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Surfen in Australien

Die besten Surfspots in Australien

Urlaub in Australien, ja, das ist schon etwas ganz Besonderes. Aber was ist noch besser? Genau! Ein Surfurlaub in Australien. Das Wellenreiten ist über die Jahre hinweg quasi zum Nationalsport der Australier geworden. Jeder ist hier süchtig nach Surfen. Vor der Arbeit, nach der Arbeit, in der Freizeit - Surfen geht eigentlich immer und warum auch nicht? Es ist sportlich, es macht unglaublich viel Spaß und mit Sonne und Salz auf der Haut ist das Leben gleich entspannter. Wir haben uns heute auf die Suche nach den besten Surfspots in Australien gemacht, damit auch ihn in Zukunft den entspannten Surfer-Lifestyle entlang der tausenden Kilometer Küste erleben könnt.

Anreise nach Australien

Rund 14.461 Kilometer Luftlinie trennen Australien von Deutschland. Was so viel bedeutet wie: macht euch gefasst auf eine etwas längere Flugzeit. Aber keine Angst, ihr werdet vor Ort mit atemberaubenden Wellen belohnt. Von Frankfurt nach Sydney seid ihr knapp 22 Stunden unterwegs - mit einer Zwischenlandung. von Frankfurt nach Perth sind es wiederrum "nur" knapp 18 Stunden Flugdauer - inklusive einer Zwischenlandung. Wenn ihr flexibel seid, könnt ihr allerdings gute und vor allem bezahlbare Preise für Hin- und Rückflüge nach Australien erstehen. Hierbei solltet ihr euch nicht zu sehr auf den Reisezeitraum versteifen und auch der Abflughafen spielt eine Rolle. So könnt ihr zum Beispiel Flüge nach Perth oder auch Adelaide zwischen 580 Euro und 680€ erstehen. Vor Ort schnappt ihr euch am besten einen günstigen Mietwagen, damit ihr zu den besten Surfspots kommt.

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Wetter in Australien

Die beste Jahreszeit zum Surfen in Australien liegt zwischen November und Mai, aber auch das restliche Jahr über könnt ihr gute Wellen abgreifen. Die Konditionen zum Wellenreiten in Australien sind nämlich ganzjährig gut.

  • Wassertemperatur / Jahr: durchschnittlich 21°C (Sydney)
  • Temperatur Sommer: durchschnittlich 27°C (Sydney - November bis Februar)
  • Temperatur Herbst: durchschnittlich 25°C (Sydney - März bis Mai)
  • Temperatur Winter: durchschnittlich 20°C (Syndey - Juni bis August)
  • Temperatur Frühling: durchschnittlich 24°C (Syndey - September bis Oktober)

Surfen in Margaret River

Bei Margaret River handelt es sich um einen idyllischen Weinort, rund 269 Kilometer Autofahrt südwestlich von Perth entfernt. Knapp 40 Strände gibt es in der Gegend rund um Margaret River, welche sich auch bei den Surfprofis großer Begeisterung erfreuen.

Surfspot für Anfänger in Margaret River

Für die Surfanfänger unter euch empfiehlt sich der Surfspot Redgate. Hier könnt ihr euch getrost das ersten Mal zum Wellenreiten auf eure Surfboards stürzen. Mit einer Wellenhöhe zwischen 0,8 Meter und maximal 1,80 Meter und sehr sanften Wellen könnt ihr den ersten Schritt in Richtung Profikarriere wagen. Bei Redgate handelt es sich um einen Beachbreak mit sandigen Untergrund, welcher teilweise von Riff durchzogen ist. Um Redgate zu finden, müsst ihr einfach nur dem Brussel Highway folgen und am Straßenschild mit der passenden Aufschrift "Redgate" rechts abbiegen. Am Ende der Straße findet ihr einen Parkplatz und et vóila - ihr seid vor Ort.

Surfspot für Fortgeschrittene in Margaret River

Diejenigen unter euch, die schon etwas Erfahrungen im Wellenreiten haben, sollten den Surfers Point in Maragret River besuchen. Hier könnt ihr euch in einem Reefbreak, mit einer Wellenhöhe zwischen 1,20 Meter und 7,72 Meter austoben. Wie der Name schon besagt, besteht der Boden des Breaks aus Riff, durchzogen von Sand. Surfers Point ist ein Surfspot, der ganzjährig funktioniert und das mit guten rights und lefts.

 

 

Surfspot für Profis in Maragret River

Die absoluten Profis unter euch können sich an The Box heranwagen. Zwar gibt es hier nur eine Wellenhöhe von 1,2 Meter bis 3 Meter, aber lasst euch hiervon nicht täuschen. Ein felsiger und absolut scharfkantiger Untergrundempfängt euch hier, solltet ihr bei diesem Reefbreak vom Surfboard fallen. Bei einem Wipeout werdet ihr zusätzlich lange Zeit unter Wasser sein, aufgrund der schnellen Abfolge der Wellen.

Surfen in Byron Bay

Byron Bay ist wohl weltbekannt in Australien und das nicht nur für seine tollen Surfspots, sondern auch für schönen Strände. Von denen hat Byron Bay so einige in der Umgebung. Die Strände sind gerade hier auch besonders gut für die Anfänger unter euch im Wellenreiten gedacht.

Surfen am Belongil Beach in Byron Bay

Mit einem Anfänger-Surfspot fangen wir auch hier an. Der Belongil Beach ist ein toller, weitläufiger Strand mit einer Wellenhöhe von 1 Meter bis 2,5 Meter. Der sandige Untergrund des Beachbreaks eignet sich perfekt, um Stürze abzufangen. Die Wellen sind hier äußerst soft und ebenfalls nicht zu schnell. Ein großer Vorteil: der Belongil Beach hat meistens nur wenige Besucher und ihr müsst nicht um jede Welle kämpfen.

Surfen am Tallow Beach in Byron Bay

Aber auch die fortgeschrittenen Surfer unter euch sollen an der Byron Bay nicht leer ausgehen. Am Tallow Beach begrüßt euch ein Beachbreak mit sandigen Untergrund und einer Wellenhöe von 0,30 Meter bis 2,43 Meter. Die Wellen sind hier schneller, sowie dicker und daher auch für Anfänger eher nicht geeignet. Die Anreise ist etwas müßig. Mit einem Off-Roader könnt könnt ihr euch zumindest die halbe Stunde Fußmarsch durch das Gelände sparen. Wenn ihr zu einem Tor gelangt, müsst ihr allerdings definitiv die letzten Meter zu Fuß überwinden.

 

Surfen in New South Wales

Unser letzter Surfspot ist wohl eher dafür geeignet, sich als Zuschauer an die Küste zu anderen begeisterten Fans zu gesellen und den Profis das Wellenreiten zu überlassen. "Ours" findet ihr in New South Wales, unweit von Sydney und ist ebenfalls unter dem wohl äußerst aussagekräftigen Namen "Cape Fear" bekannt. Bei diesem Reefbreak erwartet euch zwar nur eine Wellenhöhe von 1,5 Meter bis 3 Meter, dennoch ist Ours einfach furchteinflößend. Die Wellen brechen direkt vor einer steinigen Klippe und alleine der dadurch erzeugte Backwash wird schon zum Problem. Dazu kommt noch, dass Ours unglaublich seicht ist. Der Untergrund besteht aus steinigen Platten und Riff. Solltet ihr fallen, brecht ihr euch vermutlich mehr als nur eine Rippe und als Kirsche auf dem Eisbecher sind die Wellen äußerst dick und zeigen sich teilweise in bizarren Formen. Trotzdem solltet ihr euch dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Sind hier nämlich die Surfprofis am Werk, bekommt ihr bessere Unterhaltung, als in jeder Netflix-Serie. Die besten Surfspots rund um den Globus könnt ihr natürlich ebenfalls bei uns finden. Wir sagen, ahoi, segel setzen und ab zum Surfurlaub nach Australien. 

 

von Daniela Krieger