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Urlaub auf den Bahamas - Tipps für deine Reise

Wer "Bahamas" hört, denkt zuerst an traumhafte Strände, kristallklares Wasser und natürlich an Urlaub. Das Ganze gepaart mit karibischem Wetter und dem Gefühl von Lebensfreude und Gelassenheit, das den Menschen in dieser Gegend der Welt so zu eigen zu sein scheint.

Allerdings bieten die Bahamas mehr als das. Sie haben eine Attraktion, die in den letzten Monaten langsam aber sicher in das Licht der Öffentlichkeit getreten ist und dabei ist, aus der Ferne die Herzen der Menschen zu erobern - schwimmende Schweine. Unglaublich? In der Tat. Wahr ist es trotzdem. Und diese "swimming pigs" ziehen inzwischen eine ganze Menge Touristen an, die sich das Schauspiel akrobatisch im Wasser herumtollender Schweine, nicht entgehen lassen möchten.

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Baden wie Sau: Schwimmende Schweine auf den Bahamas

Wenn ihr an Urlaub auf den Bahamas denkt, dann kommen euch bestimmt Bilder von kilometerlangen Traumstränden, kristallklarem & dazu Badewannen-warmem Wasser aber vor allem auch unvergessliche Urlaubsmomente in den Kopf. Die Karibik hat jedoch noch mehr zu bieten als eine romantische Postkarten-Idylle, so gibt es eine kleine Insel, auf der sich zahlreiche Schweine tummeln. Ach was tummeln, sie schwimmen im türkis-blauen Wasser und scheinen es schweinemäßig zu genießen. Dieses Erlebnis wird mit Sicherheit auf eurer Beste-Momente-Liste ganz weit oben ranken!

Der sogenannte Pig Beach zieht jedes Jahr Unmengen an Touristen an, um die Schweine fotografieren und mit ihnen schwimmen gehen zu können. Über die Herkunft der Swimming Pigs ranken sich zahllose Mythen. So glauben manche, die Schweine sind Überbleibsel eines Schiffsunglücks, wohingegen andere die Meinung vertreten, dass hier einfach ein paar Haustiere ausgesetzt wurden. Welche Geschichte nun auch stimmen mag, fest steht, dass die wild im Wasser herumtollenden Schweine wahrlich eine süße Augenweide sind.

Die meisten Touristen behandeln die Tiere mit Respekt, es gibt aber auch immer wieder Ausnahmen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Daher haben wir hier noch einmal die wichtigsten Tipps für den Umgang mit den Bahamas-Schweinen:

  • Den Tieren keine alkoholischen Getränke oder Softdrinks geben.
  • Kein verdorbenes Futter verfüttern.
  • Das Futter nicht in den Sand oder ins Wasser werfen, sondern direkt ins Maul der Tiere. Die Schweine fressen ansonsten versehentlich Sand oder trinken Salzwasser.
  • Nicht auf den Schweinen sitzen oder reiten.
  • Nicht auf den Arm nehmen.
  • Am besten die Futtertröge verwenden anstatt von Hand zu füttern.
  • Die Schweine nicht bedrängen.
  • Keinen Plastikmüll am Stand zurücklassen.
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Die vierbeinige Schwimmattraktion findet man nur auf der Insel Big Mayor Cay. Diese liegt ein ganzes Stück südlich von der Hauptstadt der Bahamas, Nassau, entfernt. Wenn man seinen Bahamas-Urlaub also in der Hauptstadt oder auf einer der umliegenden Inseln verbringt, ist es nicht ganz einfach, zu den schwimmenden Schweinen zu gelangen. Es gibt jedoch eine ganze Menge Boote, die den Weg zum Schweinestrand auf sich nehmen, so dass kein Reisender ohne dieses einmalige Erlebnis nach Hause fahren muss.

So kommt ihr zu den schwimmenden Schweinen auf den Bahamas

Von Nassau: Wenn ihr in Nassau gelandet seid, kommt ihr von hier mit einem kleineren Flieger nach Staniel Cay. Hier angekommen, werdet ihr mit kleineren Booten zu den schwimmenden Schweinen gebracht. Eine Bootstour ab Staniel Cay kostet ca. 22€. Von dort aus kann man dann einen Tagesausflug zu den schwimmenden Schweinen unternehmen. Gleiches gilt für die Hauptinsel der Exumas, Great Exuma.

Great Exuma: Von hier aus gelangt ihr in nur 3 Stunden mit dem Boot zum "Schweinestrand". Es werden oft Gruppenfahrten, teilweise sogar mit Verpflegung, angeboten. Ein Tagesausflug lohnt sich wirklich.

Verbringt man hier seinen Bahamas-Urlaub ist es ein Leichtes, einen Tagesausflug zu den Schweinen auf den Bahamas zu unternehmen. Von hier aus fahren täglich Boote zum Pic Beach hinaus. Das faszinierende daran ist, dass die Tiere, die hier eigentlich wild leben, nur darauf zu warten scheinen, dass die Touristen kommen und sie mit allerlei Leckereien verwöhnen.

Wo sind die schönsten Strände auf den Bahamas?

Traumhaft schöne Strände gibt es auf den Bahamas so viele wie es Sand am Meer gibt. Auf jeder einzelnen Insel gibt es Strände wie im Bilderbuch. Eine kleine Auswahl unserer Lieblingsstrände findet Ihr hier:

  • Pink Sand Beach: Auf der kleinen findet man einen der schönsten Strände der Karibik. Wenn nicht sogar weltweit. Die pinke Farbe des Strands kommt von mikroskopisch kleinen Organismen die von dem Korallenriff vor der Küste an den Strand gespült werden.
  • Gold Rock Beach: Im Lucayan Nationalpark findet man diesen unvergesslichen weißen Sandstrand. Obwohl es sich inzwischen rumgesprochen hat wie umwerfend dieser Strand ist, und sogar Teile der Fluch der Karibik Filme hier gedreht wurden, ist es nicht zu voll und man kann ohne Menschenmengen alles auf sich wirken lassen.
  • Rose Island: Die Strände rund um Nassau und auf Paradise Island sind sehr bekannt und daher auch oftmals recht voll. Diese Sorge muss man auf Rose Island nicht haben. Direkt vor der Küste von Paradise Island liegt die langgezogene, unbewohnte Insel Rose Island auf der man fast für sich alleine sein kann. Wer einfach unter einer Palme die Idylle und Ruhe genießen will, sollte sich dieses Fleckchen Himmel auf Erden nicht entgehen lassen.
  • Dean's Blue Hole: Auf Long Island findet man das weltweit zweitgrößte 'Blaue Loch'. Diese Unterwasserhöhle ist satte 202 Meter tief und hat teilweise einen Radius von 100 Metern. Umgeben von einem Traumhaften Strand ist es ohne Probleme möglich, und sicher, direkt von der Küste aus zu diesem Naturwunder zu schnorcheln. Tauch-Profis können sogar hinunter in die Tiefe und das Sinkloch unter Wasser erkunden.
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So könnte euer Bahamas Strandurlaub aussehen

Nassau - Hauptstadt der Bahamas

Die Hauptstadt Nassau sprüht geradezu vor bahamischem und britischem Flair. Hier findet ihr zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, insbesondere entlang der geschäftigen Bay Street. Desweiteren erwarten euch hier herrliche kilometerlange Strände und lebhafte Korallenriffe, welche sich ideal für einen Schnorchelausflug eignen. Besucht ihr die Stadt während des berühmten Junkanoo-Festivals, dann erlebt ihr hautnah eine quirlige Parade mit spektakulär gekleideten Tänzern.

Was kann man sonst noch auf den Bahamas unternehmen?

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Stachelrochen füttern!

Wem die schwimmenden Schweine nicht reichen, kann sich an Stachelrochen herantrauen. Den grazil durchs Wasser gleitenden Tiere kann man auf mehreren Inseln, nach Einweisungen der Guides, ganz nahe kommen. Die Rochen können zwar respekteinflößend aussehen, aber sind im Normalfall ruhige Zeitgenossen die sich füttern und sogar streicheln lassen. Mit ein bisschen Mut wird so der Urlaub definitiv zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Lucayan Nationalpark

Auf der Insel Grand Bahama findet man den Lucayan Nationalpark. Ein perfekter Ort für eine Kayak-Tour und Vogelbeobachtungen. Ein weiteres absolutes Highlight des Parks ist das Unterwassertunnel System. Wer einen Tauschein hat darf sich mit professionellen Tauchlehrern dieses Spektakel sogar ganz genau ansehen. Als kleiner Tipp sei noch gesagt das man beim Picknick im Park ein wenig auf sein Essen aufpassen sollte. Harmlose, aber durchaus ausgeschlafene Waschbären stibitzen gerne mal das ein oder andere von der Decke wenn man nicht aufpasst.

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Surfen auf Eleuthera

Während der 70er und 80er Jahre war Eleuthera noch einer der Surfing Hotspots. Inzwischen ist es zwar ein wenig ruhiger geworden, aber nach wie vor tummeln sich hier viele Wellenreiter. Man kann ohne Probleme ein Brett und Neoprenanzug ausleihen und sich in die Wellen stürzen. Die besten Wellen findet man im Zeitraum zwischen Oktober und April.

Wetter & Klima auf den Bahamas

Auf den Bahamas herrscht ein angenehmes subtropisches Klima. In den heißen Sommermonaten von Mai bis September liegt die Temperatur bei durchschnittlich 29 °C und kann leicht mal die 33 °C-Marke knacken. Die erfrischendste Zeit für einen Urlaub auf den Bahamas ist von September bis Mai mit Temperaturen von 20 bis 27°C. Dabei ist es auf den nördlichen Inseln meist ca. 5 °C kälter als auf den südlichen Inseln. Aufgrund der milden Temperaturen unddes angenehmen Klimas sind die Bahamas ein ideales Reiseziel das ganze Jahr über. Das Wetter muss dabei weniger berücksichtigt werden, da meist stabile Bedingungen vorherrschen.

Es gibt zwar eine Hurrikan Saison auf den Bahamas, wobei das Risiko für Hurrikans eher gering ist. In dieser Zeit kann es allerdings zu starken Unwettern kommen, daher solltet ihr folgende Monate bei der Urlaubsplanung berücksichtigen.

Hurrican Saison auf den Bahamas:

  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November

Die beste Reisezeit

Für einen Badeurlaub sind die Bahamas grundsätzlich das ganze Jahr über geeignet. Die Hochsaison auf den Bahamas ist Mitte Dezember bis Mitte April, allerdings sind dann die Preise auch am höchsten bei den komplett ausgebuchten Hotels. Die beste Reisezeit für einen angenehmen Urlaub liegt daher zwischen März und April und November bis Anfang Dezember – in der ruhigen Nebensaison auf den Bahamas.

Schließlich beträgt die durchschnittliche Temperatur auf den Bahamas rund 26°C auf das Jahr gemessen. Und dafür, dass die Bahamas zur Karibik gehören, hält das Klima dort relativ wenig Niederschlag bereit. 

Beste Reisemonate für die Bahamas:

  • Dezember
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
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Fortbewegung & Verkehr auf den Bahamas

Wenn Ihr die wundervolle Landschaft und die hübschen Orte der Bahamas in ihrer eigenen Geschwindigkeit entdecken möchten, dann leiht euch doch ein Fahrrad aus! Viele bekannte Tourismuszentren und Hotels vermieten Räder zu moderaten Preisen.

Auch ein Auto mieten könnt ihr problemlos vor Ort. Achtet darauf, dass ihr ein Angebot mit Vollkasko-Schutz (ohne Selbstbeteiligung) und der Tankregelung "voll/voll" wählt. Für einen Kleinwagen bezahlt ihr vor Ort ca. 60 US$ pro Tag. Das Mindestmietalter liegt bei den meisten Anbietern bei 25 Jahren. Jüngere Fahrer müssen eine Extragebühr zahlen. Preise vergleichen lohnt in jedem Fall! Aber Achtung - es herrscht Linksverkehr! 

Alternativ könnt ihr euch auch einen Motorroller leihen. Diese bekommt ihr in vielen bekannten Tourismuszentren für ca. 25-35 US$ pro Tag. Es besteht Helmpflicht!

Ein Minibus verkehrt zwischen George Town und Williams Town im Osten bzw. Moss Town im Westen. Für ein Ticket zahlt ihr ca. 3 US$. Viele Touristen mieten sich jedoch einen Mietwagen oder ein Taxi mit Fahrer (halbtägige Tour für 2 Personen kostet ca. 150 US$). Auf Nassau und Grand Bahama gibt es Busverbindungen. Die Busse fahren normalerweise vom frühen Morgen bis ca. 19.00 Uhr. Preise variieren je nach Fahrstrecke und müssen passend bezahlt werden.

Die Schnellfähre ist eine bequeme Möglichkeit, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen. Bahama Ferries fährt z.B. zwischen Nassau und Great Exuma. Bahamas Fast Ferries bietet zwei Mal täglich eine Verbindung von Nassau nach Harbour Island und North Eleuthera und zwei Mal wöchentlich eine Fahrt von Nassau nach Governor's Harbour, Eleuthera. Tickets für Erwachsene kosten ca. 110$ und für Kinder 70$. Zusätzlich zu den täglichen Verbindungen bietet Bahamas Fast Ferries Besuchern die Möglichkeit, die Inseln mit spannenden Tagesausflügen zu entdecken.

Währung & Essen auf den Bahamas

Auf den Bahamas zahlt Ihr mit dem Bahama-Sollar. Er ist im Verhältnis von 1:1 an den US-Dollar gebunden. Für 1€ bekommt Ihr circa 1,12 BSD. Generell ist das Preisniveau auf den Bahamas durchgehend sehr hoch. Ihr könnt aber immens sparen, wenn ihr euch wie die Einheimischen fortbewegt und dort essen geht, wo sie essen gehen.

Kleine Preisübersicht:

  • Frühstück: ca. 6€
  • Einfaches Dinner: ca. 25€
  • Gehobenes Dinner: ca. 45€
  • Soft-Drink: ca. 2€
  • Bier: ca. 3,50€

Auf den Bahamas findet ihr diverse Restaurants, Bars, Strandcafés und elegante Speiselokale.

Zu den Spezialitäten der Bahamas zählen Conch (Meeresmuscheln), Grouper (Brasch), Crawfish (Langusten) und Fischfilets in Anchovis-Soße. Souse ist eine beliebte Suppe, welche aus Zwiebeln, Wasser, Limonensaft, Sellerie, Paprika und Fleisch besteht. Zum Nachtisch solltet ihr Guava duff (Guaven-Pudding) probieren, welcher mit einer Rumsauce serviert wird.

Der Fish Fry ist ein beliebter Ort zum Essen für Einheimische und Touristen. Er liegt ca. 3 Kilometer nördlich von Georgetown. In den Imbissbuden wird Fisch ganz frisch zubereitet und serviert. Hier gibt es sogar eine Sportbar. Die meisten Buden sind täglich bis Mitternacht geöffnet.

Hinweise zur Einreise auf die Bahamas

Die Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über das Ende der Reise hinaus gültig sein. Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist ein Visum nicht erforderlich. Reisende müssen im Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets sein. Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer zu entrichten. Da Ihr aber über die USA einreist, gelten die Einreisebestimmungen der USA (ESTA).


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