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Kulturrouten in Katalonien: Pablo Picasso ūüé®

2023 ist das Jubil√§umsjahr der K√ľnstler in Katalonien! Um das geb√ľhrend zu feiern, stellen wir euch tolle Kulturrouten vor, die ihr in Katalonien besuchen und dabei Kultur und Reisen verbinden k√∂nnt.

Die Provinzen von Tarragona spielen dabei eine besondere Rolle, denn hier liegen die k√ľnstlerischen Wurzeln einiger herausragender K√ľnstler. Sie werden auch als ‚ÄěDie Landschaft der Genies‚Äú (El paisatge dels genis) bezeichnet.

Vier der herausragendsten K√ľnstler des 20. Jahrhunderts liebten Tarragonas K√ľsten, Str√§nde, Felder und einsame Gebirgslandschaften und lie√üen sich von diesen zu einigen ihrer bedeutendsten Kunstwerke inspirieren.

Heute bekommt ihr von uns alle Infos zu Pablo Picasso!

Titelbild: Picasso 1969 ¬© AgeŐÄncia Catalana de Turisme

Veröffentlicht von
Gina·19.9.2023
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Pablo Picasso wurde in Spanien geboren und entwickelte sich im Laufe seines Lebens zu einem der bekanntesten Namen der modernen Kunst und allgemein zu einem der wichtigsten K√ľnstler des 20. Jahrhunderts.

Er schuf mehr als 20.000 Gem√§lde, Zeichnungen, Skulpturen, Keramiken und andere Gegenst√§nde wie Kost√ľme und Theaterkulissen in verschiedensten Stilen. Nach seinem Tod im Jahre 1973 stieg sein Wert als K√ľnstler nochmal immens.

Picasso war au√üerdem f√ľr die Mitbegr√ľndung des Kubismus verantwortlich. Die avantgardistische Kunstbewegung des Kubismus beeinflusste viele Bereiche wie die Malerei, aber auch Architektur, Musik und Literatur. Den Stil des Kubismus zeichnet aus, dass in ihm Objekte in St√ľcke zerlegt und in abstrakter Form neu arrangiert werden.

Die Route

Horta de Sant Joan

Pablo Picasso sagte eins, dass er alles, was er wei√ü, im Gebirgsdorf Horta de Sant Joan im Els Ports-Massiv gelernt habe. Hier lebte er als junger Mann zweimal f√ľr l√§ngere Zeit. Das erste Mal kam er, um sich von einer Krankheit zu erholen, das zweite mal, um Inspiration zu suchen. Die fand er, denn die bizarren Felslandschaften des Gebirgsmassivs Els Ports inspirierten ihn u.a. zu La bassa d‚ÄôHorta und La f√†brica d‚ÄôHorta de‚ÄôEbre.

Startet eure Route im Centre Picasso, welches originalgetreue Nachbildungen aller Werke des K√ľnstlers enth√§lt, die von Horta und den umliegenden Landschaften inspiriert wurden. Unternehmt danach einen Spaziergang durch das malerische Dorf und besucht dabei Picassos Hauptaufenthaltsorte: das Hostal del Trompet und das Caf√© de Vives.

Cartell Museu Picasso Horta de Sant Joan © Achim Meurer

Horta de Sant Joan Museu Picasso © Achim Meurer

Naturpark Els Ports

Danach geht es raus in die Natur und zwar in den Naturpark Els Ports! Das Bergmassiv wurde im Jahre 2001 zum Naturpark erkl√§rt und zeichnet sich durch seine unterschiedlichen Klimata und ein Iberiensteinbock-Reservat als H√∂hepunkt aus. Der 800 Quadratkilometer gro√üe Park ist Lebensraum f√ľr mehr als tausend botanische Spezies sowie eine reiche Fauna. Au√üerdem gibt es hier zahlreiche H√∂hlen und Schluchten zu erkunden.

Unternehmt hier eine Wanderung zur Picasso-H√∂hle, welche urspr√ľnglich den Namen Cueva de Ullals de Morango trug. Dadurch, dass Picasso hier mit sechzehn Jahren einen Monat lang campte, wurde die kleine Berggrotte umbenannt.

Eine weitere gute M√∂glichkeit, die vielf√§ltigen Landschaften des Naturparks kennenzulernen, ist eine Erkundung der stillgelegte Eisenbahntrasse Via Verde. Das geht entweder zu Fu√ü, mit dem Fahrrad oder auf dem Pferder√ľcken.

Vies Verdes, oder die Gr√ľnen Wege, sind stillgelegte Eisenbahntrassen, die durch spektakul√§re Landschaften f√ľhren.

Barcelona

Ihr wart noch nie in der katalanischen Hauptstadt Barcelona? Dann wird es höchste Zeit!

Picasso hatte eine sehr starke Bindung zu Barcelona und kehrte hier im Laufe seines Lebens immer wieder zur√ľck. Seine Beziehung zur Stadt begann 1895, als seine Familie in die Stadt zog.

Picasso lernte an der Llotja School of Fine Arts und wurde in der modernen Metropole Barcelona Teil avantgardistischer K√ľnstler- und Kulturkreise. In dieser Zeit war er auch regelm√§√üiger Besucher der Quatre Gats Taverne. W√§hrend er zwischen Paris und Barcelona pendelte, entwickelte sich seine Blaue Periode.

In Barcelona findet ihr das Museu Picasso, welches auf pers√∂nlichen Wunsch des K√ľnstlers errichtet wurde, sowie, in der Gegend um das heutige Viertel Ciutat Vella, die H√§user und Ateliers Picassos, die Llotja-Schule, in der er studierte, die Bar Quatre Gats und die Ateliers seiner Freunde.

Im Museu Picasso findet ihr Werke, die Picasso während seinem längeren Barcelona-Aufenthalt im Jahre 1917 anfertigte: Der Harlekin von Barcelona, Der Passeig de Colom, Gored Horse und Blanquita Suárez.

Während weiteren Aufenthalten in den Jahren 1926, 1933 und 1934 nahm Picasso an Aktiviäten und Ausstellungen teil. Dies behielt er während dem Rest seines Lebens bei. Bis heute lebt Picassos Geist in Barcelona weiter.

Museu Picasso ¬© LluiŐĀs Carro

Gósol

Im Fr√ľhjahr 1906 besuchte Picasso G√≥sol. Der Aufenthalt war entscheidend f√ľr seine k√ľnstlerische Forschung. Heute findet man das Centre Picasso in dem kleinen D√∂rfchen in den Pyren√§en, direkt am zentralen Dorfplatz neben der Kirche. Auch, wenn hier keine Originale h√§ngen, lernt man trotzdem alles √ľber seinen Aufenthalt in den Pyren√§en und wie dieser die Arbeit des K√ľnstlers beeinflusste.

Im Anschluss lohnt sich ein Besuch der Burgruine auf dem H√ľgel √ľber dem Dorf. Diese hat Picasso sogar auf einem Bild des Blickes aus dem Fenster seiner Pension festgehalten.

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