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Es ist Roadtrip-Zeit! Island auf einer Rundreise erkunden

Ein echter Roadtrip – wer hat nicht schon mal davon geträumt? Ein Land, das sich für eine solche Tour besonders anbietet, ist Island mit seinen vielen geheimnisvollen Gebieten. Und wer kennt sie nicht?! - Die faszinierenden Fotos aus Reisemagazinen, Instagram oder Facebook Posts, die atemberaubend schöne Landschaften mit einem Mix aus Geysiren, Fjorden, Vulkanen widerspiegeln und einen vor Neid erblassen lassen.

Genug geträumt, verwirklicht nun endlich eure Island Rundreise! Damit eure Rundreise während des Urlaubs in Island ein voller Erfolg wird, haben wir einige Tipps für euch und natürlich piratenmäßig-günstige Angebote.

Hier findet ihr Deals und Angebote für eure Island Rundreise

Wie viel Zeit benötigt man für eine Rundreise durch Island?

Um die Highlights von Island zu erleben, wählt ihr am besten die Ringstraße. Diese führt euch einmal rund um die Insel. Für die Tour solltet ihr in etwa zwei Wochen einplanen. Wenn ihr eine kleine Runde entlang der Küste plant, reichen mitunter schon zehn Tage aus. Geführte Touren sind meist auf eine Woche oder auf achte Tage ausgerichtet.

 

Tolle Tipps und Tricks findet ihr auch in unseren Videos über unsere Island Rundreise

Die Rundreise durch Island organisiert oder auf eigene Faust unternehmen?

Bei der Planung eurer Reise durch Island stellt sich zunächst die Frage: Wollt ihr die Tour selbst organisieren oder setzt ihr auf einen geführten Trip? Viele der geführten Touren werden für kleine Gruppen angeboten. Die Nachteile dieser Trips liegen auf der Hand: Wenn es euch an einem Ort besonders gut gefällt, seid ihr an einen striktenZeitplan gebunden. Ganz individuell gestaltet ihr den Urlaub, wenn ihr den Roadtrip eigenhändig organisiert. Das ist allerdings ein wenig aufwendiger. Schließlich müsst ihr euch um alles selbst kümmern: den Mietwagen, die Unterkünfte und die genaue Streckenführung. Auch fehlt euch bei eventuellen Problemen vor Ort ein Ansprechpartner. Es gilt abzuwägen, was euch wichtiger ist: der sichere Komfort oder das individuelle Abenteuer.

Das sind die Highlights auf Island

Euer Trip entlang der Ringstraße beginnt ihr am Flughafen Keflavík. Von hier aus geht es weiter nach Reykjavík – die nördliche Hauptstadt ist etwa 50 Kilometer entfernt. Zu den Highlights der 120 000 Einwohner großen Stadt zählen unter anderem

  • die Kirche Hallgrímskirkja,
  • das Parlament und
  • das Konzerthaus Harpa.

Auch das Nachtleben von Reykjavík ist zu empfehlen. Denn in Reykjavík könnt ihr ausgelassen in den Bars feiern. Nutzt diese Stunden aus, in den nächsten Tagen eures Roadtrips wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas ruhiger werden.

Ein kurzer Roadtrip für wenige Tage

Von Reykjavík steuert ihr den Golden Circle an. Innerhalb von nur wenigen Stunden bekommt ihr dort eindrucksvolle Naturschauspiele zu Gesicht. Die wichtigsten Halte sind

  • der Þingvellir Nationalpark,
  • das Thermalgebiet Haukadalur und der Große Geysir sowie
  • der Wasserfall Gullfoss.

Solltet ihr einen kurzen Island Roadtrip planen, könnt ihr diese Route nehmen und an jedem Halt einen längeren Stopp einlegen oder noch den Kratersee Kerið ansteuern, bevor es zurückgeht nach Reykjavík.

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Island auf einem ausgiebigen Roadtrip erkunden

Der Süden Islands

Falls ihr etwas mehr Zeit mitgebracht habt, steuert ihr vom Golden Circle aus den Süden der Insel an. Erstes Ziel ist der Wasserfall Seljalandsfoss. Unser Piratentipp: Stellt euch hinter die herabfallenden Wassermassen und genießt das eindrucksvolle Farbenspiel.

Wer erinnert sich noch an das Flugchaos vor wenigen Jahren, als der Eyjafjallajökull ausbrach und eine große Rußwolke in den Himmel stieß? Der Vulkan befindet sich in direkter Nähe. Dort nehmt ihr an geführten Wanderungen teil und seht euch die dunklen Aschefelder an.

Das nächste Ziel ist der nahegelegene Wasserfall Skógafoss. Dieser hat eine Breite von 25 Metern. Ein gefragtes Fotomotiv ist das Flugzeugwrack Sólheimasandur inmitten einer kargen Wüstenlandschaft. Es handelt sich um eine Douglas C117-D der US Navy, die im Jahr 1973 hier notlanden musste und nicht komplett geborgen wurde. Um dieses eindrucksvolle Bild der Einsamkeit zu erreichen, müsst ihr eine Wanderung von etwa 7 Kilometern einplanen.

Ein weiteres Highlight der Tour ist der Strand Reynisfjara – hier findet ihr keinen weißen oder goldenen Sand vor, sondern eine ganz in Schwarz gehaltene Landschaft. Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich das Dörfchen Vík í Mýrdal an.

Am nächsten Morgen fahrt ihr nach Landmannalaugar und unternehmt eine Wanderung über den Laugavegur zu den heißen Quellen. Danach steht der Canyon Fjaðrárgljúfur auf dem Plan. Ihr schlaft in Kirkjubæjarklaustur.

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Die Südostküste Islands

Nun nehmt ihr die Südostküste Islands in Angriff. Der schwarze Wasserfall Svartifoss befindet sich am Fuße des größten Gletschers von Europa, dem Vatnajökull. Weitere Stopps macht ihr am mächtigsten Wasserfall Islands, dem Morsárfoss, an den Eishöhlen des Vatnajökulls (im Winter) und am traumhaft schönen Gletschersee Jökulsárlón.

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Der Osten von Island

Recht wenig besucht ist der Osten von Island. Diesen nehmt ihr euch bei eurem Roadtrip als Nächstes vor. Dabei führt euch die Route entlang der vielen Fjorde, die feine Kluften in die Küste ziehen. Sehenswürdigkeiten gibt es hier eher weniger, dafür ist jeder Fjord für sich ein Highlight. Als Unterkünfte wählt ihr die typischen Holzhüttenin Reyðarfjörður. Im Winter habt ihr die Chance, die Nordlichter zu sehen – ein unvergessliches Naturspektakel am Ende der Welt. Viele Geheimnisse ranken sich um den See Lagarfljót, in der Nähe von Egilsstaðir. Ob hier wirklich ein Ungeheuer zu Hause ist, könnt ihr bei eurem Roadtrip selbst herausfinden.

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Der Norden Islands

Im Anschluss an die Tour entlang der Fjorde widmet ihr euch dem Norden. Auf dem Weg nach Akureyri macht ihr Halt am imposanten Wasserfall bei Dettifoss. Beim nächsten Stopp genießt ihr die Idylle des Mývatn Sees. In eine fremde Welt taucht ihr ein auf einer Wanderung durch das Lavafeld Dimmuborgir. In der Nähe befindet sich die verwunschene Höhle Grjótagjá.

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Der Westen von Island

Ihr wollt noch mehr von Island sehen? Dann unternehmt noch eine Tour in den Westen des Landes. Dort liegt die Halbinsel Vestfirðir – abseits der Ringstraße. Wer mag, macht einen Ausflug auf einem Islandpferd. Gemütlich auf dem Rücken der Pferde erkundet ihr die Umgebung. Ein echter Geheimtipp ist die Halbinsel Snæfellsnes, auf Deutsch etwa „Schneeberghalbinsel“. Vieles, was ihr auf eurem Roadtrip gesehen habt, erlebt ihr hier noch mal im Kleinen: Fjorde, Berglandschaften und einen schwarzen Strand.

14 Tage Island Roadtrip um die ganze Insel

Island gehört zu den teuersten Reiseländern der Welt: Lebensmittel, Aktivitäten und auch Unterkünfte haben stolze Preise. Jedoch gibt es auch hier Hotels, Gästehäuser und Airbnbs mit denen man sich seine Island Rundreise relativ günstig gestalten kann. Gerade bei Airbnbs habt ihr den großen Vorteil, dass ihr die Küche nutzen könnt und so weniger Geld für Essen ausgeben müsst. Im Vergleich zu Deutschland sind die Lebensmittel in isländischen Supermärkten zwar zwei- bis dreifach so teuer. Trotzdem könnt ihr durch selber kochen einiges sparen. Oftmals ist die Küche auch schon mit Kaffee, Milch, Marmelade oder Nudeln ausgestattet. Zudem könnt ihr mit den meisten Gastgebern persönlich ins Gespräch kommen und euch gleich mal ein paar Tipps geben lassen. Hier haben wir eine Beispielroute für einen 14 Tage Island Roadtrip um die ganze Insel inklusive günstiger Beispiel-Unterkünfte.

Unsere beiden Highlights sind die Airbnbs in Hauganes und Selfoss. Die Unterkunft in Hauganes befindet sich direkt an einem See. Der Ausblick aus dem Wohnzimmerfenster oder vom Garten aus ist unschlagbar. Besonders die Sonnenauf- und -untergänge sind bei dieser Kulisse bezaubernd. Das Haus selbst ist gemütlich eingerichtet und man fühlt sich hier richtig wohl. Die Seele baumeln zu lassen, fällt dort alles andere als schwer. Auch das kleine Häuschen auf der "Horse Breeding Farm Jaðar" in Selfoss ist gemütlich eingerichtet und lädt zum Entspannen ein. Vom Wohnzimmer aus hat man einen einmaligen Blick auf die grasenden Pferde, deren Weide direkt an die Terrasse grenzt.

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Beispielroute:

1. Stopp: Reykjavík 
2. Stopp: Hvammstangi 
3. Stopp: Ólafsfjörður 
4. Stopp: Hauganes 
5. Stopp: Akureyri 
6. Stopp: Reyðarfjörður 
7. Stopp: Djúpivogur 
8. Stopp: Vík 
9. Stopp: Selfoss 
10. Stopp: Reykjavik 

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Mietwagen für 14 Tage Island Rundreise

Wir empfehlen euch auf jeden Fall ein großes Auto zu nehmen, damit ihr für euer Gepäck auch genug Platz habt und ihr euch während der viele Stunden auf der Straße auch wohl und sicher fühlt. Einen GXZ 50 Aspen (ein echter Koloss, in dem acht Personen Platz haben) bekommt ihr für für 14 Tage für zwei Fahrer mit Navi und größtem Versicherungspaket schon ab 1.780 Euro.

Im Norden und Osten Islands, in den nicht ganz so touristischen Regionen, sitzt man oft stundenlang im Auto, ohne dass einem jemand entgegen kommt. Dementsprechend lange dauert es teilweise auch, bis die nächste Tankstelle in Sicht ist. Es kann nicht schaden, einen Ersatzkanister dabei zu haben. Insbesondere, weil man nie absehen kann, was einen an der nächsten Ecke erwartet. Übrigens solltet ihr unbedingt eine Kreditkarte dabei haben, denn an vielen Tankstellen kann nur mit Kreditkarte direkt an der Tanksäule gezahlt werden.

Natürlich gibt es in Island auch Geschwindigkeitsvorschriften. In Ortschaften sind 50 km/h erlaubt, auf Landstraßen 90 km/h und auf Schotterwegen 80 km/h. Auch die ein oder andere 30er-Zone gibt es und in Tunneln sind meist 70 km/h erlaubt. In fast allen Tunneln wird geblitzt – wir sprechen aus Erfahrung! 

Die Geschwindigkeitsvorschriften sind insgesamt angemessen. Allerdings solltet ihr das Tempo unbedingt den Wetterbedingungen anpassen. Bei Regen und Schnee mit 80 km/h über Schotterwege zu fahren kann böse enden. Die riesigen Schlaglöcher sind dann mit Wasser/Eis gefüllt und selbst mit einem Geländewagen kommt man hier ins Rutschen. Bitte beachtet auch, dass in mehrspurigen Kreisverkehren die innen fahrenden Fahrzeuge Vorfahrt haben.

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2-wöchiger Island-Trip

Eine weitere Reiseanregung für 2 Wochen auf Island haben wir hier für euch vorbereitet. Bei dieser Rundreise müsstet ihr weniger rumfahren, was eine tolle Möglichkeit für alle ist, die lieber alles etwas genauer machen, anstatt möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen.

1. Stopp: Reykjavík 
2. Stopp: Reykir 
3. Stopp: Sauðárkrókur 
4. Stopp: Akureyri 
5. Stopp: Eskifjörður 
6. Stopp: Reynivellir 
7. Stopp: Seljaland 
8. Stopp: Reykjavík 

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1. Stopp: Reykjavík (2 Nächte)

Willkommen in Island und am Flughafen Keflavik, der etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Ihr habt euch vorab um euren Mietwagen gekümmert? Perfekt, dann könnt ihr den gleich in Empfang nehmen und in Richtung der 122.000-Einwohnerstadt steuern. Dort und in der Umgebung verbringt ihr die ersten zwei Nächte.

Das gibt euch die Chance auch die Metropole kennen zu lernen und stressfrei ins Abenteuer zu starten. Je nachdem wie früh oder spät ihr landet, werdet ihr ohnehin erstmal nur in eurer Unterkunft einchecken wollen und euch von der Anreise erholen.

Sehenswürdigkeiten in Reykjavík

Danach geht's ans Entdecken. Besucht die berühmte Kirche Hallgrímskirkja und werft einen Blick ins Isländische Nationalmuseum. Darüber hinaus lohnt es sich auch durch das historische Zentrum zu schlendern, das mit seinen kleinen Straßen und den bunten, wellblechverkleideten Häusern schon beinahe einen dörflichen Charakter aufweist. Das Wetter spielt nicht mit? Dann lohnt sich der Abstecher in eines der zahlreichen Thermalbäder, wie dem Sundhöllin, das das älteste öffentliche Schwimmbad Islands ist oder dem Blue Lagoon, das vermutlich berühmteste. Ultimativer Piratentipp: Gönnt euch einen Hotdog in der Imbissbude "Baejarins bestu" in der Nähe des Hafens! Keinen Bock auf 'ne Wurst? Kein Thema, denn auch ansonsten ist Reykjavik für seine zahlreichen Gourmetrestaurants bekannt. Zum Naschen zwischendrin muss dann aber eine kanilsnúðar, eine Zimtschnecke, her.

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Ausflüge rund um Reykjavík

Von hier aus könnt ihr auch einen kleinen Ausflug zum Strokkus-Geysir unternehmen, der ca. 100km entfernt liegt und natürlich zu einem der Must-Sees gehört, wenn man schonmal in Island ist. Bis zu 100m hoch schießen die Fontänen, etwas, das man nicht einmal mit viel Cola und Mentos schafft. Zu nah herantreten sollte man nicht immerhin kann die Temperatur des Wassers um die 150°C betragen, allerdings kann man sich hinter den zahlreichen Touristen schützen, die sich hier täglich einfinden.

Und wenn ihr dann schon einmal da seid, könnt ihr auch die etwa 10km auf euch nehmen und zum Gullfoss-Wasserfall weiterfahren. Vom Parkplatz aus leitet euch ein Weg bis an die Canyon-Kante. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn wo Wasser ist, kann es auch rutschig werden. Wenn ihr, ohne Sturz und Knochenbruch angekommen seid, könnt ihr dann das Spektakel bewundern. Die Hvítá, ein Gletscherfluss, fließt mit beachtlicher Geschwindigkeit über eine Gesteintreppe bevor ihr Wasser aus 21m Höhe von einem Vorsprung aus hinab rauscht.

2. Stopp: Reykir (3 Nächte)

Weiter geht's und willkommen in nördlicheren Gefilden! Für euren Aufenthalt rund um die Gegend um Reykir könnt ihr getrost mehr Zeit einplanen, drei Nächte mögen nach viel klingen, sind aber durchaus berechtigt. Der Grund ist einfach: Es gibt unglaublich vieles, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Unbedingt ansteuern solltet ihr den 190km entfernten Snæfellsjökull, einen Gletscher, der gleichzeitig einer der schönsten Vulkane der Insel ist. Vor einem spontanen Ausbruch des 1.446m-Hünen braucht ihr euch aber nicht fürchten, der letzte liegt schon beachtliche 1.800 Jahre zurück. Den darum herumliegenden Nationalpark mitsamt Schiffsfriedhofsolltet ihr euch nicht entgehen lassen.
Ebenfalls einen Tag solltet ihr für die Vestfirðir einplanen oder, damit ihr nicht eure Zunge bei der Aussprache verknoten müsst, die Westfjorde. Nur ein schmaler Landhals verbindet die Halbinsel mit dem Rest Islands, verbunden über zwei Straßen. Hier könnt ihr euch ganz und gar der isländischen Natur hingeben und entlang der Küste einmal die Strecke umfahren. Stoppen solltet ihr unbedingt in Látrabjarg, dem westlichen Punkt Europas.

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Hier könnt ihr nicht nur Selfies von euch an bis zu 450m tiefen Klippen knipsen, sondern bekommt unter anderem auch hunderttausende Papageientaucher, Möwen und Millionen von Trottellummen vor die Linse, immerhin befindet sich hier einer der schönsten und spektakulärsten Vogelfelsen.

An Dynjandi solltet ihr ebenfalls nicht vorbeifahren ohne einmal gestoppt zu haben. Dort erwartet euch der größte und höchste Wasserfall der Westfjorde dessen Wassermassen 186m tief hinabstürzen.

3. Stopp: Sauðárkrókur (1 Nacht)

Rund um das Städtchen, in dem damals ein wichtiger Hafen lag, könnt ihr hier einiges Sehenswertes besuchen und bestaunen. Im Ort selbst lohnt sich eine Wanderung auf den 900m hohen Tindastóll-Berg. Von dessen Gipfel aus liegt euch der Panoramablick frei auf die Stadt, die hügelige Landschaft der Skagi-Halbinsel und den Skagafjord. Tierfreunde sollten außerdem auf die Vatnsnes-Halbinsel fahren und das dortige Robbenzentrum besuchen. Überhaupt kann man immer wieder auf Robben in freier Wildbahn stoßen, wenn man die Gegend erkunden.

4. Stopp: Akureyri (2 Nächte)

Habt ihr im Selbststudium und durch das wiederholte Ansehen von "Findet Nemo" schon euer Walisch perfektioniert? Dann wird es höchste Zeit eure Sprachkenntnisse auf die Probe zu stellen. In Akureyri könnt ihr nämlich verschiedene Touren unternehmen und die schließen auch das Whale Watching mit ein. Von Mai bis Oktober könnt ihr den größten Säugetieren so nah kommen wie nie. Wer zwischen September und April reist, kann hingegen eine Nordlichter-Tour unternehmen. Sollte es euch also im Spätsommer auf die Insel verschlagen, habt ihr die besten Voraussetzungen beide Touren unternehmen zu können.

Ein Ausflug zum Mývatn sollte ebenfalls fest auf der Tagesordnung stehen. Keine Angst, das zu deutsch "Mückensee" heißende Binnengewässer ist keine Zone, in der man sich mit "Anti Brumm" einnebeln muss bis man kurz vor dem Erblinden und Ersticken ist. Hier, auf 37km² leben Millionen harmlose Zuckmücken, genau wie etwa 15 verschiedene Entenarten. Die Region gehört zu den schönsten und am meisten besuchten in Island, mit seiner vielfältigen Flora und Fauna, zahlreichen Birdwatching-Plätzen und den etwa 2.500 Jahre alten Lavagebilden am Ostufer, die Überbleibsel eines ehemaligen Lavasees sind. Achso, eines sei noch erwähnt: Auch eine Kriebelmückenart lebt rund um den See und diese ist auch gewillt zu stechen, aber was ist schon ein kleiner Stich im Vergleich zu einer traumhaften Kulisse?

5. Stopp: Eskifjörður (1 Nacht)

Dei Fjorde des Ostens rufen... folgt ihnen. Rund um den kleinen Fischerort könnt ihr euch auf verschiedene Sehenswürdigkeiten freuen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abstecher in die berühmte Kalkspatmine Helgustaðanáma? Ebenfalls ein Erlebnis ist der Ausflug in die Bucht Vöðlavík, die nur zwischen Anfang Juli und Mitte September besucht werden kann und aufgrund ihrer Lage, die nur schwer erreichbar und quasi verlassen ist. Ein Traum für echte Naturfans.

Etwas mystischer geht es da schon am Lagarfljót, dem drittgrößten der isländischen Seen, zu. Das Wasser bleibt trotz des hineinfließenden Quellwassers stets trübe. Da das an sich aber noch nicht aufregend genug ist, hier noch die Sage: Angeblich wohnt in diesem Binnengewässer Ormur, das Seeungeheuer. Klingt verdammt nach Nessie? Soll auch ein Verwandter sein. Und wer weiß, vielleicht bekommt ihr den isländischen Kollegen ja tatsächlich zu Gesicht?

6. Stopp: Reynivellir (2 Nächte)

So stellt man sich doch Island vor: Eis, Eis, Eis. Und ja, auch wenn die Insel im Sommer grünt und blüht und die Vögel frohlocken, man möchte doch auch diese Eisbrocken sehen, die man von den Bildern kennt. Das könnt ihr am Jökulsárlón-See. Haltet die Kamera und eine zusätzliche Speicherkarte bereit. Im bis zu 180m tiefen, kalten Wasser treiben blassblaue Eisblöcke und immer wieder brechen neue Brocken der Gletscherzunge des Vatnajökull ab und gesellen sich zu ihren gefrorenen Freunden. Atemberaubend schön!

Den, zum Vatnajökull-Nationalpark gehörenden, Skaftafell-Nationalpark solltet ihr auch auf keinen Fall auslassen. Wandert hinauf auf zwischen 1.000 und 1.500m hohe Berge oder erfreut euch an der vielfältigen Landschaft und den angesiedelten Vogelarten. Der dortige, bis zu 1.000m dicke Gletscher bedeckt eine Fläche, die etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein ist. Wer denkt, dass sich unter der Eisschicht nichts befindet, liegt schwer daneben. Aktive Vulkane, wie der Grímsvötn befinden sich darunter und warten auf ihre Gelegenheit zur Eskalation. Das war übrigens zuletzt 2011 bei einem Ausbruch der Fall, als Aschewolken 13km hoch hinaufstiegen.

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7. Stopp: Seljaland (2 Nächte)

Fast am Ende der Rundreise angelangt, reihen sich hier nochmal zahlreiche Highlights aneinander und konkurrieren darum das coolste zu sein, entscheidet selbst. Der Reihe nach von Ost nach West. Auf dem Weg nach Seljaland solltet ihr vor Vik unbedingt einen Stop einlegen. Hier liegt gottvergessen inmitten der kargen Landschaft ein Flugzeug-Wrack der US Navy. In den 70er-Jahren abgestürzt fristet es hier eingebettet in beeindruckender Landschaft sein Dasein.

Weiter geht's zum Skógafoss, einem 62m hohen und 25m breiten Wasserfall, der mit Schmelzwasser verschiedener Gletscher gefüttert wird. Oberhalb des Wasserfalls liegt ein Aussichtspunkt von dem aus ihr eine traumhafte Aussicht genießt.

Euer Weg führt euch weiter zum Eyjafjallajökull-Gletscher unter dessen Eismassen sich der Vulkan Eyjafjöll befindet. Und der ist ein richtiger Promi! Sagt euch nicht? Ihr kennt ihn sicher aus den Nachrichten, denn in die hat er es 2010 des öfteren geschafft, als er im April ausbrach und den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa für kurze Zeit teilweise vollständig zum Erliegen brachte. Ein Besuch des Eyjafjallajökull Erupts Visitor Centreliefert zusätzliche Infos und interessante Bilder.

Und ganz zum Schluss: Ein Wasserfall! Der Seljalandsfoss ist aber ein besonderer, denn hier habt ihr die Möglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In den späten Abendstunden sind die Farben am intensivsten und der Anblick wird noch unglaublicher. Lauft entlang der Felswand nach Westen Richtung Þórsmörk. Wieso? Dann kommt ihr an zahlreichen kleineren Fällen vorbei, wie dem Gljúfurárfoss.

8. Stopp: Reykjavík (1 Nacht)

Da seid ihr wieder, zurück in Reykjavík. Den letzten Abend in Island könnt ihr bei einem Gläschen Aquavit ausklingen lassen – aber nicht zu viel, sonst verpasst ihr noch den Rückflug. Je nachdem wie viel Zeit ihr noch habt, könnt ihr von den aufregenden und ereignisreichen Tagen im Thermalbad entspannen ehe es Richtung Heimat geht.

Übrigens, in der letzten Nacht kann es sich durchaus anbieten ein Hotel in Flughafennähe zu buchen. So gestaltet sich die Abreise am nächsten Tag durchaus entspannter als wenn ihr erst von der Stadt rausfahren müsst. Gerade bei frühen Flügen ist jede Minute, die man morgens länger im Bett liegen bleiben darf, ein Geschenk.

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Beim 10 Tage Island Roadtrip einmal die Insel umrunden

Hier findet ihr ein Beispielroute für euren 10 Tage Roadtrip auf Island. Diese dient jedoch lediglich als Inspiration. Natürlich könnt ihr auch andere schöne Ecken islands während dieser zehn Tage besuchen und sicherlich eine unvergessliche, wunderschöne Zeit haben!

1. Stopp: Reykjavík

Zum Start eurer Reise verbringt ihr erstmal zwei Tage in der Hauptstadt Reykjavík, die gleichzeitig auch die größte Stadt der Insel ist. Dort könnt ihr die berühmte Kirche Hallgrímskirkja besichtigen oder auch einen Blick ins Isländische Nationalmuseum werfen. Bei wechselhaftem Wetter sei euch der Besuch eines der zahlreichen Thermalbäder ans Herz gelegt. Piratentipp: Gönnt euch einen Hotdog in der Imbissbude "Baejarins bestu" in der Nähe des Hafens!

2. Stopp: Snæfellsnes 

Am dritten Tag fahrt ihr auf die Halbinsel Snæfellsnes, wo sich zahlreiche Seevögel wie beispielsweise Papageitaucher tummeln. Auf dem Weg kommt ihr an Warmwasserquellen und unzähligen Wasserfällen vorbei. (Reisedistanz 150 km)

3. Stopp: Skagafjördur und Akureyri

Weiter geht's gen Norden, wo der Skagafjördur liegt. Aus dieser Gegend kommt ursprünglich das Islandpferd. Unbedingt einen Abstecher zum Eyjafjördur machen, der Islands längster Fjord ist. Ihr übernachtet in der kleinen Stadt Akureyri, die als Hauptstadt des Nordens von Island betrachtet wird. (Reisedistanz 390 km)

4. Stopp: Tag: Bier-Spa in Dalvík

Heute gilt es Islands neuester Attraktion einen Besuch abzustatten: Dem erst kürzlich eröffneten ! Hier habt ihr die Gelegenheit, ein Bad in einer mit Bier gefüllten Holzwanne zu nehmen. Währenddessen wird euch selbstverständlich auch ein Glas Bier aus der hauseigenen Mikrobrauerei serviert. Diese Prozedur soll vor allem der Haut und den Haaren gut tun. Für umgerechnet knapp 36€ könnt ihr euch das Bierbad gönnen! Wer kein Bier mag kann in Dalvík auch eine  machen. Ihr verbringt eine weitere Nacht in Akureyri.

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5. Stopp: Godafoss und Egilsstadir

Die erste Etappe führt zum Godafoss, einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Auch der Myvatn-See lädt zu einer Besichtigung ein. Ihr verbringt die Nacht in Egilsstadir ganz im Osten der Insel, unterwegs unbedingt einen Abstecher zum Dettifoss machen. (Reisedistanz 260 km)

6. Stopp: Fjorde und Fischerdörfer

Durch einige Fischerdörfer fahrt ihr heute und besichtigt außerdem die vielen Ostfjorde. Das malerische Dörfchen Djupivogur lädt zu einer Mittagspause ein. Ihr übernachtet in der Umgebung von Höfn. (Reisedistanz 180 km)

7. Stopp: Jökulsarlon und Skaftafell

Heute geht es zum unglaublich beeindruckenden Gletschersee Jökulsarlon, in dem riesige Eisklötze schwimmen. Auch der Nationalpark Skaftafell sowie die schwarzen Lavastrände bei Vik liegen auf dem Weg nach Selfoss, wo ihr die heutige Nacht verbringt. Unbedingt auch einen Stopp am Seljalandsfoss einlegen, denn der Wasserfall ist wohl eines der beliebtesten Fotomotive der Insel. (Reisedistanz 400 km)

8. Stopp: Golden Circle 

Der Golden Circle bildet den würdigen Abschluss eures Road Trips, denn er verbindet einige der beliebtesten Attraktionen Islands. Geysire könnt ihr in dem geothermalen Gebiet rund um den Geysir Strokkur besichtigen, dann wäre da noch der Wasserfall Gullfoss und der sehr interessante Nationalpark Thingvellir. Abends kommt ihr wieder in Reykjavík an. (Reisedistanz 90 km)

9. Stopp: Abschluss in der Hauptstadt Reykjavík

Lasst die Eindrücke der vergangenen Tage nochmal auf euch wirken und genießt den letzten Tag in Reykjavík, wo ihr noch Souvenirs einkaufen gehen könnt und die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundet.

8 Tage Island Rundreise - Entdeckt Land & Leute in kurzer Zeit

Bestimmt träumen einige von euch einmal das Land der Elfen, Trolle, Vulkane und Geysire, Island, zu erkunden. Wir haben euch eine achttägige Rundreise durch den Südwesten des Landes aus Feuer und Eis zusammengestellt, bei der ihr die Wunder der Natur bestaunen und Land und Leute ein wenig kennen lernen könnt.

Ihr landet in Keflavik, ca. 50 km von der Hauptstadt Reykjavik entfernt. Nachdem Ihr am Flughafen in Island angekommen seid, könnt ihr euren Mietwagen dort in Empfang nehmen und auf direktem Wege nach Reykjavik fahren, wo Ihr die nächsten vier Nächte verbringt und das Euch als Ausgangspunkt für einige Touren dient.

1. Stopp: Reykjavik & Blaue Lagune

Reykjavik selbst ist mit seinen Stadtzentrum und seinen Einkaufsmöglichkeiten sehr interessant. Außerdem sind hier eine Menge Museen und das Wahrzeichen der Stadt, die Kirche Hallgrimskirkja, zu finden. Während Eures Aufenthalts in Reykjavik solltet Ihr auch die Blaue Lagune bei Grindavik, eine der meist besuchten touristischen Attraktionen Islands, besuchen. Sie liegt ca. 50km nordwestlich von Reykjavik, entstand als "Abfallprodukt" eines Geothermalkraftwerks und ist heute ein Thermalfreibad. Die "National Geographic" bezeichnete sie sogar als einen der 25 bemerkenswertesten Orte weltweit. Durch den großen Besucheransturm ist es mittlerweile notwendig geworden seinen Besuch vorher anzumelden.

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Stopp 3: Borgarnes inlk. Reykholt und Hraunfossar

Die drei Nächte verbringt Ihr am besten in im von Reykjavik ca. 70km entfernten Borgarnes, da dies der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den Westen Islands ist. Am vorletzten Tag Eurer Rundreise könnt Ihr das historische Reykholt besuchen, in dem Ihr den Hof des berühmten Snorri Sturulson, einem der berühmtesten Dichter des mittelalterlichen Islands und Verfasser der Edda, zu besichtigen ist. Vor allem ein Bad mit unterirdischem Gang und ein Museum zu Snorri und seiner Zeit sind dort zu sehen. Weiter geht es zum östlich davon gelegenen Wasserfall Hraunfossar, dessen Name sich von dem Wort "Hraun", zu Deutsch Lava, ableitet, aus der er zu entspringen scheint und dessen Wassermassen sich in eine ca. 44m tiefe Schlucht ergießen.

Stopp 4: Snæfellsnes

Am letzten Tag Eurer Reise verlasst Ihr Borgarnes und umrundet die Halbinsel Snæfellsnes, an deren Spitze sich der Gletscher befindet. Nachdem Ihr diesen besichtigt habt, geht es auf direktem Weg zurück zum Flughafen in Keflavik, an dem Ihr Euren Mietwagen abgeben könnt.

Dieser 8 Tage Roadtrip ist natürlich lediglich eine Inspiration. Ihr könnt die Strecke nach belieben oder noch besser einige Tage dran hängen. Für alle die leider nicht mehr Zeit haben Island zu erkunden ist diese Beispielroute jedoch eine tolle Möglichkeit Land & Leute in kurzer Zeit kennenzulernen.

2. Stopp: Golden Circle inkl. Geysirgebiet, Kerið, Gullfoss und dem Nationalpark Þingvellir

Am nächsten Tag brecht Ihr zu einer Tour durch den Gullni hringurinn, dem goldenen Ring, auf, in dem es die beliebtesten Reiseorte Südwestislands zu sehen gibt. Zuerst könnt Ihr zum Geysirgebiet fahren, in dem sich auch der Namensgeber aller Geysire, der Große Geysir befindet. Auf dem Weg dorthin, könnt ihr noch bei dem Vulkankratersee Kerið vorbeischauen, der eine Tiefe von ca. 55m besitzt. Im Geysirgebiet angekommen, könnt Ihr die sprudelnden Quellen und in die Höhe schießenden Dampfsäulen bewundern.

Nach dem Ihr die Geysire hinter Euch gelassen habt, geht es weiter zum Gullfoss, dem goldenen Wasserfall, der sich über zwei fast rechtwinklige Kaskaden in eine ca. 70m tiefe und 2,5km lange Schlucht stürzt. Weiter geht es zum Nationalpark Þingvellir, der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und wo sich von vor über 1000 Jahren bis ins 18. Jahrhundert hinein das erste isländische Parlament befand. Noch heute sind Steinmauern und Lagerplätze sichtbar. Es liegt inmitten einer Riftzone und ist umgeben von vier aktiven Vulkansystemen und hier wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten, auf denen sich Island befindet, durch riesige Felsspalten und Risse im Gestein sichtbar. Natürlich könnt Ihr diese Ausflüge auf mehrere Tage verteilen.

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Welches Fahrzeug solltet ihr für eine Rundreise durch Island wählen?

Die Rundreisen werden als Bustouren angeboten. Für individuelle Trips nehmt ihr euch einen Mietwagen. Denn ein Schienennetz ist im Land nicht vorhanden, Züge und Straßenbahnen gibt es nicht. In den Städten könnt ihr euch außerdem mit Taxis oder mit dem Bus fortbewegen. Beides ist aber recht teuer. Für die Touren auf vorgelagerte Inseln müsst ihr die Fähre nehmen.

Die Ringstraße, die um die Insel herumführt, könnt ihr mit jeder Art von Pkw befahren. Die Straße weist eine Spur für jede Richtung auf. Auf andere Fahrzeuge trefft ihr eher selten. Mit Staubildung ist in Island grundsätzlich nicht zu rechnen – wenn, dann nur in der Hauptstadt Reykjavík im Berufsverkehr. Das Tempolimit in Island liegt bei 90 km/h.

Unser Piratentipp: Merkt euch auf jeden Fall die Telefonnummer 1777. Unter dieser erhaltet ihr aktuelle Informationen zu eventuellen Straßensperrungen. Auch die Seite www.road.is gibt zu diesem Thema Auskunft.

Abseits der Straßen herrscht ein Fahrverbot. Dadurch soll die wunderschöne Natur des Landes erhalten bleiben. Ausnahmen gibt es für die extra ausgezeichneten Pisten im Hochland. Solltet ihr vorhaben, diese zu erkunden, bietet sich ein Auto mit Allradantrieb an.

Ein Dauerbrenner bei den Mietwagenfirmen in Island sind die modernen SUVs. Mit diesen seid ihr gut gerüstet für die Strecken der Insel. Außerdem bieten sie ausreichend Stauraum für eine Gruppe. Solltet ihr zu zweit unterwegs sein, reichen mitunter schon Kleinwagen aus.

Das große Plus der Autovermietungen der Insel ist die Flexibilität in Bezug auf Abholung und Rückgabezeit. Auch den Rückgabeort könnt ihr gegebenenfalls variieren. Am Keflavík International Airport stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Es bietet sich an, frühzeitig ein Fahrzeug zu reservieren, besonders in der Sommerzeit.

Das müsst ihr beim Mieten eines Pkw beachten

Um einen Pkw zu mieten, müsst ihr mindestens 20 Jahre alt sein. Außerdem ist ein Führerschein vorzulegen, der vor mehr als einem Jahr ausgestellt wurde. Eine Kreditkarte ist ebenfalls gefordert. Anhand dieser verzeichnet der Autovermieter die Nummer. Wichtig: Macht euch im Vorfeld Gedanken zu den Versicherungsoptionen. Haftungsbeschränkung bei Kollisionen sind meist Teil des Mietpreises, weitere Versicherungen wie der Schutz vor Steinschlag sind darüber hinaus ebenfalls zu empfehlen.

Island Rundreise mit Mietwagen

Island ist dank seiner Größe und facettenreichen Natur wie gemacht für eine Rundreise. Die besten Angebote findet ihr bei Mietwagen-Check. Achtet bei der Buchung darauf, dass ihr einen Wagen mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und der Tankregelung "voll/voll" wählt.

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Rundreisen durch Island mit Badeurlaub

Am Strand liegen und den typischen Badeurlaub genießen, dafür ist der Roadtrip durch Island natürlich nicht geeignet. Wasserratten stürzen sich beim Urlaub in Island eher in die legendären heißen Quellen, in die Schwimmbäder oder in die Seen des Landes.

Hot-Pots – die heißen Quellen Islands

Die wohl bekannteste Quelle Islands ist die Blaue Lagune. Diese ist derart beliebt, dass für einen Besuch eine Reservierung ratsam ist. Ganz günstig ist dieser Badespaß nicht: Plant mindestens 35 Euro Eintritt ein.

Unser Piratentipp: Die Gamla Laugin ist ein echter Geheimtipp. Ihr findet sie in den Bergen um den Golden Circle. Ihr entdeckt neben dem natürlichen Pool mehrere heiße Quellen und sogar einen Geysir.

Die Bäder von Mývatn befinden sich im Norden des Landes. Sie bieten ein breites Spa-Angebot. Tauchern sind die unweit gelegenen hydrothermalen Quellen von Strýtan ans Herz gelegt.

Nur für echte Naturfreunde: Schwimmen im Atlantik vor Island

Trotz der niedrigen Temperaturen wagen sich einige Einheimische auch in das kühle Wasser des Atlantiks. Der geothermale Strand Nauthólsvík bietet euch die Möglichkeit, ins kalte Meer einzutauchen und danach im Pool zu entspannen.

Camping auf Island

Ihr wollt nicht einfach nur Urlaub auf Island machen sondern mitten drin und live dabei sein, wenn die einzigartige Naturkulisse an euch vorbeizieht? Dann ist Campen auf Island genau das richtige für euch! So könnt ihr inmitten der Natur sein und alles vollkommen auf euch wirken lassen.

Mit der Campingcard könnt Ihr dabei dann auch noch richtig Geld sparen. Auf über 40 Campingplätzen könnt Ihr während der Öffnungszeiten campen. Mit einer Karte können 28 Nächte verbucht werden. Der Preis liegt bei 149€ für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis 16 Jahren. Pro Nacht ist dann lediglich eine Übernachtungssteuer in Höhe von 111 ISK fällig (0,90€). Oft gibt es Kochmöglichkeiten, Duschen und hin und wieder sogar Wifi. Toiletten und laufendes Wasser haben alle Plätze. Schaut unbedingt in die nachfolgende Broschüre. Dort findet Ihr alle Campingplätze, Adressen Tankstellen, Öffnungszeiten und vieles mehr! 

Beachtet auch: Jeder Campingplatz hat unterschiedliche Öffnungszeiten. Der eine Platz ist von Mitte Mai bis Ende August geöffnet, der nächste wieder von Anfang Mai bis Ende September. Beachtet das bei der Wahl Eurer Platzes.

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Unterkünfte auf Island

Island ist kein günstiges Pflaster was Unterkünfte betrifft. Verwunderlich ist dies nicht. Recht wenige Einheimische, vor allem außerhalb Reykjavíks, eine sehr begrenzte Anzahl an Hotels und Pensionen und wachsende Touristenzahlen. Alternativen gibt es dann mehrere: Horrende Summen für Hotels zahlen, Airbnbs suchen, Campen oder unsere Hotelsuche nutzen. In der findet ihr nämlich auch zahlreiche bezahlbare und gut bewertete Hotels . Der Vorteil gegenüber Airbnb ist klar: Ihr müsst euch nicht darum sorgen, dass euer Zimmer spontan seitens des Gastgebers storniert wird und müsst nicht jeden oder jeden zweiten Tag irgendwelche Treffpunkte und Uhrzeiten ausmachen. Für ein paar Nächte ist das sicher in Ordnung, bei einem zweiwöchigen Trip könnte es dann und wann nervig werden. Hier kommen euch die "handelsüblichen" Hotels entgegen.

Wetter in Island

Das Klima Islands fällt tendenziell eher in die Kategorie "erfrischend". Das heißt aber nicht, dass ihr permanent mit Frostbeulen rechnen müsst. Gerade in den Sommermonaten sind die Tage lang und können auch mal über die Durchschnittswerte klettern. Zudem eignen sich diese Temperaturen viel besser für's Wandern als Hitze von früh bis spät. Juni, Juli und August sind die wärmsten Monate auf Island mit Temperaturen bis zu 13 Grad. Von November bis März kann es schon mal bis zu -3 Grad werden.

Dazu sei auch gesagt: Der isländische Winter ist unberechenbar! In Ólafsfjörður wurde uns erzählte, dass im Februar üblicherweise um die 50 Zentimeter Schnee liegen würden. Als wir dort waren, war von Schnee keine Spur. Stattdessen hat es fast täglich geregnet und das teilweise auch den lieben langen Tag. Das hat uns leider des Öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beispielsweise musste eine Ice Cave Tour, die wir bereits gebucht hatten, am Vorabend abgesagt werden. Die Höhle war geflutet und der Zutritt unmöglich. Während unserer gesamten Reise war die dominierende Farbe am Himmel Grau und die Sonne war ein seltener Gast. Im Hinblick auf die Jagd nach Polarlichtern, war das Glück auch nicht auf unserer Seite. Wir haben täglich die Chancen gecheckt, aber leider keine gesehen. Wir haben jedenfalls noch nirgendwo anders ein so wechselhaftes Wetter erlebt: Im einen Moment war es noch grau, nebelig und regnerisch und nur ein paar Kilometer weiter dann plötzlich sonnig. Und all das war, genau wie unser Erlebnis mit der abgerissenen Autotür wegen eines Orkans, Teil des Abenteuers und gehörte einfach dazu

Straßen & Verkehrsordnung in Island

Die wohl wichtigste Straße ist die Ring Road, auch Route 1, welche ca. 1300 Kilometer lang ist und die gesamte Insel entlang der Küste umrandet. Über die Ringstraße können die Hauptstadt, Reykjavík, die vielen Wasserfälle im Süden, die Fjorde im Osten, aber auch der Norden und die Westfjorde angesteuert werden. Wer auch das unbewohnte Hochland, Uferwege und Gletscher erkunden will, muss sogenannte "F-roads" nutzen. Das F steht für Fjallvegur (Deutsch: Piste). F-roads können nur mit bestimmten Geländewagen befahren werden, vorzugsweise in den Sommermonaten Juli und August. Im Winter sind F-roads gesperrt. Wichtig ist nicht blind dem Navi zu vertrauen, sondern sich vorab bei Einheimischen oder sich über die Straßenbedingungn in Island zu informieren.

Isländische Straßen sind nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen.Schotterwege gehören zur Tagesordnung. Daher empfiehlt es sich, das größtmögliche Versicherungspaket zu nutzen, sodass Schäden wie Steinschläge abgedeckt sind. Ganz besonders solltet ihr darauf achten, ob sogenannte "windblown doors" und Schäden durch Sand- und Aschestürme inklusive sind.

Preise in Island

Island ist nicht gerade ein günstiges Reiseland. Die Unterhaltskosten auf Island liegen im Vergleich zu Deutschland höher, was sich deutlich auch in den Lebensmittelpreisen widerspiegelt. So kostet in Bier im Restaurant locker mal 7€. Wie ihr wahrscheinlich recht schnell feststellen werdet, sind die Unterkünfte auf Island nicht gerade günstig. Wenn ihr nach Alternativen sucht, schaut zum Beispiel bei Airbnb nach Privatunterkünften.


Und hier findet ihr noch mehr Inspiration für eure Rundreise durch Island:

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