Monaco

Monacos Küste am Mittelmeer

Gerade mal 38.000 Menschen leben im Stadtstaat Monaco. Der zweitkleinste Stadtstaat der Erde - nach dem Vatikanstaat - befindet sich umschlossen von Frankreich in der Nähe der italienischen Grenze an der Mittelmeerküste. Der Name des Fürstentums geht auf griechische Siedler aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. zurück, die einst hier ansässig wurden. Heutzutage kennt man Monaco eigentlich nur als "The Place to be". Hier leben die Superreichen unserer Erde, haben teure Immobilien gekauft, ihre Yachten liegen im Wasser und es gibt keinen Luxus, den sich diese Menschen nicht leisten können. Kurz gesagt: Der Stadtstaat könnte von einem anderen Planeten sein. Wer seinen Wohnsitz in Monaco hat, zahlt weder Einkommens- noch Erbschaftssteuer, was die Millionäre sehr zu schätzen wissen. Rund die Hälfte der Einwohner können sich als solche bezeichnen.

Die Einwohnerdichte des kleinen Landes ist enorm hoch. Ca. 18.000 Personen kommen auf einen Quadratkilometer. Trotz der scheinbaren Enge gibt es rund um Monaco traumhafte Landschaften, die es zu entdecken gilt. Das Fürstentum zählt zu den Alpenstaaten und errichtete im Jahre 2002 einen Fernwanderweg, auf dem man alle 8 Alpenstaaten von Monaco nach Triest bewandern kann. Wer sich der Natur erst zu einem anderen Zeitpunkt widmen möchte, kann verschiedene Sehenswürdigkeiten bestaunen. Zu den berühmtesten Anlaufstellen zählen vor allem das Hotel de Paris mit dem Place du Casino und der nahegelegenen Oper. Die Bauten bestechen durch ihre beeindruckende Architektur und bilden das Herzstück Monacos. Der Casino-Platz ist insbesondere am Wochenende Anlaufstelle für Touristen.

Des Weiteren muss man unbedingt die Altstadt Monaco-Ville besuchen. Sie wird auch liebevoll "Rocher" bezeichnet, was übersetzt "Felsen" bedeutet. Hier befindet sich der Fürstenpalast sowie zahlreiche Restaurants und Souvenirläden. Aber auch die engen Gassen und Straßenzüge sind ein Highlight für sich. In der Hochsaison kann es vorkommen, dass man sich hier kaum frei bewegen kann, da die Straßen heillos überfüllt sind.

Wem doch ein wenig nach Natur, aber zu bequem ist, sich die Füße auf dem Fernwanderweg zu vertreten, der sollte unbedingt den Jardin Exotique besuchen. Hier gibt es verschiedenste Pflanzen- und Baumarten, die in voller Pracht erstrahlen. Wasserlastiger wird es im Ozeanographischen Museum auf dem Felsen Monaco-Villes. Allein die imposante Fassade des Aquariums ist einen Anblick wert. Außerdem befindet sich diese Sehenswürdigkeit 85 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus hat man einen traumhaften Ausblick auf das ganze Fürstentum.

Monte-Carlo-Casino bei Nacht

Weltberühmt ist zudem der Yachthafen des Stadtstaates. Wer sensationslüstern ist, kann die exklusiven Boote, ja eigentlich schon Schiffe, aus nächster Nähe beobachten und auf Promis treffen. Motorsportfans werden die Anlagen rund um den Hafen wie aus dem Effeff kennen, da hier jährlich eines der beliebtesten Formel-1-Rennen stattfindet und weltweit für Begeisterung sorgt.

Und wie sollte es auch anders sein, gibt es in Monaco einen herrlichen Stadtstrand, der besonders in den heißen Sommermonaten beliebt ist. Dabei gibt es dort keinen feinen Sand, sondern eher grobkörnigen. Oftmals wird der Strandabschnitt von einer Quallenplage heimgesucht, was für zusätzlichen Verdruss sorgt. Weitere, weniger stark frequentierte Strände gibt es Fontvieille und am Cap-d´Ail.

Damit das Stadtzentrum Monacos nicht zu sehr von Betonbauten dominiert wird, entschied man sich, künstliche Gärten in das Stadtbild zu integrieren. Besonders erwähnenswert ist der Japanische Garten, der sich an der Avenue Princesse Grace befindet und sich mit einer gigantischen Pflanzenvielfalt, japanischen Hüttenbauten und Teichen mit Koi-Karpfen auszeichnet.

In Monaco herrscht, wie überall im Mittelmeerraum, das typische mediterrane Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Dabei liegt die Durchschnittstemperatur bei 16 °C.


Monaco bei Sonnenuntergang