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Grand Canal, Italy, Venice

Venedig geht gegen Overtourism vor

In diesem Jahr ist es soweit: Die Lagunenstadt führt ein Eintrittsgeld ein. An 29 Tagen soll in diesem Jahr ein Ticket nötig sein. Doch es gibt noch weitere Maßnahmen.

Veröffentlicht von
Steffi·3.1.2024
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Um den Ansturm auf die durchschnittlich 100.000 Gäste am Tag zu reduzieren, will Venedig eine Eintrittsgebühr verlangen. Die Idee gibt es bereits seit längerem, doch Testphasen wurden immer wieder verschoben.

In diesem Jahr soll es jedoch soweit sein: Die Stadt hat bereits die Tage bekanntgegeben, an denen Tagestouristen- und touristinnen ein Ticket lösen müssen. Das gelte für alle Besucher und Besucherinnen über 14 Jahre, die zwischen 8.30 und 16 Uhr in Venedig eintreffen. Das Ticket soll voraussichtlich 5€ kosten.

Folgende Zeiträume sind geplant:

  • an allen Wochentagen vom 25. April bis zum 5. Mai

  • an allen darauf folgenden Wochenenden bis zum 14. Juli, mit Ausnahme des ersten Juni-Wochenendes

Dann müssen sich Tagesgäste online über eine Website bzw. App registrieren. Wer den nach der die Zahlung erzeugten QR-Code bei einer Kontrolle nicht vorzeigen kann, riskiert ein Bußgeld von mindestens 50€ und bis zu 300€. Kinder bis 14 Jahre, die Bevölkerung des Veneto, Studierende und in der Stadt Arbeitende, in Venedig geborene Personen, die nicht mehr in der Stadt leben sowie Übernachtungsgäste sind von der Zahlung ausgenommen.

Vollständig umgesetzt werden soll das Projekt dann letztendlich 2025. Durch die Eintrittsgebühr werden Einnahmen in Höhe von etwa 13 Millionen Euro im Jahr erwartet. Damit möchte man die Müllabgaben für die Bewohner und Bewohnerinnen der Lagunenstadt senken und Umweltprojekte fördern.

Venedig verbietet große Reisegruppen

Doch das ist nicht die einzige Änderung. So berichtete unter anderem der Reisereporter, dass ab 1. Juni 2024 von Reiseführinnen und Reiseführern begleitete Gruppen von mehr als 25 Personen in der Stadt verboten werden sollen. Ein weiteres Verbot betrifft Lautsprecher. Diese werden immer wieder von Guides genutzt und sorgen für ein erhöhtes Lärmaufkommen.