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Lesestoff gegen Fernweh - Reisebücher für Weltenbummler

Plagt euch auch das Fernweh, liebe Piraten? Könnt ihr es kaum erwarten, endlich in den Flieger zu steigen, um das nächste exotische Ziel zu erkunden? Leider müssen wir uns alle, was das angeht, scheinbar noch etwas gedulden...
Doch wir wären nicht die Urlaubspiraten, wenn wir euch die Zeit bis dahin nicht etwas versüßen würden! Anbei findet ihr daher eine Auswahl der besten Bücher, mit denen ihr euch (zumindest gedanklich) auf Weltreise begeben könnt. Dabei geht es unter anderem nach Afrika, durch den Iran, durch Lateinamerika und über alle Kontinente der Welt!
So könnt ihr eure Zeit sinnvoll nutzen, eure Wanderlust etwas befriedigen und euch vielleicht mit der ein oder anderen Inspiration für das nächste Reiseziel eindecken. 
Lesestoff für Fernweh - Reisebücher für Weltenbummler
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Die besten Bücher gegen Fernweh

Diese Bücher sollte wirklich jeder Weltenbummler unbedingt lesen, also, notiert sie euch am Besten schon mal auf eure Geburtstagswunschliste oder für euren nächsten Großeinkauf beim (Online-)Buchhändler eures Vertrauens!

  1. The Travel Episodes (von National Geographic)

  2. Das große Los (von Meike Winnemuth)

  3. Der große Trip (von Cheryl Strayed)

  4. Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika (von Gesa Neitzel)

  5. Salt & Silver. Lateinamerika: Reisen, Surfen, Kochen (von Johannes Riffelmacher & Thomas Kosikowski)

  6. Shantaram (von Gregory David Roberts)

  7. Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs (von Fabian Sixtus Körner)

  8. Der Alchimist (von Paulo Coelho)

  9. #10Tage: In zehn Tagen um die Welt (von Christoph Karrasch)

  10. Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossene Türen (von Stephan Orth)

  11. Unterwegs (von Jack Kerouac)

  12. Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens (von John Strelecky)

The Travel Episodes (von National Geographic)

In The Travel Episodes nehmen die Autoren uns mit auf ihre außergewöhnlichen Reisen durch Destinationen wie den wenig touristischen Sudan, die Einsamkeit Alaskas oder durch die Mangrovenwälder Bangladeschs. Immer durch pure Wanderlust getrieben und mit Lebensfreude und Erlebnishunger im Gepäck, entführen uns die Autoren auf eine Reise quer durch die Welt.

Hierbei handelt es sich um keine faden Reiseberichte, sondern um Geschichten voller Emotionen, die einen in seinen Bann ziehen. Die Erzählungen machen Lust, zu Reisen aufzubrechen und selber die Erde zu erkunden.

Das große Los (von Meike Winnemuth)

Vor einigen Jahren gewann die Journalistin Meike Winnemuth eine halbe Millionen bei der TV Show Wer wird Millionär? Nachdem ihr ursprünglicher Wunsch einem Paar neuer Schuhe sowie einer Hermès-Tasche gewidmet war, brach sie, mit dem Gewinn im Gepäck, auf eine einjährige Reise durch 12 Städte der Welt auf.

In ihrem Buch beschreibt sie auf humoristische und unterhaltende Art ihre Eindrücke und Erfahrungen mit Klima, Leuten und Kultur während sie durch Städte wie Sydney, Shanghai oder Havanna reist.

Dieses Buch ist eine leichte Lektüre, die Lust aufs Leben macht und motiviert, sich Neues zuzutrauen.

Der große Trip (von Cheryl Strayed)

Der große Trip, welcher auch unter dem Titel Wild mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle verfilmt wurde, erzählt die Lebensgeschichte von Cheryl Strayed, welche nach Drogen, einer schlimmen Scheidung und dem Tod ihrer Mutter an einem Tiefpunkt ihres Lebens angekommen ist.

Als Selbsttherapie entscheidet sie sich trotz fehlender Wandererfahrung dazu, den Pacific Crest Trail im Westen der USA zu laufen. Ihre 94-tägige Reise lässt Cheryl an ihre Grenzen stoßen, welche sie in diesem Buch festgehalten hat.

Eine Geschichte, die zeigt, dass man zu viel mehr fähig ist, als man vielleich denkt und dass es immer irgendwie weitergeht. 

Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika (von Gesa Neitzel)

Gesa Neitzel lebt in Berlin und entscheidet sich eines Tages dazu, den Großstadtdschungel gegen die Savanne Südafrikas einzutauschen, um eine Ausbildung zur Safari-Rangerin zur absolvieren.

Ein Jahr lang schläft sie hierbei unter freiem Himmel und büßt den Komfort von Internet, Privatsphäre und einem Badezimmer ein. Dafür lernt sie die Kunst des Spurenlesens, wie man Sternbilder deutet und in der Wildnis überlegt. Sie begegnet Löwen, Elefanten und sich selber, während sie die Erfahrung ihres Lebens macht.

Kommt mit auf eine Reise in die freie Wildbahn und begleitet den Weg einer jungen Frau, die sich traut, alles hinter sich zu lassen um etwas zu wagen.  

Salt & Silver. Lateinamerika: Surfen, Reisen, Kochen (von Johannes Riffelmacher & Thomas Kosikowski)

Im Januar 2014 brechen Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowski mit ihren Surfbrettern und Kameras auf nach Lateinamerika. Sie wollen die besten Wellen surfen, die leckersten Rezepte finden und zusammen mit ihren Fotos in einem Buch veröffentlichen. Nach einer einjährigen Reise von Kuba bis nach Patagonien ist Salt & Silver entstanden, ein tolles Kochbuch gespickt mit spannenden Reiseanekdoten und wunderschönen Fotos.

Ursprünglichlich wollten die beiden Jungs übrigens die ganze Welt bereisen, merkten dann aber schnell, dass das wahrscheinlich viel zu teuer wird. Trotz wenig Geld in der Tasche, haben sie im Endeffekt aber tolle Erfahrungen und ein schönes Buch mit nach Hause gebracht.

Wenn ihr also auch darüber nachdenkt, euren Job zu kündigen um die Welt zu bereisen, findet ihr hier vielleicht die richtige Motivation.

Shantaram (von Gregory David Roberts)

Shantaram beruht auf der Lebensgeschichte des australischen Autoren Gregory David Roberts, welcher in den 80er Jahren aus dem Gefängnis ausbrach, in welchem er eine 19-jährige Haftstrafe für mehrere bewaffnete Raubüberfälle absitzen sollte, die er beging, um seine Heroinsucht zu finanzieren.

Mit einem gefälschten Pass und unter falschem Namen flieht er nach Indien, welches eigentlich nur ein Zwischenstopp sein sollte und bleibt am Ende 10 Jahre dort. Dieses Buch erzählt von den Freundschaften, die Roberts schließt, von seiner Zeit als Slumarzt und als Teil der indischen Mafia.

Ein absolut packendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte und das so grandios geschrieben ist, dass es teilweise zu Tränen rührt.

Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs (von Fabian Sixtus Körner)

Mit nur 255€ in der Tasche die ganze Welt bereisen? Klingt verrückt? Fabian Sixtus Körner hat es gemacht! Und darüber auch noch ein Buch geschrieben. Dabei besuchte er in über zwei Jahren 60 Orte und arbeitete in verschiedensten Jobs, um sich Kost und Logis zu finanzieren - Geld verdienen wollte er keines, das hatte er vor Beginn seiner Reise festgelegt. Ebenso die Tatsache, dass er jeden Kontinent der Welt besuchen und seine Reise für mindestens ein Jahr durchziehen wollte. Eine Route legte Körner nicht fest. Herausgekommen ist eine irrwitzige wie auch interessante Geschichte.

Der Autor hat mittlerweile übrigens eine Tochter, mit der zusammen er die Welt bereist. Seine Erfahrungen, wie seine Tochter, die das Down-Syndrom hat, Körners Sichtweise auf die Welt verändert hat, hat er in seinem neuen Buch Mit anderen Augen niedergeschrieben.

Der Alchimist (von Paulo Coelho)

Das berühmt Buch Der Alchimist des brasilianischen Autoren Paulo Coelho darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen!

In der Geschichte geht es um den jungen, andalusischen Schafhirten Santiago, welcher zweimal von einem Kind träumt, welches ihm einen Schatz an den ägyptischen Pyramiden zeigt. Nachdem er eine Traumdeuterin aufgesucht hat, macht er sich auf den Weg nach Ägypten, um den Schatz zu finden. Auf seinem Weg durch Afrika begegnet Santiago verschiedensten Menschen, gewinnt viele neue Erkenntnisse über das Leben und verliebt sich. Am Ende erkennt er, dass er die ganze Zeit auf der Suche nach etwas war, was er schon immer bei sich trug.

Eine wundervoll geschriebene, klassische Geschichte, die dazu animiert, die eigenen Träume zu leben und die Sichtweise auf das Leben zu hinterfragen.

#10Tage: In zehn Tagen um die Welt (von Christoph Karrasch)

Christoph Karrasch ist Video-Reiseblogger und hat sich einer irren Challenge gestellt: In 10 Tagen um die ganze Welt reisen! Die Route haben seine Follower dabei gewählt. Während er durch Lima, Las Vegas, Auckland, Kathmandu und Kapstadt reist, muss er außerdem verschiedenste Aufgaben erledigen - ebenfalls von seiner Anhängerschaft festgelegt.

Karrasch besucht alle fünf Kontinente und lässt uns dabei an seiner rasanten Reise der etwas anderen Art teilhaben. Ein unterhaltsames Buch und eine Ermutigung für alle die, die wenig Zeit, aber große Wanderlust haben.

Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossene Türen (von Stephan Orth)

Couchsurfing in Europa oder Australien ist mittlerweile gang und gäbe - doch im Iran? Eher ungern gesehen. Trotzdem hat sich Stephan Orth auf die Reise durch ein Land begeben, das wohl nicht auf jeder Bucketlist zu finden ist. Illustriert mit wunderschönen Fotos, zeichnet Orth das Bild eines Landes, welches vor Gastfreundschaft nur so strotzt und von einer Bevölkerung, die Mittel und Wege findet, sich im Stillen gegen den Staat aufzulehnen und sich ihre Freiheit zu bewahren.

Ein sehr persönliches Buch, das Lust macht, den Iran und seine wunderbaren Menschen zu besuchen und Einblicke bietet, die man in keinem Reiseführer findet.

Der Autor hat mittlerweile übrigens noch zwei weitere Bücher zu seinen außergewöhnlichen Couchsurfingerfahrungen geschrieben: In diesen geht es nach Russland und nach China.

Unterwegs (von Jack Kerouac)

Welches Buch darf auf einer Bücher-Liste zum Thema Reisen natürlich nicht fehlen? Natürlich Unterwegs (im Original On the Road) von Jack Kerouac!

Das Manifest der Beat Generation aus dem Jahre 1957 basiert auf Kerouacs Erlebnissen auf Roadtrips durch die USA zusammen mit seinen Freunden. Die Hauptfiguren entsprechen dabei wichtigen Köpfen der Beatniks, darunter William S. Burroughs, Allen Ginsberg und Kerouac selber. Sex, Drugs and Bebop Jazz sind dabei die bezeichnenden Elemente der Erzählungen.

Wenn ihr euch ein absolutes Gefühl von Freiheit nach Hause holen wollt, solltet ihr dieses Buch lesen! Nicht umsonst wurde der Roman zu einem der 100 besten englischsprachigen Bücher des 20sten Jahrhunderts und vom Time Magazine zu einem der 100 besten englischsprachigen Bücher zwischen 1923 und 2005 gewählt.  

Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens (von John Strelecky)

Der gestresste Manager John stolpert auf seiner Reise ganz zufällig über ein weit abseits gelegenes Café. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch findet sich bald mit drei Fragen auf der Speisekarte konfrontiert: "Warum bist du hier?", "Hast du Angst vor dem Tod?", "Führst du ein erfülltes Leben?"

Ehe er sich versieht, geht John zusammen mit den Menschen im Café auf eine gedankliche Tour, besagte Fragen zu ergründen. Diese Reise führt ihn von seinem stressigen Alltag bis an die Küste Hawaiis und in die Gegenwart einer grünen Meeresschildkröte.

Ein tiefgründiges, aber dennoch bewegendes Buch, das dem Sinn des Lebens auf den Grund geht und der Frage, warum wir eigentlich hier sind. John Strelecky hat mit Wiedersehen im Café am Rande der Welt: Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst und Auszeit im Café am Rande der Welt: Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst zwei Anschlussromane, sowie mehrere andere kleine, aber dennoch inspirierende Bücher geschrieben.