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Urlaub in Colombo: Tempel, Strand und Tuk-Tuks

Colombo gilt als informelle Hauptstadt von Sri Lanka und liegt an der Westküste der Insel. Jahrhundertelang war Colombo für den Gewürzhandel der wichtigste Hafen Sri Lankas und entwickelte sich so vom Fischerdorf zur Großstadt. Die Bevölkerung der Stadt setzt sich aus Singhalesen, Tamilen und Moors zusammen. Diese kulturelle Vielfalt macht den Charme eines Urlaubs in Colombo aus.

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Anreise und beste Reisezeit für Colombo

Eine Flugreise nach Sri Lanka führt automatisch über den einzigen internationalen Flughafen, der gute 30 Kilometer nördlich von Colombo liegt. Von Colombo aus bestehen zahlreiche Möglichkeiten, in die einzelnen Landesteile weiter zu reisen.

Die beste Zeit für eine Reise an die Westküste Sri Lankas und einen Städtetrip nach Colombo liegt zwischen Juni und August sowie zwischen Dezember und April. Der Grund: Die Monsunregen fallen hauptsächlich in den Monaten dazwischen.

Wie viel Zeit für eine Städtereise nach Colombo einplanen?

Für die meisten Urlauber stellt Colombo ein Sprungbrett zu den Urwäldern, Hochplateaus und Buchten der Insel dar. Wer wenig Zeit hat, ist fast besser beraten, sich gar nicht erst auf die chaotische Millionenmetropole einzulassen und sofort weiterzureisen: Colombo gilt als laut und anstrengend und zeigt so ziemlich das Gegenteil dessen, was man im Urlaub auf Sri Lanka sucht.

Anders sieht es jedoch aus, wenn ihr viel Zeit zur Verfügung habt und euch neben den Naturschönheiten das authentische Leben der Sri Lanker interessiert. Dann hat Colombo genug zu bieten für ein aufregendes verlängertes Wochenende.

Ihr müsst aufgrund einer Visumverlängerung oder eines Anschlussfluges länger in der Stadt verweilen? Dann freut euch auf die schönen Seiten Colombos!

Was muss man unbedingt in Colombo machen?

Wer sich in Colombo aufhält, sollte sich vorab orientieren, um die schönsten Plätze auch zu finden. Hier habt ihr ein wenig Hilfe:

  • Nördlich des Bahnhofs erstreckt sich das muslimisch geprägte Basarviertel Pettah. Dieses hat mit seinen tausend Schildern und tausend Läden einen ganz eigenen Charme und stellt ein hervorragendes Fotomotiv dar.
  • Als Galle Face Green wird der Grünstreifen mit Strandpromenade bezeichnet, der als größtes Freizeitareal der Stadt rege genutzt wird. Hier steht auch das im Kolonialstil erbaute berühmte Galle Face Hotel von 1864.
  • Schicke Restaurants sind in Colombo gleich sehr teuer. Allerdings könnt ihr in den günstigen Garküchen richtige Gaumenfreuden entdecken.
  • Der Vorort Mount Lavinia liegt südlich des Stadtzentrums und verfügt über einen Sandstrand und eine Handvoll Restaurants am Meeressaum: eine gute Alternative zur Übernachtung in der Innenstadt.

Unser Piratentipp: Die mit Abstand beste Möglichkeit, sich in Colombo fortzubewegen, ist die, einen Tuk-Tuk-Fahrer anzuheuern. Diese findet man in der Nähe des Bahnhofs zuhauf. Sucht euch jemand, der euch sympathisch ist, und seid darauf vorbereitet, um den Preis zu feilschen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Colombo?

An offiziellen Sehenswürdigkeiten ist Colombo nicht gerade reich, aber Bemerkenswertes gibt es dennoch zu vermelden.

  • Der Viharamahadevi Park liegt direkt vor dem Nationalmuseum, das aufgrund seiner Kolonialarchitektur schon von außen sehenswert ist.
  • Der buddhistische Gangaramaya Tempel ist einer von vielen Tempeln der Stadt und doch der wichtigste: Er dient nicht nur der Gottesanbetung und der Ausführung von buddhistischen Ritualen, sondern auch als Schul- und Ausbildungsstätte.
  • Das Herz Colombos ist aus Wasser und lautet auf den Namen Beira Lake. Dieser wurde bereits 1521 von portugiesischen Kolonialherren angelegt, um das Fort besser verteidigen zu können.
  • Die Moschee Jami Ul-Alfar trägt aufgrund ihrer beeindruckenden Fassade auch den Namen „Rote Moschee“.

Unser Piratentipp: Im Viertel Cinnamon Gardens gibt es übrigens eine Art Nachbau des Capitol aus Washington D.C. zu bewundern – die Independence Hall von 1946.