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Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr durch die Eskalation im Nahen Osten. Hier bekommt ihr die aktuellen Infos.
Infolge eines direkten militärischen Angriffs auf Iran und der darauf folgenden Gegenschläge hat sich die Sicherheitslage in der Region drastisch verschärft. Die unmittelbaren Reaktionen, darunter weitreichende Luftraumsperren und die Schließung internationaler Verkehrsrouten, betreffen auch zahlreiche deutsche Urlauber und Geschäftsreisende im gesamten Nahen Osten.
Reisende sollten die Situation äußerst ernst nehmen, da die Angriffe auch zivile Ziele in Tourismuszentren treffen können, wie der Drohneneinschlag im Fairmont Hotel auf der Palmeninsel in Dubai heute gezeigt hat. Berichten zufolge wurde auch ein Wahrzeichen Dubais, daas Hotel Burj Al Arab, getroffen.
Aufgrund der vorherrschenden Situation ist auch der Flugverkehr an den zentralen Drehkreuzen Dubai, Abu Dhabi und Katar seit dem 28. Februar 2026 fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Das Auswärtige Amt hat klargestellt, dass die derzeitige Reisewarnung sich nicht nur auf Reisen in die 13 genannten Staaten in Nahost bezieht, sondern auch auf Flüge, bei denen man in diesen Staaten umsteigen müsste (unter anderem Qatar Airways in Doha, Emirates in Dubai, Etihad in Abu Dhabi und Oman Air in Muscat). Aus diesem Grund stornieren mehrere Reiseveranstalter solche Reisen bzw. bieten, wenn möglich, Gelegenheit zur Umbuchung über andere Routen.
Schauinsland sagt Reisen in die Emirate und den Oman bis 31. März ab. Außerdem werden bis Ende März Fernreisen, die eine Zwischenlandung in der Golfregion haben abgesagt und können kostenfrei umgebucht werden.
Dertour (Dertour, ITS, Meiers Weltreisen und Clevertours) hat Reisen in arabische Länder mit bestehender Reisewarnung bis 27. März abgesagt. Betroffene Reisende können kostenfrei umbuchen oder erhalten den Reisepreis zurück. Für Pauschalreisen und Hotelbuchungen in den Emiraten, Katar, Bahrain, Jordanien, Oman und Saudi-Arabien mit Anreise bis 7. April bietet Dertour zusätzlich kostenlose Umbuchungen an. Kunden können auf gleichwertige Reisen in andere Regionen wechseln. Für Flugreisen mit Umsteig in der Golfregion gelten bis zum 27. März ebenfalls flexible Regelungen: Kunden können kostenfrei auf alternative Verbindungen umbuchen. Ist das nicht möglich, können sie ihre Reise kostenlos stornieren.
Aida Cruises streicht die komplette Wintersaison für Orientkreuzfahrten (Termine vom 4. Dezember 2026 bis 4. April 2027).
Costa Cruises bietet im Winter 2026/27 ebenfalls keine Orient-Kreuzfahrten an (geplant war der Zeitraum 19. Dezember 2026 bis 14. März 2027).
Eurowings hat seine Flüge nach Dubai bis Ende Juni gestrichen.
British Airways hat seine Flüge nach Dubai bis 31. Mai 2026 gestrichen.
Flughafen Dubai: Der Flughafen von Dubai wurde nach einem Drohnenangriff vorübergehend geschlossen. Bei dem Angriff war ein Treibstofflager in Flammen aufgegangen. Verletzte gab es keine. Der Flughafen-Betrieb soll jedoch bald wieder aufgenommen werden. Am Vormittag (10.00 Uhr Ortszeit/07.00 Uhr MEZ) sollen, laut der Fluggesellschaft Emirates, wieder erste Flieger starten und landen.
Flughafen Dubai: Der internationale Flughafen von Dubai hat den Betrieb teilweise wieder aufgenommen. Kurz zuvor wurde der Betrieb auf dem Flughafen vorübergehend eingestellt.
Emirates: Die Fluggesellschaft hat den Betrieb wiederaufgenommen. Auf der Emirates Website heißt es, dass Passagier:innen mit bestätigten Buchungen für die heutigen Nachmittagsflüge zum Flughafen fahren können. Dies gilt auch für Transitpassagier:innen in Dubai, sofern sie eine Bestätigung für ihren Anschlussflug haben.
Qatar Airways: Die Airline hat den Flugbetrieb vorübergehend ausgesetzt. Weitere Informationen folgen am 8. März um 9:00 Uhr Doha-Zeit (6:00 Uhr UTC). Nach vorläufiger Genehmigung eines sicheren Betriebskorridors beabsichtigt Qatar heute Rückführungsflüge vom Hamad International Airport zu folgenden Flughäfen durchzuführen: Frankfurt (FRA), London (LHR), Paris (CDG), Madrid (MAD) und Rom (FCO).
Zweiter Evakuierungsflug gelandet: Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug ist um kurz vor 11:00 Uhr in Frankfurt am Main eingetroffen. Eigentlich war der Flug der Fluggesellschaft Condor bereits am Donnerstagabend erwartet worden, musste jedoch in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischenlanden.
Air France: Ein von Frankreich gecharterter Air France-Flug zur Rückholung von französischen Staatsbürger:innen musste wegen Raketenbeschusses in der Region umkehren.
Lufthansa: Die Lufthansa hat einen geplanten Flug von München nach Riad kurzfristig abgesagt. Der Kapitän habe aus Sicherheitsgründen entschieden, nach Kairo abzudrehen.
Eurowings: Eurowings schickt ein Flugzeug nach Riad, um rund 150 Tourist:innen des Reiseveranstalters Eurowings Holidays von Dubai nach Deutschland zurückzuholen. Sie sollen mit Bussen zum Flughafen Riad gebracht werden. Der Flug findet in der Nacht von Freitag, 6. März, auf Samstag, 7. März, statt. Die Landung in Köln wird für Samstag um 00.30 Uhr erwartet.
Sundair: Ein Sonderflug der Fluggesellschaft Sundair soll am Sonntagnachmittag, 8. März, in der saudischen Hauptstadt Riad starten, um gestrandete Deutsche in die Heimat zurückzubringen. Die Menschen sollen auf dem Landweg von Katar nach Riad gebracht werden.
MSC: Derzeit sitzen 5.000 Kreuzfahrtpassagier:innen auf der MSC Euribia in Dubai fest, da das Schiff den Hafen nicht verlassen darf. Laut der Reederei sollen 1.000 von ihnen bis Samstag mit fünf Charterflügen ausgeflogen werden. Für die übrigen Passagier:innen würden weitere Flüge organisiert.
Etihad: Die Fluggesellschaft Etihad Airways nimmt vom 6. bis 19. März den kommerziellen Flugbetrieb teilweise wieder auf. Zu den Routen von und nach Abu Dhabi gehören demnach u.a. Frankfurt, Düsseldorf, München, Wien, Zürich, Genf, London, Paris und Brüssel.
Emirates: Emirates bietet bis auf Weiteres einen reduzierten Flugplan an. Flüge zu diesen Zielen werden derzeit angeboten. Kund:innen können hier die Verfügbarkeit prüfen und buchen. Kund:innen mit früheren Buchungen werden priorisiert.
Doha / Qatar Airways: Während in Abu Dhabi und Dubai schon Sonderflüge abheben können, setzt Qatar Airways ihre Flüge noch bis mindestens Samstag aus, da der Luftraum um Katar weiterhin komplett gesperrt ist. Ersatzweise will die Airline aber ab sofort einzelne Flüge von Maskat (Oman) nach Berlin, London-Heathrow, Kopenhagen, Madrid, Rom und Amsterdam durchführen sowie von Riad (Saudi-Arabien) nach Frankfurt.
10:59 Uhr
Kreuzfahrt-Passagier:innen: Außenminister Wadephul kündigte an, dass mehr als 500 Passagier:innen der beiden am Golf gestrandeten deutschen Kreuzfahrtschiffe ausgeflogen würden.
Flugverkehr: Der kommerzielle Flugverkehr nimmt seinen Betrieb zunehmend wieder auf. Heute sind 250 kommerzielle Flüge aus Dubai und Abu Dhabi geplant, davon 60 nach Europa und einige nach Deutschland.
Aserbaidschan: Der Iran hat mutmaßlich den Nakhchivan-Flughafen in Aserbaidschan angegriffen und getroffen.
Evakuierungsflug gelandet: In Frankfurt am Main ist der erste Evakuierungsflug aus der Golfregion gelandet. An Bord des von Lufthansa ausgeführten Fluges waren über 250 Deutsche.
Qatar Airways Hilfsflüge: Qatar Airways wird ab dem 5. März eine begrenzte Anzahl von Hilfsflügen durchführen, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund der aktuellen Lage in der Region gestrandet sind. Es sind Flüge von Maskat nach Berlin, London Heathrow, Kopenhagen, Madrid, Rom und Amsterdam geplant; außerdem ein Flug von Riad nach Frankfurt. Passagier:innen werden gebeten, nicht zum Flughafen zu reisen, bevor sie eine offizielle Benachrichtigung von Qatar Airways für diese Flüge erhalten haben. Qatar Airways wird die betroffenen Personen direkt kontaktieren und ihnen ihre Flugdaten, Reisevorbereitungen und das weitere Vorgehen mitteilen.
Evakuierungsflüge: Die Bundesregierung kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für in Nahost gestrandete Deutsche an. Am Donnerstag, 5. März, und Freitag, 6. März, soll jeweils ein Condor-Flugzeug mehr als 200 Menschen von Maskat nach Frankfurt bringen. Ein großer Teil der Menschen werde für die Flüge vom Auswärtigen Amt mit Bussen aus Dubai in die omanische Hauptstadt gebracht. Für die Evakuierungsflüge sollen laut Außenminister Wadephul vorrangig besonders verletzliche Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke, Ältere oder Kinder.
Emirates: Alle planmäßigen Flüge von und nach Dubai bleiben bis zum 7. März, 23:59 Uhr VAE-Zeit, ausgesetzt. Emirates bietet weiterhin einen eingeschränkten Flugplan an. Kund:innen mit früheren Buchungen werden bei diesen Flügen bevorzugt behandelt. Passagier:innen mit Transit in Dubai werden nur befördert, wenn ihr Anschlussflug stattfindet. Emirates bittet darum, sich nicht zum Flughafen zu begeben, es sei denn, man wurde direkt benachrichtigt oder hat eine bestätigte Buchung für diese Flüge.
Etihad: Alle planmäßigen kommerziellen Flüge von Etihad Airways von und nach Abu Dhabi bleiben bis Donnerstag, den 6. März, 6:00 Uhr VAE-Zeit ausgesetzt. Es wird eine wird eine begrenzte Anzahl von Überführungs-, Fracht- und Rückführungsflügen durchgeführt. Ausgewählte Flüge sind auf etihad.com für Reisen am 4. und 5. März buchbar. Etihad bittet darum, nicht zum Flughafen zu reisen, es sei denn, man wurde direkt kontaktiert und dazu aufgefordert. Der Zugang zum Flughafen ist für Personen ohne gültige Reisedokumente eingeschränkt.
Zypern: Griechische Kampfjets haben zwei Drohnen im Luftraum zwischen dem Libanon und Zypern abgefangen. Laut einem Sprecher des zyprischen Transportministeriums bleibt der Luftraum über Zypern aber weiter geöffnet.
Türkei: Die Türkei hat eine Rakete aus dem Iran abgeschossen, die in Richtung des türkischen Luftraums unterwegs gewesen sein soll. Verletzt wurde niemand.
Emirates: Alle planmäßigen Emirates-Flüge nach und von Dubai fallen in der gesamten Region bis zum 4. März um 23:59 Uhr (Ortszeit VAE) aus. Emirates führt am 4. März eine begrenzte Anzahl von Rückführungsflügen durch. Auf diesen begrenzten Flügen wird Kund:innen mit früheren Buchungen Vorrang gegeben. Emirates bittet darum, sich nicht zum Flughafen zu begeben, es sei denn, man wurde direkt benachrichtigt oder hat eine bestätigte Buchung für diese Flüge.
Qatar: Der planmäßige Flugbetrieb von Qatar Airways ist weiterhin vorübergehend ausgesetzt. Qatar Airways wird den Betrieb wieder aufnehmen, sobald die katarische Zivilluftfahrtbehörde die sichere Wiedereröffnung des katarischen Luftraums bekannt gibt. Weitere Informationen folgen am 6. März um 9:00 Uhr Doha-Zeit.
Etihad: Alle planmäßigen kommerziellen Flüge von Etihad Airways von und nach Abu Dhabi bleiben bis Donnerstag, den 5. März, 14:00 Uhr VAE-Zeit ausgesetzt. Vereinzelte Überführungs-, Fracht- und Rückführungsflüge können in Abstimmung mit den Behörden der VAE und vorbehaltlich strenger Betriebs- und Sicherheitsgenehmigungen durchgeführt werden. Etihad bittet darum, nicht zum Flughafen zu reisen, es sei denn, man wurde direkt kontaktiert und dazu aufgefordert. Der Zugang zum Flughafen ist für Personen ohne gültige Reisedokumente eingeschränkt.
Doha: Für heute stehen alle Flüge bis 19:30 Uhr als gestrichen im Flugplan.
Abu Dhabi: Für heute stehen fast ausnahmslos alle Flüge als gestrichen im Flugplan.
Dubai: Hier finden heute einige wenige Flüge statt. Vom Flughafen gibt es die dringende Ansage, aber nur dann zum Flughafen zu fahren, wenn man eine bestätigte Abflugzeit von der Fluggesellschaft bekommen hat. Bei den bisher gestsarteten Maschinen handelte es sich um Sonderflüge für gestrandete Umsteiger, u.a. nach Frankfurt.
Emirates nimmt Flüge vereinzelt wieder auf. Laut Emirates sollen noch am heutigen Montag, 2. März, vereinzelt wieder Flüge durchgeführt werden. Dabei sollen in erster Linie Personen in der Vergangenheit stornierter Flüge befördert werden, diese werden informiert. Gleichzeitig werden Passagiere, die keinen planmäßigen Flug haben, gebeten, nicht zum Flughafen zu kommen. Auch Etihad plant, vereinzelt wieder Flüge aufzunehmen.
Bundesregierung will Flugzeuge schicken: Die Bundesregierung will, laut Außenminister Wadephul, für vulnerable Gruppen (Kinder, Kranke und Schwangere) so schnell wie möglich Maschinen der Luftfahrtindustrie nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad schicken. Hier seien die Lufträume noch geöffnet und die Lufthansa habe Kapazitäten. Es solle mit einer Maschine pro Destination gestartet werden. Wann die Flüge starten sollen, ist noch nicht bekannt.
Griechenland: Der Flughafen Paphos und drei naheliegende Dörfer wurden nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff auf eine Briten-Basis auf Zypern evakuiert.
Rückholung von Deutschen: Die Bundesregierung sieht Reiseveranstalter und Fluglinien in der Pflicht, gestrandete deutsche Urlaubende aus dem Nahen Osten zurückzuholen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, dass eine Rückholaktion mit der Bundeswehr die letzte Wahl sei. Das Auswärtige Amt sei derzeit eng mit der Reiseindustrie in Kontakt, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
Emirates & Qatar: Aufgrund mehrfacher regionaler Luftraumsperrungen hat Emirates den Flugbetrieb von und nach Dubai bis zum Dienstag, den 3. März, 15:00 Uhr (Dubai-Zeit) vorübergehend ausgesetzt. Auch Qatar Airways setzt den Flugbetrieb weiterhin aus. Ein Update ist für den 3. März um 9:00 Uhr Ortszeit angekündigt. Passagier:innen werden gebeten, den aktuellen Status ihrer Flüge zu prüfen.
Flughäfen: In Dubai DXB werden bis mindestens Montag, den 2. März, 15:00 Uhr alle Flüge abgesagt, in Doha bis mindestens Montag 18 Uhr. Außerdem gibt es zahlreiche Streichungen in Abu Dhabi, Dubai World Central, Sharjah, Bahrein und Kuwait-City. Dies liegt vor allem an den anhaltenden Luftraumsperrungen.
VAE: Die General Civil Aviation Authority hat bestätigt, dass der Staat die Kosten für Hotelübernachtungen, Mahlzeiten und Umbuchungskosten von Reisenden übernimmt, die aufgrund der Luftraumsperreungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandet sind.
Katar: Menschen sind aufgerufen, nur in "absoluten Notfällen" nach draußen zu gehen und sich von Fenstern und offenen Bereichen fernzuhalten.
Kreuzfahrtschiffe in der betroffenen Region bleiben vorerst in den Häfen.
Zypern: Eine Drohne soll den britischen Militärflughafen auf der Insel getroffen haben.
Gestrandet: Circa 30.000 Reisende deutscher Reiseveranstalter sind von den Luftraumsperrungen betroffen. Entweder weil sie gerade in der Golf-Region Urlaub machten oder ihre Reise über eines der dortigen Drehkreuze gebucht hatten.
Bundesregierung: Das Auswärtige Amt plant laut Außenminister Wadepfuhl derzeit keine Evakuierungsflüge, zumal diese bei geschlossenen Lufträumen gar nicht durchführbar wären. Wenn die Situation anhält, könnte eine Ausreise auf dem Landweg nach Saudi-Arabien in Erwägung gezogen werden, wo die Flughäfen geöffnet sind. Die Organisation liege aber vorrangig in der Verantwortung der Reiseunternehmen. Momentan werden Reisende aber dringend gebeten, in ihren gebuchten Hotels zu bleiben und nicht eigenständig in Nachbarländer zu reisen.
Berlin (BER): Alle Flüge nach Nahost abgesagt. Das betrifft Abflüge und Ankünfte bis mindetns Montagvormittag. Dies betreffe die Ziele Tel Aviv, Dubai, Dschidda und Doha. Betroffene Passagiere sollen sich bei ihrer Fluglinie melden.
Lage in Dubai: Rund 20.000 Reisende sind an den Flughäfen gestrandet. Die Regierung hat zugesichert, alle Kosten für Unterkunft und Verpflegung der Betroffenen zu übernehmen (Quelle: Aerotelegraph).
Zwischenfall in Abu Dhabi: In der Nacht zum Sonntag wurde ein Drohnenangriff auf den Flughafen Zayed abgewehrt. Durch herabfallende Trümmerteile wurde eine Person getötet und sieben weitere verletzt.
Laut unseren Recherchen wird auch heute der Großteil der Flüge ab Dubai DXB abgesagt. Lediglich am Nachmittag steht bisher noch jeweils ein Emirates-Flug nach Frankfurt, München und Hamburg im Flugplan. Von Abu Dhabi scheinen alle Abflüge bis vorerst 14 Uhr abgesagt. Ab Doha wurden fast alle Flüge des Tages abgesagt; lediglich für den Abend stehen noch einige Flüge im Plan, davon aber keiner nach Deutschland.
Drohnen bzw. die Reste abgeschossener Drohnen haben für Schäden und Opfer an den Flughäfen von Dubai, Abu Dhabi, Bahrein und Kuwait gesorgt.
🔴 Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:
Israel/Palästinensische Gebiete
Libanon
Jordanien
Syrien
Irak
Iran
Bahrain
Kuwait
Oman
Vereinigte Arabische Emirate
Saudi-Arabien
Katar
Jemen
➡️ Wenn ihr eine Pauschalreise (also eine gemeinsam gebuchte Kombination aus mehreren Reiseleistungen) in eines dieser Länder gebucht habt, deren Abreise in diesen Tagen ansteht, bedeutet das in der Regel, dass ihr kostenfrei stornieren oder umbuchen könnt, da deren Durchführung erheblich beeinträchtigt wäre.
⚠️Eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amt (AA) gilt als maßgebliches Indiz für eine Gefährdung. Pauschalreisende haben in diesem Fall fast immer das Recht, den Vertrag kostenlos zu stornieren, und erhalten den vollen Reisepreis zurück. Alternativ ist oft auch eine gebührenfreie Umbuchung möglich. Eine zusätzliche Ausgleichszahlung zwischen 250 und 600 Euro ist jedoch in der Regel ausgeschlossen, wenn die Annullierung auf „außergewöhnliche Umstände“ wie militärische Konflikte oder Luftraumsperrungen zurückgeht.
➡️ Wer Flüge und Hotel einzeln gebucht hat, ist weniger gut abgesichert. Nur wenn der Flug gestrichen wird, gibt es das Geld zurück. Einige Airlines, darunter Emirates, bieten für gebuchte Flüge jedoch bereits eine Umbuchung auf einen alternativen Flug (bei Emirates: bis einschließlich 5. März, bis 20 Tage nach dem ursprünglichen Reisedatum) oder eine Beantragung einer Rückerstattung an. Bei Hotels gelten die Stornierungsbedingungen aus der Buchung, wobei es sich oft lohnt, in Anbetracht der Situation um Kulanz zu bitten oder zumindest um eine Verschiebung des Reisetermins.
Wenn ihr euch in den Vereinigen Arabischen Emiraten aufhaltet, verfolgt bitte auch die Hinweise der NCEMA (National Emergency Crisis and Disasters Management Authority der VAE) und beachtet die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
⚠️ Dringende Empfehlung für Reisende vor Ort: Registriert euch unverzüglich in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND des Auswärtigen Amts. ⚠️
"Falls Sie sich in der Region aufhalten:
Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter."
Euer erster Ansprechpartner ist immer der Reiseveranstalter oder die Fluggesellschaft.
Das Notfalltelefon des Auswärtigen Amtes ist 24 Stunden erreichbar. Es kann jedoch derzeit zu Überlastungen und deutlichen Einschränkungen kommen.
Tel: +49 30 5000 0
Fax: +49 30 1817 51000
Alle Angaben basieren auf eigenen Recherchen und erfolgen ohne Gewähr.
Luftraumsperren: Die Lufträume über Israel und Iran wurden am Morgen des 28. Februar offiziell gesperrt. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA empfahl bereits zuvor, den iranischen Luftraum großräumig zu meiden. Zeitweise sind auch die Lufträume des Bahrain und Katars gesperrt. Auch die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind am Samstag zeitweise geschlossen.
Flugausfälle: Viele internationale Fluggesellschaften haben den Betrieb in der Region eingestellt.
Deutsche Airlines: Die Lufthansa hat Flüge in die Region gestrichen und meidet den iranischen sowie irakischen Luftraum komplett. Condor setzt Flüge zwischen Berlin und Dubai bis einschließlich Sonntag und Flüge zwischen Stuttgart und Dubai bis einschließlich Montag aus. Eurowings setzt bis einschließlich Montag alle Flüge nach Abu Dhabi und Dubai aus.
Golf-Airlines: Es wird von massivem Chaos am Drehkreuz Dubai berichtet; zahlreiche Flüge wurden gestrichen, da die Region als einer der wichtigsten Flugkorridore der Welt massiv gestört ist. Emirates setzt Flüge bis mindestens Sonntag 3 Uhr aus. Auch Qatar Airways hat seine Flüge ab Deutschland gestrichen. Auch Etihad setzt seine Flüge bis mindestens Sonnag aus.
Die Lufthansa-Gruppe, zu der auch Eurowings, Swiss und Austrian gehören, setzte ihre Flüge nach Dubai, Abu Dhabi, Riad und Dammam am Samstag und Sonntag aus. Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil und Teheran werden vorübergehend bis zum 7. März gestoppt. Bis dahin meidet die Airline auch den Luftraum über den Ländern in der Region. Kunden können laut Unternehmenswebsite umbuchen oder sich ihr Ticket erstatten lassen.
⚠️ Wenn ihr einen Flug über oder in die Golfregion (z. B. Dubai, Katar) gebucht habt, kontaktiert umgehend eure Airline.
Möglichkeiten, wenn ihr einen Flug vom 28. Februar bis einschließlich 31. März gebucht habt:
Umbuchung auf einen anderen Flug: Ihr könnt auf einen anderen Flug zu eurem gewünschten Reiseziel umbuchen, bis zum 30. April. Wenn ihr euren Flug über ein Reisebüro gebucht habt, wendet euch bitte an dieses. Wenn ihr direkt bei Emirates gebucht habt, kontaktiert die Airline direkt.
Rückerstattung beantragen: Ihr könnt eine Rückerstattung Eures Fluges beantragen, indem ihr das Rückerstattungsformular ausfüllt, wenn ihr direkt bei der Airline gebucht habt. Wenn ihr eure Flüge über ein Reisebüro gebucht habt, wendet euch bitte an dieses.
Weitere Infos findet ihr in den Emirates-FAQ.
Wenn ihr eine bestätigte Buchung mit einem Reisedatum zwischen dem 28. Februar und dem 15. März 2026 habt, könnt ihr Folgendes in Anspruch nehmen:
Kostenlose Umbuchung bis zu 14 Tage nach dem ursprünglichen Reisedatum oder
Rückerstattung des ungenutzten Ticketpreises.
Aufgrund des derzeit hohen Anrufaufkommens kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Bitte kontaktiert die Airline nur, wenn eure Reise innerhalb der nächsten 48 Stunden stattfindet.
Personen mit Etihad-Tickets, die bis einschließlich 28. Februar 2026 ausgestellt wurden und deren ursprüngliche Reisedaten bis zum 21. März 2026 liegen, können kostenlos auf von Etihad durchgeführte Flüge bis zum 15. Mai 2026 umbuchen.
Personen mit Etihad-Flügen bis zum 21. März können eine Rückerstattung unter etihad.com/en/help/refund-form oder über ihr Reisebüro beantragen.
Personen, die über ein Reisebüro gebucht haben, wenden sich bitte direkt an ihr Reisebüro.
MSC Cruises: Die für den 1. März geplante Kreuzfahrt ab Doha auf der MSC Euribia sagte MSC Cruises kurzfristig ab.
AIDA Cruises: Der Anbieter hatte bereits im Vorfeld die gesamte Orient-Saison 2025/2026 abgesagt und bietet stattdessen alternative Routen ab Deutschland an.
TUI Cruises (Mein Schiff): TUI hielt zuletzt an Orient-Routen fest (z. B. Mein Schiff 4 und 5 ab Dubai/Doha). Angesichts der aktuellen Angriffe und der Luftraumsperren ist hier jedoch mit kurzfristigen Routenänderungen oder dem Abbruch von Landgängen in betroffenen Gebieten zu rechnen. Reisende sollten die aktuellen Flottennachrichten direkt bei TUI Cruises prüfen. Aktuell hören wir, dass Passagiere aufs Schiff zurück kehren müssen und nicht an Deck dürfen. Eine Evakuierung sollen erwogen werden.
Die Sicherheitslage in den Urlaubsregionen an der Ägäis und Riviera sowie am Roten Meer ist derzeit stabil. Laut Auswärtigem Amt gelten die touristischen Regionnen dort momentan als weitgehend sicher.
Für beliebte Reiseziele in der Türkei und in Ägypten gibt es aktuell keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Ausnahmen bilden schon seit längerem das Grenzgebiet der Türkei zum Irak und zu Syrien in den Provinzen Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri (Türkei) sowie die Grenzregionen zu Libyen und Sudan sowie ein Teil der Sinai-Halbinsel mit Sharm el Sheikh (Ägypten). Diese Teilreisewarnung besteht bereits seit Herbst 2023. Nach Reisen im Norden der Halbinsel wird abgeraten.
Gleichzeitig heißt es beim Auswärtigen Amt, dass in der Türkei und Ägypten grundsätzlich von terroristischen Gefährdungen ausgegangen werden muss, insbesondere in Metropolen (Türkei), Sicherheitsbehörden oder ausländische Ziele und Staatsangehörige (Ägypten). Es wird geraten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden bzw. an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam zu sein.
Da es für beide Destinationen aktuell keine Reisewarnung gibt, sind kostenfreie Stornierungen von Pauschalreisen in der Regel nicht möglich.