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Schottland - dieses sagenumwobene Land muss man gesehen haben

Ein Deal von , 8. Feb. 2016 10.21 Uhr

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Inhalt


Rundreisen in Schottland

Bei Schottland denkt man zuerst an karierte Schottenröcke, Whisky, Highland Games und Dudelsäcke, aber wie viele Klischees auch tatsächlich zutreffend sind, das Land von Sir Walter Scott, William Wallace und Robert Burns hat noch viel mehr zu bieten. Am besten erkundet man dieses landschaftlich reizvolle Reiseziel auf einer individuellen Rundreise mit dem Auto oder man wählt einen der beliebten Fernwanderwege. Wir stellen dir einige Highlights vor, die auf keiner Schottland-Rundreise fehlen dürfen.

Bevor es in die schottischen Highlands geht, sind die beiden Städte Glasgow und Edinburgh immer eine Reise wert. Obwohl Glasgow noch immer der Ruf einer Arbeiterstadt anhängt, hat sie Besuchern viel zu bieten. Neben Pubs, Museen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten ist vor allem der zentrale Georg Square sehenswert, an dem nicht nur das Rathaus der Stadt, sondern auch einige vornehme Bürgerhäuser liegen. Zu den wichtigsten Attraktionen zählt mit Sicherheit die imposante St. Mungo's Cathedral, die zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert entstanden ist. Unweit von Glasgow liegt auch Schottlands mit 71 km² größter See, der Loch Lomond, der gerade in den Sommermonaten ein beliebtes Ausflugsziel für gestresste Großstädter ist. Von Loch Lomond aus geht es weiter nach Edinburgh.

Edinburgh – die Hauptstadt Schottlands

Edinburgh wäre für sich genommen schon ein lohnendes Reiseziel für eine Städtereise, darf aber auch auf einer Schottland-Rundreise auf keinen Fall fehlen. Von weither sieht man bereits Edinburgh Castle, das als Wahrzeichen über der Stadt thront. Die Burg ist ein idealer Ausgangspunkt, um die engen Gassen der Altstadt zu erkunden. In Old Town fühlt man sich tatsächlich ein paar Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt und es ist wenig verwunderlich, dass sich gerade hier zahlreiche Schriftsteller, nicht zuletzt Joan K. Rowling, die Inspirationen für ihre Bücher geholt haben. Die meisten Pubs wirken so, als könnte man tatsächlich dem ein oder anderen berühmten Literaten über den Weg laufen. Wegen der schaurigen und zugleich schönen Stimmung gibt es in Edinburgh auch zahlreiche Ghost Tours, die alte Geschichten aufgreifen und in den Untergrund der Altstadt führen. Sehenswert sind passenderweise auch einige Friedhöfe der Stadt. Wer es hingegen weniger morbide mag, zieht vielleicht eine ausgedehnte Shopping-Tour auf der Princess Street vor oder entspannt sich in einem der schönen Cafés in der Fußgängerpassage Rose Street.

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Auf den Spuren der Highlander

Sobald man Edinburgh in Richtung Highlands verlässt, wird die Landschaft schnell karger und vor allem einsamer. Die schottischen Highlands sind eine ganz besondere Landschaft, die von kleineren und größeren Seen durchzogen wird. Wie aus dem Nichts tauchen urplötzlich filmreife Kulissen auf wie zum Beispiel das Eilean Donan Castle, das tatsächlich als Kulisse für den bekannten Film Highlander gedient hat. Im Zentrum der Highlands liegt das eher unscheinbare Fort William, direkt am Fuße des Ben Nevis. Mit 1.347 Metern ist dieser nicht nur der höchste Berg Schottlands, sondern ganz Großbritanniens. Die größte Stadt im schottischen Hochland ist Inverness, das auch als Hauptstadt der Highlands gilt. Nach der ganzen einsamen Natur besteht hier die Möglichkeit, wieder etwas Kultur zu tanken. Sehenswert sind nicht nur die St. Andrews Cathedral, sondern vor allem das Inverness Museum and Art Gallery. Auf keinen Fall sollte man sich eine Umrundung des berühmten Loch Ness entgehen lassen. Der geheimnisvolle See ist 230 Meter tief und somit der wasserreichste in ganz Schottland. Die meisten Besucher von Loch Ness erhoffen sich jedoch einen Blick auf das berühmteste Seeungeheuer der Welt, Nessy. Am Ufer des Sees befindet sich allerdings auch die Ruine von Urquhart Castle, einer der größten Festungen in ganz Schottland.

Die schottischen Inseln

Schottlands Inseln besitzen ihren ganz eigenen Reiz und sind für die Gastfreundschaft ihrer Bewohner bekannt. Auf einer Schottland-Rundreise sollte zumindest die Isle of Skye nicht fehlen, die Reisenden spektakuläre Berglandschaften zu bieten hat. Der kleine Hafenort Portree ist die Hauptstadt der Insel, von der aus sich die fünf Halbinseln Trotternish, Vaternish, Duirinish, Strathaird und Sleat um die Insel ziehen. Für Wanderer sind besonders die Cuillin Hills aus Vulkangestein interessant. Die inneren Hebriden, die sich ebenfalls an der Westküste Schottlands befinden, werden vor allem von Wanderern besucht, welche die artenreiche Vogelwelt der Inseln bestaunen möchten. Die größten und bekanntesten Hebriden-Inseln sind Arran, Bute und Mull. Ein besonderes Naturschauspiel sind auch die imposanten, steil aufragenden Basaltfelsen bei Staffa. Die äußeren Hebriden haben sich hingegen noch mehr von ihrer ursprünglichen Schönheit bewahrt und sind nur selten Teil einer Schottland-Rundreise. Dies trifft auch auf das Orkney-Archipel zu, das aus rotem Sandstein besteht sowie auf die Shetland-Inseln. Gerade diese 110 Kilometer lange, sturmumtoste Inselkette ist für ihre herbe Schönheit und die Gastfreundschaft ihrer Bewohner bekannt.

Fernwanderwege in Schottland

Schottland bietet zahlreiche Möglichkeiten für individuelle und vor allem abwechslungsreiche Rundreisen. Neben den Highlands und Edinburgh gibt es Regionen, die nicht zum typischen Reiseverlauf gehören, aber alle ihre ganz eigenen Reize besitzen. Anstatt mit dem Auto kann man das einzigartige Land auch erwandern. Zu den bekanntesten Fernwanderwegen gehören der West Highland Way, der von Glasgow nach Fort William führt und dort im Great Glen Way bis nach Inverness weiterführt, der East Fife Coastal Path, der zur alten Universitätsstadt St. Andrews führt sowie der Speyside-Whisky-Trail, der Whisky-Liebhaber aus aller Welt anzieht.

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