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Backpacker, Partyurlauber oder typischer Touri! Welcher Reisetyp bist du? 

Manchmal scheint es so, als gebe es für die unterschiedlichsten Reisetypen, die passenden Uniformen. Da gibt es den typischen Backpacker mit seinem großen Rucksack und den weiten Hosen, der typische Touri mit dem Stadtplan in der Hand und den Minimalisten, der mit nicht mehr, als seinem Bordgepäck unterwegs ist. Hier kommt eine kleine, nicht "ganz ernst gemeinte" Typisierung und wer weiß, vielleicht erkennt ihr euch ja trotzdem ein bisschen wieder bzw. betrachtet eure Reisemitmenschen beim nächsten Mal ganz anders.

Die Backpacker

Erkennt man am: Übergroßen Rucksack, der sie zu überragen scheint. Zusätzlich dazu trägt der typische Backpacker auch vorne ein kleineres Modell, indem die wichtigsten Dokumente und die Kamera sind. Ganz wichtig sind die Flip Flops an den Füßen, die weiten Stoffhosen und Frauen tragen neben dem Top die Haare zum Dutt gebunden (auch bei den Männern mit langen Haaren vertreten). Der "Profi-Backpacker" besitzt idealer Weise ein ausgefallenes Tattoo. Hauptaccessoire ist ein Lonely Planet Reiseführer.

Verhalten: Gibt sich meist sehr lässig, schließlich ist er ja auch schon ungefähr 7 Monate unterwegs. Schaben und Hocktoiletten können dem Backpacker oder der Backpackerin nichts mehr anhaben. Wenn sie nicht gerade panisch nach einem Hostelzimmer suchen, das nicht mehr als 3€ die Nacht kosten darf, trifft man sie am Strand beim Feiern, beim Ausprobieren exotischer Mahlzeiten oder beim Springen aus wahlweise einem Flugzeug oder von einer Brücke. Außerdem lehnen sie „Touri Ziele“ kategorisch ab und wollen erst gar nicht mit solchen verwechselt werden. Denn ihre Reisen sind tausendmal mehr am Leben dran, alles jeder Tourist es erleben würde. Deshalb wird auch munter jedes Verkehrsfahrzeug genommen, welches nur, und wirklich nur, die Einheimischen benutzen würden.

Der Touri

Erkennt man an: Der um den Hals hängenden Spiegelreflexkamera. Außerdem trägt er Funktionskleidung von Jack Wolfskin oder The North Face. Im Gegensatz zu den Backpackern und Flashpackern ist er auch schon etwas älter. Sein Motto ist: Ich bin nun in dem Alter, wo man sich auch mal was gönnen kann. Häufig sieht man ihn etwas verwirrt mit einem Stadtplan in der Hand, auf einem Platz stehen. Er freut sich über jede Hilfe, spricht allerdings nicht unbedingt gutes Englisch. Aber mit Händen und Füßen klappt es immer irgendwie.

Verhalten: Er ist der Inbegriff des Reisenden. Meist aus der Mittelklasse, gönnt er sich einmal im Jahr eine größere Reise zwischen 2 und 3 Wochen. Außerdem fährt er mehrmals im Jahr auf Kurzurlaube und Städtetrips. Gerne ist er im europäischen Ausland unterwegs. Man trifft ihn in gehobenen Mittelklasse Hotels, wo er den Abend mit einem Glas Rotwein ausklingen lässt. Sollte es doch mal weiter als Spanien sein, nimmt er gerne das Angebot einer geführten Rundtour war. Er ist ein eher unauffälliger Reisender, der gerne mehr über die Kultur eines Landes erfährt, gutes Essen schätzt und seine Freunde zu Hause mit einer Diashow und Anekdoten über Land und Leute unterhält.

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Der Flashpacker

Erkennt man am: Lässig unter dem Arm geklemmten Laptop. Vorzugsweise reist der Flashpacker mit einem kleinen Rucksack, wenn nicht sogar mit einem Koffer. Da er da durch auch mehr Platz hat, hat er automatisch auch mehr Klamotten dabei, die durchaus auch funktional sein dürfen. Er ist immer modisch schick gekleidet. 

Verhalten: Er ist quasi das Upgrade des Backpackers. Meistens trifft man ihn in irgendeinem Café, einer Bar oder einem Restaurant. Dort sitzt er vor seinem Laptop und arbeitet. Der Flashpacker ist nämlich ein so genannter Freiberufler. Aus diesem Grund kann er dort arbeiten, wo es ihm gefällt. Manchmal schreibt er dann über seine Reisen auch noch einen Blog. In den allermeisten Fällen ist das Hotel schon vor gebucht und er gönnt sich deutlich mehr Luxus als der Backpacker. Außerdem gibt er mehr Geld für Essen und andere Luxusartikel aus. Dennoch fühlt sich auch der Flashpacker nicht als Tourist und weist dies von sich. Er ist mit seinen Langzeitreisen natürlich auch viel länger unterwegs, als ein Touri.

Die Geschäftsreisende

Erkennt man an: den streng zurück gebundenen Haaren und dem meist grauen Kostüm. Sie reist mit wenig Gepäck, das sie in einem kleinen Rollkoffer verstaut. Ihr wichtigstes Accessoire ist das Handy, welches sie bis zum letzten Augenblick nicht ausschaltet und der Starbucks Becher. Bei den Geschäftsreisenden Männern sieht es ähnlich aus, Anzug, Handy, Laptop und eine sehr große Uhr ums Handgelenk gebunden, damit auch nie die Zeit aus den Augen gelassen wird. 

Verhalten: Sie ist durch ihre zahlreichen Geschäftsreisen sehr routiniert und weiß „wie der Hase läuft“. Für die Sicherheitskontrolle ist sie Top vorbereitet und die Flugtickets sind immer griffbereit. Ob sie tatsächlich eine Reisende ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Die Geschäftsreisende hat einen anderen Hintergrund als alle anderen Reisenden, aber sie ist unterwegs und sieht immerhin viele Hotelzimmer.

Der Partyurlauber

Erkennt man an: der Lautstärke. Meist ist er schon grölend und von weitem zu hören. Häufig ist er in Gruppen von 3-5 Personen unterwegs. Diese bestehen meist aus dem selben Geschlecht, allerdings freuen sie sich auch immer über Begleitung „der anderen Seite“. Seine Kleidung zeichnet sich durch viele Farben aus und sein Motto ist hierbei:“Weniger ist mehr“. Meist ist der Strand nicht weit und da ist eben eine Shorts von Vorteil. Sein wichtigstes Accessoire ist eine Bierflasche in der Hand und eine Sonnenbrille im Gesicht.

Verhalten: Wie bereits erwähnt ist der Partyurlauber ein Rudeltier. Ihn zeichnet vor allem seine gute Laune und Singbereitschaft aus. Nicht selten ertönen bekannte Schlager oder das eingängige Lied: „Malle ist nur einmal im Jahr“. Eigentlich ist bei seinen Reisen völlig egal, wo er letztendlich landet, -hauptsache günstig, warm und mit Meer. Beliebt sind dabei als Ziele z.B. Mallorca und Bulgariens Goldstrand.