Europe, Ireland

Urlaub in Irland: Natur pur auf der grünen Insel

Saftige grüne Wiesen, schroffe Felsküsten und eine aufregende Hauptstadt – dafür steht Irland wie kaum ein anderes Land. Was liegt näher, als den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen? Die sogenannte grüne Insel präsentiert eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und lässt euch eintauchen in fast unberührte Natur. Abends könnt ihr in den vielen Pubs noch ein originales Guinness genießen und euren Urlaub in Irland perfekt ausklinken lassen. Finde hier dein passendes Angebot - Cheers!

Allgemeine Informationen für Irlandurlauber

Lust auf einen Trip ins Land des Guinness? In Irland, dem Sagenland der Kobolde und Regenbögen, erwartet euch eine eindrucksvolle grüne Landschaft mit windumtosten wilden Küsten und die irische Gelassenheit der Bewohner. Das wechselhafte Wetter, so heißt es pragmatisch, habe viel Gutes, und im Pub regnet es schließlich auch nicht. Selbst an einem düsteren, wolkenverhangenen Morgen wird von einem herrlichen Tag gesprochen. Der rasche Wechsel von Regen und Sonne sorgt zudem für die vielen Regenbögen. Natürlich ist auch ein Besuch in gemütlichen irischen Pubs und ein Guiness ein absolutes Muss!

Irland ist das einzige Land der Britischen Inseln, das nicht zum Vereinigten Königreich zählt. Die Republik teilt sich eine Insel mit Nordirland. Im Westen und Süden befindet sich der Atlantik, im Osten die Irische See. Irland ist rund 70.000 Quadratkilometer groß und bietet Platz für fast fünf Millionen Einwohner. In euren Ferien in Irland könnt ihr mit dem Euro bezahlen – Umtauschstress im Vorfeld bleibt euch erspart. Bei der Ankunft in eurem Ferienziel müsst ihr die Uhr um eine Stunde zurückstellen, um euch an die Landeszeit anzupassen.

Die eindrucksvolle irische Landschaft ist von schönen Seen durchzogen, lange Küstenlinien laden zu ausgiebigen Roadtrips ein. Dank der vielen Felder und Wälder hat sich der Name „die grüne Insel“ durchgesetzt. In der Grafschaft Kerry, im Süden Irlands, könnt ihr unberührte Natur genießen. Die Landschaft ist geprägt durch viele Halbinseln, kleine Buchten und vorgelagerte Inseln. Nehmt euch einen Mietwagen, entdeckt die tollen Landschaften und fahrt zum "Ring of Kerry" oder den "Cliffs of Moher".

Anreisemöglichkeiten nach Irland

Um auf die irische Insel zu gelangen, habt ihr verschiedene Anreisemöglichkeit. Ganz unkompliziert funktioniert die Reise mit dem Flieger. So könnt ihr zum Beispiel vom Flughafen Köln/Bonn, aus Berlin oder aus Hamburg eine Direktverbindung nach Dublin buchen. Weitere große Airports des Landes finden sich in Cork, Shannon, Knock, Donegal und Kerry. Außerdem werden Flüge mit Zwischenstopps in London angeboten. Eine gute Wahl, wenn ihr einen Abstecher in die englische Metropole einplant.

Vom europäischen Festland aus stehen Fährverbindungen zur Wahl. Damit gelingt die entschleunigte Anreise. Ihr könnt den eigenen Pkw mitnehmen, um im Urlaubsland individuell umherzureisen. Beliebte Starthäfen sind Zeebrügge in Belgien, Rotterdam in den Niederlanden und Calais in Frankreich.

Günstige Flüge nach Irland

Seit die Billigfluggesellschaft Ryanair nach Shannon und Kerry fliegt, könnt ihr nahezu das ganze Jahr über Flüge zum Piratenpreis ergattern.

Bitte bedenkt, dass bei "Low-Cost"-Flügen nur das Handgepäck im Flugpreis enthalten ist. Seitdem die Handgepäcksregelungen zumindest bei Ryanair (1 Handgepäckstück bis zu 10kg plus eine kleine Tasche) gelockert wurden, wäre es sogar möglich eine Woche ohne eingechecktes Gepäck auszukommen. Ansonsten zahlt ihr dafür natürlich extra.

Was muss ich bei der Einreise in Irland beachten?

Um in Irland einzureisen, benötigt ihr einen gültigen Personalausweis oder einen Reispass. Zwar zählt Irland zu den EU-Ländern, ist aber nicht Teil des Schengen-Raums. Für Kinder muss ein eigener Kinderreisepass mitgeführt werden.

Mietwagen in Irland

Natürlich benötigt ihr für eine Rundreise auch noch das passende Gefährt. Hier könnt ihr einen günstigen Mietwagen buchen.

Bitte beachtet, dass das Mindestmietalter bei nahezu allen Anbietern bei 25 Jahren liegt. Jüngere Fahrer zahlen leider deutlich mehr.

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Wo in Irland solltet ihr eure Ferien verbringen?

Irland hat seinen Urlaubern viel zu bieten. Welchen Teil der Insel ihr ansteuert, ist abhängig von euren persönlichen Vorlieben. Zieht es euch an die Küstenregionen von Irland, mögt ihr das verträumte Inselinnere oder habt ihr Lust auf die pulsierende Hauptstadt?

Dublin – die Hauptstadt von Irland erkunden

Bei vielen Urlaubern auf Platz eins der beliebtesten irischen Reiseziele liegt die Hauptstadt Dublin. Sie begeistert mit einem tollen Flair, vielen Sehenswürdigkeiten und einer bunten Pub-Szene. Der prächtige Fluss Liffey wird von mehreren Brücken überspannt. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist die über 40 Meter lange Ha'penny Bridge aus dem Jahr 1816. Sie stellt die Verbindung dar zwischen dem Bachelor’s Walk und dem Vergnügungsviertel Temple Bar. Zur Abendstunde ist die Brücke stimmungsvoll beleuchtet.

Von Dublin aus ist es nicht weit an die Küste. Ihr legt mit der Bahn eine etwa zwanzigminütige Fahrt zurück und steigt in Howth aus. Das urige Fischerdörfchen hält nicht nur leckere Fish ’n’ Chips in traditioneller Atmosphäre für euch bereit – hier könnt ihr auch einen ausgiebigen Spaziergang entlang der Klippen machen, auf dem legendären Howth Cliff Walk. Vorsicht, windig!

Die Westküste Irlands erleben

Ebenfalls sehr beliebt bei Touristen und Naturfreunden ist der Westen der Insel. Dort schlängelt sich der Wild Atlantic Way an der Küste entlang. Ihr fahrt bei einem aufregenden Roadtrip von der Landzunge Malin Head bis zum Naturhafen von Kinsale. Unterwegs passiert ihr verlassene Buchten, romantische Strände und kleinere Städte.

Der Ring of Kerry

Der Ring of Kerry führt euch um die Halbinsel Iveragh herum. Die Strecke ist etwa 180 Kilometer lang. Der Golfstrom sorgt dafür, dass das Klima hier vergleichsweise angenehm ist und sich eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzen finden lässt.

Die Highlights im Irland-Urlaub

Irland wartet auf euch mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt zum Beispiel Glendalough. Diese ehemalige Mönchssiedlung liegt im Süden der Hauptstadt Dublin, etwas westlich von Wicklow. Die Landschaft erstreckt sich in einem ruhigen Tal, in dem zwei dunkle Seen zu finden sind. Stumme Zeugen der Vergangenheit sind der alte Turm, der sich über 30 Meter in den Himmel streckt, und die kleine Kapelle. Die alten Grabsteine des Friedhofs sorgen für ein verwunschenes Flair.

Und natürlich entdeckt ihr viele Sehenswürdigkeiten in Dublin. Hier ist zum Beispiel das schöne Schloss Dublin Castle zu nennen. Es steht in der Altstadt von Dublin. Ein echter Klassiker ist ein Besuch im Guinness Storehouse. Dort erfahrt ihr alles über die Herstellung des beliebten Brauereiguts. Ihr erlebt die Geschichte des Labels hautnah und könnt zudem an einer Verkostung teilnehmen. Ein echter Geheimtipp: die Dachbar, die euch einen tollen Blick auf die Stadt ermöglicht. Das Trinity College ist nicht nur eine beliebte Anlaufstelle für Bücherwürmer. Hier könnt ihr über das kunstvoll verzierte Book of Celts staunen und anschließend beeindruckende Fotos für eure Social-Media-Kanäle knipsen, während ihr durch die eindrucksvolle Old Library schlendert.

Das imposante Hügelgrab Newgrange liegt in der irischen Grafschaft Meath. Seit 1993 zählt das 3150 v. Chr. errichtete Bauwerk aus Megalith zum UNESCO-Weltkulturerbe. Um an einer geführten Tour teilzunehmen, müsst ihr euch im Visitor Center anmelden.

Sehenswertes in Dublin

  • Guinness Storehouse

  • St. Patrick´s Cathedral

  • Trinity College und Library mit dem "Book of Kells"

  • Temple Bar

  • Dublin Castle

  • Christ Church Cathedral

  • Half Penny Bridge

  • Samuel Beckett Bridge

Dingle Halbinsel

  • Bienenkorbzellen

  • Ogham-Steine

  • Kirchen

  • Befestigungsanlagen aus der Steinzeit

  • Delfin Fungie

Must-sees in Cashel

  • Rock of Cashel

  • Cashel Stadt

Dublin, Dublin City, Europe

Highlights von Killarney - Ring of Kerry

  • Dingle Bay

  • Inch Strand

  • Slieve Mish Berge

  • Skellig Rocks

  • Bootsfahrt zu den Skelligs

  • Coomakista mit tollem Blick auf die Kenmare Bay

  • Ladies View

Killarney - Cliffs of Moher - Galway

  • Shannon Mündung

  • Lahinch

  • Cliffs of Moher

Sehenswertes in Galway, Salthill

  • Galway Cathedral

  • Eyre Square

  • Spansh Arch

  • Galway Museum

Killarney und Umgebung

  • Killarney und Umgebung

  • Muckross House, Gardens & Farms

  • Torc Wasserfall

  • Gap of Dunloe

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Die Kultur des Landes

Wer in die Kultur von Irland eintauchen will, der sollte einen Pub besuchen. In diesen gemütlichen Bars erlebt ihr Irland von seiner unmittelbarsten Seite. Die Iren sind sehr gesellig und äußerst gastfreundlich, und es dauert nie lange, bis man mit den Einheimischen ins Gespräch kommt. Und was bestellt ihr in einem Irish Pub? Genau, das klassische Pint of Guinness. Zu den beliebtesten Pubs in Irland zählen unter anderem

  • The Celt in der Talbot Street

  • Sean’s Bar in Athlone im Osten der Insel

  • Crosskeys Inn in der Grafschaft Antrim

Der wohl bekannteste Pub ist The Temple Bar im gleichnamigen Viertel in Dublin.

Irischer Whiskey, irische Seele, irische Songs

Ebenfalls ein irisches Kulturgut, das in keinem Pub fehlen darf, ist der Irische Whiskey. Bei der Produktion setzen die Hersteller auf ungemälzte Gerste. Daher hat der Whiskey aus Irland eine weniger rauchige Note als sein schottischer Verwandter.

In den Pubs werden häufig Sportereignisse auf mehreren Fernsehern übertragen. Außerdem gibt es viele Pubs, in denen Livemusik gespielt wird. Hier treten kleine Bands oder einzelne Künstler auf, die häufig irische Traditionals und klassische Folksongs im Repertoire haben.

Beliebte Pub-Songs, bei denen ihr zu späterer Stunde unbedingt mitsingen müsst, sind zum Beispiel:

  • „Whiskey In The Jar“

  • „The Wild Rover“

  • „Seven Drunken Nights“

Das sind die typischen Speisen der Iren

Die typischen Gerichte Irlands solltet ihr euch in euren Ferien nicht entgehen lassen. So startet ihr einen gemütlichen Tag im Urlaub mit einem klassischen irischen Frühstück. Dazu zählt zum Beispiel Porridge oder Toast mit Bohnen und Tomatensoße. Echt irisch ist das Farmhouse Soda Bread. Die ganz Mutigen wagen sich an einen Black Pudding aus Blutwurst und Getreide.

Als Mittagessen stehen bei den Iren Aufläufe und Eintöpfe hoch im Kurs. Auf den Tisch kommt zum Beispiel das beliebte Irish Stew. Für dieses Gericht werden Lammfleisch, Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln mehrere Stunden bei niedrigen Temperaturen gegart und dann mit Kräutern abgeschmeckt.

Die schönsten Schlösser und Burgen in Irland

Zwar ist Irland hauptsächlich für seine malerische, unberührte Landschaft bekannt, jedoch findet man hier auch unzählige Herrschaftssitze, Schlösser und Burgen. Wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, welche Burgen und Schlösser ihr während eures Urlaubs in Irland besuchen solltet, haben wir jetzt hier die Antwort für euch mit unserer Top 5 der schönsten Burgen und Schlösser Irlands.

Blarney Castle

Blarney Castle ist wohl die bedeutendste Burg Irlands und lässt sich super mit einem Städtetrip in das schöne Cork verbinden. Aber nicht nur die Burg ist höchst interessant, sondern auch die Legende um den "Blarneystein": Angeblich soll man durch das Küssen des Steines die Gabe der Beredsamkeit erhalten, sprich sich sprachlich gut auszudrücken. Allerdings muss man sich dafür über die Brüstung lehnen, also nur etwas für die Mutigen unter euch.

Dublin Castle

Auch in Irlands Hauptstadt könnt ihr ein sehr imposantes Anwesen besuchen, das Dublin Castle. Teile des Schlosses entstanden bereits im 10. Jahrhundert, das meiste, was ihr hier heute sehen könnt, stammt allerdings aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Besuchen könnt ihr das schöne Schloss, dass inzwischen zu den Wahrzeichen Irlands zählt, von 9:45 – 17:45 Uhr in der Dame Street, mitten in der Altstadt von Dublin.

Ashford Castle

Ashford Castle wurde als eines der schönsten Schlösser Europas ausgezeichnet und das aus gutem Grund, denn man kann dieses Schloss wohl eher als Palast bezeichnen! Ashford Castle wurde im 13. Jahrhunder erbaut und später, im 19. Jahrhundert, von der berühmten Guiness Familie übernommen. Diese verkauften es jedoch an Noel Huggard weiter, was euch vielleicht zugutekommen könnte, denn Huggard machte aus dem schönen Anwesen ein luxuriöses Schlosshotel...jetzt braucht ihr nur noch das nötige Kleingeld, um einmal wie der Adel hier zu wohnen.

Cahir Castle

Cahir Castle ist eine der größten Burgen Irlands und obwohl der Bau schon 1142 begann, ist es bis heute sehr gut erhalten. Dies ist wohl auch einer der Gründe, warum die imposante Burg schon oft als Drehort für Filme und Serien diente. Cahir Castle befindet sich im Zentrum der Stadt Cahir, die circa 60 km von Limerick und knapp 80 km von Cork entfernt liegt. Für den Besuch solltet ihr circa 1,5 Stunden einplanen. Oft finden hier jedoch auch Kunstaustellungen statt, für die ihr euch etwas extra Zeit nehmen solltet.

Trim Castle

Früher war das Areal des Trim Castle, welches im 12. Jahrhundert entstand ist, mit 30.000 Quadratmetern das größte Kastell Europas. Dies wäre auch noch heute der Fall, wenn es nicht einiges an Größe eingebüßt hätte. Heute findet ihr hier nämlich lediglich noch Ruinen von der ehemaligen Burg. Trotzdem lohnt sich ein Besuch des Trim Castles allemal, schließlich diente es nicht ohne Grund als Kulisse für den erfolgreichen Film Braveheart mit Mel Gibson.

Europe, Ireland
Connaught, Europe, Galway

Was muss ich sonst noch über Irland wissen?

Die Unterkünfte in Irland

Den Urlaub in Irland verbringt ihr ganz klassisch in einem Hotel. Vor allem an den Touristenregionen an den Küsten, aber auch in den Großstädten findet ihr Angebote in allen Preisklassen. Außerdem sind kleine Ferienhäuser in der romantischen Natur der Insel gefragt. Bei Familien ist die Unterbringung im eigenen Ferienhaus beliebt – schließlich verbringt man hier den Urlaub unabhängig von Essenszeiten und Störungen durch das Reinigungspersonal. Bed&Breakfast-Angebote werden meist von Privatanbietern präsentiert. Ihr übernachtet in einem Gästezimmer und könnt euch auf ein morgendliches Frühstück freuen. Diese Unterkünfte und Campingplätze sind eine geeignete Wahl, wenn ihr einen Roadtrip rund um die Insel unternehmen wollt.

Wo auch immer ihr übernachtet in euren Ferien in Irland, ihr verbringt euren Urlaub in einem der schönsten Länder Europas. Wandervögel unternehmen stundenlange Spaziergänge durch die raue Natur, Hobby-Fotografen gelingen atemberaubende Schnappschüsse an den Küstenregionen, und Shopping-Fans kommen in den Einkaufsstraßen der Citys voll auf ihre Kosten. Irland hat für jeden etwas zu bieten.

Falls ihr mit mehr Personen verreist oder lieber ein günstiges Ferienhaus buchen möchtet, schaut doch einfach auf der Seite von TUI vorbei. Wenn ihr eher auf der suche nach B&B, Guesthouses oder Hotels seid, findet ihr günstige Unterkünfte auch in unserem Hotel-Preisvergleich.

Wetter, Klima, beste Reisezeit für den Urlaub in Irland

Heiße Temperaturen und strahlende Sonne gibt es in Irland eher selten. Ihr könnt euch aber durchaus auf ein ausgewogenes Klima freuen – dafür sorgt der Golfstrom. Im Sommer werden Temperaturen von 20 Grad erreicht, in den Wintermonaten liegt der Klimadurchschnitt bei 2 Grad. Eiskalte Winter sind nicht zu befürchten. Bekannt ist die grüne Insel für ihr wechselhaftes Wetter. Selbst ein wunderbar blauer Himmel kann mitunter schnell von Regenschauern abgelöst werden. Wenn ihr die wärmsten Temperaturen mitnehmen wollt, dann bietet sich die Reisezeit zwischen Mai und September an. Der wärmste Monat in Irland ist der Juli. Ebenfalls ein guter Zeitpunkt für die Ferien in Irland ist der Herbst: Dann herrschen noch milde Temperaturen und die Urlaubsdestinationen sind angenehm leer.

Unser Piratentipp: Wer eine ausgelassene Party und Paraden ganz in Grün erleben will, der bucht seinen Irland-Urlaub im Frühjahr: Am 17. März wird alljährlich der St. Patricks Day gefeiert, der Gedenktag des irischen Schutzheiligen.

Rundreise Irland: Routen & Tipps für die Grüne Insel

Wir haben mal wieder gebastelt und gepuzzelt, um euch zu zeigen, dass eine Rundreise durch Irland bei weitem nicht so viel Geld kosten muss, wie euch die Reiseveranstalter gern in Rechnung stellen wollen. Bucht euren Road Trip über die Grüne Insel und klappert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights ab, die einen Besuch Irlands so spannend machen.

Natürlich sollen die Rundreisevorschläge nur als Inspiration für eure eigenen Ideen und Wünsche dienen. Passt einfach die Route entsprechend euren Bedürfnissen an, lasst euch treiben, genießt die einmalige Landschaft und kreiert eure eigene Traumreise durch Irland. Alle Infos & Tipps für eure Reise bekommt ihr wie immer hier bei uns Piraten.

1. Route für eure Rundreise nach Irland

Dublin, Dublin City, Europe

1. Station: Start der Rundreise in Dublin

Unser Trip startet in der irischen Hauptstadt Dublin, wo ihr neben den kulturellen Highlights Trinity College und St. Patrick's Cathedral vermutlich auch im Guinness Storehouse vorbei schauen werdet. Dort angekommen, schnappt Ihr Euch den günstige Mietwagen, somit seid Ihr die Tage flexibel und könnt Euch die einzigartige Natur, die Küsten und Nationalparks in aller Ruhe anschauen. Bitte beachtet, dass in Irland Linksverkehr ist. Den Abend solltet ihr in einem typischen Dubliner Pub ausklingen lassen.

Baltimore Beacon und Sherkin Island, Irland, Cork

2. Station: Von Dublin nach Cork

Anschließend geht Eure Reise weiter zur schönen Universitätsstadt Cork. Wir empfehle Euch die Fahrt über Wicklow, Wexford und Waterford, hier gibt es sehr schöne Strände, die man gesehen haben muss. Wenn Ihr etwas mehr Zeit habt, besucht doch auch den Wicklow Mountains Nationalpark. Während Eures Aufenthaltes in Cork empfehlen wir Euch einen Besuch im Killerny National Park verbunden mit der Fahrt über die Ring of Kerry (eine 179 km lange Panoramaküstenstraße im County Kerry im Südwesten Irlands). Den Besuch im Park und die Fahrt über die Küstenstraße könnt Ihr aber auch mit der Weiterfahrt nach Galway verbinden. Wenn ihr etwas mehr Einsamkeit sucht, könnt ihr auch den weniger bekannten aber ähnlich reizvollen Ring of Dingle abklappern. Auf keinen Fall verpassen dürft ihr die Steilküste rund um die Cliffs of Moher. Absolutes Must-Do!

Connaught, Europe, Galway

3. Station: Von Cork nach Galway

Nun macht Ihr Euch auf den Weg nach Galway. Wenn Ihr noch keine Zeit hattet, Euch den Killerny National Park anzuschauen, dann nutzt die Fahrt nach Galway für einen Besuch. Der Eintritt ist kostenlos. Über die Ring of Kerry geht es dann hoch zu den Cliffs of Moher in Liscannor, die bekanntesten Steilklippen Irlands. Die Klippen ragen an vielen Stellen nahezu senkrecht aus dem atlantischen Ozean und erstrecken sich über eine Länge von über acht Kilometern. Bei guter Sicht kann man von dort aus die Aran Islands und mitunter auch über die Galway Bay sehen. Galway ist die jugendlichste Stadt Irlands, wer also auf der Suche nach einem lebendigen Nachtleben und Kneipen und Bars ist, wird in der Studentenstadt fündig.

Guinnes in Dublin

4. Station: Von Galway nach Dublin

anach macht Ihr Euch mit Eurem Mietwagen und ein paar unvergesslichen Eindrücken auf den Weg nach Dublin. Nehmt euch ruhig ein bisschen Zeit die Landschaft zu genießen und ein paar Fotostopps zu machen. Einen Stopp am Rock of Cashel oder in den Wicklow Mountains könnt ihr dabei locker einplanen, da die Flüge meist erst am Abend gehen. Bitte berechnet in Eure Fahrtzeit die Abgabe des Mietwagens am Flughafen und den Check-In mit ein. Je nachdem wie viel Zeit ihr für eure Irland Rundreise habt könnt ihr auch noch etwas Zeit in der schönen Stadt Dublin einplanen.

Irland Rundreise Routenvorschlag 2

Dublin, Irland

1. Station: Start der Rundreise in Dublin

Auch diese Route startet wieder in Dublin. Für alle die sich hier bereits auskennen und direkt mit der Rundreise starten möchten, können natürlich auch direkt loslegen und den Motorway Nummer 7 nehmen. Dann könnt ihr euch direkt am ersten Tag schon an der grünen Landschaften und den ungefähr 8 Millionen Schafe satt sehen. ;) Aber natürlich könnt ihr die Sache auch erstmal ganz entspannt angehen und die kultige Atmosphäre in Dublin genießen.

2. Station: Rundreise am Ring of Kerry

Am zweiten Tag wartet ein landschaftliches Highlight auf euch, der Ring or Kerry. Eine Panoramastraße, die euch einmal rund um die Halbinsel Iveragh führt. Wir empfehlen euch, den Rundweg im Uhrzeigersinn zu befahren, da die Reisebusse ihn nur entgegen dem Uhrzeigersinn befahren dürfen und sie schlecht überholt werden können. Ihr könnt natürlich auch gemütlich hinter ihnen herfahren.

Küste von Kerry in Irland
Cliffs of Moher an der Küste von Irland

3. Station: Cliffs of Moher

Heute macht ihr einen kleinen Schlenker in Richtung der berühmten Cliffs of Moher, ganz nach dem Motto: der Weg ist das Ziel. Über mehrere Kilometer ragen die Steilklippen teils senkrecht aus dem Atlantik und sind stellenweise über 200 Meter hoch. Wenn ihr sie noch aus einer ganz anderen Perspektive erleben wollt, empfehlen wir euch eine einstündige Bootsfahrt ab dem Örtchen Doolin. Auch das Fischerdörfchen selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

4. Station: Sky Road & Galway

Ihr seid immer noch an der wilden Westküste. Ihr habt nun genug Zeit, die herrliche Umgebung zu entdecken. Am besten ihr mietet euch ein Fahrrad oder E-Bike und fahrt die 15 Kilometer lange Panoramastraße "Sky Road" entlang der felsigen und zerklüfteten Küstenlinie, von wo ihr atemberaubende Ausblicke auf die vorgelagerten kleinen Inseln im Atlantik genießt. Wenn ihr dann erschöpft von eurer Tour seid, steigt doch in euer Auto und fahrt zur 20 Minuten entfernt gelegenen Kylemore Abbey.

Ganz in der Nähe liegt außerdem das junge, lebendige Städtchen Galway, das ihr sicher aus dem Song von Ed Sheeran kennt. Die Stadt ist bekannt für ihre altehrwürdigen Pubs und das exzellente Seafood. Das Zentrum ist sehr kompakt und kann bei einem kleinen Spaziergang erkundet werden. Es bietet sich an, einen Abstecher hierher auf der Weiterfahrt nach Dublin machen. Für diesen Teil der Rundreise solltet ihr am Besten zwei Tage einplanen.

Connaught, Europe, Galway
Europe, Ireland

5. Station: Ende der Rundreise in Dublin

Eure Rundreise endet in der Hauptstadt Dublin. Für den ersten Überblick bietet sich eine Free Walking Tour an. Dabei geben meist Studenten lebendige Führungen zu den spannendsten Orten der Stadt und am Ende zahlt einfach jeder, was ihm die Tour wert war. Zu den beliebtesten Highlights gehören die Guiness Brauerei und das Kulturviertel Temple Bar. Auch wenn es erstmal schaurig klingt, empfehlen wir euch außerdem noch einen Besuch des Glasnevin Friedhofs und des Kilmainham Gefängnisses. Auch hier solltet ihr wieder zwei Tage einplanen.

Wissenswertes für eure Irland Rundreise

Zunächst einmal unsere Gesamtrechnung für den Beispieltrip. Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, hat jeder von euch folgende fixe Ausgaben:

  • Hin- und Rückflüge mit Billigflieger: ab 50€

  • Unterkünfte (10 Nächte): ab 220€

  • Mietwagen: ab 60€

  • Gesamt: ab 330€

Hinzu kommen natürlich noch eure Ausgaben für Benzin, Verpflegung, Eintritte, Touren, Souvenirs usw., wobei es natürlich weitestgehend an euch liegt wie viel ihr dafür ausgeben wollt. Mit dem Mietwagen seid ihr natürlich sehr mobil und könnt euch auch unterwegs im Supermarkt mit leckeren Sachen für ein Picknick am Atlantik eindecken.

Nicht vergessen dürft ihr allerdings eine Kreditkarte. Ohne diese bekommt ihr in Irland keinen Mietwagen. Außerdem könnt ihr mit der richtigen Karte natürlich auch gebührenfrei am Automaten Geld holen. Und schon kann die Reise los gehen!

Erfahrungsbericht Rundreise durch Irland

Nichts ist besser, als die eigenen Erfahrungen und Erinnerungen von Reisenden zu teilen. Nicht nur wir Piraten sind immer auf Achse, sondern auch unsere Fans und Nutzer. Aus diesem Grund wollen wir euch heute die besten Tipps und Tricks für eine Irland-Rundreise von Instagram-Influencerin @sarahlieffie versorgen. Viel Spaß!

Letzten Frühling wollte ich wieder einmal verreisen. Es sollte etwas sein, dass nicht zu weit weg ist. Ein geniale Mischung aus Städtetrip und Natur. Nach einem Blick auf meine irische Markenbutter beim morgendlichen Frühstücksritual hatte ich einen Aha-Moment. Was eignet sich für mein Vorhaben besser als Irland? Nirgendwo anders ist das Gras grüner, die Schafe flauschiger und das Bier frischer. Irland sollte es also sein.

Mit meiner besten Freundin als unterhaltsame Reisebegleitung führte es uns zunächst nach Dublin. Die Gründe dafür waren nicht sehr tiefsinnig, die Entscheidung beruhte schlichtweg auf dem günstigen Flugpreis von Bremen nach Dublin. Ryanair sei Dank.

Ausblick über Irlands Küsten

Dublin

Beim Reisen achten wir auf unser Budget, daher kamen wir in einem günstigen Hostel in der Stadt unter. Für mich gibt’s keinen besseren Weg einen ersten guten Überblick über eine Stadt zu erhalten als mit einer Stadtführung. Für Sparfüchse wie mich gibt’s auch eine günstige Version davon. In fast jeder Stadt, in der ich in den letzten fünf Jahren war, wurden sogenannte Free Walking Touren angeboten. Das Prinzip ist einfach: man bekommt eine Stadtführung von (meist) Einheimischen, die einem einerseits die Wahrzeichen zeigen und historischen Fakten erzählen und andererseits noch viele unterhaltsame Fun-Facts und Geheimtipps raushauen. Wenn man die Tour gut fand, kann man sich bei dem Guide mit einem Trinkgeld revanchieren. Freundschaftliche Umarmungen werden oftmals auch als Währung akzeptiert. Die Free Walking Tour in Dublin war mit Abstand eine der besten Touren, an denen ich je teilgenommen habe. Selten hat ein Guide mich so zum Lachen gebracht. Eoin vermittelte uns mit viel Witz, bröckeligen Irisch-Kenntnissen und geschichtlichen Fakten einen guten ersten Eindruck über Dublin.

Die Tage in Dublin kann man gut damit zubringen durch die Stadt zu flanieren, ein paar kulturell wertvolle Spots aufzusuchen und gelegentlich in Pubs für ein Bierchen einzukehren. Einer meiner Lieblingsorte war das Trinity College. Auch wenn der Eintritt nicht kostenlos ist, ist es einen Besuch wert.

Wer die Vorzüge der irischen Gastfreundschaft für sich entdecken möchte, sollte definitiv der Temple Bar Gegend einen Besuch abstatten und die verschiedenen Pubs ausprobieren. Als solide Basis für eine Pub-Tour in Temple Bar eignet sich ein ordentlicher irischer Pie. Wenn man schon auf Reisen in Irland ist, sollten dieses Nationalgericht auf der Agenda nicht fehlen. Wie eine kleine Oase in einer Seitenstraße in der Temple Bar, fernab der hungrigen und durstigen Touristenmassen, fanden wir das The Pieman, wo man die besten herzhaften Pies der Stadt bekommt. Keine Sorge liebe Vegetarier! Hier kommt ihr auch auf eure Kosten.

An dem zweiten Abend in Dublin wollten wir mal das richtig traditionelle Irland kennenlernen, mit uriger Musik, Stepptanz und allem Drum und Dran. Unser Tourguide hat uns das Arlington Hotel empfohlen, wo jeden Abend eine Celtic Night Show angeboten wird. Es gab ein vielseitiges, authentisches Programm aus traditioneller irischer Musik, Gesang und Tänzen. Damit man während der dreistündigen Darbietung nicht über Hunger klagen kann, wird das Ganze mit einem Drei-Gänge-Menü flankiert.

Nach zwei Nächten in Dublin wurde es Zeit für einen Trip ins Grüne. Da es uns zunächst davor graute auf der linken Straßenseite Auto zu fahren -sind wir doch trotz allem noch immer Frauen-, entschieden wir uns mit dem Zug von Dublin nach Limerick zu fahren. Bucht man online im Voraus, kommt man günstig auf die andere Seite von Irland. Genießt man darüber hinaus auch noch den Studentenstatus, wird das ganze unschlagbar günstig.

Küste von Irland

Limerick

Die Entscheidung mit dem Zug an die Westküste von Irland zu fahren, entpuppte sich als sehr gut. Man kann sich entspannt zurücklehnen, die Aussicht genießen und quatschen. Als Zeitvertreib haben wir versucht die Schafe zu zählen, die wir aus dem Fenster sehen konnten. Die Massen an Schafen sind allerdings kein Klischee, das Filmen wie „P.S. Ich liebe dich“ entspringt, sondern entsprechen der Realität. Daher solle man sich nicht wundern, wenn man nach einiger Zeit alles doppelt sieht. An Board des Zuges trafen wir auch auf interessierte, irische Zeitgenossen, die uns zu unserer Mission in Irland befragt haben. Ein wirklich sympathisches Volk, die Iren.

In Limerick angekommen, wurden wir mit einem Taxi zu unserer Unterkunft gebracht. Wie viele andere Touristen, wurden auch wir verarscht. Wenn möglich, guckt euch schon vorher die zu fahrende Strecke an, damit der Taxifahrer nicht in Versuchung gerät euch weis zu machen, dass ein Umweg von 3 km wirklich notwendig sei.

Hat euer Gastgeber einen Namen, dessen Schreibweise nicht der Aussprache entspricht? Dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr bei einem waschechten Iren gelandet seid. In unserem Fall hieß unsere Gastgeberin Niamh [ˈniːɒf]. Diese freundliche Dame hat uns alle möglichen Tipps für einen Aufenthalt an der Westküste Irlands gegeben. Dazu gehörten der Besuch der Cliffs of Moher und die Erkundung des Ring of Kerry. Leider machten diese Ausflüge einen Mietwagen und die Auseinandersetzung mit dem irischen Linksverkehr unvermeidlich.

Cliffs of Moher, Europe, Ireland

Cliffs of Moher

In Limerick holten wir uns Mietwagen und stürzten uns ins Abenteuer. Ich hatte das Pech am Steuer zu sitzen und kann sagen, dass ich noch nicht mal in meiner ersten Fahrstunde in der Fahrschule so viel geschwitzt (und geflucht) habe wie in den ersten Minuten im Linksverkehr. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und dann läuft es wie am Schnürchen. Schon der Weg zu den Cliffs of Moher ist das Ziel. Wir sind an wunderschönen Landschaften und Ortschaften vorbeigefahren. An den Klippen angekommen, haben wir uns erst mal bei dem Cliffs of Moher Visitor Experience über dieses Naturwunder und seine Entstehungsgeschichte schlau gemacht. Anschließend haben wir uns die Steilklippen aus nächster Nähe angesehen. Wenn man sich den gesamten Klippenabschnitt ansehen möchte, sollte man viel Zeit mitbringen, da er ca. 8 km lang ist. Wir sind zwar sportlich, aber dann wieder auch nicht SO sportlich, daher haben wir auf diesen langen Wanderweg verzichtet. Für einen Spaziergang nah am Abgrund habe ich nur ein Wort für euch: ACHTUNG! Sofern ihr keine Lust auf vertikalen Flug von mehr als 100 Metern ohne Happy End habt, solltet ihr einen gesunden Sicherheitsabstand bewahren. Ich lege mich des Öfteren gerne mal aufs Maul und hatte an den Klippen auch schon eine kleine Rutsch-Session auf dem Gras Richtung Abgrund. Der Preis, den man für dieses kleine Risiko bezahlt, wird mit wunderschönen Aussichten quittiert, die man lange im Gedächtnis behält.

Influencer Sarah Lieffie reist durch Irland

Ring of Kerry

Der Ring of Kerry ist eine Panoramastraße, die rund um die Iveragh-Halbinsel führt. Landschaftlich bietet der Ring of Kerry traumhafte Ausblicke. Man fährt durch kilometerlange grüne Hügel, farbenfrohe irische Dörfer und die fantastische Küste West-Irlands. Man kann das Ganze in einem Touristenbus absolvieren, aber da wir schon den Mietwagen hatten, haben wir es auf eigene Faust durchgeführt.

Wir sind gegen den Uhrzeigersinn gefahren und unser erster Stopp führte uns zum Killarney National Park und Muckross House. Der Killarney National Park ist ein wunderbarer Park an einem See. Auf dem riesigen Areal befindet sich alles, was das Herz begehrt. Die Aussicht auf Berge und Seen, viele eindrucksvolle (Kirchen-)Ruinen, Herrenhäuser mit imposanten Gärten und sogar einem Wasserfall. Bei einem Spaziergang durch die Gegend kann man sehr gut entspannen und die Seele baumeln lassen. Trotz des warmen Mai-Wetters, haben sich die Touristenmassen sehr gut verteilt, sodass man die Zeit dort genießen konnte.

Eine weitere Station unserer Ring-of-Kerry-Mission war Kenmare, ein kleines verschlafenes Örtchen wie es im Buche steht. Es eignet sich gut dazu ein kleinen Spaziergang zu machen, einen Happen zu essen und die Kalksteinfassaden mit ihren bunten Putz zu begutachten.

Auf dem Weg zum nächsten Halt forderten unsere Mägen ihren Tribut. Daher kamen wir in dem schnuckeligen Örtchen Ennistimon zum Halt. Dort gingen wir in das Pot Duggans, ein uriger Pub, der an einem kleinen Fluss liegt. Man kann sowohl innen als auch außen in einer gemütlichen Atmosphäre essen.

Ein weiterer Boxenstopp war der Ort Glenbeigh. Für part-time Strandliebhaber und Sonnenanbeter wie uns war der vier Kilometer lange Rossbeigh Sandstrand ein wahrer Augenschmaus. Dort haben wir den Sonnenuntergang genossen und das ein oder andere grenzdebile Foto geschossen.

An dieser Stelle endete unser Ring of Kerry-Abenteuer. Leider war unsere Zeit begrenzt und wir mussten abreisen. Solltet ihr nun die Lust auf eine Tour entlang des Ring of Kerry verspüren, kann ich euch wärmstens empfehlen dafür mindestens zwei bis drei Tage einzuplanen und euch Unterkünfte entlang der Route zu suchen, damit ihr am Folgetag direkt loslegen könnt. An den anderen Stopps erwarten einen weitere charmante irische Dörfer, alte Burgen, dramatische Bergpässe, unberührte Küstenstreifen und wunderbare Ausblicke. Cheers!