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Wandern auf Mallorca - entlang der Küste an unberührten Stränden baden

Ein Deal von , 14. Mär. 2021 16.57 Uhr

Gleich vorweg: Mallorca ist nicht nur Ballermann und Partyinsel. Abgesehen davon ist das ja aktuell sowieso weniger ein Thema. Wer also gerne die Vorzüge der Natur für sich entdecken möchte, kann während einer Wanderung im Osten der Insel in azurblauem Wasser seelenruhig abschalten und den Alltag hinter sich lassen.

Wer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchte, sollte sich auf den Weg nach Artà machen. Von hier aus sind es nämlich nur noch wenige Kilometer, bis man die Küste erreicht. Dort angekommen, wartet nicht nur einer der besten Wanderrouten auf euch, sondern auch einsame Buchten, in denen ihr die Seele baumeln lassen und euch erfrischen könnt. Aktiv- und Strandurlaub in einem, was will man mehr?

Sa Font Celada

Wir empfehlen euch, die Route am Strand Sa Font Celada zu beginnen. Der etwa 100 Meter lange Strand besteht aus feinem Sand, ist kaum besucht und einer der schönsten Strände auf der ganzen Insel. Auch FKK-Anhänger kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer mit dem Boot vor Ort ist, kann in der Bucht hervorragend ankern und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Etwa 100 Meter landeinwärts unter einigen Kiefern und neben Sträuchern des Phönizischen Wacholders findet man schattige Plätze, wo man nicht direkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

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Na Balladora

Vom Strand Sa Font Celada geht es dann anschließend weiter zum nächsten spektakulären Küstengebiet. In der Gegend rund um Na Balladora stoßt ihr auf bizarre Gesteinsformationen. Auf diesen haben sich über die Jahre Salzkristalle abgelagert, die heute für spektakuläre Fotoaufnahmen sorgen.

El Saulonar

Wer sich hier nicht allzu lange aufhält, ist nur wenige Minuten später am Strand El Saulonar. Diese Bucht ist besonders beeindruckend. Das Meer zeigt in dieser Küstenregion all seine Urgewalt. Die Brandungswellen haben sich deutlich ins Landesinnere hineingefressen. Über mehrere Ebenen hinweg stapeln sich die gigantischen Felsbrocken. Dadurch sind viele Höhlen und Klippen entstanden. Wenn das Meer sehr unruhig ist, kann man hier ein beeindruckendes Ereignis beobachten.

Torre d’Albarca

Weiter geht es dann Richtung Torre d’Albarca. Allein der Weg dorthin ist schon ein kleines Abenteuer in traumhafter Kulisse. Entlang der Klippen führt der Pfad über etliche Serpentinen am Meer entlang. Immer wieder kann man einen Blick auf die Weiten des Meeres werfen. Am Torre d’Albarca angekommen, kann man eine Plattform betreten, von der aus man einen einmaligen Blick hat. An dieser Stelle befindet sich neben einem Kanonenrohr noch eine geodätische Säule. Von hier aus blickt man auf die Halbinsel Sa Victoria bis hin zum Cap Pinar und zum Cap Formentor. Aber auch den Bergketten auf der Halbinsel Ferrutx sollte man Aufmerksamkeit schenken.

Cala Matzoc

Vom Torre d’Albarca, der übrigens ein Wachturm aus dem Jahr 1751 ist, geht es weiter Richtung Cala Matzoc. Der Weg wird begleitet von zwei weiteren Wachtürmen, dem Son Jaumell und dem Talaia de Moreia. Vor allem FKK-Gänger sind in der Cala Matzoc bestens aufgehoben. Hier erwartet euch ein Sand- und Kieselstrand. Pluspunkt ist, dass es nicht überlaufen ist und man seine Ruhe hat.

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Cala Dentol

Weiter führt der Pfad entlang der Steilküste zur Cala Dentol. Von der Ebene aus hat man einen wunderbaren Blick auf Felsformationen im flachen Wasser. Ein paar Meter muss man nur einen Hügel hinauf, ehe man diesen Ausblick genießen kann. Wer sich nach einer Erfrischung sehnt, sollte schnell weiter Richtung Cala Estrada.

Cala Estrada

Die Cala Estrada befindet sich in einer Bucht unweit vom Wanderziel entfernt. Der Wanderer befindet sich jetzt auf dem Caminet del Carabiners. Der Pfad ist nach der Küstenwacht benannt, die noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts den Schmuggel in dieser Region unterbinden sollte.

Cala Mitjana

Zu guter Letzt macht ihr euch auf den Weg zum Ziel. Der finale Höhepunkt ist der Strand Cala Mitjana. Hier könnt ihr es euch nochmal so richtig gut gehen lassen. Knapp 2,5 Stunden liegen hinter euch, solltet ihr nicht allzu viel Zeit mit dem Sonnenbaden verbracht haben. Wer noch fit ist, könnte auch den Rückweg antreten. Bis zu 90 Meter Höhenunterschied liegen zwischen den einzelnen Etappen. Daher handelt es sich bei dieser Wanderroute eher um einen leichten Weg, der ideal für Anfänger geeignet ist. Die Route verläuft weitgehend über breite, dafür aber steinige Pfade. Daher ist es ratsam, leichte Wanderschuhe zu tragen und ausreichend Wasser mitzuführen.

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