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Polarlichter - wenn der Himmel brennt

Ein Deal von , 25. Aug. 2016 13.03 Uhr

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Auf Bildern sehen Polarlichter immer ein wenig unrealistisch aus. Sie wirken, als hätte man sie mit Photoshop bearbeitet. Doch dass dem nicht so ist, beweisen die unzähligen Berichte über die faszinierenden Naturphänomene. Nur um die Neugier der Wissbegierigen zu stillen: Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen in der Magnetospähre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren. Bei der schnell eintretenden Rekombination wird das uns bekannte Polarlicht erzeugt.

Die Lichter treten hauptsächlich in Polarregionen auf. Lediglich direkt am Nord- und Südpol sind die Farbspiele eher selten zu beobachten. Ganz selten kann man diesem Ereignis auch in Deutschland beiwohnen. 2003 wurden sogar Polarlichter in Griechenland gesichtet. Meistens erscheinen die Lichter in roten, bläulichen und grünen Farben am Himmel.

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Insbesondere in den nördlichen Gebieten Skandinaviens, in Nord-Schottland, Island, Kanada, Alaska und Nordsibirien kann man dem Naturspektakel beiwohnen. Zumindest ist hier die Wahrscheinlichkeit am größten. Manchmal kann man in diesen Regionen sogar täglich die Phänomene am Himmel bestaunen. Natürlich hängt die Sichtbarkeit immer von der Jahreszeit ab. Wer sich nördlich des 60. Breitengrades befindet, der kann sich einer nicht endenden Dämmerung erfreuen. In einigen Gebieten scheint die Mitternachtssonne ganze 4 Monate. Demzufolge ist die beste Reisezeit dann, wenn die Sonne nie aufgeht. Für eine Polarlichtreise sind die besten Monate im Allgemeinen September, Oktober und März. Laut Statistik sind das die Reisezeiträume mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, Polarlichter am Himmel sehen zu können. Entscheidend für die Häufigkeit von Polarlichtern ist die Entfernung des Beobachtungsortes von den magnetischen Polen der Erde.

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Aber all die guten Voraussetzungen bringen einem nichts, wenn das Wetter nicht mitspielt. Natürlich besteht jederzeit die Gefahr, dass nichts außer Wolken zu sehen sind. Am besten stehen die Chancen auf einen wolkenfreien Himmel im Norden Islands. Und selbst dann können sich die Polarlichter rar machen. Wer eine kleine Frostbeule ist, der sollte im September reisen, dann fallen die Temperaturen selten unter Null. Kleiner positiver Nebeneffekt: Die Vegetation erstrahlt zu dieser Zeit in den schönsten Farben, auch, wenn Bäume weit und breit Fehlanzeige sind.

Zusammengefasst bedeutet das, dass die Reise wie folgt aussehen sollte:

  • Das Urlaubsziel sollte möglichst weit im Norden liegen
  • Der Reisezeitraum sollte 10 Tage nicht unterschreiten
  • Beste Reisemonate sind März, September und Oktober

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Zu den Polarlichtern

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