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Urlaub in Island: Entdeckungsreisen in eine einzigartige Landschaft

Ja, die Isländer haben schon witzige Laute in ihrem Vokabular. Aber darüber müsst ihr euch im Moment keine Gedanken machen. Viel eher darum, wann ihr eure Reise bucht. Schnappt euch ein paar Freunde und los geht's. Diese wunderschöne Insel glänzt vor allem mit einer atemberaubenden Landschaft, mit Wasserfällen, Kratern, Vulkanen, Lavafeldern, Geysiren und Gletschern.  Die Insel aus Feuer und Eis im hohen Norden Europas hat sich zu einem gefragten Reiseziel entwickelt. Vor allem Rundreisen durch Island mit dem eigenen Mietwagen oder Wohnmobil sind beliebt, um Island entlang der berühmten Ringstraße 1 zu erkunden. Bringt ihr nur wenig Zeit mit, könnt ihr euch im Urlaub in Island auf die Hauptstadt Reykjavik beschränken, in deren Umgebung viele spannende Ziele warten.

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Islands Hauptstadt Reykjavik - Sehenswürdigkeiten

Die nördlichste Hauptstadt der Welt erinnert den an Millionenstädte gewöhnten Mitteleuropäer eher an ein großes beschauliches Dorf. Dabei lebt über ein Drittel der Isländer in der etwa 123.000 Einwohner zählenden Metropole im Südwesten von Island. Um euch ein erstes Bild von Reykjavik zu verschaffen, solltet ihr auf den Turm der architektonisch auffälligen Hallgrímskirkja steigen: Von der Aussichtsplattform in 74,5 Metern Höhe habt ihr einen schönen Blick über die Stadt und die Umgebung. Die geringe Ausdehnung von Reykjavik täuscht: Die Stadt bietet euch etliche Sehenswürdigkeiten, die ihr beim Urlaub in Island nicht verpassen solltet:

  • Isländisches Nationalmuseum (Geschichte Islands)
  • Museum für das kulturelle Erbe Islands
  • Reykjavik 871±2 (Fundstelle einer Wikingerhalle aus dem 10. Jahrhundert)
  • Isländische Nationalgalerie
  • Reykjavik Maritime Museum (Geschichte der isländischen Seefahrt)
  • Vulkanhaus (erklärt den Vulkanismus auf Island )
  • „Perlan“ (Die Perle) mit seiner Aussichtsplattform, künstlichem Geysir und Mini-Museum auf dem 61 Meter hohen Öskjuhlíð-Hügel
  • Penismuseum in der Innenstadt (wir können es einfach nicht unerwähnt lassen …)

Ein Spaziergang entlang des Hafens führt zur beeindruckenden „Harpa“-Konzerthalle mit ihren bunten Fenstern und zum alten Hafen. Wo früher die Fischer ablegten, befinden sich heute höherpreisige Fischrestaurants, Galerien und kleine Läden. Dazu werden Whale-Watching-Ausflüge und Bootsrundfahrten durch die Bucht von Reykjavik angeboten.

Shoppingtechnisch kann es Reykjavik nicht mit mitteleuropäischen Städten aufnehmen. Die Fußgängerzone Laugavegur lohnt jedoch einen Bummel. Hier könnt ihr die berühmten Isländerpullover kaufen, kleine Trolle und zahllose andere Souvenirs.

Piraten Tipp: Traut ihr euch oder traut ihr euch nicht den berühmten Hákarl zu probieren. Die Isländische Fisch-Spezialität ist fermentiert und stinkt bestialisch. Piraten - mutig sein!

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Ausflüge rund um Reykjavik

Da die Stadt sehr übersichtlich ist kann man sich auch gut zu Fuß auf Erkundungstour begeben. Dennoch solltet ihr es nicht versäumen, die traumhafte Natur der Insel zu bestaunen. Viele der Sehenswürdigkeiten Islands liegen nur eine kurze Fahrt von Reykjavik entfernt. Möchtet ihr keinen eigenen Mietwagen nehmen, könnt ihr euch organisierten Tagestouren anschließen.

Golden Circle

Die wohl bekannteste und beliebteste Tour trägt den Namen „Golden Circle“ und ist eigentlich ein Muss für jeden, der Urlaub in Island macht. Erster Stopp sind die beiden Geysire Geysir und Strokkur: Ersterer gab diesem Naturschauspiel seinen heute weltweit verwenden Namen, ist jedoch seit Jahren inaktiv. Strokkur schießt dagegen regelmäßig alle fünf bis zehn Minuten einen heißen Wasserstrahl bis zu 60 Meter in die Höhe. Von hier geht es weiter zum 32 Meter hohen, wunderschönen Gullfoss-Wasserfall. Zuletzt besucht ihr den Thingvellir-Nationalpark. Hier in der Nähe des fischreichen Thingvallavatn kam das isländische Parlament (Althing) von 930 bis 1789 jedes Jahr zusammen.

Árbær-Freilichtmuseum

In die Vergangenheit entführt euch auch das Árbær-Freilichtmuseum nördlich von Reykjavik: Rund 30 historische Gebäude aus allen Regionen Islands wurden hier versammelt und erlauben Einblicke in das traditionelle isländische Leben. Ein Kuriosum am Rande ist die ausgestellte Dampflok – eine der beiden einzigen Dampflokomotiven, die je auf Island Dienst taten.

Die Blaue Lagune

Von der „Blauen Lagune“ habt ihr sicher schon gehört. Man könnte sie auch als die größte Badewanne der Welt bezeichnen: ein künstlich angelegtes riesiges Schwimmbad, das vom benachbarten geothermischen Kraftwerk beheizt wird. Das mineralreiche Wasser soll besonders gut für die Haut sein. Da sich die Blaue Lagune ganz in der Nähe des Flughafens Keflavik befindet, wird sie gerne von Passagieren als Kurzziel bei einem Stopover besucht. Entsprechend lebhaft geht es meist zu.

Piratentipp: Möchtet ihr die heißen Quellen Islands ohne große Mühen und Kosten erleben? Fahrt in Reykjavik mit dem Linienbus zum öffentlichen Schwimmbad Laugardalslaug neben dem Fußballstadion: Hier könnt ihr in heißen Pools herrlich entspannen oder im olympischen Becken Bahnen ziehen.

Ansonsten gilt es natürlich, Ausschau nach Polarlichtern zu halten. Hofft auf einen wolkenlosen Himmel und fahrt dann am besten soweit wie möglich aus der Stadt raus. Zum Aufwärmen nach einem aufregenden Tag empfehlen wir euch, eines der zahlreichen Thermalbäder Reykjavíks zu besuchen und ordentlich zu relaxen. 

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Die Ringstraße 1 in Island

Majestätische Gletscher, Wasserfälle, schroffe Berge und vor allem viel Einsamkeit: So zeigt sich die Vulkaninsel abseits der Hauptstadt Reykjavik. Um in eurem Urlaub Island in seiner gesamten Schönheit zu erleben, solltet ihr mit einem Mietwagen die Ringstraße 1 entlangfahren, die einmal ganz um die Insel herumführt. Die wichtigsten Stationen von Reykjavik im Uhrzeigersinn:

  • Mosfellsbær ist ein Ort für Musikliebhaber und Leseratten: Der Ort ist die Heimat des Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness und des isländischen Musikers Ólafur Arnalds. Die Band Sigur Rós hat hier das Sundlaugin Musikstudio in einem alten Schwimmbad eingerichtet.
  • Borgarnes ist das Tor zum Snæfellsjökull-Nationalpark um den gleichnamigen vulkanischen Gletscher. Selbst wenn ihr hier nicht (wie bei Jules Verne) den Eingang zum Mittelpunkt der Erde findet, lohnt sich der Aufstieg zum Gipfel inmitten der herrlichen Landschaft.
  • Islands zweitgrößte Stadt Akureyri an der Nordküste zählt immerhin fast 19.000 Einwohner und besitzt einige sehenswerte Museen. Spielt ihr Golf, könnt ihr hier eine Runde auf dem nördlichsten 18-Loch-Platz der Welt absolvieren. Im Jólagarðurinn (Weihnachtsgarten) ist ganzjährig Weihnachten.
  • Nächste Station auf der Ringstraße ist der Mývatn-See, ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Zahlreiche heiße Quellen laden zu einem Bad inmitten der Natur ein. Fans der Serie „Game of Thrones“ zieht es in die wunderschöne Grjótagjá-Höhle nebenan, die als Schauplatz für DIE Szene zwischen Jon Snow und Ygritte diente.
  • Über Egilsstaðir gelangt ihr nach Höfn, dem Ausgangspunkt für Ausflüge zum Vatnajökull, dem größten Gletscher der Insel. Schließt euch geführten Touren an oder zieht auf eigene Faust los. Ein beliebtes Ziel ist der Morsárfoss, mit 227 Metern der höchste Wasserfall von Island – und nur einer der vielen Wasserfälle in dieser unvergleichlich schönen Region. Den Svartifoss, der vor ungewöhnlichen Basaltsäulen in die Tiefe stürzt, solltet ihr ebenfalls nicht verpassen.
  • Über Vik mit seinen unwirklichen vulkanischen Stränden und Selfoss am Ölfusá-Fluss geht es schließlich wieder zurück nach Reykjavik.

Unser Piratentipp: Je nach Saison solltet ihr unbedingt einen 4x4-Jeep mieten, um ein Fortkommen zu garantieren. Sind Straßen gesperrt, haltet euch daran. Die wetterfesten Isländer haben gute Gründe, wenn sie sich entschließen, eine Straße zu sperren.

Die Westfjorde in Island

Die Westfjorde von Island sind die am wenigsten besuchte Region der Insel. Tiefe Fjorde zerklüften die raue Landschaft im Nordwesten. Größte Stadt dieser Region ist Ísafjörður (mit sagenhaften 4.000 Einwohnern!) und eine gute Basis für Wandertouren und Ausflüge. An der 15 Kilometer langen Látrabjarg-Klippe tummeln sich im Sommer Tausende Papageientaucher, die hier brüten, während das Polarfuchscenter in Súðavik über die süßen einheimischen Füchse informiert – die übrigens das einzige ursprüngliche Landsäugetier von Island sind. Outdoorfans kommen hier beim Kayaking, Rafting und Mountainbiken auf ihre Kosten.

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Polarlichter - Wo sehe ich die Nordlichter in Island?

Eine Reise nach Island lohnt sich zu jeder Jahreszeit, aber im Winter übt die Insel einen ganz besonderen Reiz aus. Dann hat man nämlich die Gelegenheit, die eindrucksvollen Polarlichter zu bestaunen, die regelmäßig den dunklen Himmel mit ihrem grünen Glanz erfüllen

Das Naturschauspiel der Aurora borealis ist für viele Menschen der Hauptgrund für einen Urlaub in Island. Der Anblick des in Rot, Gelb und Violett leuchtenden Nachthimmels ist wirklich etwas, das ihr nicht verpassen solltet. Einziger Haken: Nordlichter lassen sich nie voraussagen. Ihr könnt Glück haben und bereits am ersten Abend in den Genuss kommen oder eine Woche lang vergeblich warten. Plant also einfach mindestens eine Woche Zeit für Islandreisen zu den Nordlichtern ein.

Je weiter nördlich ihr euch aufhaltet, desto besser stehen die Chancen auf beeindruckende Nordlichter: Am besten bucht ihr ein Hotel in Akureyri und fahrt mit dem Mietwagen in die stockdunkle Umgebung, wo kein Kunstlicht die Nacht erhellt. Weitere Tipps zum Nordlicht:

  • Die Chancen stehen zwischen September und April ganz gut.
  • Fahrt am besten um den Neumond herum nach Island: Bei hellem Mondlicht wirken die Nordlichter weniger beeindruckend.
  • Bucht lange im Voraus eure Unterkunft, denn ihr seid nicht die Einzigen.
  • Bereitet euch auf einige Stunden im Freien vor: Nehmt dicke Jacken, Decken und Heißgetränke in der Thermosflasche mit.
  • Fragt die Einheimischen nach der Vorhersage oder schaut selbst auf die entsprechende Website des isländischen Wetterdienstes.
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Praktische Tipps für Islandreisen

Ob einige Tage in Reykjavik, Nordlichter, eine Rundreise auf der Ringstraße oder Outdoor-Abenteuer in der Natur: Lasst euch beim Urlaub in Island vom rauen Charme der Insel begeistern! Zum Schluss noch einige hilfreiche Tipps, mit denen ihr noch mehr aus eurem Urlaub in Island machen könnt:Anreise nach Island

Von Deutschland aus findet man immer wieder günstige Direktflüge nach Island. Mit WOW air kommt ihr so im Januar schon für um die 100€ auf die Insel. So lässt sich optimal ein Aufenthalt von mehreren Tagen planen, bei dem ihr selbst mit Unterkunft und Mietwagen noch mit weniger als 400€ pro Person davonkommt.
Unterkünfte in Island

Wie ihr wahrscheinlich recht schnell feststellen werdet, sind die Unterkünfte auf Island nicht gerade günstig. Aber auf Island gibt es Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Am besten schaut ihr bei AirBnB vorbei für ein Privatzimmer, was auf Island sicher eine preiswerte Alternative zum Hotel bietet.

Mietwagen - Fly & Drive in Island

Ihr wollt ganz flexibel sein? Das müsst ihr auch auf Island, denn wer die Insel und vor allem ihre atemberaubende Landschaft sehen will, der braucht einen fahrbaren Untersatz. Es empfiehlt sich also, ein Auto zu mieten. Passende und günstige Angebote findet ihr auf billiger-mietwagen.de! Achtet hierbei wie immer auf die Tankregelung voll/voll und den Vollkasko-Schutz ohne Selbstbeteiligung. Oben seht ihr ein genaues Beispiel, welches auf die Flugzeiten abgestimmt ist. Denkt daran die Optionen "Abholung am Flughafen" und "ohne Selbstbeteiligung" zu aktivieren, damit ihr den Wagen direkt am Flughafen bekommt und euch am Ende keine böse Überraschung bei einem Unfall erwartet.

Die Preise auf Island

Ja, Island ist teuer, doch es gibt viele Möglichkeiten, zu sparen. Wenn ihr nicht gerade zur touristischen Hauptsaison zwischen Juni und August nach Island fliegt, könnt ihr bei Unterkünften viele tolle Schnäppchen machen. Kauft ab und zu im Supermarkt ein, statt ins Restaurant zu gehen, und macht es wie die Einheimischen: Bestellt günstige Snacks wie die allgegenwärtigen Pylsur (Hot Dogs) in der Imbissbude. Verzichtet möglichst auf den hoch besteuerten Alkohol.

Die Islandponys

Islandponys gehören zu den bekanntesten Exporten der Insel. Pferdefreunde können sich auf Island mehrtägigen Reittouren mit Zwischenübernachtungen in einfachen Schutzhütten anschließen und so die einzigartige Natur der Insel auf gemächliche Art genießen. Rund um Reykjavik findet ihr außerdem verschiedene Anbieter, die halbtägige Ausritte anbieten. Ein wenig Reiterfahrung ist dabei wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

Island als Filmkulisse

Immer wieder dient die isländische Landschaft als Filmkulisse. Neben der bereits erwähnten Serie „Game of Thrones“, die in allen acht Staffeln Szenen auf Island filmte, entstanden hier so unterschiedliche Filme wie der James-Bond-Film „Die Another Day“, „The Secret Life of Walter Mitty“ und die Bollywood-Komödie „Dilwale“. Auch bei Sci-Fi-Filmen ist die isländische Landschaft gefragt: So wurden auf der Insel Szenen für den Star-Wars-Film „Rogue One“ sowie für „Interstellar“ und „Prometheus“ gedreht. Nutzt die Chance, in den Spuren eurer Lieblingsstar zu wandeln!


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