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Wandern auf Malta

Während der Sommer auf Malta ideal für einen Badeurlaub ist, eignen sich Wintermonate perfekt für einen Wanderurlaub. Nebensaison? Fehlanzeige! Die Insel im Mittelmeer ist ein Ganzjahresziel wie es im Buche steht.
 

Wann kann man auf Malta wandern?

Die optimale Reisezeit für einen Aktivurlaub auf der Insel ist von Mitte November bis Mitte Mai. Das Klima ist mild und der erste Regen nach dem trockenen Sommer lässt das Land in sattem Grün erstrahlen. Im Frühjahr steht die Pflanzenwelt Maltas dann in voller Blüte – ein Traum für jeden Naturfreund.

Aber auch die kleinen Dörfer, die Klippen, die Herden von zotteligen Ziegen und Schafen, die die Wege entlang traben, bestechen durch Charme und verleihen dem Inselstaat ein ganz eigenes Flair.

Wo kann man auf Malta wandern?

Wandern könnt ihr auf der Hauptinsel Malta selbst, aber auch auf den Nachbarinseln Gozo und Comino. Dafür müsst ihr lediglich mit der Fähre übersetzen. Dank eines super ausgebauten Busnetzes solltet ihr keinerlei Probleme haben an euer Ziel zu gelangen. Aufgrund ihrer überschaubaren Größe sind vor allem Gozo und Comino optimal für alle, die in einer Wandertour möglichst viel sehen möchten.


 

Die besten Wanderrouten auf Malta

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Wenn ihr auf Malta wandern gehen möchtet, stehen euch verschiedene Thementouren zur Auswahl oder auch solche, die durch besonders schöne Orte und Landschaften führen. Ein paar der schönsten Wanderungen auf Malta sind diese hier:

  • Windmühlen-Wanderung

  • Tas-Silġ Wanderung

  • Dingli - Fawwara - Wied iż-Żurrieq Wanderung

Dingli - Fawwara - Wied iż-Żurrieq Wanderung

Diese Waderroute im Südwesten der Republik Malta ist mit 11,2 Kilometern die Längste. Die Rote Wanderung startet in der Nähe des Dingli Cliffs und endet an der malerischen Bucht Wied iz-Zurrieq. Diese ist übrigens auch per Boot aus aus nächster Nähe zu besichtigen. Der Weg bis dorthin führt vorbei an der Kirche St. Maria Magdalena von der aus man einen Panoramablick auf das Meer bis hin zur kleinen Insel Filfla genießt. Ebenfalls erwähnenswert ist der Stopp an einem Dorf aus der Bronzezeit, Il-Wardija ta’ San Gorg.

Windmühlen-Wanderung

Die sogenannte Blaue Wanderung hat eine Länge von etwa 8,8 Kilometern und führt euch in den Süden der Insel. Die Rundwanderung beginnt und endet im Dorf Zurrieq und führt euch unter anderem zur Kirche der unbefleckten Empfängnis, der Windmühle Qaret, der Marmara Windmühle, der Salib Windmühle, der Xarolla Windmühle und den Katakomben und den Bakkari Ruinen. Daneben kann man noch einige alte Pfarrkirchen besichtigen.

 

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Tas-Silġ Wanderung

Die Graue Wanderung, als die sie bekannt ist, lässt sich in zwei Routen teilen, die 6,76 Kilometer bzw. 6,92 Kilometer lang sind.

Route A

Diese Tour beginnt in einem kleinen Ort bei der Marsaskala Pfarrkirche. Zunächst wandert man entlang der Küste Maltas vorbei am St. Thomas Turm, dann führt die Route nach Westen ins Landesinnere wo man den Mamo Turm passiert. Schließlich führt der Wanderweg nach Süden, wo die Tour an der Pfarrkirche von Marsaxlokk, dem größten Fischerort Maltas, endet.

Route B

Anfangs verläuft die Wanderung parallel zu Route A, jedoch führt sie nicht ins Landesinnere, sondern entlang der Küste. Genießen könnte ihr dabei traumhafte Panoramen auf’s Meer, den Naturpark Xrobb L-Ghagin. Der Weg führt euch immer weiter in Richtung Süden bis an die Spitze der Halbinsel Delimara. Der Ausblick hier ist traumhaft und bietet eine wunderschöne Kulisse für eine Verschnaufpause. Von dort aus muss man allerdings wieder ein Teil des Weges zurücklaufen, um die Tour ebenfalls in Marsaxlokk beenden zu können.