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Warum in Triest Männer & Frauen getrennt den Tag im Strandbad verbringen

Ein Deal von , 23. Sep. 2020 16.28 Uhr

Ahoi Piraten,

auf den ersten Blick wirkt die Szene etwas surreal. Im La Lanterna, von den Einheimischen auch "El Pedocin" genannt, im norditalienischen Küstenort Triest trennt eine Mauer den Badebereich ab: Auf der einen Seite sonnen sich Frauen jeden Alters, auf der anderen Seite genießen ausschließlich Männer den Tag am Wasser...

Doch warum?

Bereits 1903 wurde das Strandbad mit Bereichen für Männer und Frauen, damals gehörte Triest noch zu Österreich-Ungarn, eröffnet. Die Mauer ist bis heute geblieben. Doch während sich Urlauber sehr verwundert über das getrennte Bad zeigen, ist es bei den Bürgern in Triest bis heute sehr beliebt.


Die Triester lieben ihre "Freiheit" in dem außergewöhnlichen Strandbad, besonders die Frauen, die hier vor dem ein oder anderen Blick geschützt sind und sich so auch mal "oben ohne" sonnen können. Nicht verwunderlich also, dass sich bei einer Umfrage die Mehrheit für den Erhalt der Mauer aussprachen, als man darüber nachdachte, diese abzureißen.

Bis heute ist das Strandbad an warmen Tagen gut besucht, an normalen Sommertagen wurden nicht selten 2.500 Tickets verkauft, liest man im Internet. Vermutlich auch, da es sich nicht weit entfernt vom Stadtzentrum Triests befindet.


Übrigens: Etwa zehn Meter reicht die Mauer ins Meer, am Ende treffen sich nicht selten Paare. ganz getrennt muss Mann und Frau also nicht sein. Für uns auf den ersten Blick alles ziemlich ungewöhnlich, oder? Würdet ihr es euch in dem Strandbad bequem machen oder ist das nichts für euch? Verratet es uns in den Kommentaren.

Warum in Triest Männer & Frauen getrennt den Tag im Strandbad verbringen