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Rundreise durch Namibia: Entdecke den Südwesten Afrikas

Atemberaubende Landschaften, authentische Stammeskulturen und wilde Tiere, die ihr so nicht in Zoos sehen werdet. Wir sagen nur soviel: Mama Afrika ruft, und zwar eines der schönsten Länder des Kontinents - Namibia.

Wir waren selbst vor Ort und können euch mit Sicherheit sagen, dass ihr dort hin müsst, koste es, was es wolle. Denn kaum ein Land ist so beeindruckend und schön, die Menschen so wundervoll und herzlich - erlebt mal ein ganz anderes Land und eine ganz andere, besondere Reise!

Bei einer Rundreise in Namibia bieten sich euch landschaftliche Highlights und viele Gelegenheiten zu Tierbeobachtungen. Das faszinierende Land im Südwesten Afrikas beeindruckt vor allem mit seinen Kontrasten, seiner interessanten kolonialen Geschichte und seiner Artenvielfalt, die allen Tierfreunden das Herz höher schlagen lässt. Die Namib-Wüste, die dem Land seinen Namen gab, erstreckt sich fast die gesamte Atlantikküste entlang. Seine Unabhängigkeit erlangte Namibia 1990. Deutsch gilt immer noch als eine der Verkehrssprachen in der ehemaligen deutschen Kolonie, auch wenn Englisch und Afrikaans inzwischen weiter verbreitet sind.

Rundreisen in Namibia bieten etwas für jeden Geschmack. Von Wüsten über malerische Küstenstädte bis hin zu Safaris zu den Wildtieren Afrikas in einem von Namibias Nationalparks – in diesem Urlaub wird euch sicherlich nicht langweilig. Eine Rundreise ist die beste Art, dieses kontrastreiche Land kennenzulernen.

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Die Namibia-Rundreise organisieren

Eine Rundreise tritt man nicht ohne Weiteres an. Planung und Organisation gehören dazu. Hier beantworten wir euch die wichtigsten Fragen zu dem Thema Rundreisen in Namibia.

Eine organisierte Tour buchen oder auf eigene Faust Namibia erkunden?

Namibia kann auf vielfältige Weise bereist werden.

  • Viele Reiseveranstalter bieten organisierte Reisen an, bei denen ihr in kleinen bis mittelgroßen Gruppen und mit einem fachkundigen Reiseführer die Highlights des Landes kennenlernt.
  • Falls eine Rundreise mit Reisegruppe nichts für euch ist, könnte ihr eine geplante Mietwagenreise unternehmen. Hier fahrt ihr selber, Unterkünfte und einige Aktivitäten werden aber schon im Voraus durch den Veranstalter gebucht. Damit müsst ihr euch unterwegs keine Sorgen mehr machen, wo ihr die nächste Nacht schlafen wollt.
  • Als dritte Alternative ist es möglich, Namibia auf eigene Faust zu bereisen und die Organisation vollständig selbst zu übernehmen. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und das Straßennetz erschließt alle bewohnten Gebiete des Landes, auch wenn die Straßen nicht immer asphaltiert sind. Zu beachten ist lediglich, dass in Namibia Linksverkehr herrscht. Ansonsten gilt Namibia für Individualreisende als sicheres Land, sodass eurem Abenteuer auf eigene Faust nichts im Weg steht.

Welche Transportmittel sind am besten für eine Namibia Rundreise geeignet?

Bei einer Rundreise auf eigene Faust könnt ihr einen Mietwagen nehmen und in Hotels und Lodges übernachten. Wählt am besten einen Geländewagen mit 4-Rad-Antrieb, um auch abgelegenere Naturschönheiten besuchen zu können und der Großteil der Rundreise auf nicht asphaltierten Straßen zurücklegt wird. Natürlich sollte die Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ebenfalls inbegriffen sein. Für die Abenteurer und Camper ist auch eine Rundreise im Allradwagen mit Dachzelt oder mit einem Camper möglich. So habt ihr eure Unterkunft stets dabei.

Unser Piratentipp: Einen Campingplatz solltet ihr trotzdem aufsuchen, denn Wildcampen ist in Namibia nicht erlaubt.

Organisierte Gruppenreisen nutzen in der Regel Busse, wobei die Unterkünfte hier je nach Preisklasse von Camping über Hotels bis hin zur luxuriösen Lodge reichen können.

Wie viel Zeit müsst ihr für eine Namibia Rundreise einplanen?

Eine Woche solltet ihr mindestens in Namibia verbringen, um die Highlights des Landes zu sehen. Wenn ihr das Land ausführlicher kennenlernen möchtet, plant lieber zwei bis drei Wochen ein. Auf diese Weise könnt ihr sicher sein, alles zu sehen und auch mal von den typischen Pfaden abzuweichen, ohne euch unterwegs hetzen zu müssen.

Beispielrouten durch Namibia

Die folgenden Routen sind Beispiele für eine Namibia-Rundreise. Sie führen euch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes und sind in zwei beziehungsweise einer Woche abfahrbar.

Windhoek – Kalahari – Fish River Canyon – Lüderitz – Sossusvlei – Swakopmund – Damaraland – Etosha – Waterberge – Windhoek (Dauer etwa zwei Wochen)

Windhoek – Sossusvlei – Swakopmund – Cape Cross – Damaraland – Etosha – Windhoek (Dauer etwa eine Woche)

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

Von Juli bis Oktober geht die Hauptsaison für Namibiareisen. Zu dieser Zeit herrscht ein angenehmes Klima und es ist der ideale Zeitpunkt für Tierbeobachtungen. Allerdings sind Hotels und Nationalparks auch schneller ausgebucht. Vom Massentourismus ist Namibia dennoch weit entfernt, was es als Reiseziel so angenehm macht. Trotzdem lohnt es sich, über eine Reise in der Nebensaison nachzudenken. Im Januar ist in Namibia Hochsommer und die Temperaturen liegen bei über 30 Grad. In diesem Monat beginnt die Regenzeit und alles blüht auf. Rundreisen im Land lohnen sich also zu jeder Jahreszeit.

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Was sind die Highlights Namibias?

Es gibt einige Ziele, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Dazu gehören die folgenden:

Windhoek in Namibia

Namibias Hauptstadt liegt fast genau im geografischen Landeszentrum, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas-Hochland im Westen. Die mit gut 300.000 Einwohnern größte Stadt Namibias bietet euch einen spannenden Kontrast zwischen der kolonialen Vergangenheit des Landes und der afrikanischen Gegenwart. In vielen Teilen der Stadt ist der Einfluss der deutschen Kolonialzeit noch spürbar, besonders im Hinblick auf die Architektur. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören das Parlamentsgebäude, genannt Tintenpalast, die Christuskirche und das Namibische Nationalmuseum, das in der Alten Feste untergebracht ist. Dicht daneben findet sich außerdem das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum.

Etosha Nationalpark

Der Etosha-Nationalpark erstreckt sich auf über 20.000 Quadratkilometer und ist damit das größte Naturschutzgebiet Namibias. Er beheimatet eine Vielzahl afrikanischer Tiere, einschließlich der Big Five: Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner und Wasserbüffel. Eine Safari entlang der Etosha-Pfanne, dem Herzstück des Nationalparks, sollte auf keiner Namibia-Rundreise fehlen. Erlebt Elefanten, Löwen und Giraffen hautnah, wenn sie sich an den Wasserlöchern des Parks versammeln. Bei dem Tierreichtum in Etosha kann es durchaus passieren, dass ihr auf einmal von einer ganzen Herde umringt seid. Da heißt es, die Kamera bereithalten und den Augenblick genießen. Safaris sind mit einheimischen Guides möglich, aber auch mit dem eigenen Mietauto kann man Etosha erkunden und sich selbst auf die Suche nach den vielen Tieren machen. Die Straßen des Nationalparks führen hauptsächlich an den zahlreichen Wasserstellen vorbei, an denen die meisten Tiere zu entdecken sind. Das Verlassen der Fahrzeuge ist aus Sicherheitsgründen nur an wenigen, ausgewiesenen Stellen gestattet.

Namibias Sanddünen der Sossusvlei

Die Sossusvlei liegt inmitten der Namib-Wüste. Die große Lehmbodensenke ist umgeben von Sanddünen, die eine Höhe von bis zu 300 Metern erreichen und damit zu den größten der Welt gehören. Die orangene Farbe des Sandes entsteht durch Eisenoxid. Sossus bedeutet „blinder Fluss“ in der Sprache der Nama. Der Name begründet sich darin, dass der Fluss Tsauchab, der nach starken Regenfällen im Gebirge Richtung Atlantik fließt, in der Sossusvlei versandet, bevor er das Meer erreichen kann. Nur in seltenen, sehr guten Regenjahren gibt es Wasser in der Sossusvlei. Dann bildet sich hier sogar ein See, der einige Zentimeter bis mehrere Meter tief sein kann. Auch in den trockenen Jahren lohnt es sich, eine der Dünen zu besteigen: Es bietet sich ein grandioser Blick auf die umgebende Landschaft. Bei einigen Reiseanbietern ist es möglich, mit kleinen Flugzeugen oder Heißluftballons über die Sossusvlei zu fliegen und die Sanddünen von oben zu bestaunen. Dabei bekommt ihr auch den Sesriem-Canyon zu sehen, der nur wenige Kilometer von der Sossusvlei entfernt ebenfalls vom Tsauchab ausgehoben wurde. Da er auf dem Weg zur Sossusvlei liegt, bietet es sich an, ihm ebenfalls einen Besuch abzuschatten. Über einen kleinen Pfad könnt ihr in die Schlucht hinabsteigen, die angenehm im Schatten liegt. Das Flussbett ist größtenteils trocken, abgesehen von einigen Wasserstellen, die gerne von Tieren genutzt werden.

Unser Piratentipp: Besucht die Sossusvlei zu Sonnenaufgang. Das Licht- und Schattenspiel zu dieser Tageszeit ist einmalig.

Kolonialstadt Swakopmund in Namibia

Besonders in der Kolonialstadt Swakopmund ist die deutsche Vergangenheit Namibias noch spürbar. Die Stadt liegt direkt am Atlantischen Ozean in der Wüste Namib und ist geprägt von einer ganz besonderen Atmosphäre. Deutsche Namen und Bezeichnungen begegnen euch überall in der Stadt. Tatsächlich kann man hier fast vergessen, dass man sich noch in Afrika befindet. Was die Sehenswürdigkeiten angeht, so ist vor allem das Heimatmuseum einen Besuch wert. Es zeigt unter anderem Exponate zur deutschen Kolonialgeschichte in Namibia. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Aquarium, das Marinedenkmal und der Living-Desert-Schlangenpark. Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Stadt. Es lohnt sich jedoch auch, einfach durch die großzügigen Parkanlagen und vorbei an hübschen Jugendstilbauten zu spazieren. Letztere sind direkt an die Felsen gebaut und bieten wunderbare Panoramen. Von der nahe gelegenen Walvis Bay aus könnt ihr eine Bootsfahrt auf den Atlantik unternehmen und wilde Delfine und Robben beobachten. Baden im Atlantik ist zwar möglich, aber nur bedingt empfehlenswert. Aufgrund des Benguelastroms ist das Wasser sehr kalt. Einem entspannten Strandspaziergang steht jedoch nichts im Weg.

Unser Piratentipp: Besucht die Lagune südlich von Walvis Bay. Sie ist ein bekanntes Vogelschutzgebiet und außerdem der bedeutendste Wattbereich im südlichen Afrika.

Lüderitz und Kolmankuppe

Lüderitz ist eine Hafenstadt im sogenannten Sperrgebiet an der Diamantenküste Namibias. Hier könnt ihr einiges über den Diamantenrausch in Namibia lernen. Zu dieser Zeit erlebte Lüderitz einen Aufschwung und wurde zum florierenden Handelshafen. Das beschauliche kleine Städtchen gilt außerdem als Geburtsort des alten Südwestafrika als deutsche Kolonie. Benannt ist die Stadt nach dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz, der das Land 1883 erwarb und es ein Jahr später unter deutsche Flagge stellen ließ. Das Wahrzeichen von Lüderitz ist die Felsenkirche, von der aus ihr einen malerischen Blick über die Stadt und hin zur Haifischinsel habt. Ganz in der Nähe von Lüderitz liegt die Geisterstadt Kolmankuppe. Hier wurde 1908 der erste Diamant gefunden, was den Diamantenrausch in Namibia auslöste. Zu dessen Blütezeit lebten mehrere Tausend Arbeiter in Kolmankuppe und es war zeitweise eine der wohlhabendsten Siedlungen der Welt. Heute kann man den verlassenen Ort besuchen, in dem vieles noch originalgetreu erhalten ist und einen guten Eindruck des damaligen Lebens vermittelt.

Unser Piratentipp: In der Wüste nahe der Lüderitzbucht, beim Dorf Aus, finden sich heute noch wilde Wüstenpferde. Diese sind einzigartig für die Art und Weise, wie sie sich an das Leben in der Wüste angepasst haben. Ein Abstecher, um diese beeindruckenden Tiere zu sehen, lohnt sich.

Kalahari in Namibia

Die Kalahari wird euch mit ihren roten Sanddünen und dem goldgelben Gras begeistern. Man bezeichnet sie aufgrund ihrer Landschaft und dem vorherrschenden Sand oft als Wüste, tatsächlich handelt es sich allerdings um eine Dornstrauchsavanne oder Trockensavanne. Aber ob Savanne oder Wüste, beeindruckend ist sie in jedem Fall. Die Kameldornbäume, die hier wachsen, sind mehrere Jahrhunderte alt. Nach den Regenfällen im namibischen Sommer von Dezember bis Februar nimmt die Vegetation stark zu. Das restliche Jahr über ist die Kalahari von trockenem Klima geprägt. Der einzige wasserführende Fluss, der durch die Kalahari fließt, ist der Okavango. Die Kalahari erstreckt sich bis Botswana, wo sich das Okavangodelta befindet. Auch Tierbeobachtungen sind in der Kalahari möglich. Sie beheimatet vor allem Springböcke, Onyx-Antilopen und eine große Anzahl einheimischer Vögel.

Namibias Fish River Canyon

Mit dem Fish River Canyon befindet sich der größte Canyon Afrikas in Namibia. Nach dem Grand Canyon gilt der Fish River Canyon sogar als der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Fish River, der durch den gleichnamigen Canyon fließt, entspringt im Naukluftgebirge und ist der längste Fluss Namibias. Die Schluchten des Fish River Canyon reichen bis zu 500 Meter in die Tiefe und die Aussicht ist beeindruckend. Ein Spaziergang am Rand des Canyons liefert euch einige unvergessliche Motive. Hinabsteigen in den Canyon ist nur mit einem fachkundigen Führer möglich, da der Abstieg ohne Ortskenntnis gefährlich sein kann. Während des afrikanischen Winters besteht die Möglichkeit, mehrtägige geführte Wandertouren in den Canyon zu unternehmen.

Damaraland bei Khorixas

Das Damaraland befindet sich im trockenen Nordwesten Namibias und war bis vor kurzer Zeit ein sehr abgeschiedener Teil des Landes. Dies ist der Grund dafür, dass sich das Leben der Menschen hier in den letzten Jahrhunderten kaum verändert hat. Für einen Besuch im Damaraland müsst ihr hohe Temperaturen und schlechte Straßen in Kauf nehmen, werdet aber mit beeindruckenden, kontrastreichen Landschaften belohnt. Diese reichen von hohen Gebirgen zu Grasland und Steppe. Der Brandberg, Namibias höchste Erhebung, findet sich in diesem Teil des Landes. Der „versteinere Wald“ und andere Gesteinsformationen sind ebenfalls nicht weit entfernt. Außerdem gibt es im Damaraland zahlreiche Felsmalereien. Vor allem Twyfelfontein ist bekannt als eine der größten Ansammlungen von Felsmalereien in ganz Afrika. Das Damara Museum informiert über das Leben und die Kultur der Damara, die zu den Ureinwohnern Namibias gehören.

Weitere Highlights in Namibia

Die oben genannten Ziele sind die beliebtesten Attraktionen Namibias, aber das ist längst noch nicht alles, was das Land zu bieten hat. Wenn ihr noch Zeit habt auf eurer Rundreise, setzt noch Folgendes auf eure Agenda:

  • die Mondlandschaft und die Oase Goanikontes in der Namib-Wüste
  • eine Bootsfahrt zu der Robbenkolonie von Cape Cross
  • eine Safari im Waterberg Plateau Park
  • den Namib-Naukluft-Park

Beispielroute Rundreise Namibia

Damit ihr Land & Leute kennenlernen könnt, haben wir eine 16-tägige Rundreise für euch zusammengebastelt und eigene Erfahrungen dabei berücksichtigt.

Unsere Beispielroute für Namibia:

Windhuk - Solitaire (Namib Wüste) - Swakopmund - Karibib/Usakos (Spitzkoppe) - Etosha - Windhuk

1.Station Rundreise Namibia: Windhuks

Euer Abenteuer beginnt...

In Windhuk gelandet, könnt ihr zunächst einmal euren Mietwagen abholen. Wir raten euch für ein paar Euro mehr ein Navigationsgerät zu mieten, damit ihr euch mit Stadtplänen und Karten nicht herumschlagen braucht oder alternativ bei Google Maps die Offline-Karten für die Gebiete, in denen ihr unterwegs seid, vorher herunterzuladen. Dann könnt ihr sie vor Ort nutzen, auch wenn sich euer Smartphone im Flugmodus befindet.

Die Hauptstadt Namibias ist die größte Stadt des Landes und ist ein kunterbunter Mix aus vielen Einflüssen. Das Zentrum ist bis auf wenige Ausnahmen nicht sonderlich attraktiv, wirklich schön und sehenswert ist vor allem die Umgebung Windhuks, sobald man aus dem Zentrum raus ist. Dennoch empfehlen wir euch Sehenswürdigkeiten wie das hippe Namibia Craft Centredas National Museum oder die Christuskirche anzuschauendie allesamt ein Stück Kultur und Geschichte des Landes widerspiegeln.

2. Station Rundreise Namibia: Namibia Wüste

Die Wüste ruft!

Direkt zu Beginn eurer 15-tägigen Rundreise wird es aufregend...und atemberaubend schön, denn es wartet eines der Highlights des Landes auf euch - die Namib Wüste. Sie ist die älteste Wüste der Erde und wohl auch die beeindruckendste, denn nirgendwo sonst erlebt ihr derartige Farbkontraste wie an diesem Fleckchen Erde.

Von einer Unterkunft in Solitaire ist es dank des Autos nicht allzu weit, um die top Sehenswürdigkeiten in der Wüste SossuvleiDeadvlei und die berühmten Sanddünen Dune 45, Big Daddy & Big Mama zu bestaunen.

Kleiner Tipp: Fahrt ganz früh morgens los, um noch vor dem Sonnenaufgang am Gate des Parks zu sein. Somit könnt ihr die Schönheit der Dünen dank des Sonnenlichts in vollen Zügen genießen. Achtet zudem darauf, Kopfbedeckung & leichte Kleidung dabei zu haben, denn es ist äußerst heiß in der Wüste...

Alternativ könnt ihr auch in und um Sesriem unterkommen und seid somit noch viel näher an den Sehenswürdigkeiten dran, jedoch sind die Unterkünfte dann natürlich auch teurer und schnell ausgebucht. 

 

3. Station Rundreise Namibia: Swakopmund

Weiter zur Oase an der Küste.

Nach ereignisreichen und recht menschenleeren Tagen in der Wüste könnt ihr nun ein wenig Meeresbrise schnuppern und Zivilisation genießen. Das kleine Städtchen Swakopmund an der Westküste Namibias empfängt euch mit viel Flair und wird euch hier und da das Gefühl geben, in Deutschland zu sein, nur dass es hier weitaus besonderer ist. Überall lassen sich nun die deutschen Einflüsse aus früherer Zeit wiederfinden, sodass man sich für einen Moment heimisch fühlt, aber eben doch so weit weg von zu Hause ist. 

Besonders empfehlenswert ist ein Besuch entlang der Strandpromenade und des Piers, sowie die unzähligen kleinen Märkte & Läden der Handwerkskunst. Wer zudem auf besondere Architektur steht, ist hier ebenfalls richtig, denn immer mal wieder findet man prachtvolle Häuser im kolonialen Stil. Auch der "Kulinariker" unter euch kommt nicht zu kurz, da ihr hier wundervolle Küche und vor allem leckere Meeresfrüchte probieren könnt.

4. Station Rundreise Namibia: Spitzkoppe

Auf zu Namibia's Matterhorn...

Ca. 120 km östlich von Swakopmund befindet sich das nächste Highlight des Landes - die Spitzkoppe, ein riesiger Inselberg. Nicht umsonst zählt sie zum Nationalen Denkmal des Landes, da er aus gigantischen Granit-Felsformationen besteht und euch ein unvergessliches Panorama und diverse Aktivitäten, ob zum Wandern, Abseilen, Bergsteigen oder Campen, bietet.

Falls ihr den Zauber dieses Parks in vollen Zügen und ohne Hektik erleben wollt, dann solltet ihr am besten direkt im Park campen. Die Gebühren findet ihr auf sämtlichen Seiten im Internet. Falls ihr nur für einen Tagestrip vorbeischauen wollt, solltet ihr euch den Sonnenaufgang keinesfalls entgehen lassen.

5. Station Rundreise Namibia: Etosha Nationalpark

Safari im Norden

Im Norden des Landes angekommen, könnt ihr euch nun auf eine faszinierende Tierwelt freuen. Der berühmte Etosha Nationalpark zählt zu den bekanntesten Parks Namibias und bietet euch vor allem in der Trockenzeit ein einmaliges Erlebnis. Safaris könnt ihr problemlos in eurer Unterkunft buchen. Aber natürlich könnt ihr auch einfach selbst im Park umher fahren und die Augen offen halten.

6. Station Rundreise Namibia: Windhuk

Dorthin zurück, wo alles begann...

Damit ihr genügend Zeit habt von Etosha zurück nach Windhuk zu gelangen und ihr nicht Gefahr lauft euren Flieger Richtung Heimat zu verpassen, solltet ihr euch noch eine Nacht in Windhuk einbauen.

Hier könnt ihr nochmal runterkommen, eure Reise revue passieren lassen, Fotos angucken und alles nachholen, was ihr bisher noch nicht geschafft habt.


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