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Surfurlaub in Costa Rica

Die besten Surfspots in Costa Rica

Costa Rica - die grüne Mitte Zentralamerikas. Was erwartet euch in Costa Rica? Natur pur und die beste Zeit eures Lebens! Saftig grüner Regenwald soweit das Auge reicht. Brüllaffen, die morgens euren Wecker ersetzen. Riesige Schildkröten, Einheimische, die euch mit offenen Armen begrüßen und endlose Strände, die natürlich zum Surfen einladen und die ihr teilweise sogar fast komplett für euch alleine habt. Das Abenteuer Mittelamerika wartet auf euch!

Eine Rundreise durch Costa Rica eignet sich natürlich perfekt, um das Land und seine Surfspots besser kennenzulernen. Egal, ob ihr Anfänger, Fortgeschrittene oder vielleicht sogar schon Profi auf dem Surfbrett seid, in Costa Rica könnt ihr vom Surfcamp bis zum Strände auf eigene Faust erkunden alles finden. Mit jede Menge toller Beachbreaks entlang feinsandiger Buchten, smaragdgrünem Wasser und Yoga zum Sonnenuntergang liefert euch Costa Rica das Gesamtpaket. Fliegt los und verliebt euch!

Sonnenuntergang_Costa Rica_Strand_Nosara_Surfen
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Anreise nach Costa Rica

Costa Rica ist nicht das günstigste Land Mittelamerikas und daher ist es auch nicht ganz einfach richtige Schnäppchenflüge zu ergattern, dennoch ist es möglich. Wenn ihr ein bisschen flexibel seid, was euren Reisezeitraum betrifft, dann könnt ihr den ein oder anderen "Billigflug" abbekommen. Ab Deutschland geht es teilweise für knapp 560€ in die Hauptstadt Costa Ricas - San José. Auch von Amsterdam oder London gibt es teilweise günstige Flüge. In Costa Rica solltet ihr euch dann einen Mietwagen zulegen, um eine Surf-Rundreise durch das Land zu starten.

Wetter in Costa Rica

In Costa Rica erwarten euch das ganze Jahr über tropische Temperaturen und jede Menge gutes Wetter. Die Trockenzeit und somit Hauptsaison findet zwischen Dezemer und April statt, ab Mai beginnt die Regenzeit, mit einer kleinen Pause zwischen Juni und Juli. Ab Mitte August bis Ende November kann es schon mal mehr regnen. Dennoch habt ihr grundsätzlich das ganze Jahr über die Möglichkeit über 30°C abzugreifen und auch was das Surfen betrifft, gibt es das ganze Jahr über Möglichkeiten richtig gute Wellen.

  • Wassertemperatur / Jahr: 27°C - 32°C
  • Frühling: durchschnittlich 32°C
  • Sommer: durchschnittlich 30°C
  • Herbst: durchschnittlich 30°C
  • Winter: durchschnittlich 31°C

Surfen in Nosara

Auf der Guanacaste-Halbinsel an der Pazifikküste von Costa Rica findet ihr das Surferdorf Nosara, eingebettet in die Natur und direkt am Strand. Hier werden euch Wellen an 300 Tagen im Jahr geliefert. Ihr seht also, es gibt immer etwas zum Wellenreiten. Wenn ihr euch auch mal aus dem Wasser wagt, könnt ihr die entspannten Vibes der Gegend und der Einheimischen genießen, umgeben von Brüllaffen und jede Menge saftig grünem Dschungel.

Anreise nach Nosara

Zwar sind es von San José "nur" 254 Kilometer nach Nosara, aber dennoch solltet ihr für die Fahrt knapp 4 1/2 Stunden einplanen, denn die Straßen in Costa Rica sind nicht die besten. Oft geht es über Schotterpiste und durch Flüsse, aber hey, die Abenteurer unter euch werden begeistert sein. Die letzte größerer Stadt, auf eurem Weg nach Nosara, ist Nicoya. Wenn ihr also größere Besorgungen machen wollt, solltet ihr in Nicoya nochmal zugreifen, ab dann kommen nämlich nur noch kleinere Dörfer auf den letzten 53 Kilometern. Zwar gibt es Supermärkte und Tankstellen, sowie Restaurants, trotzdem habt ihr in Nicoya definitiv noch mehr Auswahl.

Der Surfspot

Playa Guiones ist der perfekte Surfspot, um sich in Nosara in die Wellen zu stürzen. Der Beachbreak ist zwar auch für Anfänger geeignet, bei größeren Swells solltet ihr jedoch schon etwas Surferfahrung in der Tasche haben. Playa Guiones begrüßt euch mit super sauberen Wasser und einer Wellenhöhe mit bis zu zwei Metern.

  • Für Anfänger & Fortgeschrittene
  • Beachbreak
  • Wellen an 300 Tagen im Jahr
  • Wellenhöhe: 1 - 2 Meter

Surfen in Jacó

Unseren nächsten Spot findet ihr auf dem Festland am Golf von Nicoya. Unweit von der Stadt Jacó gibt es den Playa Hermosa, einer der besten Surfstrände, die Costa Rica zu bieten hat. Jacó selbst ist bekannt für sein Nachtleben und als guter Ausgangspunkt, um die umliegenen Nationalparks, wie Manuel Antonio zu entdecken. Im Vergleich zum sonst recht teuren Costa Rica ist Jacó relativ günstig, was vielleicht an den vielen Amerikanern liegen mag, die sich hier niedergelassen haben und die  Surfbackpacker begrüßen, welche jährlich in die Stadt pilgern. Hier gibt es jede Menge Restaurants, niedliche Unterkünfte und Shops, voll gepackt bis oben hin mit Surfbekleidung und - ausrüstung.

Anreise nach Jacó

Von San José seid ihr mit dem Auto knapp eine Stunde und 30 Minuten ins 98 Kilometer entfernte Jacó unterwegs. Playa Hermosa selbst liegt nochmal 9 Minuten Fahrtzeit und rund 8 Kilometer südlich der Stadt. Verfahren könnt ihr euch kaum, wenn ihr erst einmal aus San José raus seid, denn ihr müsst einfach nur der Autobahn 27 folgen und dann einmal auf die 34 wechseln und schon rollt ihr direkt in Jacó ein.

Der Surfspot

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Playa Hermosa um einen weltklasse Surfspot in Costa Rica. Der schwarze Sandstrand ist weitläufig, gesäumt von Palmen und den Berge des Landes und es gibt jede Menge Unterkünfte welche direkt am Strand liegen. Im August könnt ihr hier sogar die Profis beim Surfen beobachten, denn es finden die international Quicksilver Championships statt. Für Anfänger ist der Surfspot jedoch nicht geeignet. Ihr solltet auf jeden Fall schon etwas Surferfahrung auf dem Buckel haben, denn hier gibt es starke Strömungen, die Wellen können schon einmal wild werden und eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen. Wenn ihr als Anfänger euch an den Playa Hermosa ran wagt, dann solltet ihr dies auf jeden Fall mit einem Surfkurs und einem erfahrenen Surflehrer machen.

  • Für Fortgeschrittene
  • Starke Strömung
  • Wellenhöhe: 2 - 4 Meter
  • Beachbreak

Surfen in Mal País

Für unseren nächsten Surfspot geht es zurück nach Guanacaste. Fast schon an der südlichsten Spitze der Halbinsel findet ihr Mal País und das kleine Surferdorf Santa Teresa. Hier ist das Leben absolut entspannt und fast schon vergleichbar mit der North Shore von Hawaii. Es gibt Surfcamps, niedliche Unterkünfte, welche mitten in den Dschungel eingebettet sind. Ein paar Cafés und Restaurants und einen sehr weitläufigen Strand mit schneeweißen Sand, knallblauen Wasser, schattenspendenden Mandelbäumen und jede Menge guter Laune und tollen Wellen. Egal, ob im Wasser oder außerhalb, hier werdet ihr das costa ricanische Lebensmotte Pura Vida hauptnah erleben.

Anreise nach Mal País

Durch die abgelegene Lage von Mal País ist es gar nicht so einfach dort hin zu kommen. Zumal die Straßen rund um die Spitze der Guanacaste nur noch aus Staub, Steinen und Schotter bestehen und es teilweise sogar durch einige Flüsse gehen kann. Dennoch lohnt es sich die 185 Kilometer, für die ihr ganze 5 1/2 Stunden einplanen solltet, in Angriff zu nehmen. Von San José geht es bis nach Puntarenas, dort hüpft ihr auf die Fähre nach Naranjo und dann geht es den restlichen Weg wieder mit dem Auto weiter.

Der Surfspot

Playa Santa Teresa ist nichts für Anfänger. Es gibt schnelle Barrels, die auf einen steinigen Beachbreak treffen und bis 2,50 Meter groß werden können. Stellenweise handelt es sich hierbei sogar um einen Pointbreak mit Riff als Untergrund.

Die Surfanfänger, die hier trotzdem ihr Glück versuchen möchten, können einfach den Strand, welcher ein Stückchen weiter liegt, nutzen. Playa Carmen hat sanftere Wellen mit nur bis zu einem Meter Höhe, welche über den sandigen Meeresboden hinwegrollen.

  • Santa Teresa: Fortgeschrittene
  • Steiniger Beachbreak & Pointbreak
  • Wellenhöhe: 1 - 2,50 Meter
  • Playa Carmen: Anfänger
  • Beachbreak
  • Wellenhöhe: 1 Meter

Surfen in Limón

Für unseren letzten Surfspot in Costa Rica geht es auf die Karibikseite des Landes und zwar in die Nähe von Limón nach Salsa Brava. Hier findet ihr exotische Flora und Fauna, super klares Wasser, stahlend weißen Sandstrand, jede Menge Palmen sowie die leckere afro-karibische Küche. Zudem ist es hier so richtig entspannt, wie man es in der Karibik auch nicht anders erwartet. Limón ist die Hauptstadt der Provinz, welche als die unberührteste und naturell üppigste Costa Ricas gilt.

Anreise nach Limón

Von San José benötigt ihr mit dem Mietwagen knapp drei Stunden für die 169 Kilometer nach Puerto Limón. Von Limón selbst sind es nochmal 60 Kilometer in Richtung Süden und eine Stunde Fahrzeit, um nach Salsa Brava zu kommen. Von hier aus könnt ihr ebenfalls super Ausflüge in den Nationalpark von Manzanillo machen und solltet ihr planen Bocas del Torro in Panama einen Besuch abzustatten, seid ihr hier auch in der richtigen Gegend.

Der Surfspot

Salsa Brava ist ebenfalls ein Surfspot für Wellenreiter mit Erfahrung. Die Wellen sind hier äußerst einheitlich und formen schöne A-Linien Barrels. Auf dem Reefbreak können sie eine Höhe bis zu 3,65 Meter erreichen. Am besten könnt ihr hier zwischen Dezember und März surfen.

Karibikstrand_Costa Rica_Surfen_Limòn
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  • Für Fortgeschrittene
  • Reefbreak
  • Wellenhöhe: 1 - 3,65 Meter
  • Surfsaison: Dezember - März

Mit diesen top vier Surfspots in Costa Rica könnt ihr nicht nur Land und Leute kennenlernen, sondern auch die schönsten Ecken der grünen Mitte Zentralamerikas. Ihr wollt Urlaub in der Karibik? Kriegt ihr in Salsa Brava! Hawaii-Feeling benötigt? Dann ab nach Santa Teresa! Natur pur, klares Wasser, Pura Vida - das ist Costa Rica.

Das reichte euch nocht nicht? Natürlich haben wir noch mehr der besten Surfspots der Welt im Angebot..

 

von Daniela Krieger