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Flüssigkeitsbegrenzung an Flughäfen sollen abgeschafft werden

Flüssigkeiten im Handgepäck dürfen maximal 100 Mililiter enthalten - doch damit soll bald Schluss sein.

Veröffentlicht von
Steffi·28.11.2022
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Wer Flüssigkeiten im Handgepäck transportiert, muss sich an einige Regeln halten. So dürfen die Behältnisse eine maximale Füllmenge von 100ml aufweisen und in einer durchsichtigen Plastiktüte mit einem Fassungsvermögen von max. einem Liter aufbewahrt werden. Doch damit ist bald Schluss - zumindest an einigen Flughäfen.

An den Flughäfen München und Frankfurt sollen ab 2023 Computer-Tomographie-Scanner (CT-Scanner) an den Sicherheitskontrollen eingesetzt werden, das berichten mehrere dt. Medien. Diese erstellen dreidimensionale Ansichten der Gepäckstücke.

In München werden 60 Scanner für 45 Millionen Euro angeschafft, nachdem man am Terminal 2 bereits in den vergangenen Jahren Tests durchführte. Am Flughafen Frankfurt ab 2023 7 neue Scanner zur Verfügung stehen.

Das bringt nicht nur direkte Vorteile für Reisende, die dann nicht mehr die Flüssigkeiten aus dem Handgepäck holen müssen, und größere Behältnisse und damit auch Getränke durch die Sicherheitskontrolle nehmen können. Es soll dadurch auch zu weniger Verzögerungen kommen. Dank neuer Scanner sollen 160 Prozent mehr Passagiere in der gleichen Zeit überprüft werden können.

Ob und wann die CT-Scanner auch an anderen deutschen Flughäfen eingesetzt werden, ist noch nicht bekannt.