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Tipps zum Mieten von Mietwagen und Wohnmobilen in den USA

Ein Deal von , 21. Nov. 2016 15.29 Uhr

Die USA mit ihren vielfältigen Landschaften und Städten sind immer eine Reise wert. Um das weitläufige Land selbstständig zu erkunden, ist die beste Möglichkeit, einen Mietwagen oder ein Wohnmobil zu mieten. Wir haben euch eine Übersicht mit Tipps zum Mietwagen-Vergleich und andere Informationen zusammengestellt, damit ihr möglichst günstig an euer Mietfahrzeug kommt und bei Unfällen oder anderen Vorfällen auf der sicheren Seite seid.

Auto oder Wohnmobil?

Ob ihr mit einem Auto oder einem Wohnmobil reist, ist euch selbst überlassen. Desto mehr Parks und Naturdenkmäler ihr besichtigen wollt, desto sinnvoller ist es, ein Wohnmobil zu mieten, welches eine günstige und flexible Alternative zum Auto ist. Besonders in der Hochsaison kann die Hotelsuche schwierig werden und insbesondere in der Nähe von Nationalparks sind Hotels dann meist gut ausgelastet. Stellplätze hingegen sind einfacher zu bekommen. Vom Fahrkomfort her ist ein Auto sicherlich die besser Alternative, besonders in Städten oder auf steilen Gebirgsstraßen. Auch der Schlafkomfort in einem Camper ist in den meisten Fällen niedriger als in einem Hotel.

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Aspekte, die bei einer Fahrzeugmiete grundsätzlich zu beachten sind

Eine Fahrzeugmiete ist generell ab 21 Jahren möglich. Für die Miete ist weiterhin ein mindestens ein Jahr alter nationaler Führerschein notwendig, jedoch ist auch ein internationaler Führerschein zu empfehlen, der nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig ist, da manche Vermieter diesen verlangen. Denkt daran, bei weiteren Strecken eine zweite Person als Fahrer einzutragen. Diese kostet zwar extra, ist aber sinnvoll. Solltet ihr das nicht tun und jemand anderes fährt den Wagen, könnte das u.U. mit hohen Kosten verbunden sein. Bei Anmietung müssen alle Fahrer in Besitz ihres Passes sowie eines gültigen Rückflugtickets sein. Einwegmieten sind meistens teurer, als den Wagen am gleichen Ort abzuholen und abzugeben. Einreisen mit dem Mietwagen nach Mexiko sind nicht gestattet, wohingegen Fahrten nach Kanada erlaubt sind. Bei Wohnwagen ist zu beachten, dass Reisen in bestimmte, weit abgelegene Gebiete, nicht erlaubt sind. Achtet bei der Onlinebuchung einer Einwegmiete darauf, ob die Gebühr für diese in den Mietpreis mit einberechnet ist. Diese ist u.U. noch nachträglich vor Ort zu zahlen. Bei zum Beispiel billiger-mietwagen.de findet ihr die Bedingungen unter dem Punkt "Details und Mietbedingungen". Manchmal kann man Geld sparen, indem man die Reise in umgekehrter Reihenfolge antritt (z.B. anstatt von Los Angeles nach Las Vegas lieber von Las Vegas nach Los Angeles). Falls euch der Mitarbeiter vor Ort noch irgendwelche Extraversicherungen aufschwatzen will, lehnt diese kategorisch ab und achtet auch bei eurer Unterschrift im Verleih darauf, dass ihr dort für keine zusätzlichen Versicherungen unterschreibt. Alle notwendigen Versicherungen sollten bei vorheriger Reservierung inklusive sein, wenn ihr unsere Tipps weiter unten beachtet. Vorsicht: Bei Fahrten auf unbefestigten Straßen erlischt jeglicher Versicherungsschutz, bei Wohnwagen ist dies komplett verboten. Meistens werden nicht bestimmte Fahrzeugmodelle bei der Reservierung bestätigt, sondern Fahrzeugkategorien, wobei der Vermieter sich immer vorbehält, euch ein Fahrzeug einer höherwertigen Kategorie ohne Aufpreis zur Verfügung zu stellen. Bei der Anmietung wird euch häufig vorgeschlagen, freiwillig in eine höhere Kategorie zu wechseln. Stimmt dem auf keinen Fall zu, da dies mit hohen Kosten verbunden sein kann. Bei der Anmiete wird eine Kaution verlangt. Dieser Betrag wird zumeist bei Hinterlegung auf der Kreditkarte geblockt und nach Rückgabe des Mietwagens wieder freigegeben. Ab einer Anmietung ab zwei Wochen wird der Betrag zumeist bei Hinterlegung von der Kreditkarte abgebucht und nach Rückgabe des Mietwagens wieder erstattet. Hierbei ist zu beachten, dass es durch Kursschwankungen zu Betragsdifferenzen kommen kann. Da in den USA für die meisten Dinge wie z.B. der Wagenmiete eine Kreditkarte notwendig ist, ist es sinnvoll, sich eine Kreditkarte vor Reiseantritt anzuschaffen, falls noch keine vorhanden ist. Von Prepaidkreditkarten ist abzuraten, da diese meist als solche zu erkennen sind und nicht überall akzeptiert werden. Eine tolle Möglichkeit, kostenlos an eine Kreditkarte zu kommen, ist die DKB. Bei der DKB bekommt ihr ein Konto inklusive vollwertiger Kreditkarte komplett kostenlos. Das tolle dabei ist, dass ihr mit der Kreditkarte weltweit an allen Geldautomaten ohne irgendwelche Gebühren oder sonstigen Kosten Bargeld abheben könnt. Damit hätte sich eine Anschaffung des DKB-Cash (Konto & Kreditkarte) gleich doppelt ausgezahlt. Wir können dies aus eigener Erfahrung nur weiterempfehlen.

Worauf muss ich außerdem bei einer Miete achten?

Wenn ihr das Land per Auto erkunden wollt, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, dieses anzumieten: Anmietung direkt vor Ort Vorherige Reservierung Die Anmietung vor Ort ist nicht zu empfehlen, da sie sehr aufwendig und teurer als bei vorheriger Reservierung ist und häufig etliche Zusatzkosten, wie z.B. lokale Steuern oder Versicherungen, dazukommen. Zu empfehlen ist die vorherige Reservierung vor Antritt der Reise. Hierzu haben wir euch ein kleines Tutorial zusammengestellt, in dem wir euch die beachtenswerten Einstellungen zeigen, die ihr bei der Reservierung vornehmen solltet. Wir unterscheiden dabei grundsätzlich zwischen Fahrern ab 25 und jungen Fahren zwischen 21 und 25 Jahren, da bei diesen meist Zusatzgebühren hinzukommen. Wie man trotz eines jungen Alters günstig an einen Mietwagen kommt, zeigen wir ebenfalls in unserem Tutorial (eine Wagenmiete unter 21 Jahren ist bei regionalen Anbieter ebenfalls möglich. Allerdings müsst Ihr dabei mit erheblichen Zusatzgebühren rechnen).

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Mietwagen für Fahrer ab 25 Jahren

Die beste Möglichkeit, an einen günstigen Mietwagen zu kommen, ist das Vergleichsportal billiger-mietwagen.de. Je nach Region in den USA kostet der Wagen dabei ca. 150€ bis 180€ pro Woche. Dabei ist Folgendes zu beachten: Man sollte seinen Mietwagen zur Abholung am Flughafen reservieren, da dies die einfachste Möglichkeit ist, schnell an seinen Wagen zu kommen, ohne lange die Mietwagenstation in der Stadt suchen zu müssen. Somit kommt ihr dann auch am einfachsten vom Flughafen zu eurer Unterkunft. Dazu müsst bei billiger-mietwagen.de die Option "Abholung am Flughafen" aktivieren. Des Weiteren sollte man bei dem Punkt "Versicherung" die Option "ohne Selbstbeteiligung" ankreuzen, da man bei einem Unfall die teilweise hohen Selbstbeteiligungskosten vermeiden kann. Ein weiterer Punkt, den man aktivieren sollte, ist die Option "Haftpflicht min. 1 Mio. USD" unter dem Menüpunkt "Zusatzversicherung", damit ihr im Fall eines Unfalls auch hoch genug abgesichert seid. Eine niedrigere Summe ist nicht zu empfehlen, da euch das u.U. teuer zu stehen kommen kann. Ihr solltet des Weiteren die Punkte "erste Tankfüllung gratis" und "Vollgetankt abholen + abgeben" unter dem Menüpunkt "Tankregelung" auswählen, da anderenfalls seitens der Mietwagenfirma zu verhältnismäßig hohen Benzinpreisen nachgetankt wird. Außerdem sollte man darauf achten, dass man die Option "Alle Kilometer frei" unter dem Menüpunkt "Inklusive" aktiviert, da man sonst bei einer Überschreitung einer bestimmten Meilenzahl pro Meile draufzahlt. Somit solltet ihr vor Antritt eurer Reise finanziell und im Schadensfall ausreichend abgesichert sein.

Mietwagen für Fahrer zwischen 21 und 24 Jahren

Für alle, die unter 25 sind, ist Sixt die erste Adresse, wenn es um die Miete eines Autos in den USA geht. Sixt bietet als einziger Autovermieter die Miete eines Fahrzeugs für 21- bis 24-Jährige ohne die in den USA üblichen Zusatzgebühren an. Leider bietet Sixt diese besonderen Konditionen bisher nur in einigen Städten in den USA an. Mietstationen gibt es in folgenden Städten: Atlanta, Fort Lauderdale, Miami, Orlando, Phoenix, Seattle, Tampa und West Palm Beach. Einen Mietwagen bekommt ihr hier für ca. 170€ bis 180€ pro Woche. Alle wichtigen Einstellungen sind bei Sixt schon aktiviert, sodass ihr hier nicht viel beachten müsst, außer die Auswahl eines eventuellen zusätzlichen Fahrers, der mit ca. 9€ pro Tag zu buche schlägt. Falls ihr ein Auto in einer anderen Stadt mieten wollt, müsst ihr leider die Zusatzkosten für Personen unter 25 in Kauf nehmen. Um dabei trotzdem möglichst einen günstigen Mietwagen zu finden, surft auf billiger-mietwagen.de und geht wie oben beschrieben vor. Bei einer Reise mit dem Wohnwagen sollte man beachten, dass man die Reise im Vorhinein genau plant, denn hier sind Meilenpakete noch einmal teurer als beim Mietwagen und man sollte nicht unbedingt viel mehr Meilen buchen, als tatsächlich benötigt sind. Andererseits ist eine Überschreitung der im Mietpreis inkludierten Freimeilen ebenfalls kostspielig. Vor Ort sind, neben den Mietgebühren, die man im Voraus bezahlt, noch weitere Gebühren fällig, wie die obligatorische Bereitstellungsgebühr oder Kosten für optionale Zusatzausstattungen des Fahrzeugs, wie z.B. eine Campingausstattung. Des Weiteren sollte man bedenken, dass man in dem Wohnmobil nicht nur fährt, sondern auch in ihm während der Reise lebt. Deswegen sollte man je nach Anzahl der Mitreisenden die richtige Größe auswählen. Die bei der Buchung angegebenen Personenzahlen stellen die Höchstbelegung für ein Fahrzeug dar.

Tipps für eine Reise mit dem Camper durch die USA

Eine Wohnmobiltour erfordert sicherlich einiges an Planung. Wer eine solche Reise noch nie gemacht hat, steht sicherlich vor der Frage, was man zu beachten hat, welche Routen sinnvoll sind, um möglichst viel von Land und Leuten zu sehen und wo man überhaupt campen kann. Die erste Anlaufstelle im Internet für eine solche Reiseplanung ist beispielsweise WoMo-Abenteuer.de. Hier findet ihr eine FAQ, die erste Fragen beantworten sollte, eine Übersichtskarte mit Campgrounds und interessanten Sehenswürdigkeiten sowie Reiseberichte, an denen man sich orientieren kann und schließlich ein Forum, in dem man selber Fragen an erfahrene Wohnmobilurlauber stellen kann.

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Verkehrsregeln und Co.

Ihr solltet euch grundsätzlich an die beschilderte Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Überschreitungen werden mit einigen hundert Dollar Strafe hart bestraft. Vom Fahren unter Alkoholeinfluss ist generell abzuraten, da es prinzipiell verboten ist, ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss zu führen, dennoch gibt es einen Grenzwert von 0,8 Promille (0,0 Promille für unter 21-Jährige und Fahranfänger). An unübersichtlichen Stellen gilt ein Überholverbot. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf man auf mehrspurigen Straßen auch rechts überholen. An haltenden Schulbussen mit Warnblinklicht darf man, auch in der Gegenrichtung, nicht vorbeifahren. Bei Regen gilt in vielen Staaten Lichtpflicht. An Stoppschildern ist häufig der zusätzliche Hinweis »4 way« zu sehen. Das bedeutet, dass alle Fahrzeuge, die an diese Kreuzung fahren, anhalten müssen. Danach hat derjenige Vorfahrt, der als Erster an der Kreuzung war. Bei Polizeikontrollen müsst ihr im Auto sitzen bleiben, das Fenster öffnen, die Hände sichtbar für den Polizeibeamten auf dem Lenkrad lassen und auf dessen Anweisungen warten. Beim Parken ist zu beachten, dass man außerhalb von Orten nicht auf der Straße halten oder parken darf. In Notsituationen muss das Fahrzeug von der Fahrbahn entfernt werden. Anhand von farbigen Bordsteinmarkierungen kann man erkennen, wo das Parken erlaubt ist und wo nicht. Rot bedeutet absolutes Halteverbot, Gelb/Schwarz ist eine Ladezone. Bei weißen Markierungen darf man während der Geschäftszeiten fünf Minuten parken, bei grünen zehn Minuten und eine blaue Markierung weist auf einen Behindertenparkplatz hin. Natürlich solltet ihr niemals vor Hydranten, Bushaltestellen oder Ausfahrten parken. Im Falle einer Panne schaltet die Warnblinkanlage ein, öffnet die Motorhaube und befestigt an der Fahrerseite ein weißes Tuch. Bei Pannen solltet ihr euch grundsätzlich zuerst an den Vermieter des Wagens wenden. Unter 1 800 222 43 57 erhalt ihr rund um die Uhr landesweit Pannenhilfe durch den amerikanischen Automobilclub AAA. Seid ihr ADAC Mitglied, erhaltet ihr unter der Telefonnummer 1 888 222 13 73 Hilfe von Deutsch sprechenden Mitarbeitern des ADAC und solltet den Pannenhelfer nach Eintreffen auf eure Mitgliedschaft hinweisen, denn Abschleppen bis zu 3 Meilen, Starthilfe, Reifenwechsel und eine Aufsperrhilfe bis zu 50$ sind dann kostenlos. Die Benzinpreise sind für Benzin und Diesel recht niedrig. Tankstellen gibt es flächendeckend. Trotzdem solltet ihr bei einem Ausflug in ein wenig bewohntes Gebiet auch bei halb vollem Tank noch einmal volltanken und auch grundsätzlich rechtzeitig auftanken, da es mittlerweile viele vollautomatisch betriebene Tankstellen gibt, die nicht unbedingt mit ausländischen Kreditkarten funktionieren. Beim Tanken solltet ihr entweder eure Kreditkarte vor dem Tanken an der Kasse hinterlegen oder den zu tankenden Betrag vorher an der Kasse bar bezahlen. Bei Wohnmobilen ist zu beachten, dass der Verbrauch pro 100 km bei 25 bis 35 Litern liegt. Solltet ihr einen Ausflug in ein wenig bewohntes Gebiet wie eine Wüstenregion planen, denkt daran, zu eurer eigenen Sicherheit immer einen ausreichenden Vorrat an Wasser mitzuführen, damit ihr im Fall einer Panne auf der sicheren Seite seid.


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