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Kulturrouten in Katalonien: Domènech i Montaner ⛪️

2023 ist das Jubiläumsjahr der Künstler in Katalonien! Um das gebührend zu feiern, stellen wir euch tolle Kulturrouten vor, die ihr in Katalonien besuchen und dabei Kultur und Reisen verbinden könnt.

Die Provinzen von Tarragona spielen dabei eine besondere Rolle, denn hier liegen die künstlerischen Wurzeln einiger herausragender Künstler. Sie werden auch als „Die Landschaft der Genies“ (El paisatge dels genis) bezeichnet.

Vier der herausragendsten Künstler des 20. Jahrhunderts liebten Tarragonas Küsten, Strände, Felder und einsame Gebirgslandschaften und ließen sich von diesen zu einigen ihrer bedeutendsten Kunstwerke inspirieren.

Heute bekommt ihr von uns alle Infos zu Lluís Domènech i Montaner!

Titelbild: Palau de la Música Catalana © Imagen M.A.S.

Veröffentlicht von
Gina·12.1.2023
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Domènech i Montaner gilt, neben Gaudi, als der bedeutendste katalanische Architekt! Er wurde 1849 in Barcelona geboren und schloss hier auch 1873 das Architekturstudium ab. Er wurde Professor an der Escola d'Arquitectura de Barcelona, ​​der berühmten Architektenschule in Barcelona, leitete diese 20 Jahre lang und nutze seinen Einfluss, um den katalanischen Jugendstil zu fördern und zu verbreiten.

Für seine Arbeiten ließ er sich von der maurischen Architektur inspirieren. Er arbeitete mit verspielten Mosaiken sowie lichtdurchfluteten Bereichen. Dies spiegelt sich vor allem in seinen Hauptgebäuden wider: dem Hospital de Santa Creu i de Sant Pau und dem Palau de la Música Catalana. Beide Bauwerke befinden sich seit 1997 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Außerdem war Domènech i Montaner zeitlebens auch Politiker, fühlte sich jedoch irgendwann desillusioniert und widmete sich nur noch ganz der Architektur. Auch als Autor und Journalist war er aktiv und veröffentlichte (politische) Zeitungen.

Er starb am 27. Dezember 1923.

Die Route

Barcelona

  • In Barcelona findet ihr die meisten architektonischen Meisterwerke von Domènech i Montaner! Dazu zählt z.B. der Palau de la Música Catalana. Diesen erbaute Domènech zwischen 1905 und 1908 als Heim für den Orfeó Català. Er steht im Viertel Sant Pere, einer der schönsten Gegenden von Barcelona. Der Palau ist der einzige Konzertsaal im katalanischen Jugendstil und wurde daher zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Gebäude vereint Skulpturen, Mosaike, Buntglas und Schmiedearbeiten miteinander.

  • Ein weiteres wichtiges Gebäude ist das Museum Fundació Antoni Tàpies, welches im Jahre 1990 seine Pforten eröffnete. Es war das erste Gebäude im Stadtteil Eixample, das industrielle Typologie und Technologie durch die Kombination von unverputzten Ziegeln und Eisen in die Struktur des Stadtzentrums integrierte. Die Fassade des Gebäudes kombiniert klassische stilistische sowie muslimische Einflüsse wie unpolierte Backsteine oder klassische mozarabische Elemente. Auf dem Dach befindet sich eine Skulptur des Bildhauers Antoni Tàpies, welche einen Stuhl darstellt, der aus einer großen Wolke herausragt.

  • Außerdem schuf Domènech das Laboratori de Natura. Dieses befindet sich im Castell dels Tres Dragons-Gebäude im Ciutadella-Park und enthält momentan die zoologischen Sammlungen sowie bald auch die geologischen Sammlungen. Das Castell dels Tres Dragons wurde von Domènech i Montaner als Café-Restaurant für die Weltausstellung 1888 erbaut und ist von großer architektonischer und künstlerischer Bedeutung.

Hospital de Sant Pau © Agència Catalana de Turisme

Palau de la Música Catalana © Catalan Tourist Board - Imagen M.A.S

Canet de Mar

  • Ateneu Obrer: Das Ateneo de Canet ist heute die öffentliche Bibliothek Pare Gual i Pujadas de Canet de Mar. Es ist eines der ersten Werke von Lluís Domènech i Montaner, das er in den Jahren 1885–1887 geschaffen hat.

  • Castell de Santa Florentina: Eine mittelalterliche Burg aus dem 11. Jahrhundert, welche auf den Fundamenten einer antiken römischen Villa erbaut wurde.1910 wurde sie von Domènech erweitert und renoviert. Das Magazin Architectural Digest kürte das Castell de Santa Florentina zu einem der „schönsten Häuser der Welt“.

  • Casa Roure / Ca La Bianga: Das Casa Roura, auch bekannt als Ca La Bianga wurde zwischen 1891 und 1892 von Domènech i Montaner erbaut. Es ist Teil des kulturellen Erbes von Canet de Mar sowie seit 1976 ein Kulturgut von nationalem Interesse.

Castell de Santa Florentina - municipi de Canet de Mar © Juan José Pascual

Biblioteca Pública Pare Gual i Pujadas © Agència Catalana de Turisme

Reus

  • Casa Gasull: Modernistisches, dreistöckiges Gebäude mit kubischer Volumetrie, glatten Fassaden und flachen Oberflächen.

  • Casa Navàs: Das modernistische Gebäude Casa Navàs befindet sich an der Plaça del Mercadal und verfügt im Inneren über einen sehr breiten und hell erleuchteten Raum sowie Marmorarbeiten von Alfons Juyol und Bach, Gemälde von Tomàs Bergadà, Möbel von Gaspar Homar und Keramik von Hipòlit Montseny - alle unter der Leitung von Domènech i Montaner.

  • Casa Rull: Das Casa Rull ist Sitz des Instituts für kulturelle Aktion von Reus und wurde 1900 von Domènech entworfen. Heute hat es architektonische, historische, künstlerische, kulturelle und soziale Bedeutung. Es grenzt an ein weiteres modernistisches Gebäude an, welches ebenfalls von Domènech i Montaner entworfen wurde, das Casa Gasull.

  • Institut Pere Mata: Das Institut Pere Mata ist das psychiatrische Krankenhaus der Stadt und wurde zwischen 1897 und 1912 von Domènech in seinem charakteristischen modernistischen Stil erbaut.

Casa Navàs in Reus © Miguel Raurich

Institut Pere Mata in Reus © Miguel Raurich