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Urlaub in Botswana – die Faszination einzigartiger Flora und Fauna

Ein Urlaub in Botswana bietet euch vor allem eins: richtig viele Tiere und Natur. In Afrikas Safariparadies habt ihr die Gelegenheit die Big Five einmal in ihrer natürlichen Umgebung zu bestaunen und auch ansonsten viele weitere Tierarten zu bewundern. In Naturschutzgebieten erlebt ihr bei geführten Touren die Faszination der einzigartigen Flora und Fauna im Süden von Afrika.

Trotzdem gilt Botswana, das größte Binnendelta der Welt, bis heute eher als Geheimtipp und hat sich dadurch seinen natürlichen Charme bewahren können. Welche Sehenswürdigkeiten ihr in Botswana auf keinen Fall verpassen solltet, erfahrt ihr hier.

Elefanten, Afrika, Wasser
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Kalahari und Okavango prägen die Landschaft

Botswana liegt im südlichen Teil von Afrika. Der Binnenstaat grenzt im Westen und Norden an Namibia, im Nordosten an Sambia und Simbabwe sowie im Südosten und Süden an Südafrika. Etwa 2,2 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche von rund 580.000 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Gaborone im Südosten des Landes. Hier findet ihr weitere Infos zum Urlaub in Afrika und Urlaub in Südafrika

Hochland prägt die Landschaft des südafrikanischen Staates. Den Südteil des Landes nimmt die Halbwüste Kalahari ein. Hunderte von Tierarten leben im rund 15.000 Quadratkilometer großen Okavango-Becken im Norden von Botswana. In der Regenzeit von November bis März entfaltet sich in beiden Landschaften eine üppige Vegetation.

Stabile politische Lage: Botswana als sicheres Urlaubsziel

Seit 1966 ist Botswana eine unabhängige Republik mit Präsidialverfassung, Mehrparteien- und Zweikammersystem. Aufgrund der stabilen politischen Lage gilt der demokratische Staat als sicheres Urlaubsziel.

Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt im Winterhalbjahr plus eine Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied. Amtssprachen sind Englisch und Setswana. Offizielle Währung ist der Pula. In Touristenzentren sind in der Regel auch US-Dollar als Zahlungsmittel anerkannt.

Unser Piratentipp: Gute Wechselkurse für die Landeswährung findet ihr vor Ort. Dafür empfehlen wir offizielle Wechselstuben an Flughäfen oder in den Städten. Bei Straßenhändlern bekommt ihr gelegentlich ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder.

Was muss ich in Botswana gemacht haben?

  1. Der Chobe Nationalpark:

    Der Chobe Nationalpark ist mit über 10.500 km² nicht nur der zweitgrößte Nationalpark Botswanas sondern durch seine Gründung in 1967 auch der erste Nationalpark Botswanas. Zudem ist es der Park Afrikas, der die meisten Wildtiere beheimatet. Gerade Savuti Marsh, das Sumpfgebiet im Westen des Parks, ist wegen seine einmaligen Tierkonzentration eine der besten Safari-Regionen Afrikas! Zu seinen Bewohnern gehören unter anderem riesige Elefantenpopulationen. Die rund 120.000 hier lebenden Elefanten sind die größten lebenden Elefanten weltweit.
  2. Jack’s Camp:

    Das Jack’s Camp in den Kalahari ist das perfekte Reiseziel für alle Abenteurer und Entdecker unter euch! Doch was ist das Jack's Camp eigentlich genau? Das Jack's Camp ist ein einfaches, traditionelles Safari Camp am Rande der riesigen Makgadikgadi-Salzpfannen, die sich Mitten in der größten Wüste Botswanas befindet. Hier könnt ihr neben beeindruckenden Safari Touren auch die Ruhe und Einsamkeit des Landes genießen.
  3. Das Okavangodelta:

    Das Okavangodelta, auch die größte Oase der Welt genannt, ist, mit über 20 000 km² eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. Dank seiner Weite und dem einmaligen Naturbild gehört das Delta nicht zu Unrecht seit 2014 zum UNESCO-Welterbe. Viele von euch erinnern sich sicherlich an den Film "Die lustige Welt der Tiere", der zum Teil eben in genau diesem Delta gedreht wurde. Am Okavangodelta findet ihr auch das berühmte Abu’s Camp. Auf dem Rücken der Elefanten können Touristen den Flusslauf des Deltas entdecken. Wir als wahre Tierfreunde raten euch aber von so etwas ab!

Was muss ich über Botswana wissen?

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Wann ist die beste Reisezeit für Botswana?

Gute Nachrichten: Botswana könnt ihr immer besuchen! Wenn ihr aber viele Tieren sehen wollt, und davon gehen wir bei einem Urlaub in Botswana doch mal aus, sind die Monate Mai bis Oktober am besten geeignet, da während dieser Zeit in Botswana die Trockenzeit herrscht. Die Trockenzeit führt dazu, dass es nur wenige Wasserstellen für die Tiere gibt. Die Safari-Gruppenleiter kennen diese Stellen genau und führen euch dahin. Aus sicherer Entfernung könnt ihr all die majestätischen Tiere dann bewundern.

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Wie komme ich nach Botswana?

Nach Botswana kommt ihr natürlich am schnellsten mit Flugzeug. Botswana hat überraschend viele Flughäfen. Für internationale Flüge sind aber vor allem die Flughäfen in Francistown, Gaborone, Kasane und Maun interessant. Bei kleineren internationalen Flügen werden auch mal die Flughäfen Ghanzi, Selebi-Phikwe und Shakawe angeflogen. Von Deutschland aus habt ihr im Regelfall einen Stop in Johannesburg bei einer Flugdauer von mindestens 13 Stunden und 45 Minuten. Die Reise wird sich aber auf jeden Fall lohnen!

Mit Zwischenstopps anreisen

Direktflüge von Deutschland nach Botswana gibt es nicht. Ihr legt mindestens einen Zwischenstopp ein. Von Frankfurt am Main, Berlin, München, Bremen oder Rostock fliegt ihr meist über Johannesburg in Südafrika oder Windhoek in Namibia zu eurem Reiseziel. Große internationale Flughäfen hat Botswana in

  • Francistown
  • Gaborone
  • Kasane
  • Maun

Alternative Verkehrsmittel bieten entspannte Aussichten

Für eine Rundreise durch den südlichen Teil Afrikas bieten sich außerdem Verkehrsmittel zu Wasser und über Land an. Bei dieser entschleunigten Anreise genießt ihr bereits unterwegs eine entspannte Aussicht auf die eindrucksvollen Landschaften.

Von Sambia aus bringt euch die Kazungula-Fähre über den Sambesi nach Botswana. Mit dem Zug reist ihr von Südafrika oder Simbabwe aus an. Verschiedene Buslinien verbinden Botswana mit Südafrika, Namibia und Simbabwe.

Innerhalb des Landes flexibel fortbewegen

Innerhalb von Botswana habt ihr zahlreiche Möglichkeiten zur flexiblen Reise von einem Ort zum anderen. Die Auswahl richtet sich nach eurem Zeitplan und dem vorhandenen Budget.

Mit dem Flugzeug seid ihr schnell unterwegs. Inlands- und Charterflüge kosten allerdings mindestens 200 Euro.

Die Zugverbindungen in Botswana sind preiswert, aber rar gesät. Ein Nachtzug verkehrt zwischen Gaborone, Francistown und Bulawayo. Wochentags fahren Pendlerzüge von Gaborone nach Lobatse und Pilane.

Das Fernbusnetz ist zuverlässig. Täglich pendeln sechs Fernbusse von Gaborone nach Francistown. Regelmäßig bedienen feste Linien die Strecken Gaborone – Ghanzi, Mamuno – Ghanzi – Maun, Maun – Shakawe, Maun – Nata – Francistown sowie Kasane – Nata.

Zahlreiche Minibusse sind auf Kurzstrecken unterwegs. Sie folgen jedoch keinem festen Fahrplan und fahren erst voll besetzt ab.

Ein Mietwagen macht euch auf Rundreisen unabhängig. Anbieter gibt es in jeder größeren Stadt Botswanas. Für die Anmietung benötigt ihr einen internationalen Führerschein und eine Kreditkarte. Darüber hinaus ist oft ein Mindestalter zwischen 21 und 25 Jahren vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen für Botswana

Deutsche Staatsbürger reisen mit einem mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass nach Botswana. An den Grenzstationen oder am Flughafen erhaltet ihr ein kostenfreies Touristenvisum für 90 Tage. Für Kinder unter 18 Jahren müsst ihr zusätzlich zum Kinderpass mit Lichtbild eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde vorlegen.

Botswana erhebt pro Person eine Touristensteuer von 30 US-Dollar. Nach einem Ausflug in die Nachbarstaaten entfällt die Gebühr bei erneuter Einreise innerhalb von 30 Tagen.

Die Ein- oder Ausfuhr artengeschützter Pflanzen und Tiere ist verboten. Das gilt ebenfalls für Souvenirs mit geringen Bestandteilen der unter Artenschutz stehenden Flora und Fauna.

Ein spezieller Impfschutz ist nicht vorgeschrieben. Lediglich bei der Einreise aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet in Zentral- und Ostafrika verlangen die Behörden einen Gelbfieber-Impfausweis.

Unser Piratentipp: Der Norden Botswanas ist Malariagebiet. Vor allem in der Regenzeit von November bis März ist eine vom Tropen- oder Reisemediziner verordnete Malariaprophylaxe ratsam.

Urlaub in Botswana: Afrikas Safariparadies
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Urlaubsregionen: Auf Safari gehen und die Landeskultur erforschen

In Botswana erlebt ihr mit der Halbwüste Kalahari und dem Okavangodelta zwei kontrastreiche Urlaubsregionen. In beiden Gebieten entdeckt ihr bei einer Safari in atemberaubender Kulisse eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. In der Hauptstadt Gaborone lernt ihr die Kultur des Landes kennen. Die Tsodilo Hills bieten eine Mischung aus Natur- und Kulturerlebnissen.

Tiere und Pflanzen in der Kalahari sind Überlebenskünstler

Die Kalahari bildet die größte zusammenhängende Sandfläche der Erde. Der durchschnittliche Niederschlag liegt zwischen 100 und 650 Millimetern pro Jahr. Daher bezeichnen Experten die Kalahari als Halbwüste. In Botswana nimmt die nach Süden verlaufende Kalahari nahezu 80 Prozent der Fläche ein.

In der Kalahari wachsen vor allem Gräser, Dornensträucher und Akazienbäume. Sie sind echte Überlebenskünstler und überstehen die landesüblichen Trockenperioden von acht bis zehn Monaten.

In der Zentralkalahari leben neben dem vom Aussterben bedrohten Afrikanischen Wildhund auch Löwen, Leoparden, Geparden, Giraffen und mehrere Antilopenarten. In der Regenzeit von November bis März gesellen sich zahlreiche Vogelarten wie Strauße, Perlhühner, Milane und Adler hinzu.

In Gaborone kulturelle Sehenswürdigkeiten erkunden

Die Hauptstadt Gaborone ist mit rund 232.000 Einwohnern die größte Stadt in Botswana. Sehenswert ist das Nationalmuseum mit historischen und völkerkundlichen Sammlungen. In der National Gallery stellt das Museum zeitgenössische Gemälde aus.

Bei einem Stadtrundgang besichtigt ihr die „Three Chiefs"-Statuen und das National Assembly Building. Die zentrale Fußgängerzone eignet sich für Shopping-Touren.

Zu den Attraktionen gehört außerdem der Stausee von Gaborone mit einem mächtigen Damm. Dort gibt es auch einen Jachthafen.

Am Okavangodelta schöpft die Natur aus dem Vollen

Das rund 15.000 Quadratkilometer große Okavango-Becken im Norden Botswanas gehört zum Welterbe der UNESCO. In dem Waldgebiet schließen sich unzählige kleine Wasserwege zu Lagunen zusammen. Mit einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratkilometern bildet dieses Feuchtgebiet das größte Binnendelta der Welt.

Zur abwechslungsreichen Landschaft gehören dauerhafte Sumpfflächen, der permanent wasserführende Unterlauf des Okavangos, Inselbereiche im Inneren des Deltas sowie zeitweilige Trockengebiete in den Ausläufern der Wasserwege. Vom Grasland bis zu Büschen und Bäumen haben sich rund 1.300 Pflanzenarten angesiedelt.

Flusspferde, Nilkrokodile und Amphibien leben in den wasserreichen Gebieten. Die Sumpf- und Wasserflächen geben außerdem mehr als 400 Vogelarten eine Heimat. In der Trockenzeit ziehen Elefanten, Büffel, Streifengnus, Löwen, Leoparden und Wildhunde aus dem Umland zum Delta.

Die Felsmalerei der Tsodilo Hills bestaunen

Im Norden von Botswana liegt die Hügelkette Tsodilo Hills. Die vier massiven Felsen aus Quarzit ragen mit bis zu knapp 1.500 Metern Höhe aus der Wüstenlandschaft heraus.

Die Völker der San und der Hambukushu leben in der Umgebung der Hügelkette. Sie verzieren die Tsodilo Hills seit jeher mit mehr als 4.500 faszinierenden Felsmalereien. Einige dieser Kunstwerke gehen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Als „Louvre der Wüste“ zählen die bemalten Felsen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nationalparks in Botswana: Roadtrip planen

Nationalparks schützen die einzigartige Natur in Botswana. Bei einem geführten Roadtrip durch die Schutzgebiete eröffnet sich euch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Dies sind die interessantesten Ressorts:

  • Chobe-Nationalpark nordöstlich vom Okavangodelta
  • Moremi Reserve Park im Okavangodelta
  • Nationalpark Nxai Pan im Norden der Kalahari
  • Makgadikgadi National Park mit den größten Salzpfannen der Welt
  • Central Kalahari Game Reserve
  • Kgalagadi Transfrontier Park als weltweit erster grenzüberschreitender Nationalpark in Botswana, Südafrika und Namibia

Unser Piratentipp: Vom Chobe-Nationalpark lohnt sich ein Ausflug in die Nachbarstaaten. Die eindrucksvollen Victoriafälle liegen an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Auf einer Breite von 1,7 Kilometern stürzt das Wasser bis zu 110 Meter in die Tiefe.

Reisezeit nach individuellen Schwerpunkten festlegen

Das Halbwüstenklima in Botswana prägen starke Temperaturunterschiede zwischen Tageswerten von 20 bis 35 Grad Celsius und kühlen Nächten mit 14 bis 3 Grad Celsius. Im gesamten Land herrschen lange Trockenzeiten. Von Dezember bis März ist mit dem meisten Niederschlag zu rechnen.

Die beste Reisezeit richtet sich nach euren individuellen Schwerpunkten:

  • Juli und August: Vogelbeobachtungen
  • September, Oktober und November: Safaris im Okavangodelta
  • November und Dezember: Safaris in der Kalahari
  • November bis März: Beobachtung von Zugvögeln

Unterkünfte für den Urlaub in Botswana aussuchen

In Botswana findet ihr ein breites Spektrum an Übernachtungsmöglichkeiten. Es reicht von exklusiven Hotels, Lodges und Luxus-Resorts über Bed & Breakfast-Häuser bis zu einfachen oder luxuriösen Campingplätzen.

Zahlreiche Unterkünfte liegen in den großen Nationalparks. Der Eintrittspreis für das Schutzgebiet fällt je nach Anbieter häufig zusätzlich an.

Das Naturerlebnis in Botswana macht ihr mit Übernachtungen im Zelt perfekt. Zur spartanischen Ausstattung einfacher Campingplätze gehört meist ein Sanitärgebäude mit Wasseranschluss.

Unser Piratentipp: In Hotels, Resorts und Gästehäusern ist ein Trinkgeld von etwa 20 Pula pro Nacht angemessen. In der Regel gibt es dafür Sammelboxen im Rezeptionsbereich.

Wüste, Sumpfgebiete und wilde Tiere: Ein Urlaub in Botswana vermittelt euch eindrucksvolle Naturerlebnisse. Die Reisezeit legt ihr je nach individuellen Interessensgebieten fest. Mit den Urlaubspiraten plant ihr eine abwechslungsreiche Reise nach persönlichen Vorlieben.

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Hier findet ihr weitere Inspiration für euren Urlaub in Afrika: