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An Bord mit... Steffi! Ein Interview, das euch einen Blick hinter die Kulissen von Urlaubspiraten werfen lässt

Ein Deal von , 15. Dez. 2020 13.00 Uhr

An Bord mit... Steffi!

Ahoi Piraten, mit dieser Interviewserie möchten wir Euch die Reise- und Lebenserfahrungen derer mitteilen, die für Euch täglich die besten WOW-Deals auf Urlaubspiraten.de veröffentlichen. Lernt dieses Mal Steffi kennen - Redakteurin & Traveldeal-Hunter für Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eigentlich ganz schön große Flugangst hat und irgendwie immer Glück, wenn es um Hotel-Upgrades geht.

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Erzähle uns ein bisschen von Dir! Wo kommst Du her, wo lebst Du, was hast Du studiert, was sind Deine Hobbies, wo hast Du bereits gearbeitet…?

Geboren und aufgewachsen bin ich in Brandenburg, doch schon in der Schulzeit stand eigentlich fest, dass ich irgendwann nach Berlin ziehe. Wie praktisch, dass mein Mann gebürtiger Berliner ist und ebenfalls zurück in seine Heimat wollte.

Nach meinem Abitur begann ich ein Germanistik- und Geschichtsstudium, was ich allerdings nach einem Semester wieder abbrach, weil ich ein Ausbildungsangebot für meinen Traumberuf erhielt. In meiner Heimatstadt absolvierte ich ein Redaktions-Volontariat, später arbeitete ich als Lokalredakteurin und leitete später sogar eine kleine Redaktion. Der Job machte mir Spaß. Doch irgendwas fehlte und so bewarb ich mich kurzer Hand bei den Urlaubspiraten, um meine Leidenschaft, das Reisen, und meinen Beruf als Redakteurin zu verbinden. Seit knapp anderthalb Jahren bin ich nun an Bord und möchte auch bei euch die Lust am Reisen wecken.

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Unterwegs an der Amalfiküste, auf dem Tafelberg und Lefkada

Wie bist Du ein Reisedeal-Hunter bei den Urlaubspiraten geworden?

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich auf Dauer nicht glücklich werde als Lokalredakteurin. Mein Traum: Hobby und Beruf verknüpfen. Also hatte ich zwei Möglichkeiten: Sportredakteurin oder Reisedeal-Hunter. Und da ich bei ersterem vermutlich, je nach Sportart, zu subjektiv gewesen wäre, bewarb ich mich bei den Urlaubspiraten. Vor einem Bewerbungsgespräch hieß es, zwei eigene Deals vorzubereiten, die überzeugen sollen. Und als ich an diesen arbeitete, wusste ich, diesen Job möchte ich machen. Schlecht habe ich meine Arbeit wohl auch nicht gemacht, denn es folgte das Bewerbungsgespräch und kurze zeit später war ich an Bord.

Was magst Du an Deinem Job am meisten?

Das ich jeden morgen gerne aufstehe und mit der Arbeit starte, dass ich mich auf die Aufgaben freue. Es gibt genug Jobs und Arbeitgeber, die nicht zu einem passen und einem so die Lust an der Arbeit nehmen. Das ist bei den Urlaubspiraten nicht so: Ich habe seit Beginn unglaublich viele Freiheiten, kann kreativ werden und eigene Ideen umsetzen. Das erfordert wohl einiges an Eigenverantwortung, schafft aber auch Abwechslung. Cool ist auch, dass man unmittelbar Feedback zu seiner Arbeit bekommt. In erster Linie nicht von einem Vorgesetzten, sondern von euch, unseren Piraten! Es freut einen riesig, in sozialen Netzwerken oder unter unseren Deals zu lesen, dass ihr euch bedankt oder eigene Erlebnisse teilt.

Dank flexibler Arbeitszeiten und remote work kann ich mir außerdem meinen Arbeitstag einteilen, wie es mir passt - und kann so auch produktiver sein, als der ein oder andere im 9-to-5-Job.

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Unterwegs mit meinem Hund in Tirol, Mykonos & Naxos

Was ist deiner Meinung nach die Definition eines “guten Deals”? Und was war der krasseste Deal, den Du je selbst gebucht hast?

Für mich ist ein guter Deal in erster Linie einer, den ich selber vielleicht buchen würde - selbst, wenn mich die Destination vielleicht gar nicht so sehr interessiert. Der Deal sollte (sprachlich) spannend aufgebaut sein, die Neugier in einem wecken und, natürlich, einen Preis haben, den man nicht unbedingt erwartet.

Ich muss zugeben, ich bin noch nicht für den Preis einer Tankfüllung meines Autos nach Südamerika geflogen und hab auch keinen Luxus-Malediven-Urlaub zum Preis eines einwöchigen Mallorca-Aufenthalts gebucht (würde ich aber sofort machen ;-)). In meiner Schulzeit bin ich aber teilweise 3-4 Mal im Jahr nach London geflogen, dank einer bekannten Low-Cost-Airline nicht selten für 2 oder 3€ return. Und dann gibt es da noch das ein oder andere Upgrade in einigen Hotels. Ich weiß selbst nicht, wie das zustande kommt, aber bei mindestens jedem zweiten Hotelaufenthalt erhalte ich ein Upgrade. So hab ich schon für etwa 50€ im 5° Hotel auf Kreta in der Superior Suite mit eigenem Pool direkt am Meer übernachtet und auf Mauritius fand ich mich plötzlich in der riesigen Suite mit Meerblick & Strandlage statt im deutlich kleineren Doppelzimmer wieder.

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Mauritius

Du liebst das Reisen, steigst regelmäßig in den Flieger... und hast Flugangst. Wie passt das zusammen?

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie neidisch ich als Kind manchmal war, wenn andere mit ihren Familien in den Urlaub geflogen sind, während ich meine Sommer oft (und im Nachhinein auch sehr gerne) an der Ostsee verbracht habe. Mein erster Flug stand an, da war ich 16. Es ging nach London zu einem Konzert. Nach Buchung der Flugtickets machte sich jedoch plötzlich ein unangenehmes Gefühl in mir breit - ich hatte Flugangst!

In den folgenden Jahren stieg ich oft, aber nicht weniger angespannt, in den Flieger. Und wurde von einem Piloten über's Mikro sogar schon einmal gebeten, etwas ruhiger zu bleiben. Warum? Der Start verzögerte sich und ich fluchte vor Panik vor mich hin. Glaubt mir, das war unangenehm, als sich ALLE Passagiere zu mir umdrehten. In den vergangenen Jahren hat sich meine Flugangst etwas gelegt, lediglich bei Langstreckenflügen bin ich vorher noch etwas unruhig. Was mir geholfen hat? Um ehrlich zu sein, das Fliegen an sich. Irgendwann wird man entspannter.

Dein Unternehmen bietet Dir an, komplett remote zu arbeiten und nach Wunsch den Digital Nomad Lifestyle zu leben. Woher aus planst Du zu arbeiten?

Zugegeben, als ich davon erfahren habe, war ich gar nicht so begeistert. Ich bin da etwas altmodisch und mag es, in meinem Team zu beratschlagen, zu diskutieren und Meinungen einzuholen. Doch remote work bedeutet für mich auch, mir einen langjährigen Wunsch zu erfüllen und so zog wenig später ein Hundewelpe bei mir ein. Das bedeutet für mich jedoch nicht, dass ich nur noch von zu Hause aus arbeiten werde, denn Pancake (so der Name meines Hundes) kommt einfach mit. Sie genießt das Reisen und war erst kürzlich einige Wochen mit mir auf den Kykladen unterwegs, zuvor begleitete sie mich nach Österreich. Eine geplante Weltreise in 2021 musste ich wohl erst einmal auf unbestimmte Zeit verschieben, aber wer weiß, vielleicht versorge ich euch im kommenden Jahr mit coolen Deals und Reiseinspo, während ich an meinem Schreibtisch in den südafrikanischen Winelands sitze ;-)

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Südafrika

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