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Wellnessurlaub im Harz: traditionelle Kurstädte und topmoderne Thermenanlagen

Um den Nationalpark Harz mit dem Brocken herum befinden sich zahlreiche kleine Kurstädte mit Heilquellen, Thermen und Anwendungsmöglichkeiten. Die Dichte an exklusiven Wellnesshotels mit eigenen Spas inmitten einmaliger Natur ist hoch, die Preise fallen jedoch moderat aus.

Es gibt die verschiedensten Vorlieben für einen Wellnessurlaub. Die Mittelgebirgsregion Harz zeichnet sich durch mildes Reizklima, ausgedehnte Wälder und 800 Kilometer Wanderrouten aus. Mehrere Städte der Region, darunter Goslar, Eisleben und Quedlinburg, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wo sind die Wellnessoasen im Harz?

Thermen, Kurangebote und Wellnesshotels findet ihr insbesondere in folgenden Städten:

  • Die Kurstadt Bad Frankenhausen liegt an den südlichen Ausläufern des Kyffhäusergebirges und bietet neben der Kyffhäusertherme zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten von Ayurveda bis zur klassischen Kneippkur.
  • In Bad Harzburg im Landkreis Goslar auf der niedersächsischen Seite des Harzes findet ihr ein Natursole-Bad und sieben verschiedene Heilquellen.
  • Bad Suderode ist ein Ortsteil der mittelalterlichen Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt. Der Kurort besteht seit 1826 und wurde dank einer stark kalziumhaltigen Quelle berühmt. Heute könnt ihr dort die Bäderarchitektur der Jahrhundertwende und die Parkanlagen bestaunen.

Unser Piratentipp: Die ehemalige Bergbaustadt Bad Lauterberg liegt nahe der Odertalsperre mitten im Naturpark Harz. Die Stadt ist staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und verfügt bei einer geringen Einwohnerzahl von 10.000 und einer idyllischen Lage mit dem Vitamar über eine riesige Thermen- und Saunenanlage. Im Sommer locken zudem eine Handvoll Badeseen.

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Wellness im Harz über Weihnachten und Silvester

Viele Hotels bieten spezielle Programme über Weihnachten und Silvester inklusive Galamenüs und Unterhaltungsprogramme an. Beachten solltet ihr aber, dass die öffentlichen Thermen zum großen Teil über die Feiertage schließen. Auch die Kurangebote sind nur eingeschränkt verfügbar. In der Regel bleiben die hoteleigenen Spas jedoch in Betrieb und deren Behandlungsangebote verfügbar. In jedem Fall solltet ihr vorher über das Hotel anfragen oder Wellnesstermine schon im Vorfeld buchen.

Ausflugsmöglichkeiten im Harz

Der gesamte Harz ist eine Wanderregion. Insbesondere Ausflüge in den Hochharz mit dem Brocken (1.141 Meter) und dem Bruchberg (927 Meter) lohnen sich zu jeder Jahreszeit. Mit den dampfbetriebenen Harzer Schmalspurbahnen könnt ihr Tagesausflüge wie etwa zum mittelalterlichen Stadtkern von Quedlinburg unternehmen. Im Winter könnt ihr Wellness mit Skifahren beispielsweise auf dem Sonnberg verbinden. Auch Langlaufloipen und Rodelbahnen gibt es im Harz.

Viele der Kurorte im Harz haben eine jahrhundertelange Tradition, wunderschöne Kurparks und Gebäudeensembles, die einen Ausflug lohnen – dazu gehören Bad Suderode und Bad Lauterberg.

Wellness im Harz mit Kindern

Neben den Thermen und Kuranlagen findet ihr im Harz zahlreiche Spaßbäder, etwa das Erlebnisbad Salztal Paradies in Bad Sachsa. Die meisten Bäder haben einen überdachten Bereich, sodass auch Schlechtwettertage überhaupt kein Problem sind.

Vor allem die größeren und gehobeneren Hotels sorgen für Kinderbetreuung und Aktivitäten. Meist gehört auch ein Spielbereich zum Hotel. Die örtlichen Tourismusverbände bieten während des Sommers und der Hochsaison Freizeitaktivitäten für Kinder an.

Piratentipp: Ihr wollt wandern, aber der Nachwuchs wehrt sich mit Händen und Füßen? Durch den Harz führen zahlreiche Themenpfade mit Mit-mach-Stationen. Da kann man auf Holz-Xylofonen spielen oder sich im Wald-Memory ausprobieren – und den Kleinen wird es nicht langweilig.