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Erfrischung beim Citytrip: Unsere 5 Lieblings-Badeseen in Berlin

Ein Deal von , 22. Jun. 2020 17.41 Uhr

Ahoi Piraten,

ihr müsst unbedingt im Sommer einen Trip nach Berlin machen! Wirkt die Hauptstadt im tiefsten Winter vielleicht manchmal etwas abweisend, erwacht im Sommer ein geradezu mediterranes Lebensgefühl, mit unzähligen Straßencafés und Strandbars, die darauf warten, von euch entdeckt zu werden.

Aber auch für die nötige Abkühlung an heißen Sommertagen ist gesorgt, denn Berlin hat immerhin 50 Seen und 39 offizielle Badestellen! Zählt man das Umland mit, stehen es sogar deutlich über Hundert Seen zur Auswahl. Damit ihr wisst, welche ihr nicht verpassen solltet, stellen wir euch eine kleine aber feine Auswahl unserer liebsten Seen vor.


Schlachtensee & Krumme Lanke

Diese beiden Seen packen wir gleich mal zusammen in eine Empfehlung, weil sie nämlich direkt nebeneinander liegen. Von all unseren Empfehlungen ist der Schlachtensee mit den Öffis am einfachsten zu erreichen. Ihr fahrt einfach zur gleichnamigen S-Bahn-Station, macht einen Schritt nach draußen und seid quasi schon mitten auf der Liegewiese. Auch die Krumme Lanke hat eine Liegewiese. Abgesehen davon reihen sich rings um beide Seen viele kleine "Mini-Buchten" in denen ihr bestimmt euer schattiges Plätzchen findet. Abends treffen sich hier viele Schüler und Studenten. Am Ostende des Schlachtensees gibt's ein Restaurant (Fischerhütte). Daneben kann man sich Standup Paddle Boards leihen.



Kleiner Müggelsee

Anders als sein größerer Bruder (Großer Müggelsee) ist er nicht so leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und ist dementsprechend auch weniger stark besucht. Zwishen Kiefern versteckt, kommt eine perfekter 100 Meter langer Sandstrand zum Vorschein. In der Nähe gibt's auch ein Kuriosum, das viele Berliner nicht mal kennen: Eine Ruderboot-Fähre. Mit eurem ganz normalen Fahrschein der Berliner Verkehrsbetriebe könnt ihr euch über den Fluss rudern lassen!



Wannsee

Ein bisschen Ostsee-Feeling in Berlin. So weit hergeholt ist der Vergleich auch gar nicht, denn neben den typischen Strandkörben, die ihr hier mieten könnt, kommt selbst der feine Sand ursprünglich aus dem Norden. Er wurde nämlich 1956 in Güterwaggons vom Timmendorfer Strand herbei geschafft und erstreckt sich nun über mehr als einen Kilometer. Auf diesem findet ihr Volleyball-Plätze im Süden, verschiedene Imbisse sowie im Norden einen FKK- und einen inoffiziellen LGBT-Bereich.

Für Nicht-Berliner ist schon die Anfahrt verwirrend, denn ihr steigt NICHT am gleichnamigen S-Bahnhof Wannsee aus, sondern am Bahnhof Nikolassee. Von dort lauft ihr eine gute viertel Stunde zum Strandbad Wannsee. In den Sommerferien fährt auf der Strecke auch der Bus 312. Wenn ihr keinen Eintritt zahlen wollt, könnt ihr auch einfach ganz in der Nähe bei der DHJ Jugendherberge vorbei durch den kleinen Wald und kommt zu einem kostenfreien Strand.

Schön ist auch der Tretbootverleih auf der anderen Seite des Sees, beim Flensburger Löwen. In 2 Stunden könnt ihr bequem über den See und auch die Villen auf der Insel Schwanenwerder anschauen.


Flughafensee

Mit dem Maho Beach auf Sint Maarten würden wir ihn jetzt nicht vergleichen, aber auch hier kann gleichzeitig am Strand liegen und planespotten! Wegen seiner Lage nördlich vom Flughafen Tegel seht ihr nämlich alle paar Minuten die Flugzeuge starten und landen. Wenn mit der BER-Eröffnung im Herbst alles glatt geht, bietet sich euch diese Kulisse in diesem Sommer zum allerletzten Mal.

Der See selbst ist ein Baggersee und der Strand befindet sich an der Nordwestseite. Am besten steigt ihr am U-Bahnhof Otisstraße aus. Von dort sind es noch knappe 15 Minuten zu Fuß. Wenn ihr dem Waldweg bis zum Westende der Start- und Landebahn folgt, könnt ihr bei Ostwind die Jets direkt über euren Köpfen vorbeifliegen sehen. Bei Westwind ist das oberste Parkdeck des Einkaufscenter "Clou" die optimale Stelle zum Gucken.


Im Umland: Liepnitzsee

Ohne dieses türkisfarbene Schmuckstück wäre keine Berliner Seen-Hitliste komplett. Um den nördlich der Hauptstadt gelegenen See zu erreichen, nehmt ihr am besten das Fahrrad mit in die Bahn nach Bernau oder Wandlitz. Oder ihr teilt euch mit Freunden ein Auto von einem der vielen Berliner Car-Sharing-Diensten. Einen Elektro-Golf von WeShare könnt zum Beispiel für 49 Euro den ganzen Tag nutzen. Bis zum Liepnitzsee fahrt ihr dann etwa 45 Minuten.

Wie die meisten Seen in der Gegend ist auch er eine Hinterlassenschaft der Eiszeit. Markant ist die Insel "Großer Werder" zu der man auch locker rüber schwimmen kann. Dort gibt's auch ein kleines Café.

Wir klar das Wasser ist, ist einfach der Hammer. Am Westufer gibt es ein Strandbad, wo ihr euch auch Ruder- oder Tretboote ausleihen könnt. Wenn ihr keinen Eintritt zahlen möchtet, findet ihr ringsherum auch jede Menge Wildbadestellen.



Euer Lieblingssee war nicht mit dabei? Schreibt ihn gern unten in die Kommentare!


Ihr wollt Berlin erleben? Dann ab mit euch in die Hauptstadt! günstig anreisen könnt ihr beispielsweise mit der Bahn, den Städtetrip mit 3 Übernachtungen gibt's jetzt schon ab 175€.

Erfrischung beim Citytrip: Unsere 5 Lieblings-Badeseen in Berlin


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