
Wir nutzen Cookies, um deine Nutzererfahrung zu verbessern, dir persönlich auf dich zugeschnittene Inhalte liefern zu können und die Nutzung unserer Website zu analysieren. Wenn du auf "alle akzeptieren" klickst, stimmst du dem zu und bist damit einverstanden, dass wir diese informationen mit Dritten austauschen und dass deine Daten in den USA verarbeitet werden könnten. Für weitere Informationen, lies bitte unsere .
Du kannst deine Einstellungen jederzeit anpassen. Wenn du ablehnst, werden wir nur die notwendigen Cookies verwenden und du kannt leider keine persönlich auf dich zugeschnittenen Inhalte bekommen.

Frankreich erlebt gerade die heftigsten Proteste seit Jahren. Was mit Schülern und Studierenden begann, richtet sich inzwischen auch gegen hohe Lebenshaltungskosten und die Regierungspolitik. Am 17. Oktober gingen landesweit mehr als eine halbe Million Menschen auf die Straße. In Paris, Marseille, Lyon, Bordeaux, Lille und weiteren Städten kam es dabei zu Brandstiftungen und Plünderungen, in Paris vor allem rund um die Place de la République.
Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise am 18. Oktober aktualisiert und warnt, dass es in den kommenden Tagen weitere Demonstrationen und möglicherweise erneut Gewalt geben kann.
Eine allgemeine Reisewarnung gibt es nicht, Reisen sind weiterhin möglich. Wichtig ist ein Detail aus den Hinweisen: Durch neue Gesetzesänderungen drohen Geldbußen und Schadensersatzforderungen, wenn man sich nach Aufforderung nicht von ungenehmigten und gewalttätigen Demonstrationen entfernt. Außerdem rät das Amt deutschen Frankreich-Reisenden derzeit zur Registrierung in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND.
Demos meiden: Haltet Abstand zu Protestzügen und größeren Polizeieinsätzen und folgt den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Ausgangssperren: In Paris galt in der Nacht zum Dienstag von 23 bis 6 Uhr eine Ausgangssperre rund um die Place de la République und das Einkaufsviertel Les Halles, in Lyon waren Teile der Innenstadt von 21 bis 6 Uhr betroffen. Auch in Lille, Nizza und anderen Städten gibt es örtliche Beschränkungen. Wohnt ihr in so einem Viertel, klärt vorher, wie ihr abends zu eurer Unterkunft kommt.
Nächste Protesttage: Weitere Proteste sind für Donnerstag, 22. Oktober, und Samstag, 24. Oktober, angekündigt. An diesen Tagen solltet ihr in größeren Städten mit Straßensperren, Polizeikontrollen und Einschränkungen im Nahverkehr rechnen.
Notruf: Unter der 112 erreicht ihr auch in Frankreich Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Leider meistens nicht. Das Fehlen einer Reisewarnung ist dabei aber nicht der entscheidende Punkt.
Bei einer Pauschalreise ist eine kostenlose Stornierung möglich, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Reise erheblich beeinträchtigen. Ob das zutrifft, hängt also vom konkreten Ort und Zeitpunkt ab.
Ein Hotel direkt im Sperrgebiet an der République ist etwas anderes als ein Ferienhaus in der Bretagne.
Wer Flug und Hotel einzeln gebucht hat, hat kein solches Rücktrittsrecht und ist auf die Stornobedingungen und die Kulanz der Anbieter angewiesen.
Wird euer Flug gestrichen, greifen die normalen Fluggastrechte: Die Airline muss euch kostenlos umbuchen, und ist die Reise zum Zielort nicht möglich, könnt ihr den Ticketpreis zurückverlangen.
Unser Tipp: Fragt bei eurem Veranstalter oder Hotel direkt nach, viele zeigen sich in solchen Situationen kulant