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Zeitumstellung: Wie war das gleich nochmal? Vor oder zurück?

Ein Deal von , 23. Mär. 2016 10.11 Uhr

Zeitumstellung: Wie war das gleich nochmal? Vor oder zurück? - 2

Es ist mal wieder so weit. Und eigentlich ist schon alles gesagt über das Phänomen Zeitumstellung. Am 27.03.2016, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wird um 03:00 Uhr der große Zeiger wieder um 360 Grad vorgedreht. Wohl kaum jemand wird sich um die 1 Stunde weniger Schlaf freuen. Zumal die Zeitumstellung für viele Menschen einem Mini-Jetlag gleichkommt. Nach 1 bis 2 Tagen ist aber auch der Spuk ausgestanden. Für Ältere, Kinder oder Menschen mit Schlafstörungen kann der Zeitraub aber auch größere Probleme darstellen. So kann es unter Umständen bis zu eine Woche dauern, ehe sich der Tages-Rhythmus neu eingestellt hat.

Ursprüngliche Idee der Zeitumstellung ist, dass dadurch das Tageslicht besser genutzt werden kann und zeitgleich Energie eingespart wird. Gegner widersprechen mit dem Argument der Schlafstörung. Auch das Ministerium für Umwelt kann keine positiven Belege vorweisen, die die Zeitumstellung unabdinglich machen würden.

Heutzutage verläuft das ganze Prozedere fast schon automatisch, ohne auch nur bemerkt zu werden, gäbe es nicht solche Artikel wie diesen. Inzwischen stellen sich die Uhren schon wie von Geisterhand selbst um. Einzig die Wanduhr müsste vielleicht mal neu kalibriert werden. Das Signal zur neuen Uhrzeit kommt aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) aus Braunschweig. Smartphone und Co. regeln ihre Zeitumstellung ebenfalls ganz von alleine, sofern die Funktion nicht ausgeschaltet wurde.

Seit 1980 stellt Deutschland die Uhr in aller Regelmäßigkeit in den Sommer- und Wintermonaten um. Das führt nicht selten dazu, dass einige Menschen zu spät zur Arbeit kommen oder gar der Flieger verpasst wird. Am wenigsten beklagen sich die Frauen über die Zeitumstellung, Männer sind auch in dieser Kategorie wieder die Leidtragenden, mag man einer GfK-Umfrage (Gesellschaft für Konsumforschung) Glauben schenken. Laut einer Forsa-Umfrage sind 71% aller Deutschen gegen die Zeitumstellung. Kein Wunder also, dass jedes Jahr großes Stöhnen zu vernehmen ist, wenn man jemanden über das nahende Ereignis in Kenntnis setzt.

Ihr als alte Jetsetter könnt mit dem ganzen Gezeter sicherlich reichlich wenig anfangen, da ihr Zeitsprünge gewohnt seid. Bleibt also abzuwarten, wie und ob euch die "fehlende Stunde" aufs Gemüt schlagen wird.

Zeitumstellung: Wie war das gleich nochmal? Vor oder zurück?

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