Brauner Sturm statt sonnigem Strandtag? Dünnpfiff im Urlaub muss nicht sein!

Ein Deal von , 17. Aug. 2017 14.36 Uhr

Wer kennt es nicht: Man freut sich auf seine wohl verdiente Auszeit, Urlaub, Entspannung und dann das – Bauchkrämpfe statt Badeurlaub, Kloschüssel statt großer weiter Welt. Das Risiko an Reisedurchfall zu erkranken, ist vor allem in Äquatornähe sehr hoch, also in Teilen Afrikas, Lateinamerikas, Asiens und Südostasiens. Hier kommt es bei mehr als 50 Prozent der Urlauber zu Durchfall. Aber auch in anderen Regionen, wie Südafrika, dem Süden Südamerikas sowie in Nordasien kann die Reisediarrhö zum Problem werden.

Fluch des Pharao, Montezumas Rache, Delhi Belly – in manchen Ländern erkranken so viele Urlauber an Dünnpfiff, dass sich dafür sogar schon eigene Ausdrücke eingebürgert haben. Aus diesem Grunde haben wir euch die besten Tipps zusammengestellt, um das Reisedurchfallrisiko zu verringern, sodass ihr nie wieder mit dem plötzlichen flotten Otto im Urlaub rechnen müsst.

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Getränke

Wasser aus Flaschen trinken

Auch wenn der Durst noch so groß ist: In vielen Ländern sollten Reisende besser kein Leitungswasser trinken.

Abgekochte Getränke trinken

Findet sich im Hotelzimmer ein Wasserkocher, dann setzt ihn auch ein. Das Abkochen gilt als die sicherste Methode zum Abtöten eventueller Keime.

Eiswürfel vermeiden

Im Gegensatz zum Abkochen vernichtet das Gefrieren längst nicht alle Krankheitserreger. Gerade gefährliche Bakterien, wie Salmonellen können durch den Genuss von Eiswürfeln übertragen werden, wenn deren Wasserquelle verunreinigt war.

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Lebensmittel

Schälbares Obst und Gemüse essen

Wer sich noch so streng an die Regeln zum Abkochen hält, dann aber an der nächsten Ecke leckeres Obst oder Gemüse isst, sollte aufpassen. Lieber sicher gehen und das Obst oder Gemüse vor dem Genuss schälen, denn man weiß selten, ob es nicht doch mit Leitungswasser oder anderen Keimen in Berührung kam.

Nachfragen, wie Gemüse gereinigt wird

Besonders in Restaurants oder Hotels lohnt sich die Frage, ob das Obst und Gemüse mit Leitungswasser behandelt wurde, um dann zu entscheiden, ob man hier essen möchte oder nicht.

Die Sache mit dem Street Food

Nur ganz durcherhitztes Essen verzehren und auch nichts Rohes essen. Gerade Straßenküchen in fernen Ländern sind verlockend, bergen aber oft Risiken für unser Verdauungssystem, da man nicht weiß, unter welchen hygienischen Verhältnissen gekocht wurde. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte außerdem keine Eiscreme und keinen Salat essen.

Spucken statt Schlucken

Generell gilt, dass man sicher immer auf seine Sinne verlassen kann. Was nicht unbedingt appetitlich aussieht oder beim ersten Bissen nicht schmeckt, ist auch meist nicht gut für den Körper.

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Hygiene

Zähneputzen ohne Leitungswasser

Auch wer sich mit unbehandeltem Leitungswasser die Zähne putzt kann erkranken. Im Zweifelsfall daher besser immer abgefüllte und gekaufte Wasserflaschen verwenden.

Mund zu beim Duschen

Versucht am besten kein Wasser in der Dusche in den Mund zu bekommen.

Händewaschen als Regel Nummer 1

Wascht so oft wie möglich die Hände mit Seife, bestenfalls immer vor dem Essen und unbedingt nach jedem Toilettengang. Antibakterielle Tücher und Desinfektionsmittel sind oft auch von Vorteil.

Sanitäre Anlagen

Bedenkt, dass Toiletten mit Keimen verunreinigt sein können. Infektion können vorgebeugt werden, indem ihr euch nicht auf den Toilettensitz setzt bzw. diesen vor Benutzung gründlich desinfiziert.

Brauner Sturm statt sonnigem Strandtag? Dünnpfiff im Urlaub muss nicht sein!

Es gibt zwar nie eine Garantie während des Urlaubs in fremden Ländern nicht krank zu werden, aber wenn ihr die Tipps beachtet, kann das Risiko auf jeden Fall reduziert werden....

... und so könnt ihr euch auf eurer nächsten Reise komplett auf Land und Leute konzentrieren:

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