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Africa, Architecture, Building

Wenn du Marrakesch magst, wirst du diese Stadt lieben

Marrakesch ist eine absolute Traumstadt. Aber: Es gibt eine Alternative, die mindestens genauso viel zu bieten hat – und mehr Gelassenheit.

Veröffentlicht von
Inga·5.3.2023
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Wer von einer Reise nach Marokko träumt, hat meistens Marrakesch vor Augen: Die Souks, die Gerbereien, die Paläste, den Jardin Majorelle, den Platz Djemaa El Fna in der Abendsonne – Marrakesch ist märchenhaft, keine Frage. Aufregend – und ruhelos.

Wollt ihr den Zauber einer marokkanischen Stadt erleben, es aber etwas gelassener angehen? Dann ist Fès eine fantastische Alternative. In der drittgrößten Stadt Marokkos geht es ruhiger und stressfreier zu – und doch: Man kann dort alles erleben, was zu einem spannenden Besuch in einer orientalischen Metropole dazugehört.

Wer sich bereits vom Marrakesch-Flair hat anfixen lassen, wird sich in Fès verlieben.

Ein paar Fakten zu Fès:

  • Fès hat rund eine Million Einwohner und besteht aus einer Altstadt, einer mittelalterlichen Neustadt und der Ville Nouvelle, der Neustadt.

  • Fès ist die älteste der vier Königsstädte (neben Rabat, Meknès und Marrakesch), liegt im Norden Marokkos und wurde im Jahr 789 gegründet.

  • Fès war früher die Hauptstadt von Marokko und gilt bis heute als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum.

  • Von Deutschland aus ist Fès gut mit dem Flieger zu erreichen. Ein Direktflug dauert etwas über drei Stunden.

Was macht Fès so besonders?

Fès hat eine wunderschöne Medina. Sie ist riesig, chaotisch und ursprünglicher als Marrakeschs Altstadt. Stundenlang könnt ihr durch die Souks streifen und euch in den engen Gassen verlieren – beziehungsweise verirren. An einigen Stellen gleicht die Medina einem Labyrinth. Auch Google Maps hilft da nicht immer weiter. Zur Orientierung ist es besser, sich markante Punkte zu merken. Die Medina von Fès soll die größte der Welt sein und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wer einen halben Tag mit einem Stadtführer durch die Gassen läuft, erfährt Details zu Stadttoren, Brunnen und Moscheen und taucht tiefer in die Geschichte der Stadt ein. Das lohnt sich, weil ihr euren Stadtführer viel fragen könnt und die Stadt danach mit anderen Augen betrachten werdet. Die Moscheen dürfen Nicht-Muslime allerdings nicht betreten.

Noch spannender und vielseitiger

Lederwaren, Stoffe, Teppiche, Kupferwaren, Keramik – in Fès lässt sich traditionelles Handwerk in noch größerer Fülle erleben als in Marrakesch. Auch hier gibt es ein Gerberviertel, das man besichtigen kann. Für alle, die ausgiebig bummeln und viel entdecken wollen, ist Fès noch spannender und vielseitiger als Marrakesch.

Der Sonnenuntergang über den Dächern von Marrakesch ist atemberaubend, das Licht und die Farben sind einzigartig. Aber auch in Fès kann man den Blick über die Stadt und ihre unzähligen Dachterrassen wunderbar genießen, zum Beispiel vom fancy Café Clock oder auch einfach von der Terrasse eures Riads, eurer Unterkunft.

Wie viel Zeit plant man am besten für Fès ein?

Um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen, sollte man zwei bis drei Tage einplanen. Wer Zeit hat, die Souks ausgiebig erkunden und Fès so richtig genießen will, kann auch eine Woche bleiben, ohne dass Langweile aufkommt. Außerdem ist die Stadt gut gelegen, um von dort aus Meknès, die Ruinen der antiken Stadt Volubilis und die Kleinstadt Moulay Idris zu erkunden, in der sich das Grab des Staatsgründers Idris I. befindet. Von Fès kann man auch mit dem Zug weiter in die Hauptstadt Rabat reisen.

Was fehlt in Fès?

Ein Platz wie der Djemaa El Fna in Marrakesch. Zwar gibt es in Fès den Platz Rcif, an dem sich vor allem am Nachmittag und frühen Abend viele Menschen versammeln, die Sonne genießen und ihre Kinder spielen lassen. Aber mit dem abendlichen Trubel auf dem Djemaa El Fna mit den vielen Food-Ständen und Gauklern ist das nicht zu vergleichen.

Trotz dieses kleinen Wermutstropfen: Marrakesch muss man einmal im Leben gesehen haben – nach Fès aber möchte man am liebsten immer wieder zurückkehren.