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#greecegetaway Lost Places in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki: 4 Nächte ab nur 99€

Ein Deal von , 13. Jun. 2019 15.29 Uhr

Ahoi Piraten!

Griechenland liegt auch wieder dieses Jahr in aller Munde, hoch im Kurs natürlich immer die Inseln, öfters die Hauptstadt, sogar das Festland rund um Chalkidiki kennt man. Aber kennt ihr auch die zweitgrößte Stadt Thessaloniki? Bestimmt irgendwo schonmal gehört aber nie damit auseinandergesetzt. Wir haben euch eine super Übersicht zu Thessaloniki geschrieben, was man dort erleben kann und damit es nicht immer das Standard-Touri-Zeug ist, haben wir einige Lost Places ausfindig gemacht, so wird eurer Aufenthalt sicherlich einzigartig.

4 Nächte inklusive Flug und zentralem Hotel gibt es bereits ab 99 Euro. Thessaloniki wird ab vielen dt. Flughäfen angeflogen, sicher auch ab deinen!

ab
98,50
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Details & Buchung Im Zeitraum von: 23. Sep. 2019 - 14. Dez. 2019

Abflugsorte
Memmingen, Karlsruhe, Berlin, Stuttgart
Ankunftsort
Thessaloniki

Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und trotzdem behaupte ich, dass ihr nichts von ihr wisst, richtig? Aber das macht nicht, dafür sind wir ja da!

Was muss man in Thessaloniki gesehen haben?

Viele der baulichen Sehenswürdigkeiten Thessalonikis liegen gut versteckt in kleinen Seitenstraßen oder außerhalb der Innenstadt. Es lohnt sich also, sich ein bisschen vorzubereiten oder einen Reiseführer zu erstehen. Hier findet ihr eine kleine Auswahl, was sonst noch zum Pflichtprogramm gehört:

  • Das alte Krämerviertel Ladadika in Hafennähe ist jetzt gespickt mit beliebten Bars und Restaurants. Im Sommer sitzt man hier bis nach Mitternacht draußen.
  • Vom Weißen Turm aus folgt man abends der erst 2009 eingeweihten Promenade am Meer entlang und genießt die Aussicht auf die Stadtlichter und den Geruch des Meeres.
  • Die meisten Touristen bleiben diesseits der großen Magistrale Egnatia in Meeresnähe, ohne jemals in die ruhigere Oberstadt hinauf zu spazieren. Ein Fehler, denn nirgendwo gibt es mehr spontan zu entdecken als in der Ano Póli. Einfach mal zum Kalithea-Platz laufen und sich umsehen. Thessaloniki ist eine bunte, vielfältige, quirlige Stadt, die nur darauf wartet, von euch entdeckt zu werden!

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Lost Places of Thessaloniki

Thessaloniki Bordell

Ein 2.000 Jahre altes Bordell, welches an einer öffentlichen Therme angelegt war, wurde 1997 in einem im antiken Forum in Thessaloniki entdeckt.

Die Therme bot alles, was man sich von einer heutigen Therme erwartet: 25 Badewannen, beheizte Pools, sogar etwas und etwas, was an eine heutige Sauna erinnert. Direkt daneben fand man in einem zweistöckigen Gebäude das Bordell, welches mit der Therme verbunden war. Im Erdgeschoss speiste man vorzüglich, während sich in der ersten Etage die "Vergnügungsräume" befanden. Man fand 1997 penisförmige Vasen, etliche Phallussymbole, Gefäße in Penisform und mehr. Man vermutet, dass das Badehause sowie das Bordell aus dem 2. Jahrhundert vor Christus stammen und auf Grund von einem Feuer, ausgelöst durch ein Erdbeben, circa 300 Jahre später zerstört wurde.

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Besucht das antike Bordell

Pasha's Gardens

In der nähe der Altstadt findet ihr den Pasha Gardens, eine kleine, beinahe verwunschene und doch vergessene grüne Oase in mitten der Stadt. Schaut man sich um, so verspürt man eine mysteriöse Energie, denn man sieht überall verstreut halb-zerstörte Statuen, Tunnel die ins Nichts führen, reich verzierte Brunnen und viele uneindeutige Symbole und Formen. Den genauen Hintergrund des Parks kennt man nicht, laut einer Inschrift soll er 1904 angelegt worden sein, man ist sich allerdings nicht sicher, ob es von osmanischen Freimaurern, den Sufis oder von sephardischen Juden errichtet wurden. Eine Theorie lautet, dass es einst Teil von Katakomben war. Worin man sich allerdings sicher ist: Man hat eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt.

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Zum Pasha Garden

Heptapyrgion Thessaloniki

Das Heptapyrgion ist eine Festung aus der Zeit des Byzantinischen und Osmanischen Reiches. Schaurige Berühmtheit erlangte die Festung mit den düsteren Geschichten aus dem ansässigen Gefängnis, Folter und brutale Hinrichtungen gehörten zum Alltag der dunklen Vergangenheit Thessalonikis, der faschistischen Diktatur von 1936, den Jahren der Besetzung der Nationalsozialisten und dem darauffolgenden Bürgerkrieg und der siebenjährigen Militärjunta, die 1967 begann. Das Gefängnis schloss 1989 und seitdem laufen Restaurierungs- und archäologische Arbeiten auf dem Gelände. Heute ist es ein unheimliches Gefühl durch die dunkle Korridore zu laufen, die hohen Wände schneiden euch sowohl visuell als auch akkustisch von der Außenwelt ab. Nichts für schwache Piratennerven!

Fun Fact: Der Name Heptapyrgion bedeutet soviel die "Festung mit sieben Türmen", allerdings ist dies ein Irrturm, die Festung beherbergt tatsächlich 10 Türme.

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Hoch hinaus zum Heptapyrgion

Thessalonikis Eisenbahnfriedhof

Züge? Alte Züge, die sollen spannend sein? Ja, Piraten! Und auch wenn ihr die größten Zugmuffel seid, es ist zumindest ein einzigartiger Fotospot. Seit Jahrzehnten stehen dort Hunderte alte Züge, die einfach vor sich hin rosten und der Natur verfallen. Die Hellenic Railways Organisation, die staatliche Eisenbahngesellschaft, versucht seit Jahren zumindest ihr Altmetall zu verkaufen, allerdings erfolglos.

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Zum Geisterbahnhof Thessalonikis

Der verwüstete Friedhof der Bogomilen

Die Bogowas, fragt ihr euch? Bogomilen, so nannte man Anhänger einer christlich gnostischen Sekte, die bis ins 16. Jahrhundert lebte. Sie folgten einem dualistischen Glauben, dass Gott immer in Streit mit dem Teufel sei. Gott sei in Herrschaft der geistigen Welt, während der Teufel der Herrscher alle physischen und materiellen Dinge sei. Innerhalb ihre Sekte praktizierten sie deshalb unterschiedlichste Rituale, die tanzten, fasteten und verehrten ihren eigenen Körper als Tempel - deshalb bauten sie keine Gotteshäuser.

In diesem Teil des heutigen Thessalonikis errichteten die Bogomilen einen Friedhoft samt Steinkreuze, die von einem Steinkreis im keltischen Stile umgeben sind, Wind und Wetter aber auch Grabplünderer verwüsteten diesen Friedhof so sehr, dass man auch denken könnt, die Bogomilen seien als Zombies aus ihren Gräbern geflohen. Schaurig, sicherlich zur Abenddämmerung.

Fotos findet ihr hier!

Zum Friedhof der Bogomilen


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