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Im Mai 2026 wird der legendäre Venice Simplon-Orient-Express zu einer Route aufbrechen, die er so noch nie gefahren ist: von Paris an die Amalfiküste, entlang der französischen und italienischen Riviera. Die Reise beschwört den Glanz der alten Welt, der den Orient-Express in Romanen und Filmen berühmt gemacht hat – mit poliertem Holz, weißen Tischdecken und diesem leisen Gefühl, dass sich zwischen den Gängen etwas Dramatisches abspielen könnte. Der Zug besteht aus sorgfältig restaurierten historischen Waggons – und ist damit selbst genauso sehr Reiseziel wie all die Orte, die er unterwegs passiert.
Der Venice Simplon-Orient-Express gehörte schon immer in eine ganz eigene Kategorie. Das ist kein Zug, den man nimmt, weil er schnell oder praktisch ist. Es ist ein Zug für Menschen, die das Ritual des Reisens schätzen, die sich gerne zum Abendessen schick machen und die verstehen, dass die Art der Ankunft das Gefühl der gesamten Reise prägt.
Ein kurzer Hinweis zum Namen, denn er ist wichtig: Der Venice Simplon-Orient-Express ist nicht der ursprüngliche, regelmäßig verkehrende Orient-Express des frühen 20. Jahrhunderts. Es handelt sich vielmehr um Belmonds modernen Luxuszug, der aus wunderschön restaurierten historischen Waggons besteht und die Atmosphäre, Handwerkskunst und den Stil dieser goldenen Epoche bewahrt.
Jeder Waggon wurde sorgfältig restauriert, um den Höhepunkt des Bahnreisens zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerzuspiegeln – mit poliertem Holz, Art-Déco-Intarsien, warmem Licht und Details, die durchdacht wirken statt prunkvoll. An Bord zu gehen fühlt sich weniger an wie das Besteigen eines Zuges und mehr wie der Eintritt in einen anderen Lebensrhythmus, in dem die Zeit langsamer vergeht und sich Erwartungen ganz sanft neu ordnen.
Die neue Route von Paris an die Amalfiküste fügt sich ganz natürlich in diese Philosophie ein. Statt die Reise als etwas zu betrachten, das man möglichst schnell hinter sich bringen muss, darf sich das Erlebnis Schritt für Schritt entfalten. Der Zug eilt nicht gen Süden – und die Menschen an Bord tun es ebenso wenig. Die Landschaft verändert sich langsam vor den Fenstern, und das Leben an Bord findet zu einem ruhigen, wohltuenden Tempo.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Alice Mesguich
Der Tag im Zug ist strukturiert, ohne sich durchgetaktet anzufühlen. Das Mittagessen wird in einem der historischen Speisewagen serviert, wo weiße Tischdecken, Kristallgläser und aufmerksamer Service jede Mahlzeit zu einem besonderen Anlass machen – ohne dabei steif oder übertrieben förmlich zu wirken. Die Menüs sind von den Regionen inspiriert, durch die der Zug fährt, und das Tempo ist angenehm großzügig. Es gibt keinen Druck, schnell zum nächsten Gang oder zur nächsten Aktivität überzugehen – alles darf sich in Ruhe entfalten.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Boby (left) & Pia Riverola (right)
Der Nachmittag entfaltet sich auf eine Art, die beim Reisen immer seltener wird. Manche Gäste ziehen sich in ihre Kabinen zurück, in denen sich die Sitzplätze im Laufe des Tages mühelos in Betten verwandeln. Andere bleiben in den Gemeinschaftsbereichen oder sichern sich einen Fensterplatz, um zu beobachten, wie die Landschaft langsam der Küste weicht. Es gibt Zeit zum Lesen, zum Dösen, zum Plaudern oder einfach nur dafür, still dazusitzen und die Welt vorbeiziehen zu lassen.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Ludovic Balay
Der Abend bringt einen sanften Stimmungswechsel. Das Dinner ist elegant, aber entspannt, gefolgt von Drinks im Barwagen 3674, dem gesellschaftlichen Herz des Zuges, wo Live-Klaviermusik und ungezwungene Gespräche den Abend tragen.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Ludovic Balay
Die Unterkünfte an Bord reichen von Historic Cabins über Suiten bis hin zu Grand Suiten. Sie unterscheiden sich im Platzangebot und in der Privatsphäre, teilen jedoch alle die gleiche Liebe zum Detail. Historic Cabins sind kompakt und klassisch gestaltet, mit Sitzgelegenheiten am Tag, die sich nachts in Schlafplätze verwandeln.
Suiten bestehen aus zwei miteinander verbundenen Kabinen und bieten mehr Raum, einen privaten Sitzbereich sowie ein eigenes Bad. Grand Suiten gehen noch einen Schritt weiter: Sie verfügen über separate Wohnbereiche, Marmorbäder und Designkonzepte, die von europäischen Städten und Landschaften inspiriert sind.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Alice Mesguich
Über alle Kategorien hinweg bleibt der Service warmherzig, diskret und verlässlich. Die Stewards sind rund um die Uhr verfügbar – sei es, um morgens Kaffee in die Kabine zu bringen, den Raum für den Abend vorzubereiten oder einen Cocktail zu servieren, während man sich für das Dinner fertig macht. Es ist die Art von Service, die alles mühelos wirken lässt, ohne sich jemals in den Vordergrund zu drängen.
Einer der reizvollsten Aspekte dieser Reise ist, wie nahtlos sie vom Zug zum Reiseziel übergeht. Statt am Bahnhof zu enden, setzt sich das Erlebnis an der Amalfiküste fort: Die Gäste kommen bereits entspannt an und sind ganz im Rhythmus der Reise angekommen – für einen Aufenthalt im Caruso in Ravello, einem Palast aus dem 11. Jahrhundert hoch über der Amalfiküste.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Salva Lopes
Das an Bord etablierte Tempo setzt sich fort – mit ruhigen Morgenstunden, entspannten Nachmittagen und Abenden, die sich um gutes Essen, Gespräche und Ausblicke drehen. Kulturelle Ausflüge, darunter auch Besuche in Pompeji, werden angeboten, sind jedoch nie verpflichtend. So wirkt auch die Zeit, die man einfach damit verbringt, die Umgebung zu genießen, ganz bewusst und gewollt.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: The World from a Window
Was diese Reise von Paris an die Amalfiküste so stimmig macht, ist nicht allein ihre Neuheit, sondern ein grundsätzlicher Wandel hin zu Reisen, die sich in sich geschlossen anfühlen, statt von ständiger Bewegung geprägt zu sein. Dass die erste Fahrt so schnell ausverkauft war, zeigt, dass dieser Ansatz ankommt – nicht wegen des Hypes, sondern weil er genau das trifft, wonach viele Reisende leise suchen: Zeit, Atmosphäre und Erlebnisse, die sich nicht überinszeniert anfühlen.
Photo Courtesy of Belmond, Photography Credit: Coco Capitán
Im Kern verändert diese Route nicht das, was der Venice Simplon-Orient-Express schon immer war. Sie versetzt ihn lediglich in einen neuen Kontext. Der Zug bleibt eine Feier von Handwerkskunst, aufmerksamen Service und langsamer Bewegung durch wunderschöne Landschaften. Und auch wenn diese erste Reise bereits ausgebucht ist, deutet die große Begeisterung darauf hin, dass dies wohl nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass der Zug diesen Weg gen Süden nimmt.
Main image credit: David Noton Photography
Ist dies eine neue Route für den Zug?
Ja. Es ist das erste Mal, dass der Venice Simplon-Orient-Express eine Reise von Paris an die Amalfiküste durchführt.
Wann findet die Reise statt?
Die erste Fahrt findet im Mai 2026 statt.
Ist die erste Reise bereits ausgebucht?
Ja. Die Premierenfahrt ist vollständig ausgebucht.
Wie lange dauert das Gesamterlebnis?
Die Reise geht vom 4. bis 7. Mai und kombiniert Zeit an Bord des Zuges mit einem Aufenthalt an der Amalfiküste.
Welche Strecke fährt der Zug?
Die Route führt von Paris durch Frankreich nach Italien, bevor die Gäste weiter an die Amalfiküste reisen. Einige Programme beinhalten einen Besuch in Pompeji.
Wo übernachten die Gäste in Italien?
Die Gäste wohnen im Caruso in Ravello, einem Palast aus dem 11. Jahrhundert mit Blick auf die Amalfiküste.
Was ist an Bord des Zuges inklusive?
Alle Mahlzeiten an Bord sind inbegriffen, darunter Frühstück, das in der Kabine serviert wird, sowie Mittag- und Abendessen in den Speisewagen.
Sind Getränke inklusive?
Eine Auswahl an Getränken wird an Bord serviert. Weitere Bestellungen an der Bar können je nach Reise gegen Aufpreis erhältlich sein.
Wie sind die Kabinen ausgestattet?
Historic Cabins sind kompakt und klassisch. Suiten bieten mehr Platz und ein eigenes Bad. Grand Suiten verfügen über einen separaten Wohnbereich, ein Marmorbadezimmer und zusätzliche Privatsphäre.
Gibt es WLAN an Bord?
Ja. WLAN ist in den Gästekabinen verfügbar, kann jedoch in ländlichen Gebieten zeitweise eingeschränkt sein. Die Gäste werden generell gebeten, die Nutzung von Telefonen und Geräten hauptsächlich auf ihre Kabine zu beschränken.
Gibt es eine Kleiderordnung?
Ja. Zum Abendessen ist formelle Abendgarderobe erforderlich, tagsüber wird gepflegte Kleidung erwartet. Jeans sind zu keiner Zeit erlaubt.
Ist der Reiseablauf eng getaktet?
Nein. Das Tempo ist bewusst entspannt gestaltet, mit viel freier, ungeplanter Zeit.
Ist diese Reise für Erstgäste auf Luxuszügen geeignet?
Ja. Trotz der starken Traditionen wirkt das Erlebnis einladend und komfortabel, nicht einschüchternd.