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Die Osterinsel - eines der abgelegensten Eilande der Welt

Ein Deal von , 25. Mär. 2016 15.00 Uhr

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Am Anakena-Strand auf der Osterinsel sollen vor ca. 1.000 Jahren die ersten Siedler aus Polynesien gelandet sein. Sie waren die ersten Bewohner der Insel fernab jeglicher Zivilisation. Am Anakena-Strand wird einem heute von riesigen Gesteinsformationen Gesellschaft geleistet. Mehrere riesige Felsblöcke stehen hier nebeneinander aufgereiht mit dem Rücken zum Pazifik. Man fühlt sich fast schon beobachtet von den moai, wie die in Stein gehauenen Gesichter genannt werden. Dabei handelt es sich nicht um irgendein Gestein, sondern um vulkanischen Tuffstein. Bis heute ranken sich viele Mythen um die ominösen Gesichter mitten im Pazifik. Fest steht, dass sie der Verehrung göttlicher Ahnen dienten. Einige der Figuren tragen eine Art Hut auf dem Kopf - den sogenannte pukao - der aus Rotschlacke, einem anderen vulkanischen Gestein besteht.

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Die Osterinsel an sich ist von der Struktur und Größe an sich nicht wirklich besonders. Kleiner als die meisten deutschen Inseln ist sie eigentlich noch nicht mal erwähnenswert. Wäre da nicht eben eines der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte. Die Osterinsel liegt etwa 3.500 Kilometer westlich vom südamerikanischen Kontinenten entfernt. Der nächstgelegene bewohnte Ort Pitcairn befindet sich in ca. 2.000 Kilometern Entfernung im Westen. Man kann sich kaum vorstellen, wie trist und einsam das Leben der ersten Bewohner der Osterinsel gewesen sein muss. Auch nach der ersten Besiedelung ist Rapa Nui, wie die Insel ursprünglich heißt, weitgehend isoliert geblieben. Das bedeutet, dass die Gesteinsbrocken von der Insel selbst stammen und nicht importiert wurden.

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Der erste aus Europa stammende Reisende war der Niederländer Jakob Roggeveen, der an einem Ostersonntag, dem 05.04.1772, an Land ging und auf eine Kultur traf, die der damaligen Zeit weit hinterher hing. Umso erstaunlicher ist für die Wissenschaft, wie es die Einwohner schafften, die kolossalen Gesteine von A nach B zu transportieren. Darauf kann bis heute niemand eine zuverlässige Antwort geben. Fragt man allerdings einen der Ureinwohner, bekommt man die Antwort, dass die Figuren wie von Zauberhand ganz alleine zu ihren Bestimmungsorten gewandert sind. Vielleicht ist eine Antwort auf die Frage aber auch nicht so entscheidend. Wer sich auf der Osterinsel aufhält, wird mit einem Mythos konfrontiert, der unser menschliches Dasein eines Tages überdauern könnte. Spektakulär sind die zahlreichen moai (mehrere Hundert gibt es auf dem Eiland) auf alle Fälle. Und auch in den nächsten Jahrzehnten werden sie Millionen Touristen in den Bann ziehen. Wie wäre es denn mit einer Reise in eine andere Welt? Vielleicht ja sogar nächstes Jahr zu Ostern.


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