Kanadas Nationalparks - nicht nur wunderschön, sondern 2017 auch kostenlos

Ein Deal von , 2. Jan. 2017 14.34 Uhr

Jeden späten Herbst, wenn sich die tiefen Wälder Nordamerikas in bunten Farben verfärben, spricht man vom Indian Summer, einem einzigartigen Naturschauspiel, das Urlauber aus der ganzen Welt anzieht. Begleitet wird die intensive Blattverfärbung des Indian Summer von trockenen, warmen Tagen und einem strahlend blauen Himmel. Nicht nur an der Ostküste der USA, sondern auch in Kanada ist der Indian Summer an vielen Orten zu beobachten. Insbesondere Kanadas Nationalparks eignen sich, um mit eigenen Augen zu sehen, was so viele Menschen immer wieder aufs Neue begeistert. Hier beginnen sich die Blätter bereits Ende August zu verfärben, also etwas eher als in den USA. Aber nicht nur der Indian Summer ist eine Augenweide. Vielmehr lohnt es sich das ganze Jahr über, die Nationalparks zu besuchen. Und das Beste an der ganzen Sache ist, dass der Eintritt 2017 komplett kostenlos ist.

Ab sofort habt ihr die Möglichkeit den Pass online zu bestellen, pro Fahrzeug wird nur ein Pass benötigt, den ihr am Innenspiegel befestigt. Die Lieferung des Passes soll laut der Seite ca. 3 Wochen in Anspruch nehmen und ist kostenlos, plant also genügend Zeit vor eurem Trip ein dass der Pass auch rechtzeitig ankommt.

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Pacific Rim National Park

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An der regenreichen Westküste von Vancouver Island liegt der bekannte Pacific-Rim-Nationalpark, der aus den Broken Group Islands, Long Beach und dem West Coast Trail besteht. Zwischen Tofino und Uclulet befinden sich kilometerlange Sandstrände, die vor allem bei Wanderern beliebt sind. Die Broken Islands sind nahezu menschenleer und unberührt, was vor allem daran liegt, dass man sie nur per Boot erreichen kann. Überfahrten findet man in Torquart Bay und Sechart. Zwischen Bamfield und Port Renfrew verläuft der West Coast Trail, der mit 75 Kilometern Länge zu einer der anspruchsvollsten Wanderrouten in Kanada gehört. Entlang der Steilküste wechseln sich felsiges und sumpfiges Terrain ab. Der Strathcona Provincial Park ist das größte Naturschutzgebiet auf der Insel. Er liegt im Zentrum von Vancouver Island und eignet sich vor allem, wenn man mit einem Camper unterwegs ist. Unmittelbar am Buttle Lake befinden sich zwei idyllisch gelegene Campingplätze. Im Park gehören die Della Falls, die mit 440 Metern Höhe zu den höchsten Wasserfällen Kanadas zählen, zu den größten Touristenmagneten. Darüber hinaus gibt es rund 150 Kilometer Kletterpfade sowie einen 16 Kilometer langen Weg über eine Hängebrücke, die ein traumhaftes Panorama bietet.

Banff Nationalpark

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Der Banff Nationalpark ist unter Kanadas Nationalparks der älteste und gilt mit einer Fläche von fast 6.700 km² als drittgrößter Nationalpark der Welt. Aufgrund seiner einzigartigen Landschaften sowie einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt wurde er zudem ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Er liegt in der Provinz Alberta inmitten der majestätischen Rocky Mountains. Hohe Berge wechseln sich mit tiefen Schluchten und dichten Wäldern ab. Auch hier ist ab Ende August der Indian Summer zu bewundern. Aufgrund der zahlreichen Gletscher bietet der Banff Nationalpark die Möglichkeit, um Gletschertouren zu buchen. Sehenswert sind auch die heißen Quellen und einsamen Bergseen im Park. Eine ideale Gelegenheit, deinen Urlaub inmitten unberührter Natur zu verbringen, sind die idyllisch gelegene Rundlestone Lodge sowie das Hidden Ridge Resort, die beide im Banff Nationalpark liegen. Der Ort Banff liegt im Zentrum des Nationalparks und hat zahlreiche Museen und Geschäfte zu bieten, unter anderem einen ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen. Darüber hinaus gibt es hier ein recht reges Nachtleben mit Bars und Restaurants.

Jasper Nationalpark

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Der Jasper Nationalpark ist unglaubliche 10.800 km² groß und erstreckt sich von Edmonton bis in die Provinz Alberta. Er ist ein Höhepunkt auf jeder Rundreise durch den Westen Kanadas und bietet glasklare Seen, imposante Berge und Gletscher, die fast bis direkt an die Straße reichen. Über den Yellowhead Highway erreicht man bequem den Hauptort Jasper. Hier besteht die Möglichkeit, sich um Yellowhead Museum über die Geschichte des Jasper Nationalparks zu informieren. Im Park leben Elche, Luchse, Schwarzbären, Wapitis und Wölfe. In abgelegenen Regionen kann man auch auf das seltene Waldkaribu treffen. In Jasper beginnt der Icefield Parkway, der bis nach Lake Louis führt. Er zählt zu einer der schönsten und beeindruckendsten Panoramastraßen der Welt. Der am besten zugängliche Gletscher des Jasper Nationalparks ist der Athabasca Glacier. Sehenswert ist auch der Maligne Lake, der mit 22 Kilometer Länge und einer Tiefe von rund 97 Metern der größte Gletschersee im Nationalpark ist.

Glacier Nationalpark

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Wie der Name es bereits vermuten lässt, ist der Glacier Nationalpark Kanadas Nationalpark mit den meisten Gletschern. Im Süden von British Columbia, ebenfalls in den Rocky Mountains gelegen, wird er durch steile Berge geprägt. An den Hängen der Selkirk und der Purcell Mountains gibt es einige der spektakulärsten Gletscher. Neben diesen ist die Nakimu Höhle eine der größten Touristenattraktionen. Sie gehört zu einem der größten Höhlensysteme Kanadas. Rund 6 Kilometer sind bislang erforscht. Im Glacier Nationalpark besteht nicht nur die Möglichkeit, Elche, Schneeziegen, Schwarzbären und mehr als 200 Vogelarten zu sehen, sondern mit etwas Glück zeigen sich auch Berglöwen und Grizzlys. Auf einigen der Seen besteht die Möglichkeit, Bootsrundfahrten mit Motorbooten zu unternehmen. Entlang der rund 100 Kilometer Wanderwege gibt es circa 60 Zeltplätze für die Besucher des Nationalparks.

Fundy Nationalpark

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Der Fundy Nationalpark liegt an der Ostküste zwischen den Provinzen Nova Scotia und New Brunswick. Sein Bild wird durch Sandsteinfelsen, Wasserfälle und Küstenwälder geprägt. Bekannt ist er vor allem wegen seines weltgrößten Tidehubs, also dem Verhältnis zwischen Ebbe und Flut. Viele Touristen besuchen den Park vor allem wegen seiner schönen Sandstrände. Im Landesinneren gibt es jedoch rund 120 Kilometer anspruchsvolle Wanderrouten, auf denen man Elchen, Rehen und Wildkatzen begegnen kann. Beliebt sind mehrtägige Wandertouren, die von Parkrangern begleitet werden. Neben Lachsangeln stehen auch Nachtwanderungen auf dem Programm.

Algonquin Provincial Park

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Der Algonquin Provincial Park zählt zwar nicht zu Kanadas großen Nationalparks, jedoch ist der rund 8.000 km² große Naturpark ideal, um im Herbst den Indian Summer zu sehen. Er liegt in Ontario, unweit von Toronto entfernt. Die Landschaft besteht aus dichten Laub- und Nadelwäldern sowie Sümpfen. Darüber hinaus gibt es mehr als 2.456 Seen, sodass der Algonquin Provincial Park ein echtes Paradies für Kanufahrer ist. Es gibt rund 1.600 Kilometer Kanurouten und zahlreiche Camping- und Lagerplätze. Der Park ist ein beliebtes Erholungsgebiet für die Einheimischen, sodass es auch unzählige Wanderwege gibt. Neben Elchen, Schwarzbären und Wölfen gibt es aufgrund der zahlreichen Seen und Flüsse vor allem viele Biber. Ihre Population wird auf circa 30.000 Tiere geschätzt.

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