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Großstreik im ÖPNV: Was ihr jetzt wissen müsst, um nicht auf der Strecke zu bleiben
Schlechte Nachrichten für alle, die am kommenden Wochenende in Deutschland unterwegs sind: Die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag, den 27. Februar, und teilweise auch Samstag, den 28. Februar 2026, zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen.
Was: Bestreikt werden kommunale Verkehrsunternehmen. Das bedeutet: Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen bleiben in den Depots.
Wann: Der Schwerpunkt liegt auf dem Freitag, doch in vielen Regionen (wie etwa in Berlin, Brandenburg oder Hamburg) wird der Arbeitskampf auch am Samstag fortgesetzt. In Hamburg ist sogar ein 48-stündiger Streik bis Sonntagmorgen angekündigt.
Wo: Betroffen sind fast alle Bundesländer. Ausnahme: In Niedersachsen wird voraussichtlich nicht gestreikt, da dort noch eine Friedenspflicht gilt. In Großstädten wie München, Berlin, Hamburg und Stuttgart musst du dich auf massivste Einschränkungen einstellen.
⚠️ Wichtig: Die Züge der Deutschen Bahn (S-Bahnen, Regionalzüge, Fernverkehr) sind von diesem spezifischen ver.di-Streik in der Regel nicht betroffen und fahren nach Plan.
Im reinen ÖPNV (Bus/Tram) sind die Fahrgastrechte leider eingeschränkt.
Keine Beförderungspflicht: Bei einem angekündigten Streik gibt es im Nahverkehr meist keinen Anspruch auf Erstattung von Taxi- oder Hotelkosten, da dies als "höhere Gewalt" gewertet werden kann.
Tickets: Wer ein Abo oder ein Deutschlandticket hat, geht meist leer aus. Bei Einzelfahrscheinen für ausgefallene Verbindungen bieten viele Verkehrsverbünde jedoch aus Kulanz Erstattungen an – prüfe hierzu die Website deines lokalen Anbieters (z.B. moBiel oder MVG).
Besonders kritisch ist der Streik, wenn du einen Flug erwischen musst. Da Busse und U-Bahnen zu den Terminals oft ausfallen, hier deine besten Strategien:
S-Bahn statt U-Bahn: An vielen Flughäfen (z.B. Frankfurt, München, Hamburg) fahren die S-Bahnen der Deutschen Bahn trotz des ÖPNV-Streiks weiter. Nutze diese als primäres Transportmittel.
Ride-Sharing & Taxi: Da die Nachfrage nach Taxis und Diensten wie Uber oder FreeNow sprunghaft ansteigen wird, solltest du Fahrten vorab reservieren.
Carsharing & Mietwagen: Anbieter wie ShareNow oder Miles sind gute Optionen, achte aber darauf, dass die Parkzonen am Flughafen oft teurer sind oder weit entfernt liegen.
Zeitpuffer: Plane mindestens 60 bis 90 Minuten zusätzlich ein. Die Straßen werden durch den Umstieg vieler Pendler auf das Auto deutlich voller sein.