Star Wars - was ihr über die Kinosensation des Jahres wissen müsst

Ein Deal von , 15. Dez. 2015 16.18 Uhr

Seit Wochen gibt es kein anderes Thema mehr als Star Wars. Schnell übermannt einen das Gefühl, als gebe es unseren blauen Planeten nicht mehr. Fans kleiden sich wie Darth Vader und fuchteln mit ihrem Lichtschwert im Wohnzimmer vor ihrer Frau herum. Fast schon wäre der ganze Hype um die Kino-Sensation des Jahres lächerlich, wären da nicht Millionen Menschen, die sich den 17. Dezember mehr als Weihnachten und Silvester zusammen herbeisehnen. Das Merchandise rund um die neue Episode scheint keine Grenzen zu kennen. Sogar das Obst wird in düsterer Darth-Vader-Umhüllung verpackt. Nichts scheint verschont zu bleiben. Stöbert man durch die Kinosäle Deutschlands, fällt auf, dass es keine einzige Karte mehr zu ergattern gibt. Inzwischen werden Tickets auf sämtlichen Portalen zu horrenden Preisen angeboten. Damit du aber nicht ganz unwissend durch das Weltgeschehen läufst, gibt es hier ein paar nützliche Informationen, die dir beim nächsten Nerd-Talk helfen werden.


Inhalt



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Der Star-Wars-Hype ist grenzenlos - doch warum eigentlich?

Wie schon erwähnt, geht der Wahnsinn am 17. Dezember in die nächste Runde. Es scheint kein Halten mehr zu geben. Mit "Episode 7: Das Erwachen der Macht" kommt seit 10 Jahren wieder ein neuer Streifen in die Kinos. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung der klassischen Trilogie, die Erfinder George Lucas zwischen 1977 und 1983 veröffentlichte. Das Kuriose an der ganzen Geschichte ist, dass niemand so recht weiß, worum es eigentlich gehen wird. Fakt ist, dass der neue Streifen an den 30 Jahre alten Film "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ansetzen wird. Damals gelang es der guten Seite, den Rebellen, das böse Imperium zu zerstören. Natürlich findet der Krieg im Weltall kein Ende, sonst würde es keine neue Episode geben. Jetzt stehen sich die First Order (böse) und der "gute" Widerstand gegenüber, um in einer fernen Galaxie um die Zukunft zu kämpfen. Begleitet werden die neuen Helden Rey und Finn von alten Bekannten. Die Charaktere Han Solo und Leia stehen den jungen Kriegern im Kampf gegen den neuen Endgegner Kylo Ren zur Seite. Damit es auch visuell etwas zu bestaunen gibt, schaut euch doch einfach mal den Trailer an:



Worum geht es in den Star-Wars-Episoden?

Der Rote Faden der gesamten Saga ist Darth Vader, den wohl die halbe Welt kennt, ob man nun einen Film gesehen hat oder eben nicht. In den ersten drei Episoden ist uns der dunkle Lord als Anakin bekannt, der vom Jedi-Meister Qui-Gon Jinn aufgelesen und später von Obi-Wan Kenobi ausgebildet wird. Seine Entwicklung verläuft allerdings anders als erwartet. Um seine große Liebe Padmé Amidala vor dem Tod zu bewahren, kehrt Anakin der hellen Seite der Macht den Rücken zu. Als Bösewicht verliert er jedoch seine Geliebte und seine Zwillinge Luke und Leia werden ihm entrissen. Schließlich wird ihm alles Menschliche genommen, indem er in Lava stürzt. Nur seine berühmte schwarze Rüstung kann ihn am Leben halten. Fortan versetzt Darth Vader in den Episoden 4 bis 6 die Galaxie in ein Schlachtfeld. Angst und Schrecken gehen vom ehemaligen Gutmenschen aus. Während der endlosen Kriege zwischen den Rebellen und dem Imperium findet Darth Vader seine gute Seite wieder. Um das Leben seines Sohnes Luke zu retten, stürzt er sich in den Kampf mit dem Imperator, den er mit seinem Leben bezahlt. Natürlich gibt es aber ein Happy End und die helle Seite der Macht besiegt das Imperium. Wer etwas detaillierter nachlesen möchte, findet hier nähere Informationen.

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George Lucas und Disney - keine Love-Story

Muss auch nicht, da die neue Episode nichts mit dem Erfinder am Hut hat. Im Jahr 2012 hat Disney nämlich ca. 4 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt und die Produktion Lucasfilm gekauft. Automatisch gingen somit alle Star-Wars-Rechte an den neuen Konzern über. Ursprünglich sollte George Lucas eine beratende Funktion für die neuen Teile übernehmen, welche er allerdings nicht wahrnahm. Sogar bereits verfasste Drehbuchentwürfe wurden von Seiten Disneys ausgeschlagen. Angeblich zeigte sich der Urvater davon aber wenig gebeutelt. Über den neuen Streifen sagte Lucas: "Ich glaube, die Fans werden ihn lieben. Es ist der Film, den sie erwartet haben.“ Bleibt also abzuwarten, ob sich seine Worte bewahrheiten.

Drehorte

Der Hype um die Saga geht sogar so weit, dass Fans zu den Drehorten pilgern, um sich ihren Helden besonders nah zu fühlen. Ähnlich verlief es mit "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe". Die Kulissen scheinen eine magische Wirkung auf Fans aller Länder auszuüben. Welche Drehorte dieses Mal infrage kamen, um die "Das Erwachen der Macht" imposant in Szene zu setzen, erfahrt ihr hier:

Island

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Skellig Michael in Irland

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Abu Dhabi

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RAF Greenham Common in Berkshire

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Flickr / Barry Skeates

Flüge ins Weltall

Es geht immer eine Nummer schärfer. Pilgern nach Island oder Irland reicht euch nicht aus? Ihr möchtet viel lieber einmal selbst hautnah die Weiten des Universums erleben? Mit Virgin Galactic wird der Traum bald Realität. Bisher war dieses Privileg nur Superreichen vorbehalten. In naher Zukunft kann man sich dieses Vorhaben auch leisten, wenn man keine Millionen auf dem Konto hat. Na gut, zugegebenermaßen muss man auch ein paar mehr Nullen auf dem Kontoauszug haben. So ungefähr 250.000 Dollar muss man nämlich für einen Trip in die Schwerelosigkeit berappen. Mit dem Spaceship Two geht es Richtung Weltall. Im amerikanischen Bundesstaat New Mexico wird bereits der "Spaceport America" in den Boden gerammt, von dem demnächst die Flüge ins All starten sollen. Bis heute ist jedoch noch niemand mit Virgin Galactic geflogen, da es 2014 zu einem Crash während eines Testflugs kam. Seit 2009 konnten bereits die Tickets gekauft werden. Das Problem: niemand hatte Interesse. Falls ihr euch nach dem Kinofilm allerdings nicht mehr halten könnt, könnt ihr euch mit diesem Formular bei Virgin Galactic anmelden und vielleicht eines Tages ein Astronaut werden.

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R2D2 bedient euch im Hotel

Wer es nicht ganz so abgefahren mag und nicht gleich nach den Sternen greifen möchte, der kann im Henn-na Hotel im Süden Japans eine ganz besondere Erfahrung erleben. Kurz vor dem Einchecken hat man die Wahl, ob man von einem Menschen oder von einem Roboter in Form eines Dinosauriers bedient werden möchte. Okay, okay - es ist nicht R2D2 höchstpersönlich, aber immerhin ein Computer. Stolze 300€ kostet hier eine Übernachtung. Das Hotel ist eingebettet im Freizeitpark Huis Ten Bosch, der wie die Niederlande daherkommt. Nachdem man eingecheckt hat, bringt ein Roboter das Gepäck aufs Zimmer. In einem der 72 Apartments angekommen, wird man von einer neuen Figur in einem Kleid begrüßt. Dieser plappert angeblich so lange auf einen ein, dass man das Ding am liebsten aus dem Fenster werfen möchte. Gute Gastgeber sind die Geschwister R2D2s also nur bedingt. Wer aber ein wenig futuristisch nächtigen möchte, ist hier goldrichtig. Hier geht es zum Hotel.

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Passend zum Kinostart gibt es hier lustige Star-Wars-Masken, damit euer Besuch wirklich authentisch wird.

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