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I got a hangover, wo-oh! : Erstes Hangover-Museum sammelt Suff-Eskapaden rund um den Globus

Ein Deal von , 24. Jan. 2020 12.15 Uhr

Ahoi Piraten,

"I got a hangover, wo-oh! I've been drinking too much for sure." Kennt ihr diesen berühmten Song? Besser gesagt, dass Gefühl wenn der Schädel nach einer durchzechten Partynacht im Urlaub oder während eines coolen City-Trips dröhnt? Bestimmt. Wir alle wissen doch wie es ist, wenn der Rum..ähhhh..die Drinks einfach mal wieder zu gut geschmeckt haben. Noch besser kennen wir das Schamgefühl, wenn wir in diesem Zustand etwas gemacht haben, was wir am nächsten Tag zu gerne wieder aus unserem Gedächtnis streichen würden. Zum Beispiel wenn wir unseren Ex-Partnern in diesem Zustand per WhatsApp einen peinlichen Heiratsantrag gemacht haben oder plötzlich mit witzigen Bemalungen im Gesicht aufwachen. Herrje....!

Doch genau aus solchen Momenten ist jetzt eine total abgefahrene Geschäftsidee entstanden. Der 29-Jährige Student Rino Dubokovic saß abends mit seinen Freunden in einer Bar. Gegenseitig erzählten sie sich Saufgeschichten. Rino beschloss, dass es garnicht nötig ist, diese Geschichten totzuschweigen. Sondern dass es viel witziger ist, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die witzigsten Suff-Geschichten kommen ins Museum

Ein halbes Jahr später (im Dezember 2019), im Gebäude neben der besagten Bar, hat Rino sein Museum of Hangovers in Kroatiens Hauptstadt, Zagreb, eröffnet. Die Wände des Museums sind mit WhatsApp-Nachrichten versehen, die im betrunkenen Zustand geschrieben wurden. Wenn ihr auch eine kuriose, witzige oder einzigartige Saufgeschichte habt, dann ist das jetzt eure Chance, sie unvergesslich zu machen oder die "Black-Outs" eurer Freunde wieder herzustellen. Ihr könnt eure Storys nämlich ans Museum schicken! Hier gelangt ihr zum Link mit dem Formular, dass ihr im Handumdrehen (bitte auf Englisch) ausfüllen könnt. Die einzige Bedingung dabei ist, dass sie nicht ernst, sondern lustig sind. Habt ihr Rino überzeugt, kommt eure Geschichte an die Wand. Wie verrückt ist das denn?

Ein Tiger, einen Affen, oder eine Topfpflanze? Was hast du dir beim Feiern angeschafft?

Zur Ausstellung (der Eintritt kostet nur 4€, für Studenten 3,50€) gehören außerdem Gegenstände, die man im Partymodus abgeholt, zerstört oder gekauft hat – Brillen, Partyhüte und ausgefallene Kleidungsstücke. Zudem gibt es einen Raum, in dem ihr eure Reflexe nach dem Aufsetzen einer Bierbrille testen könnt, und einen interaktiven Bereich, in dem ihr eure besten und schlimmsten Katererlebnisse teilen könnt.

Trotzdem liegt Rino eine wichtige Message auf dem Herzen: Der Sinn des Museums sei nicht, übermäßigen Genuss von Alkohol zu verherrlichen, erklärt der Student und Gründer gegenüber „CNN“. In Zukunft wolle er die Menschen auch auf die schlechten Dinge aufmerksam machen, die zu viel Alkohol verursachen kann.

Wenn ihr euch den Gag nicht entgehen lassen wollt, wünschen wir euch viel Spaß. Haut in die Tasten oder besser noch, auf nach Zagreb mit euch!

I got a hangover, wo-oh! : Erstes Hangover-Museum sammelt Suff-Eskapaden rund um den Globus