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Urlaubsfotos: Die besten Tipps für perfekte Reisebilder!

Habt ihr euch schon immer gefragt, wie ihr manche Leute ihre wunderschönen Urlaubsbilder zustande bekommen? Wollt ihr mehr über Fotografie auf Reisen erfahren? Kein Problem! Unsere Gast-Bloggerin und Instagram-Influencerin @alohaa_jana erzählt euch mehr von ihren Erfahrungen und schüttelt für euch den ein oder anderen Tipp aus dem Ärmel.

Reise Fotografie: "Take only memories and leave just footprints"

Seitdem ich ein kleines Mädchen war, liebe ich die Fotografie. Sei es auf den Reisen mit meinen Eltern oder auf Schulausflügen mit der Klasse ich hatte stets meine Kamera bereit um alles, was mir über den Weg kommt, aufzuzeichnen und zu dokumentieren.

Heute mehr als 20 Jahre später, kann ich behaupten ein wenig Übung zu haben. Ich freue mich sehr über all das tolle Feedback meiner Communtity als Travel Blogger, wenn ich über meine Reisen schreibe.

Natürlich sind neben den ganzen hilfreichen Tipps, die ich auf meinen Reisen sammle und mit meiner Community teile, ein sehr wichtiger Aspekt: die Fotos. Wie man so schön sagt: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ und das stimmt wirklich. Dennoch stellt die Reisefotografie mich immer wieder vor neuen Herausforderungen. Mir ist es besonders wichtig mit meinen Bildern alle Emotionen und Eindrücke einzufangen die der Ort, an dem ich mich befinde, zu bieten hat.

Hier sind meine Top 10 Punkte, auf die ihr achten solltet, wenn es um Reisefotografie geht:

Geduld ist Alles

Neben wunderbaren einheimischen Märkten, großartiger Architektur oder der Natur fotografiere ich unglaublich gerne, gerade auf meinen Reisen in die Tropen, die Tierwelt. Nichts bereitet mir mehr Freude als die einheimische Tierwelt zu erkunden und zu erleben. Aber eines ist klar, keiner dieser wilden Tiere will ein Bild mit dir! Eher im Gegenteil, denen ist es egal ob in einem eleganten Kleid neben ihnen posierst. Geduld ist hier gefragt ... Viel Geduld!

Aber Bitte: Nichts um jeden Preis. Jeder sollte sich vor einer Reise erkundigen, welche Anbieter und Touristenführer auf das Wohl der Tiere bedacht sind. Von zweitklassigen Touristenführern die es erlauben z.B. auf den Elefanten zu reiten, für das obligatorische Foto, sollte man Abstand halten.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Viele fragen mich immer, wie ich es schaffe, dass außer mir kaum andere Reisende auf meinen Bildern zu sehen sind. Das ist ganz einfach, denn meist ist es genauso – ich bin vollkommen alleine. Ok um fair zu bleiben, suche ich mir auch oft Orte aus, die nicht so touristisch sind, aber manchmal lassen sich größere Menschenmassen einfach nicht vermeiden. Mein großer Tipp an euch: Früh aufstehen. Mal ehrlich ein einsamer Strand zum Sonnenaufgang, ist alle mal das frühe Aufstehen wert?

Erkunde dich vorher, wo die Spots sind (Locals).

So oft werde ich gefragt: „Wow wo ist denn dieser Strand oder Location, die habe ich auf meiner Reise dorthin gar nicht gesehen“? Vor jeder Reise erkundige ich mich weit im Voraus, wo die schönsten Spots sind. Ich lese gerne Erfahrungsberichte von anderen Reisenden, Reisebloggern oder am liebsten frage ich Einheimische. Sei es im Internet oder in der Bücherei, man glaubt gar nicht, was man alles so findet.

Manchmal ist es die Quantität, die den Unterschied ausmacht

Gut das stimmt nur bedingt, doch gerade wenn ich bei meinem Beispiel der Tierwelt bleibe, ist nicht nur Geduld der Schlüssel zum Erfolg. Die Burst-Funktion oder auch Mehrfachbild Option hat mir schon so oft geholfen. Man drückt einmal auf den Auslöser und in einigen Sekunden werden mehrere Bilder hintereinander gemacht. Gerade auf meiner letzten Reise auf die Bahamas wollte ich unbedingt mit den zahmen Ammenhaien tauchen und natürlich auch ein Erinnerungsfoto machen. Nur leider war entweder ich auf dem Foto oder der Hai oder niemand. Mit der Burst Funktion habe ich allerdings mein perfektes Urlaubsbild in wenigen Sekunden bekommen.

Ein Stativ kann dein bester Freund sein

Der Luxus immer jemanden zu finden der mit dir um 5:30 Uhr aufsteht, um Bilder bei Sonnenaufgang zu machen, ist nicht immer vorhanden. Also kaufe dir ein Stativ inklusive einer kleinen Fernbedienung oder App auf dem Handy und los geht’s.

Get Lost

Meine absolute Lieblingsregel: Manchmal ist es schön die Karte oder das Navi wegzulegen, um die wunderschöne Natur zu erleben. Lass dich einfach treiben, wo auch immer du gerade bist. So sind meist die schönsten Fotos von mir entstanden. Wie das Sprichwort so schön sagt: „Difficult roads often lead to beautiful destinations.“!

Versuche kreativ zu sein

Es ist einfach, Bilder von üblichen Touristen Spots aus dem Internet zu kopieren. Sei doch mal kreativ und schau über den Tellerrand hinaus. Nichts ist schöner, als deine eigene Kreativität mit einfließen zu lassen. Glaub mir das wird unglaublich.

Be safe!

Natürlich ist es schön, abseits der üblichen Pfade verlassene Strände zu erkunden. Doch eines sollte einem immer klar sein: Es ist unbekanntes Terrain und da ist immer Vorsicht geboten. Seien es wilde Tiere oder auch einheimische Dörfer, erkundige dich vorab immer, ob es sicher ist oder frage einen einheimischen Guide, ob er dich begleitet. Safety first! Wir besuchten auf unserer Reise auf den Bahamas natürlich auch den Pig Beach, doch so süß die kleinen Schweinchen auch sind, es sind auch echt große Dinger mit dabei und die lassen wirklich erst dann von dir ab, wenn du deine Hände hebst und ihnen somit suggerierst, dass du kein Essen mit dabei hast. Also immer schön achtgeben denn nicht alles im Paradies ist, wie es scheint.

Entspann dich

Zu guter Letzt: Entspanne dich auch mal. Es ist immer noch Urlaub und gerade ich weiß, wie anstrengend es ist auch mal mit eigenen Augen zu beobachten und zu staunen. Denn ein tolles Bild ist schön und gut, sollte aber nicht über das eigene Erlebnis stehen. Gerade in Augenblicken, die mit einem Foto eh nicht einzufangen sind.

Don’t worry be happy