • Albanien
    • Andorra
    • Bolivien
    • Bosnien und Herzegowina
    • Estland
    • Iran
    • Israel
    • Kolumbien
    • Kosovo
    • Lettland
    • Libanon
    • Litauen
    • Mexiko
    • Montenegro
    • Nordmazedonien
    • Palästinensische Gebiete
    • Panama
    • Portugal
    • Serbien
    • Slowenien
    • Spanien
    • Tschechien
    • USA
    • Vereinigte Arabische Emirate

Derzeit keine touristische Einreise in Belgien und auf Ibiza möglich

Ab Mittwoch (27.1.) lässt Belgien keine Touristen mehr ins Land. Die Einreise ist dann nur noch bei Vorliegen eines triftigen Grundes möglich. Die Regelung gilt bis zum 1. März und soll vor allem Reisen in den Schulferien verhindern. Belgier dürfen in dem Zeitraum nämlich ebenfalls nicht ohne triftigen Grund ins Ausland reisen.

Die spanischen Inseln Ibiza und Formentera werden bis Ende Januar gesperrt. Auch hier sind Ein- und Ausreisen dann nur noch mit triftigen Gründen möglich.

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