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Viele von uns kennen die berĂŒhmten Fotos des Mount Fuji in Japan. Diese Bilder werden hĂ€ufig von der Stadt Fujikawaguchiko aus gemacht und bieten einen atemberaubenden Blick auf den Berg. Zuletzt hatte die Stadt einen Blickschutz bei einem der beliebten FotoplĂ€tze errichtet, um die Touri-Massen einzugrenzen.
Jetzt wurde dieser wieder entfernt!
Die 30.000 Menschen Stadt Fujikawaguchiko in Japan am FuĂe des Mount Fuji wird seit einiger Zeit von Reisenden ĂŒberrannt. Die Behörden griffen ein, da Touris hĂ€ufig Verkehrsregeln missachteten und MĂŒll in der japanischen Kleinstadt hinterlieĂen.
Speziell handelt es sich hier um ein Fotomotiv des Mount Fuji, der die japanische Ladenkette âLawsonâ im Vordergrund zeigt und den schneebedeckten Berg im Hintergrund. Das Bild soll als ein typisch japanisches Foto gelten und sei deshalb ein beliebter Schnappschuss-Ort. Neben diesem Laden gibt es auĂerdem eine Zahnklinik, dessen ParkplĂ€tze unerlaubt von Reisenden genutzt werden. Auch sei es zu VorfĂ€llen gekommen, bei denen Menschen fĂŒr Bilder auf die DĂ€cher geklettert sind und somit gegen Regeln verstoĂen haben.
Die Stadt hat bereits einige Methoden ausprobiert um das Verhalten zu verbessern. So wurden zum Beispiel Schilder aufgestellt, die in verschiedenen Sprachen darauf hinweisen, nicht einfach ĂŒber die StraĂe zu rennen, sondern die vorgesehenen Zebrastreifen zu benutzen. Des Weiteren wurde sogar Sicherheitspersonal aufgestellt, jedoch hat keine dieser Methoden funktioniert.
Konkret wurde ein 2,5 Meter hohes und 20 Meter breites schwarzes Sichtschutz-Maschennetz aufgehÀngt. Das Netz sollte so lange stehen bleiben, bis sich die allgemeine Lage im Ort beruhigt hat. Nun wurde das Netz, nach nur drei Monaten, wieder entfernt.
Neben dem Projekt der Stadt Fujikawaguchiko nimmt Japan zudem auch andere Schritte vor, um den Tourismus besser kontrollieren zu können und einen Ăbertourismus zu vermeiden. Erstmals seien im MĂ€rz die monatlichen Japan-Besuchenden ĂŒber die 3-Millionen-Marke gestiegen. So sind seit Anfang des Jahres die Zahlen der Wandernden auf dem Mount Fuji-Wanderweg begrenzt worden und auch die Stadt Kyoto beschrĂ€nkt den Zugang zum historischen Geisha-Viertel.