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Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr durch die Eskalation im Nahen Osten. Hier bekommt ihr die aktuellen Infos.
Infolge eines direkten militärischen Angriffs auf Iran und der darauf folgenden Gegenschläge hat sich die Sicherheitslage in der Region drastisch verschärft. Die unmittelbaren Reaktionen, darunter weitreichende Luftraumsperren und die Schließung internationaler Verkehrsrouten, betreffen auch zahlreiche deutsche Urlauber und Geschäftsreisende im gesamten Nahen Osten. Reisende sollten die Situation äußerst ernst nehmen, da die Angriffe auch zivile Ziele in Tourismuszentren treffen können, wie der Drohneneinschlag im Fairmont Hotel auf der Palmeninsel in Dubai heute gezeigt hat.
🔴 Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:
Israel/Palästinensische Gebiete
Libanon
Jordanien
Syrien
Irak
Iran
Bahrain
Kuwait
Oman
Vereinigte Arabische Emirate
Saudi-Arabien
Katar
Jemen
➡️ Wenn ihr eine Pauschalreise (also eine gemeinsam gebuchte Kombination aus mehreren Reiseleistungen) in eines dieser Länder gebucht habt, deren Abreise in diesen Tagen ansteht, bedeutet das in der Regel, dass ihr kostenfrei stornieren oder umbuchen könnt, da deren Durchführung erheblich beeinträchtigt wäre.
➡️ Wer Flüge und Hotel einzeln gebucht hat, ist weniger gut abgesichert. Nur wenn der Flug gestrichen wird, gibt es das Geld zurück. Bei Hotels gelten die Stornierungsbedingungen aus der Buchung, wobei es sich oft lohnt, in Anbetracht der Situation um Kulanz zu bitten oder zumindest um eine Verschiebung des Reisetermins.
Wenn ihr euch in den Vereinigen Arabischen Emiraten aufhaltet, verfolgt bitte auch die Hinweise der NCEMA (National Emergency Crisis and Disasters Management Authority der VAE) und beachtet die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
⚠️ Dringende Empfehlung für Reisende vor Ort: Registriert euch unverzüglich in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND des Auswärtigen Amts. ⚠️
Luftraumsperren: Die Lufträume über Israel und Iran wurden am Morgen des 28. Februar offiziell gesperrt. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA empfahl bereits zuvor, den iranischen Luftraum großräumig zu meiden. Zeitweise sind auch die Lufträume des Bahrain und Katars gesperrt. Auch die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind am Samstag zeitweise geschlossen.
Flugausfälle: Viele internationale Fluggesellschaften haben den Betrieb in der Region eingestellt.
Deutsche Airlines: Die Lufthansa hat Flüge in die Region gestrichen und meidet den iranischen sowie irakischen Luftraum komplett. Condor setzt Flüge zwischen Berlin und Dubai bis einschließlich Sonntag und Flüge zwischen Stuttgart und Dubai bis einschließlich Montag aus. Eurowings setzt bis einschließlich Montag alle Flüge nach Abu Dhabi und Dubai aus. Gäste, die sich aktuell vor Ort befinden, können ihren Aufenthalt auf Kosten von Eurowings Holidays verlängern, heißt es von der Fluggesellschaft.
Golf-Airlines: Es wird von massivem Chaos am Drehkreuz Dubai berichtet; zahlreiche Flüge wurden gestrichen, da die Region als einer der wichtigsten Flugkorridore der Welt massiv gestört ist. Emirates setzt Flüge bis mindestens Sonntag 3 Uhr aus. Auch Qatar Airways hat seine Flüge ab Deutschland gestrichen. Auch Etihad setzt seine Flüge bis mindestens Sonnag aus.
⚠️ Wenn ihr einen Flug über oder in die Golfregion (z. B. Dubai, Katar) gebucht habt, kontaktiert umgehend Ihre Airline.
MSC Cruises: Die für den 1. März geplante Kreuzfahrt ab Doha auf der MSC Euribia sagte MSC Cruises kurzfristig ab.
AIDA Cruises: Der Anbieter hatte bereits im Vorfeld die gesamte Orient-Saison 2025/2026 abgesagt und bietet stattdessen alternative Routen ab Deutschland an.
TUI Cruises (Mein Schiff): TUI hielt zuletzt an Orient-Routen fest (z. B. Mein Schiff 4 und 5 ab Dubai/Doha). Angesichts der aktuellen Angriffe und der Luftraumsperren ist hier jedoch mit kurzfristigen Routenänderungen oder dem Abbruch von Landgängen in betroffenen Gebieten zu rechnen. Reisende sollten die aktuellen Flottennachrichten direkt bei TUI Cruises prüfen. Aktuell hören wir, dass Passagiere aufs Schiff zurück kehren müssen und nicht an Deck dürfen. Eine Evakuierung sollen erwogen werden.
"Falls Sie sich in der Region aufhalten:
Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter."