Urlaub in Monaco: die Welt der Reichen und Schönen

Jachten, Kasinos, Luxusvillen: Bei einem Urlaub in Monaco erwartet euch ein mondänes, luxuriöses Ambiente. Das Fürstentum grenzt an Südfrankreich, liegt ganz in der Nähe von Italien und St. Tropez direkt an der Mittelmeerküste. Der zweitkleinste Stadtstaat der Erde weist gerade einmal eine Fläche von etwa zwei (!) Quadratkilometern auf, ist jedoch mit insgesamt knapp 40.000 Einwohnern extrem dicht besiedelt. Die Hauptstadt ist Monaco, die Amtssprache Französisch, die meisten Monegassen sprechen jedoch auch Englisch. Bezahlt wird mit dem Euro.

Allgemeine Monaco-Infos

Der Name des Fürstentums geht auf griechische Siedler aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. zurück, die einst hier ansässig wurden. Heutzutage kennt man Monaco eigentlich nur als "The Place to be". Hier leben die Superreichen unserer Erde, haben teure Immobilien gekauft, ihre Yachten liegen im Wasser und es gibt keinen Luxus, den sich diese Menschen nicht leisten können.

Kurz gesagt: Der Stadtstaat könnte von einem anderen Planeten sein. Wer seinen Wohnsitz in Monaco hat, zahlt weder Einkommens- noch Erbschaftssteuer, was die Millionäre sehr zu schätzen wissen. Rund die Hälfte der Einwohner können sich als solche bezeichnen. Auch beim Thema Hotels und Ausgehmöglichkeiten gibt es kaum finanzielle Limits. Je nachdem, welche Ansprüche ihr an eure Unterkunft habt, kann ein Aufenthalt in Monaco also auch zum wahren Luxusurlaub ausarten. 

Monaco: Anreise und Einreise

Nach Monaco kommt ihr am besten mit dem Flugzeug. Hierfür wählt ihr eine Verbindung von Deutschland aus nach Nizza. Der Flughafen von Nizza liegt etwa 20 Kilometer vom Fürstentum entfernt. Von dort nutzt ihr entweder den Shuttle-Service per Hubschrauber oder ihr nehmt euch ein Taxi, das euch nach Monaco bringt. Übrigens ist es auch möglich, Monaco im Rahmen einer Kreuzfahrt, zum Beispiel auf dem Mittelmeer, kennenzulernen. Für die Einreise genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Hier findet ihr weitere Infos zu: Mittelmeerkreuzfahrten

Wetter und beste Reisezeit für einen Urlaub in Monaco

In Monaco erwartet euch ein typisch mildes Mittelmeerklima. Der Sommer ist schön warm, jedoch nicht zu heiß, im Winter herrschen überwiegend Temperaturen über 8 Grad, häufig steigt das Thermometer auch in den zweistelligen Bereich. Mit Schnee ist hier nicht zu rechnen. Monaco ist daher zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, im Sommer insbesondere für einen Badeurlaub geeignet und in den kühleren Monaten eine willkommene Abwechslung zum Klima in Deutschland.

Unser Piratentipp: Alle, die schon immer einmal das Internationale Zirkusfestival von Monte Carlo erleben wollten, haben zu Jahresbeginn Gelegenheit dazu. Formel-1-Fans hingegen markieren sich die zweite Maihälfte in ihrem Kalender, wenn der Große Preis von Monaco stattfindet.

Sehenswürdigkeiten in Monaco

Die Einwohnerdichte des kleinen Landes ist enorm hoch. Ca. 18.000 Personen kommen auf einen Quadratkilometer. Trotz der scheinbaren Enge gibt es rund um Monaco traumhafte Landschaften, die es zu entdecken gilt. Das Fürstentum zählt zu den Alpenstaaten und errichtete im Jahre 2002 einen Fernwanderweg, auf dem man alle 8 Alpenstaaten von Monaco nach Triest bewandern kann.

Wer sich der Natur erst zu einem anderen Zeitpunkt widmen möchte, kann verschiedene Sehenswürdigkeiten bestaunen. Die beliebteste Gegend bei Touristen ist Monte Carlo – der größte Stadtbezirk des Fürstentums. Hier ist am meisten los: Es gibt zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und Clubs. Wenn ihr in Monaco seid, sollte der Fürstenpalast – die offizielle Residenz des Fürsten – auf jeden Fall auf eurer Sightseeing-Liste stehen. Von etwa März bis Oktober sind einige Bereiche des Palastes für Besucher geöffnet.

Zu den berühmtesten Anlaufstellen zählen vor allem das Hotel de Paris mit dem Place du Casino und der nahegelegenen Oper. Die Bauten bestechen durch ihre beeindruckende Architektur und bilden das Herzstück Monacos. Der Casino-Platz ist insbesondere am Wochenende Anlaufstelle für Touristen. 

Genauso sehenswert sind die Jachthäfen von Monaco. Hier reiht sich ein exklusives Boot ans andere. Der größte Hafen, Port Hercule, liegt in La Condamine, weitere Häfen befinden sich direkt unterhalb des Fürstenfelsens. Das berühmte Casino Monte-Carlo stellt ebenfalls ein Highlight dar. Bekannt ist die Spielbank vor allem für ihre üppige und kunstvolle Innenausstattung.

Des Weiteren muss man unbedingt die Altstadt Monaco-Ville besuchen. Sie wird auch liebevoll "Rocher" bezeichnet, was übersetzt "Felsen" bedeutet. Hier befindet sich der Fürstenpalast sowie zahlreiche Restaurants und Souvenirläden. Aber auch die engen Gassen und Straßenzüge sind ein Highlight für sich. In der Hochsaison kann es vorkommen, dass man sich hier kaum frei bewegen kann, da die Straßen heillos überfüllt sind.

Wenn euch doch ein wenig nach Natur ist, ihr aber zu bequem seid, euch die Füße auf dem Fernwanderweg zu vertreten, dann solltet ihr unbedingt den Jardin Exotique besuchen. Hier gibt es verschiedenste Pflanzen- und Baumarten, die in voller Pracht erstrahlen. Wasserlastiger wird es im Ozeanographischen Museum auf dem Felsen Monaco-Villes. Allein die imposante Fassade des Aquariums ist einen Anblick wert. Außerdem befindet sich diese Sehenswürdigkeit 85 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus hat man einen traumhaften Ausblick auf das ganze Fürstentum.

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Welche Hotels sind besonders empfehlenswert in Monte-Carlo?

Monte-Carlo ist zwar nicht – wie fälschlicherweise oft so bezeichnet – die Hauptstadt von Monaco, jedoch der größte Stadtbezirk des Fürstentums und hat neben zahlreichen dort regelmäßig stattfindenden Events sowie dem weltberühmten Casino von Monte-Carlo weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zudem befinden sich hier ein Vielzahl an empfehlenswerten Hotels.

Insbesondere, wenn ihr in einer Gruppe reist, empfehlen wir euch jedoch, einem Ferienhaus in Strandnähe den Vorzug zu geben. Hier seid ihr unter euch und spart im Vergleich zu vielen Hotels etwas Geld.

Yachthafen von Monaco

Weltberühmt ist zudem der Yachthafen des Stadtstaates. Wer sensationslüstern ist, kann die exklusiven Boote, ja eigentlich schon Schiffe, aus nächster Nähe beobachten und auf Promis treffen. Motorsportfans werden die Anlagen rund um den Hafen wie aus dem Effeff kennen, da hier jährlich eines der beliebtesten Formel-1-Rennen stattfindet und weltweit für Begeisterung sorgt.

Und wie sollte es auch anders sein, gibt es in Monaco einen herrlichen Stadtstrand, der besonders in den heißen Sommermonaten beliebt ist. Dabei gibt es dort keinen feinen Sand, sondern eher grobkörnigen. Oftmals wird der Strandabschnitt von einer Quallenplage heimgesucht, was für zusätzlichen Verdruss sorgt. Weitere, weniger stark frequentierte Strände gibt es Fontvieille und am Cap-d'Ail.

Damit das Stadtzentrum Monacos nicht zu sehr von Betonbauten dominiert wird, entschied man sich, künstliche Gärten in das Stadtbild zu integrieren. Besonders erwähnenswert ist der Japanische Garten, der sich an der Avenue Princesse Grace befindet und sich mit einer gigantischen Pflanzenvielfalt, japanischen Hüttenbauten und Teichen mit Koi-Karpfen auszeichnet.


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