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Auf ins Abenteuer: Entdeckt die atemberaubende Natur Costa Ricas!

Ein Deal von , 9. Feb. 2021 16.28 Uhr

¡Ahoy & pura vida, piratas!

Unsere große Costa Rica-Reihe ist in vollem Gange! Nachdem wir euch vor kurzem schon erzählt haben, was euch in den nächsten Wochen so erwartet und ihr bereits die erste Rundreise bei uns abstauben konntet, wollen wir euch heute etwas über das Thema erzählen, das wohl Costa Rica-Reisende am meisten interessiert: Costa Ricas Natur! Das Land ist nämlich ein Paradies für Biodiversität und beherbergt damit 6,5% der gesamten Flora und Fauna des Planeten. Gar nicht schlecht für ein Fleckchen Erde, was gerade mal etwas größer als die Schweiz ist, oder? Doch das ist noch nicht alles, denn Costa Rica kann außerdem mit schier unerschöpflicher Vielfalt an Landschaften auftrumpfen: Üppige Regen- und Trockenwälder, dichte Mangrovensümpfe, mystische Bergnebelwälder, weite Taumstrände, 100 erloschene und einige aktive Vulkane...

So viel wunderschöne Natur will natürlich auch geschützt werden, weswegen Costa Rica 26% des Landes zum Nationalpark erklärt hat. Um euch die Auswahl des richtigen Ausflugsziels etwas zu vereinfachen, wollen wir euch ein paar der schönsten Nationalparks des Landes vorstellen. Und da manchen von euch "nur" Natur vielleicht zu wenig ist, erzählen wir euch außerdem noch, was ihr alles in selbiger erleben könnt. Kleiner Spoiler: Die Adrenalinjunkies unter euch werden sich freuen! Vorab bekommt ihr außerdem nochmal Infos zu den Corona-Maßnahmen und den aktuellen Einreisebestimmungen in Costa Rica.

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Corona & Einreisebestimmungen

Eine Reise nach Costa Rica ist unter den momentanen Bedingungen unmöglich? Weit gefehlt! Corona hat das Reisen, wie wir mittlerweile wohl alle wissen, wahrlich nicht einfacher gemacht. Doch Länder wie Costa Rica beweisen sich als wahre Vorreiter in Sachen Hygiene und Sicherheit! Welche Corona-Maßnahmen in Costa Rica momentan gelten und warum sich das kleine Land als Reiseziel während und nach der Pandemie eignet, erfahrt ihr jetzt:

Wie genau sieht eine Reise nach Costa Rica momentan aus und was müsst ihr bei der Einreise vorweisen?

Die Einreise nach Costa Rica ist, unabhängig von Abreiseort oder Voraufenthalten in Drittländern, wieder für den Tourismus gestattet. Eingereist werden kann über die internationalen Flughäfen in San José und in Liberia. Mittlerweile gibt es auch wieder Direktflüge von Deutschland nach San José. Zweimal die Woche fliegt die Lufthansa von Frankfurt aus nach Costa Rica. Mit einem Zwischenstopp gibt es auch Flüge von allen anderen deutschen Lufthansa-Zubringern.

Hier findet ihr Flüge nach Costa Rica!

Costa Rica wird vom Robert Koch Institut momentan noch als Risikogebiet eingestuft. Das bedeutet, dass ihr euch bei Rückkehr nach Deutschland in 10-tägige Quarantäne begeben und einen Corona-PCR-Test durchführen lassen müsst. Die Quarantäne kann frühestens am fünften Tag, nach der Einreise, mit einem weiteren negativen Corona-Test beendet werden. Insgesamt ist das kleine Land Costa Rica von COVID-19 eher weniger betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die größeren Städte.

Vor der Einreise nach Costa Rica ist das Gesundheitsformular Pase de Salud online auszufüllen. Im Anschluss erhaltet ihr einen QR-Code, den ihr bei der Einreise vorzeigt. Außerdem muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, die eine Corona-Behandlung im Notfall abdeckt. Ein Versicherungsnachweis in Englischer oder Spanischer Sprache ist mitzuführen. Zusätzlich muss eine Hotelquarantäneversicherung abgeschlossen werden. Die deutschen Reiseversicherungen leisten die geforderte Deckung einer möglichen Hotel-Quarantäne leider nicht. Diese könnt ihr aber über eine costaricanische Versicherung abschließen. Zur Auswahl stehen euch hierbei die Firmen INS (eine staatliche Versicherung) oder Sagicor (eine private Firma). Die Versicherungen könnt ihr direkt über die jeweiligen Webseiten abschließen. Sagicor lohnt sich vor allem für kürzere Trips. Die Versicherung kostet 11,30US$ pro Person/Tag, es gibt aber auch Familienpässe. Bei INS richtet sich die Summe nach dem Alter des Reisenden und der Reisedauer. Meist ist diese Versicherung für längere Aufenthalte allerdings preiswerter.

Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken für bis zu 90 Tage kein Visum.

Weitere Informationen zur Einreise gibt es hier. Noch mehr Infos zu Corona-Beschränkungen und Hygienemaßnahmen findet ihr hier.

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Costa Ricas Flora & Fauna

Jeder, der schon einmal in Costa Rica war, weiß, dass das lateinamerikanische Land einen unvergleichlichen Artenreichtum vorzuweisen hat. Da Costa Rica diesen auch schützen möchte, hat es über ein Viertel der Landesfläche unter Naturschutz gestellt. Darüber freuen sich natürlich vor allem die pelzigen, gefiederten und geschuppten Bewohner des Landes - und davon hat Costa Rica ganz schön viele! Alleine 900 Vogelarten beherbergt das Land. Daneben gibt es noch Hunderte von Säugetierspezies sowie Reptilienarten. Und wenn ihr denkt, dass das viel ist, lasst euch sagen, dass in Costa Rica auch noch 12.000 Pflanzenarten hinzukommen. Man findet hier wirklich ein kleines Paradies!

Zu den Bewohnern des Landes zählen Spezies wie der seltene Quetzal, Faultiere, bunte Aras, Brüllaffen, Kapuziner- und Totenkopfäffchen, großschnäblige Tukane, flinke Kolibris, Amphibien und Reptilien, Schlangen, Krokodile, elegante Raubkatzen wie Puma, Jaguar oder die kleine Ozelotkatze, Tapire, Schildkröten und noch viele, viele mehr. Wenn ihr all diese Tiere live sehen wollten, solltet ihr auf jeden Fall die Nationalparks des Landes besuchen. Da es davon aber ganz schön viele in Costa Rica gibt und die Auswahl daher schwer fällt, stellen wir euch im Folgenden ein paar der schönsten vor.

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Nationalparks

Costa Rica steht für seine Nationalparks, wurden doch ganze 26% des Landes zu dieser Schutzzone für die Tiere und Pflanzen des Landes erklärt. Damit verfügt Costa Rica über so viele Nationalparks, in denen es so viel zu sehen und zu erleben gibt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll... Also haben wir euch eine Übersicht ein paar der schönsten Nationalparks zusammengestellt! Ihr wollt am liebsten alle sehen?! Saison herrscht in Costa Rica 365 Tage im Jahr, also genug Zeit, alles zu entdecken ;)

Wanderungen im Manuel Antonio Nationalpark

Wir starten mit dem wohl bekanntesten Nationalpark: Dem Nationalpark Manuel Antonio! Ganze 683 Hektar misst er und erstreckt sich über verschiedenste Landschaften. Der umgebende üppige, tropische Regenwald ist die Heimat vieler verschiedener Tierarten wie Kapuzineräffchen, Faultieren, Nasen- und Waschbären, Leguanen und verschiedensten Vogelarten. Auch das Totenkopfäffchen ist hier angesiedelt - ein etwas gruseliger Name für ein doch wirklich süßes Tierchen! Von den im Manuel Antonio endemischen und bedrohten Äffchen gibt es laut Schätzungen nur noch 1.500 Stück.

Doch der Nationalpark schützt nicht nur Säugetiere, sondern auch verschiedenste Arten von Seevögeln. Diese finden Zuflucht auf den 12 Inseln des Parks. Und als würde sich das nicht schon alles idyllisch genug anhören, gibt es hier auch noch ausgezeichnete Strände, eine 14 Hektar große Lagune und einen Mangrovensumpf.

Ihr wollt das alles live erleben? Dann empfehlen wir euch den 1,6 km langen Rundweg Punta Catedral, der die Strände Manuel Antonio und Espadilla Sur miteinander verbindet. Hier bekommt ihr die Gelegenheit, die Tiere des Parks in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Früh morgens geht das besonders gut! Auf dem Weg findet ihr auch mehrere wunderschöne Aussichtspunkte.

Öffnungszeiten: Von Di. bis So. von 7 - 16 Uhr

Anfahrt: Nehmt von San Joé aus die Route 27 in Richtung Caldera. Nach der letzten Mautstelle nehmt ihr die Ausfahrt Richtung Tárcoles - Jacó (Route 34). Fahrt ca. 104 km weiter, bis ihr die Innenstadt von Quepos erreicht. Der Park liegt nach ca. 7 km am Ende der Stadt Manuel Antonio.

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Auge in Auge mit dem Vulkan im Nationalpark Volcán Arenal

Vom Regenwald kommen wir nun zu einem Vulkan! Genauer gesagt zum Vulkan Arenal, dem aktivsten Vulkan des Landes und einem der aktivsten Vulkane der Welt. Er ist das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks Volcán Arenal und erstreckt sich am Rande des größten Binnensees des Landes. Doch keine Sorge, den letzten großen Ausbruch gab es im Jahre 2010, seitdem fließt keine Lava mehr.

15 km von dem Ort Fortuna entfernt, ist dieser Nationalpark eines der meistbesuchten Ziele im Norden Costa Ricas. Wandert die Wege Heliconias, Coladas, Toucans und Miradores entlang und entdeckt dabei die Flora und Fauna des Parks! Dabei werdet ihr sogar auf die Überreste der Lavaströme treffen. Übrigens misst der Park sage und schreibe 12.124 Hektar - es gibt also einiges zu sehen!

Öffnungszeiten: Täglich von 8 - 16 Uhr

Anfahrt: Nehmt von San José aus den Interamerikanischen Highway in westlicher Richtung nach San Ramón. Folgt dann der Autobahn nach Norden durch Los Angeles, La Tigra und Chachagua nach La Fortuna. Nehmt von dort die Route 142, 17 km in Richtung Tilarán. Sobald ihr den Posten der Touristenpolizei erreicht, geht es noch 2 km lang nach Süden.

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Der mystische Nebelwald von Monteverde

Weiter geht's mit einem ganz besonderen Ort: Dem Nebelwald von Monteverde! Dieses magische Ausflugsziel solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen.

Das Reservat besteht aus einem tropischen Urwald, welcher 2,5% der biologischen Vielfalt der Welt beherbergt. Außerdem sind etwa 10% seiner Flora endemisch. Namensgebend ist der mystische Nebel, der permanent über dem Nationalpark wabert. Durch diesen findet sich hier auch die größte Anzahl an Vogelarten in ganz Costa Rica, schließlich lässt es sich im Nebel gut verstecken. Monteverde liegt in den Bergen zwischen den Provinzen Alajuela und Puntarenas, in einer Höhe von 1.600 m ü.NHN. Das Klima ist hier oben recht kühl, nehmt euch also eine Jacke mit!

Ihr seid abenteuerlustig? Dann geht doch auf Canopy-Tour! Ihr findet hier die längste Canopy-Strecke des Landes, die sich über 770 m erstreckt. Doch auch zu Fuß könnt ihr einiges erleben, schließlich schlendern sich 13 km Wanderwege durch den Park und mehrere hohe Hängebrücken über die Schluchten sowie über das Kronendach des Waldes. Dem Himmel und der Natur seid ihr hier ganz nah. Diese Aussicht werdet ihr nicht vergessen! Vielleicht habt ihr Glück und entdeckt einen Jaguar, ein Ozelot oder sogar einen seltenen Quetzal.

Öffnungszeiten: Täglich von 7 - 16 Uhr

Anfahrt: Vom touristischen Ort Santa Elena aus erreicht ihr Monteverde mit dem Auto. Die Anfahrt erfolgt entweder von der Interamericana oder über Tilaran, vom Vulkan Arenal kommend, über eine jeweils ca. 35 km lange, holprige Schotterstrasse. Plant hier bitte ca. 1,5 bis 2 Stunden für die Anfahrt ein! Vom Vulkan Arenal kommend könnt ihr Monteverde auch per „Jeep-Boot-Jeep“ Shuttleservice über den Arenalsee in ca. 3 Stunden erreichen.

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Off the beaten Track im Corcovado Nationalpark

Der Corcovado Nationalpark gilt als eines der einzigartigsten Ökosysteme Mittelamerikas. Das 41.788 Hektar große Areal besteht aus Lagunen, Mangroven, Sümpfen, Flüssen, Feucht- sowie Nebelwäldern und sogar 46 km Sandstrand. Er verfügt über zahlreiche Wanderwege, welche mit einem professionellen Guide erkundet werden können. Dabei werdet ihr sicher die ein oder andere tierische Bekanntschaft machen, gibt es im Corcovado doch rund 6.000 Insekten, 367 Vogel-, 140 Säugetier- und 117 Amphibien- und Reptilienarten. In den Gewässern tummeln sich obendrauf noch 40 Süßwasserfischarten. Nehmt also eure Kameras mit, zu fotografieren gibt es hier mehr als genug!

Eine Besonderheit: In diesem Nationalpark könnt ihr, mit etwas Glück, sogar Wale sehen! Also wieso den Park nicht per Boot erkunden und dabei auf die Suche gehen?

Unser Piraten-Tipp: Wir empfehlen euch einen Abstecher zur kleinen Bucht Drake Bay! Die Bucht ist bei Touristen noch nicht so bekannt, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass sie etwas schwierig zu erreichen ist. Während der Trockenzeit ist dies jedoch mit dem Flugzeug, Boot oder einem Auto mit Allradantrieb möglich. Nehmt auf jeden Fall euren Schnorchel oder eure Tauchausrüstung mit!

Öffnungszeiten: Täglich von 8 - 15:30 Uhr

Anfahrt

  • Puerto Jiménez: Von San José aus könnt ihr den Interamerikanischen Highway zur Tankstelle La Chacarita und dann den Feldweg rechts nach Puerto Jiménez nehmen. Dauer: Ca. 7 Stunden.
  • Drake Bay: Nehmt von San José aus den Interamerikanischen Highway zur Tankstelle La Chacarita und dann den Feldweg rechts nach Rincón. Nehmt die Abzweigung nach rechts, bis ihr Agujitas in Drake Bay erreicht. Dauer: Ca. 7 Stunden.
  • La Palma: Nehmt von San José aus den Interamerikanischen Highway zur Tankstelle La Chacarita und dann den Feldweg rechts nach La Palma. Dauer: Ca. 6,5 Stunden.
  • Carate: Nehmt in Puerto Jiménez 40 km lang die unbefestigte Straße nach Carate. Dauer: Ca. 1,5 Stunden.
  • El Tigre: Auf der Straße nach Puerto Jiménez nehmt ihr die Umleitung in Gallardo bis zum zweiten Eingang auf der linken Seite. Nach 4 km erreicht ihr das Büro von Acodobrarti.

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Schildkröten beim Brüten zuschauen im Tortuguero Nationalpark

Wollt ihr eine Once in a Lifetime-Erfahrung machen? Dann besucht auf jeden Fall den Tortuguero Nationalpark! Was ihn so besonders macht? Er ist der Brutplatz der Meeresschildkröten, darunter auch die vom Aussterben bedrohte grüne Meeresschildkröte. Die Tiere vergraben ihre Eier im Sand und wenn es für die kleinen Schilkröten Zeit ist zu schlüpfen, verlassen sie den Sand und krabbeln zum Meer um ihre große Reise anzutreten. Ein wahnsinnig faszinierendes Erlebnis!

Doch nicht nur Schildkröten werden euch im Tortuguero Nationalpark begeistern. In den Regenwäldern des Parks könnt ihr eine vielfältige Tierwelt wie verschiedenste Affen- und Vogelarten und Krokodilkaimane in den Lagunen beobachten. 99% des 76.937 Hektar großen Parks dienen der alleinigen Erhaltung des Schutzes für Flora und Fauna. Gerade mal 1% des Parks können von Besuchern besichtigt werden. Der Zugang ist nur in kleinen Booten auf dem ausgedehnten Netz aus Flüssen und Bächen möglich. In dem Park leben übrigens auch kleine Gemeinschaften, diese bewegen sich allerdings nur mit dem Fahrrad fort. Autos gibt es hier keine!

Öffnungszeiten: Täglich von 6 - 16 Uhr

Anfahrt: Cuatro Esquinas Sector: An Land nach Guápiles und dann nach Cariari; Weiterfahrt zum Hafen von Pavona am Fluss La Suerte. Von dort nehmt ihr ein Boot nach Tortuguero. (Öffentliche und private Verkehrsmittel stehen für die gesamte Tour zur Verfügung).

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Outdoor-Aktivitäten

Nationalparks sind schon beeindruckend, aber nur durch die Wälder Costa Ricas zu laufen, findet ihr zu langweilig? Dann seid ihr in dem kleinen lateinamerikanischen Land ebenfalls richtig, denn Costa Rica steht nicht nur für Natur, sondern auch für richtig coole Outdoor-Erlebnisse! Costa Rica ist die Sicherheit der Touristen dabei sehr wichtig, weshalb das Land sicherstellt, dass Unternehmen für Abenteuertourismus reguliert sind und über Betriebsgenehmigungen verschiedener Regierungsbehörden verfügen. So könnt ihr euch guten Gewissens dem Spaß hingeben! Was ihr alles in Costa Rica erleben könnt, erfahrt ihr jetzt:


Rast durch die Regenwälder: Ziplining/Canopy-Tours

Wusstet ihr, dass Costa Rica das Ziplining erfunden hat? Der Biologe Donald Perry spannte hier im Jahre 1979 erstmals ein Seil durch den Regenwald von Sarapiquí um die Baumwipfel besser aus nächster Nähe erforschen zu können. 1994 kam der Kanadier Darren Hreniuk dann auf die Idee, dass man die Ziplines, auf denen man mit einem Karabinerhaken durch den Dschungel düst, auch touristisch vermarkten könnte und spannte die erste kommerzielle Zipline im Monteverde Nebelwald. Diese nennt sich auch heute noch die Orginal Canopy Tour. Ziplines findet ihr noch in vielen weiteren Teilen Costa Ricas, z.B. in La Fortuna am Vulkan Arenal, in Tamarindo und im Manuel Antonio Nationalpark.

Ein einmaliges Erlebnis, um die Regenwälder Costa Ricas aus der Vogelperspektive zu entdecken! Und a propos Vögel: Die Seilrutschen durch den Monteverde Nebelwald bieten euch die Möglichkeit, mehr als 400 Vogelarten zu beobachten.

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Auf ins kühle Nass: Wasseraktivitäten

Wasserratten aufgepasst: Auch für euch bietet Costa Rica, durch seine vielen Flüsse, Kanäle, Seen und Feuchtgebiete, tolle Erlebnisse! Außerdem besitzt das Land 2 Küsten, eine karibische und eine pazifische, die gerade mal 322 m trennen. Surfer kommen hier voll auf ihre Kosten! Bei Costa Ricas Wassersportmöglichkeiten könnt ihr euch zwischen Aktivitäten für ganz Wagemutige oder denen mit moderatem Nervenkitzel entscheiden.

Ihr wollt Action? Die reißenden Flüsse des Landes laden zum aufregenden White-Water-Rafting ein. Lasst euch durch die Fluten wirbeln und genießt den Endorphin-Schub nach diesem Nervenkitzel! Das ist euch zu aufregend? Dann können wir euch eine entspannte Kanu- oder Kajaktour empfehlen, bei der ihr wunderschöne Landschaften erkunden, verborgene Naturjuwelen entdecken und wilde Tiere bewundern könnt - fern ab vom Massentourismus!

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Ihr wollt lieber komplett in das kühle Nass eintauchen? Tauchen ist dabei das richtige Stichwort, denn das ist eine der beliebtesten touristischen Aktivitäten in Costa Rica. Die Pazifikküste des Landes wurde dabei sogar 2004 mit dem Readers 'Choice Award des Rodale Scuba Diving Magazine ausgezeichnet und zählt zu den Top 5 Destinationen für fortgeschrittenes Tauchen.

Egal, ob ihr dabei lieber mit einem Schnorchel auf der Wasseroberfläche umherschwimmt oder euch mit einem Sauerstofftank bewaffnet in die Tiefen des Meeres hinabtraut, in Costa Rica werdet ihr eine fantastische, farbenfrohe Unterwasserwelt erleben. Begegnet Wal- und Riffhaien, Schildkröten, Mantarochen, Aalen, Hummern, viele bunte Fischarten und erforscht beeindruckende Korallenformationen.

An der Küste findet ihr außerdem viele weitere Wassersportangebote wie Wind- und Kitesurfing, Wasserski, Parasailing und Stand-up-Paddling. Falls euch das alles zu anstrengend ist, könnt ihr euch auch beim Tubing zurücklehnen und euch in einem Reifen die Stromschnellen heruntertreiben lassen - ein richtig lustiges Erlebnis!


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Hier findet ihr die besten Tauchspots in Costa Rica!


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Auf dem Pferderücken durch Costa Rica

Hüa! Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - besser könnte man es in Costa Rica wohl kaum ausdrücken. Costa Ricas Liebe zu den Huftieren geht dabei bis in die Kolonialzeit zurück und hat sich mit dem Einzug der Landwirtschaft weiter entwickelt. Das Land verfügt über ein paar der besten Reitmöglichkeiten, die ihr jemals finden werdet! Nicht nur romantische Strandaustritte sind dabei drin, sondern auch abenteuerliche Jungletouren und Bergtrekking. Reitausflüge bieten dabei viele Vorteile: Ihr kommt schneller herum, müsst eure Ausrüstung nicht selber tragen, könnt Hindernisse wie Flüsse oder Hänge einfacher umgehen und könnt ganz neue Wege entdecken.

An der Pazifikküste könnt ihr beim Ausritt das Rauschen des Meerwassers genießen und einen Ausflug in die nahe gelegenen Berge und Hügel unternehmen, um den Panoramablick zu genießen. Im Süden erwartet euch eine wunderschöne Tour durch Felder und Wälder, den Berg hinauf bis zum Wasserfall Catarata Nauyaca. Wenn ihr noch mehr tierische Begegnungen, als die mit eurem Pferd möchtet, lohnt sich ein Ausritt am karibischen Meer zum Gandoca-Manzanillo Wildlife Refuge.

Übrigens könnt ihr auch einige der Nationalparks, die wir euch vorgestellt haben, auf dem Pferderücken erkunden. Tagesausflüge zum Vulkan Arenal oder in den Monteverde Nebelwald sind möglich. Genießt die majestätischen Ausblicke und durchquert verwunschene Pfade in den dichten Wäldern!

Reittouren könnt ihr in vielen Hotels, Lodges oder über Touristenattraktionen buchen.

Hier findet ihr die besten Reitspots in Costa Rica!

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Es geht hoch hinaus: Hängebrücken, Abseilen & Klettern

Seid ihr schwindelfrei? Testen könnt ihr das auf den vielen Hängebrücken Costa Ricas sowie beim Abseilen aus Baumkronen oder beim Erklimmen steiler Felswände.

Hängebrücken bieten euch die Möglichkeit, die Natur nochmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Überquert Flusslandschaften, lauft durch Baumkronen und seid dabei den Waldbewohnern, wie Vögeln und Äffchen, ganz nah. Kamera nicht vergessen!

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Beim Abseilen startet ihr in der Höhe, auf Bäumen, Wasserfällen und Felsen und lasst euch danach zu Boden gleiten - Adrenalinkick garantiert! Kombinieren könnt ihr das ganze auch mit einer Klettertour. Touren, bei denen ihr eure körperliche und geistige Ausdauer testen könnt, finden im ganzen Land von einem Tag bis hin zu mehreren Tagen statt. Natürlich habt ihr dabei erfahrene Experten an eurer Seite, die euch in die Techniken des Kletterns und Abseilens einführen.

Möglichkeiten gibt es viele: In der Nähe von Orotina findet ihr einen der höchsten Kletterfelsen der Welt, der sowohl für Anfänger als auch für Experten geeignet ist. Die Schlucht des Blanco Rivers bietet die besten Voraussetzungen zum Klettern und Abseilen sowie zur Überquerung verschiedenster Plattformen. Und selbst im Monteverde Nebelwald könnt ihr klettern!

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Hier findet ihr die besten Möglichkeiten zum Klettern und Abseilen in Costa Rica!


Könnt ihr es jetzt kaum erwarten, noch mehr über Costa Rica zu erfahren und die wunderschöne Natur des Landes live zu erleben? Dann haltet die Augen in der nächsten Zeit weiterhin für unsere Artikel und Deals der großen Costa Rica-Reihe offen! Oder bucht doch einfach direkt eine Reise nach Costa Rica:

Hier geht's zur Rundreise!

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