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Steigende Kerosinkosten setzen Airlines unter Druck: Erste Flüge wurden bereits gestrichen, Ticketpreise ziehen an – ganz aussichtslos ist die Schnäppchensuche aber trotzdem nicht.
Die Sorgen vor einem teuren Sommerurlaub sind gerade nicht ganz unbegründet: Mehrere Airlines haben wegen der stark gestiegenen Kerosinkosten bereits Flüge gestrichen oder ihre Kapazität reduziert. KLM streicht 160 Europa-Flüge, SAS 1.000 Flüge im April, Lufthansa fährt Kapazität zurück und Qantas reduziert das Inlandsangebot um 5 Prozent für Mai und Juni. IATA warnt zudem, dass es in Europa ab Ende Mai zu weiteren Ausfällen kommen könnte.
Dazu kommen bereits konkrete Preissteigerungen. Air France-KLM verlangt 50 Euro mehr für Langstrecken-Hin- und Rückflüge in der Economy, Air New Zealand hebt die Preise je nach Strecke um 10, 20 oder 90 Neuseeland-Dollar an, Cathay Pacific erhöht Treibstoffzuschläge um bis zu 34 Prozent, und Thai Airways hat die Ticketpreise um 10 bis 15 Prozent angehoben.
Die schlechte Nachricht also: Flüge (und damit verbunden natürlich auch Pauschalreisen) werden auf manchen Strecken tatsächlich knapper und teurer. Die gute Nachricht: Wer bei der Planung etwas flexibler ist, kann trotzdem noch ordentlich sparen.
Der größte Hebel ist oft nicht das Ziel, sondern das Datum. Wer nicht genau in den Schulferien fliegen muss, spart oft schon mit ein paar Tagen Unterschied. Ende Juni vor dem Ferienstart oder Anfang September nach dem Hochsommer sind Reisen häufig deutlich günstiger als in den klassischen Peak-Wochen.
Samstag und Sonntag sind meist die teuersten Reisetage. Günstiger wird es oft, wenn ihr unter der Woche fliegt, besonders dienstags oder mittwochs. Auch sehr frühe oder späte Abflugzeiten können preislich einen Unterschied machen.
Viele beschränken ihre Suche auf den nächstgelegenen Airport. Dabei gibt es zwischen den verschiedenen Flughäfen riesige preisliche Unterschiede (vor allem kleinere Airports sind meist preiswerter) und wer mit Regionalzug per Deutschlandticket anreist, spart manchmal nicht nur beim Flug, sondern auch bei Parkgebühren. Vor allem in den Sommerferien ist dieser Tipp Gold wert, wenn nämlich im eigenen Bundesland Schulferien sind und in einem der Nachbarländer nicht. In solchen Fällen lassen sich oft schnell dreistellige Summen sparen.
Wer schon genau weiß, welches Hotel oder welches Reiseziel es werden soll, sollte eher früh buchen. Gerade bei beliebten Sommerzielen steigen die Preise oft, je knapper die verfügbaren Plätze werden. Wer dagegen bei Ziel, Hotel oder Abflughafen offen ist, kann auch kurzfristig noch gute Angebote finden, vor allem dann, wenn Veranstalter oder Hotels Restplätze füllen wollen. (Auch wenn Veranstalter seit zwanzig Jahren behaupten, es würde kein "Last-Minute" mehr gäbe.)
Während manche Flugreisen teurer werden, versuchen Hotels und Resorts in Deutschland und Österreich gerade mit Sommeraktionen Gäste anzulocken. Rabatte, kostenlose Kinderübernachtungen oder vergünstigte Bergbahnen können unterm Strich attraktiver sein als ein teurer Flug ans Mittelmeer.
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Mallorca ist teuer? Vielleicht ist Girona, Bari oder eine griechische Nebeninsel gerade deutlich günstiger. Wer nicht auf ein einziges Ziel fixiert ist, sondern nach dem besten Gesamtpreis schaut, hat aktuell klar die besseren Karten.
Nein, der Sommerurlaub ist noch nicht unbezahlbar, aber spontanes Buchen ohne Preisvergleich kann in diesem Jahr schneller ins Geld gehen als sonst. Wenn Flüge gestrichen werden und Airlines höhere Treibstoffkosten weitergeben, wird Flexibilität umso wichtiger. Wer bei Reisedaten, Abflughafen und Ziel ein bisschen Spielraum hat, kann trotzdem noch vernünftige Schnäppchen finden.