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Urlaub in Namibia: erlebt grandiose Tierwelten!

Bitte einsteigen, es geht nach...ta-dah...Namibia! Namibia ist eine der Top-Reisedestinationen aufgrund seiner grandiosen Tiervielfalt, der unglaublichen Natur, dem einmaligen Klima und natürlich auch wegen der Locals. Weitere tolle Destinationen in Afrika findet ihr auf unserer SeiteUrlaub in Afrika.

Namibia bietet eine ungeheure Vielfalt an Flora und Fauna, an Klimazonen und Landschaften, gleichzeitig ist das Land äußerst sicher, gut erschlossen und gastfreundlich – ein ideales Reiseland für Entdecker, Abenteurer und Naturliebhaber!

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Infos zu Nambia - Was müsst ihr für einen Urlaub in Namibia wissen?

Die Republik Namibia liegt im Westen des südafrikanischen Kontinents am Atlantik. Im Süden grenzt Namibia an die Republik Südafrika, im Norden an Angola und im Osten an Botswana. Auf über 820.000 Quadratkilometern und damit einer Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie Deutschland, leben gerade einmal 2,5 Millionen Menschen. Namibia hieß bis zum Ersten Weltkrieg Deutsch-Südwest-Afrika und war eine deutsche Kolonie – noch heute wird dort neben Englisch auch Deutsch gesprochen.

Bis 1990 war Namibia unter südafrikanischer Verwaltung und wurde erst dann unabhängig. Seitdem entwickelt sich das Land mit Riesenschritten und gilt mittlerweile als das am einfachsten und sichersten zu bereisende Land Afrikas. Sich vor Ort einen Mietwagen auszuleihen und Namibia auf eigene Faust zu erkunden, ist unproblematisch.

Es gibt zwei Währungen, die ihr hier nutzen könnt. Den namibischen Dollar, welcher auch nur in Namibia angenommen wird und den Südafrikanischen Rand, der auch außerhalb Namibias als Zahlungsmittel gilt.

Große Teile Namibias sind Halbwüste oder Wüste und von beeindruckender Schönheit. Namibias vielfältige Landschaften und sein Tierreichtum sind vor allem etwas für Naturliebhaber und Aktivurlauber. Wer Urlaub in Namibia macht, der erlebt ganz automatisch Wildnis und Weite.

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Anreise nach Namibia

Der internationale Flughafen der Hauptstadt Windhoek wird unter anderem von der Lufthansa von Frankfurt, München und Düsseldorf innerhalb von gut zehn Stunden direkt angeflogen. Eine Alternative dazu ist der Flug von Paris. Die Hafenstadt Walvis Bay (Walfischbucht) verfügt ebenfalls über einen Flughafen, der mittels Gabelflügen angesteuert werden kann.

Mit Südafrika ist Namibia über Bus- und Zuglinien verbunden, sodass auch eine Anreise über Land möglich ist. Nach Sambia, zu den Victoria-Wasserfällen in Zimbabwe und nach Botswana gibt es ebenfalls Überland-Busverbindungen.

Einreisebestimmungen für Namibia

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Die Reisedokumente sollten in einwandfreiem Zustand sein und keinerlei optische Mängel wie Verschmutzungen oder Knicke aufweisen.

Eine Visumpflicht für Touristen besteht erst ab einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen. An den offiziellen Grenzübergängen wird bei der Einreise ein gebührenfreier Einreisestempel (das Visitor's Entry Permit) erteilt. Eine Änderung des Touristenvisums in eine Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung kann nach bereits erfolgter Einreise mit großen Schwierigkeiten verbunden sein.

Pflichtimpfungen gibt es nicht, allerdings muss bei der Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet wie zum Beispiel dem Nachbarland Angola eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden.

Familien, die über Südafrika nach Namibia einreisen, müssen für ihre minderjährigen Kinder internationale Geburtsurkunden mitführen bzw. das Sorgerecht nachweisen können.

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Klima und Reisezeit: Wann nach Namibia reisen?

Namibia ist von Regenarmut sowie von im Jahres- sowie Tagesverlauf stark schwankenden Temperaturen geprägt. In den Sommermonaten (während des Winters auf der Nordhalbkugel) kann es vor allem im Inland und den Wüstengebieten Namibias extrem heiß werden, entlang der Küste bleibt es hingegen angenehm kühl.

In der Namib-Wüste ist es das ganze Jahr über warm, im Südwinter jedoch kann das Thermometer nachts auf unter null Grad fallen, wobei es während des Tages auf 25 Grad zurückklettert. Im Dezember und Januar übersteigen die Tagestemperaturen schnell die 40-Grad-Marke, sodass diese Zeit für Wüstentouren ungeeignet ist.

Das Savannenhochland im Landesinneren Namibias ist feuchter, die Hauptregenzeit liegt zwischen Dezember und März. Die Sommer sind mit Tagestemperaturen über 20 Grad warm, im Winter kühlt es merklich ab. Unangenehm kann es während der Hitzeperiode im Oktober und November werden, die erst durch die einsetzende Regenperiode gemildert wird.

Der Caprivi-Streifen im Nordosten des Landes liegt schon in den wechselfeuchten Tropen, sprich, es ist dauerhaft feucht und heiß: Im Gegensatz zum Rest des Landes ist die Luftfeuchtigkeit hier beständig hoch.

Unser Piratentipp: Optimal für eine Namibiareise ist neben der Hauptsaison von Dezember bis März auch der namibische Herbst im April und Mai geeignet. Dann regnet es kaum, die Temperaturen sind nach wie vor warm und die Nationalparks hat man fast für sich allein. Für Safaris und Tierbeobachtung wiederum ist der Oktober ideal, denn die Trockenheit und die Hitze zwingen die großen Herden dann zur Migration.

Wohin in den Urlaub in Namibia?

Den Aufenthalt in Namibia solltet ihr gut planen, das Land ist zu groß für spontane Aktionen, und auch Aktivurlaub will wohldurchdacht sein. Zu den einzelnen Reisezielen kommt ihr entweder durch Tourenanbieter, mit dem eigenen Mietwagen oder durch Inlandsflüge.

Windhoek, die Hauptstadt Namibias

Die Hauptstadt Namibias liegt im Landesinneren auf 1.600 Metern Seehöhe. Windhoek (Windhuk) ist für die meisten Urlauber Ausgangs- und Endpunkt ihrer Rundreise durch das Land. Die 300.000-Einwohner-Stadt lohnt aber ein paar Tage Aufenthalt und beeindruckt unter anderem mit Architektur aus der deutschen Kolonialzeit. Die zentrale Christuskirche wurde zum Beispiel von deutschen Kolonisten erbaut.

Windhoek liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum 40 Quadratkilometer großen Daan-Viljoen-Wildpark, der über Wanderwege und Rundstrecken zugänglich ist. Streifengnus, Bergzebras, Kudus und vor allem zahlreiche Vogelarten können in dem Savannenhochland des Parks gut beobachtet werden.

Namibias Kleinstadt Swakopmund

Swakopmund ist eine Kleinstadt mit knapp 50.000 Einwohnern, die im Westen Namibias an der Atlantikküste liegt. Aufgrund des milden Küstenklimas und der Atlantikstrände wird Swakopmund vor allem zwischen Oktober und März zum beliebten Seebad und Ausflugsziel. Gleichzeitig befindet sich die Stadt unmittelbar im niederschlagsarmen Gebiet der Sandwüste Namib und ist daher auch der ideale Ausgangspunkt für Wüstentouren zum Beispiel zum Sossusvlei und zur Düne 45.

Unser Piratentipp: Von Swakopmund aus gibt es die Möglichkeit, die Sanddünen der Namib-Wüste vom Heißluftballon aus zu erleben – ein sagenhaftes Schauspiel!

Namibias Waterberg-Plateau-Park

Das Schutzgebiet des Waterberg-Plateau-Parks liegt im zentralen Nordosten Namibias und wurde bereits Anfang der 70er-Jahre eingerichtet. Von zahlreichen Lodges aus lässt sich die idyllische Natur genießen oder zu Streifzügen durch die Wildnis aufbrechen. Rund um die Camps der staatlichen Tourismusorganisation „Namibia Wildlife Resorts“ gibt es etliche Wanderwege, auf dem namensgebenden Waterberg bieten Schutzhütten Unterschlupf.

Neben zwei Nashornarten lassen sich im 405 Quadratkilometer großen Schutzgebiet des Waterberg-Plateau-Parks unter anderem Antilopen, Büffel, Leoparden und die fast ausgestorbenen Kapgeier beobachten.

Walvis Bay in Namibia

Walvis Bay liegt südlich von Swakopmund in einer lagunenartigen Bucht, die über eine große Population an Flamingos verfügt. Von der Sandbank „Pelican Point“ und dem Leuchtturm aus können Delfine, Wale und südafrikanische Seebären beobachtet werden. Direkt im Hinterland der Stadt beginnt der Nationalpark Namib-Naukluft.

Orte, die man in Namibia gesehen haben muss:

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Nationalpark: Rote Sanddünen und die Dead Vlei

Ein großes Highlight sind natürlich die orangeroten Sanddünen und die Dead Vlei. Am besten sucht ihr euch einen Campingplatz direkt vor dem Nationalpark, damit ihr zum Sonnenaufgang auf die Dünen könnt. Ein wahrlich spektakulärer Ausblick. Die sogenannte Düne 45 zählt zu den meist fotografierten Sanddünen der Welt. Mitten in den Dünen findet ihr, als Gegensatz, Dead Vlei. Der wüstenhafte, versteinerte Boden bildet einen harten Kontrast zu den farbigen Dünen. Schwarze Bäume wachsen wie dürre Klauen aus dem Boden.

Etosha Nationalpark

Wenn ihr in Namibia seid, dürft ihr natürlich auch den Etosha Nationalpark nicht verpassen. Auf 26.000 km2 findet ihr eine üppige Tierpopulation und Salzpfannen, die selbst aus dem Weltall noch sichtbar sind. Am besten könnt ihr im namibischen Sommer Zebras, Nilpferde, Elefanten, Gazellen, Löwen und Giraffen an den duzenden Wasserlöchern des Nationalparks beobachten. Übrigens, Etosha könnt ihr auch mit eurem eigenen Wagen erkunden. Unterwegs trefft ihr auf Tankstellen, Unterkünfte und Restaurants.

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Skeleton Coast

Unsere letzte Empfehlung für Namibia ist ein ganz besonderer, ja fast schon gruseliger Ort. Die Skelettküste, oder auch Skeleton Coast. 500km lang erstreckt sich die Meeresküste vom Kunene River zum Ugab River. Es ist keine Seltenheit hier strandete Schiffwracks und die knochigen Überreste von verendeten Walen zu finden. Was so gruselig klingt, gibt ein einmaliges Bild ab. Durch die kühle Atlantikluft und das heiße Klima Namibias ist hier ein einmaliges Ökosystem entstanden, mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenvielfalt. Am besten könnt ihr die Skeleton Coast bei einem Rundflug erkunden.

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Die Highlights und Sehenswürdigkeiten von Namibia

Die Sehenswürdigkeiten Namibias sind zum übergroßen Teil außerhalb der Städte zu finden, in der Weite der Landschaft und in der Wildnis. Naturschutz ist in Namibia fest in der Verfassung verankert, und knapp 17 Prozent der Landesfläche haben bereits den Status eines ausgewiesenen Naturschutzgebietes. Weitere 20 Prozent gelten als „Conservancies”, sind also teilweise geschützt.

Der einzige bewohnte Naturschutzpark befindet sich im Caprivi-Streifen und ist Teil einer länderübergreifenden Schutzzone. Alle anderen Parks sind unbewohnt, Übernachtungen sind nur in speziellen Resorts möglich und müssen vorab organisiert werden.

Der Etosha-Nationalpark liegt im Norden Namibias und stellt mit seinen über 20.000 Quadratkilometern das herausragendste Schutzgebiet des Landes dar. Der Park ist über bestimmte Routen zugänglich und kann mit dem eigenen Fahrzeug durchfahren werden.

Die Wüste Namib gibt Namibia nicht nur den Namen, sondern ist schon aufgrund ihrer schieren Größe die bedeutendste Sehenswürdigkeit weit und breit.

Die Dünenlandschaften des Sossusvlei, einer Salzpfanne in der Namibwüste, gehören zum UNESCO-Welterbe und sind mit Allradfahrzeugen tagsüber zugänglich. Die orangefarbenen, eisenoxidhaltigen Sanddünen gehören zu den höchsten der Welt.

Als Skelettküste ist der nördliche Teil der namibischen Atlantikküste bekannt geworden: aufgrund der zahlreichen skelletierten Schiffwracks auf den Stränden. Dort lassen sich unter anderem Robbenkolonien beobachten.

Ganz im Süden Namibias locken die heißen Quellen des Ai-Ais Thermalbads mitten im grenzüberschreitenden Richtersveld Transfrontier Parks.

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Sehenswerte Städte in Namibia

Sehenswerte Städte in Namibia Während in Deutschland die koloniale Vergangenheit Namibias in Vergessenheit geraten ist, bleibt die Kolonialgeschichte in den namibischen Städten präsent. Die Küstenstadt Lüderitz im Süden Namibias trägt nicht nur den Namen eines deutschen Kolonisten, sondern ist noch heute von deutscher Kolonialarchitektur geprägt. Besonders sehenswert, wenngleich etwas unheimlich, ist die verlassene Siedlung Kolmannskuppe zehn Kilometer außerhalb von Lüderitz. Einst wurde dort nach Diamanten geschürft. In Windhoek bieten das National- und das Unabhängigkeitsmuseum einen Überblick über die namibische Geschichte und lassen auch das deutsche Morden am Stamm der Hereros nicht aus. Unser Piratentipp:Während sich Windhoek zur Großstadt mausert und die Kaiserstraße längst in Independence Avenue umbenannt wurde, ist die deutsche Vergangenheit im Atlantik-Badeort Swakopmund konserviert und der Besucher wandelt zwischen Bismarck- und Bahnhofstraße und bestellt in Antons Café wahlweise Mettbrötchen oder Schwarzwälderkirschtorte.

Unterkünfte in Namibia

In den Städten Namibias mangelt es nicht an Pensionen und Hotels, in Windhoek sind auch die großen Ketten und Sternehotels präsent. Auf dem Land und innerhalb der Schutzgebiete können die Lodges und Safarizelte von rustikal bis luxuriös alle erdenklichen Formen annehmen. Generell gilt die Regel: Je weiter man sich von der Zivilisation wegbewegt, umso teurer werden die einfachsten Unterkünfte.

Viele Lodges sind staatlich und werden von „Namibia Wildlife Resorts” unterhalten. Insbesondere innerhalb der Schutzgebiete ist der staatliche Anbieter oftmals die einzige Möglichkeit, vor Ort zu übernachten. Der Aufenthalt ist häufig mit Privilegien verbunden, beispielsweise dürfen die Bewohner der staatlichen Lodge schon vor Sonnenaufgang in das Sossusvlei fahren beziehungsweise müssen das Schutzgebiet abends nicht verlassen.