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Von der Natur gemalt & in Marmor gemeißelt: Die atemberaubenden Marble Caves in Chile

Ein Deal von , 5. Mai. 2020 9.28 Uhr

Ahoi Piraten!

Manches kann man einfach nicht malen. Da reichen weder Farbmalkasten noch Leinwand, nicht einmal die eigene Fantasie aus, um etwas in seiner ganzen Schönheit wiederzugeben. Manchmal braucht es einfach die Natur, die mit ihrer Vielfalt Kunstwerke zaubert, die sich kaum beschreiben lassen, wenn man vor ihnen steht.

Ein solches Meisterwerk der Natur sind die Marble Caves in Chile. Ihr habt noch nie davon gehört? Vermutlich zählt dieser Ort zu den bekanntesten Geheimtipps für Sehenswürdigkeiten der Republik. Warum sie noch immer ein Geheimtipp sind? Ein Grund ist vermutlich die Lage, denn die Marble Caves verstecken sich im weniger von Touristen besuchten Süden des Landes.


Von der Natur gemalt & in Marmor gemeißelt: Die atemberaubenden Marble Caves in Chile - 2

Dort, in der Región de Aysén, liegt nämlich der Lago General Carrera, den sich Chile und Argentinien in bester Nachbarschaftsmanier teilen (in Argentinien heißt er allerdings Lago Buenos Aires). Und mitten in diesem See, nur ein paar Kilometer von der Küste des Dorfs Puerto Tranquilo entfernt, könnt ihr das Naturschauspiel der Marble Caves bewundern.

Wie ihr in den Genuss des Spektakels für die Augen kommt? Ab ins Kajak! Und keine Bange, das müsst ihr nicht selbst mitbringen. Glücklicherweise ist man am Ufer des Gewässers bereits auf Besucher eingestellt, die ganz wild auf eine kleine Paddelrunde zu den Marmorhöhlen sind und so könnt ihr euch wahlweise im Boot dort hinfahren lassen oder auf eigene Faust losrudern.

Aufgrund der Gebirgsflüsse, die sich aus den nahen Anden ihren Weg bahnen, wird das Wasser des Sees mit glasklarem Wasser versorgt. Die darin enthaltenen Partikel lassen es darüber hinaus türkis-blau leuchten und geben einem das Gefühl, eher in der Karibik als im Süden Chiles zu sein.

Das Farbenspiel des Wassers beeindruckt vor allem in Zusammenhang mit den Höhlen noch mehr. Vor allem die Catedral de Mármol, also Marmor-Kathedrale, ist ein ganz besonderes Highlight, denn sie besteht aus einem Netzwerk aus Tunneln, Säulen und Höhlen. Vor mehr als 6.200 Jahren wurden diese aus einem Marmorblock geformt – von den Wellen. Kunst der Natur in ihrer reinsten Form.

Warm anziehen solltet ihr euch bei eurer Erkundungstour, denn das Wetter vor Ort ist nicht unbedingt T-Shirt-tauglich. Die vermutlich beste Reisezeit besteht zwischen Dezember und März, wenn etwa 12 bis 15 Grad herrschen.

Wie ihr hinkommt? Macht euch auf nach Chile! habt ihr Lust, die Marble caves mit eigenen Augen zu sehen, schaut doch mal in unsere Flugsche:

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