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Venedig verbannt Kreuzfahrtschiffe
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Ab August sind keine Kreuzfahrtschiffe mehr im Zentrum der Lagunenstadt willkommen

Vor der Pandemie liefen rund 500 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr in Venedig ein, doch damit ist nun Schluss: Ab 1. August dürfen die Ozeanriesen das Zentrum der Lagunenstadt nicht mehr passieren. Anwohner und die UNESCO freuen sich, denn diesem Verbot ging eine jahrelange Debatte voraus.

Zielort

  • Venedig
  • Veneto
  • Italien

Details

Es ist allgemein bekannt, dass Venedig unter den internationalen Besuchermassen vor der Pandemie litt und diese auch ihre Spuren hinterlassen haben. Die Stadt wurde bereits 1987 von der UNESCO als Welterbe eingestuft, zuletzt wurde jedoch vorgeschlagen, Venedig auf die Liste der "World Heritage Sites in Danger", also quasi die Rote Liste der UNESCO zu setzen. Ein Hauptgrund hierfür ist eben auch die Belastung für die Umwelt und das Stadtbild, die mit den Kreuzfahrtschiffen einhergeht.

Die Regierung in Rom hat nun reagiert und das Verbot festgelegt. Im Detail besagt es, dass Schiffe mit einer Länge von über 180 Metern beziehungsweise mehr als 35 Metern Höhe nicht mehr durch den Canale della Giudecca, das Bacino di San Marco (Markus-Becken) und den Canale di San Marco im historischen Zentrum fahren dürfen. Diese sollen in Zukunft am Hafen in Marghera anlegen. Kleinere und nachhaltige Schiffe dürfen die Lagunenstadt weiterhin anfahren.

Impressionen

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  • Kanal im Winter in Venedig, Italien